Matilda

von Roald Dahl 
4,5 Sterne bei145 Bewertungen
Matilda
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Positiv (136):
Paulinelux06s avatar

Faszinierende und rührende Geschichte

Kritisch (3):
Teufelinees avatar

Muss leider sagen ,den Film finde ich um einiges besser

Alle 145 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Matilda"

Matildas Verstand ist so hell und scharf, dass er selbst den beschränktesten Eltern auffallen müsste. Nur sind Matildas Eltern leider beschränkter als beschränkt. Schlimmer noch ist ihre Schuldirektorin: Frau Knüppelkuh hasst alle Kinder und macht ihnen das Leben zur Hölle. Doch da entdeckt Matilda, dass sie nicht nur ein Wunder-, sondern auch ein Zauberkind ist. Auf ihre Eltern und die fiese Frau Knüppelkuh warten böse Überraschungen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499217890
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:22.04.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 03.03.2016 bei Puffin erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Schlehenfees avatar
    Schlehenfeevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Geschichte mit einer ebenso schlauen wie starken Protagonistin. Für Kinder und auch Erwachsene wunderschön!
    Bezauberndes Kinderbuch

    Matilda war mein allererstes Buch von Roald Dahl, da ich in meiner Kindheit eher Astrid Lindgren oder deutsche Autoren kannte und mochte. Auch den Film habe ich noch nicht gesehen. Also ging es jetzt frisch und ohne Vorkenntnisse an das Buch.

    Matilda fand ich ganz wunderbar. Sie ist eine starke Protagonistin mit Vorbildfunktion für Kinder. Auch wenn ein Kind nicht so schlau ist wie sie, wird es doch mit ihr mitfühlen, wenn sie von ihren Eltern missachtet wird. Ihr Gerechtigkeitssinn ist auf jeden Fall nachahmenswert.

    Was mich als Erwachsene am meisten für Matilda und das ganze Buch eingenommen hat, war ihre Liebe zu Büchern. Zu lesen, wie sie sich selbst das Lesen beibringt und nach und nach die ganzen Klassiker liest, war großartig. Matilda war trotz ihrer Intelligenz niemals besserwisserisch oder arrogant. Auch das mochte ich an ihr.

    Was für manche Kinder vielleicht problematisch sein könnte, ist die Brutalität, die von Schulleiterin Frau Knüppelkuh ausgeht. Sie schlägt zwar nicht, zieht aber an Ohren und Haaren und brüllt. Daher würde ich das Buch für Kinder ab 10 Jahren empfehlen. Als Erwachsene kann man es auf jeden Fall auch noch gut lesen, Roald Dahl hält uns Großen auf ironische Weise ein wenig den Spiegel vor.

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    Radagasts avatar
    Radagastvor 4 Monaten
    Matilda gegen das böse Schulungeheuer

    Mit dem Kinderbuch Matilda ist dem Autor Roald Dahl ein kleines und feines Meisterwerk gelungen. Das Thema Bildung und Unterdrückung von Kinder kommen in diesen Buch gut zum Ausdruck. Das Matilda ein außergewöhnliches Kind ist zeichnet sich nach einigen Seiten ab. Dass sie jedoch noch überirdische Fähigkeiten besitzt gibt der Geschichte etwas magisches. Das Thema das der Autor in diesen Buch beschreibt ist aktueller den je. Ich kann dieses Buch jeden Nachwuchsleser/innen empfehlen und viel Vergnügen beim Lesen wünschen.

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    pantaubookss avatar
    pantaubooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Kinderbuchklassiker, der frech, witzig und magisch daher kommt
    Ein Kinderbuchklassiker, der frech, witzig und magisch daher kommt

    Als Kind habe ich den Film Matilda von 1996 geliebt. Ich war immer schon fasziniert von dem intelligenten kleinen Mädchen Matilda, das sich furchtlos gegen die Beschränktheit der Erwachsenen wehrt und dabei noch unglaubliche Fähigkeiten zeigt. Erst vor einigen Jahren habe ich den Autor Roald Dahl für mich entdeckt und erfahren, dass er die Romanvorlage zum Film geschrieben hat. Da ich inzwischen großer Fan von Roald Dahls Kinderbüchern bin und zum Beispiel Der fantastische Mr. Fox oder Danny und der Riesenpfirsich verschlungen habe, musste ich mir natürlich auch Matilda zulegen. Meine Erwartungen an das Buch wurden nicht enttäuscht und nicht nur die Geschichte, auch die Illustrationen konnten mich begeistern.

    Ich habe Matilda schon von der ersten Seite an ins Herz geschlossen. Sie ist klug, witzig, schlagfertig, mutig und  – das finde ich am besten – sie liebt Bücher! Matilda hat mit vier Jahren schon viele Autoren der Weltliteratur gelesen, die ich als Literaturstudentin noch nie in der Hand hatte (was ich natürlich schnellstmöglich nachholen werde). Obwohl sie hochbegabt ist, wirkt Matilda nie altklug oder eingebildet, sondern ist sich ihrer eigenen besonderen Fähigkeit nicht bewusst. Das macht sie zu einer liebenswerten und niedlichen Protagonistin, deren Scharfsinn beeindruckend ist.

    "Mit Joseph Conrad stach sie auf altmodischen Segelschiffen in See. Ernest Hemmingway folgte sie nach Afrika und Rudyard Kipling nach Indien. Während sie in ihrem kleinen Zimmer in einem englischen Dorf saß, reiste sie durch die ganze Welt." (S. 24)

    Matildas Eltern sind das absolute Gegenteil von ihr. Bei der Ignoranz der Mutter und der Dummheit des Vaters ist es kaum vorstellbar, dass ihre Tochter zu einem solchen Goldstück herangewachsen ist. Beide Elternteile sind so unerträglich und abstoßend, nicht nur äußerlich, sondern auch charakterlich, dass sie mich beim Lesen sofort angewidert haben und mir Matilda sehr Leid tat. Sie sind selbst die größten Verbrecher, bezeichnen aber Matilda als Betrügerin und Lügnerin und offenbaren so, dass Matilda ihnen nur zur Last fällt. Liebe? Fehlanzeige.

    "Mit Schorf muss man einfach leben, bis die richtige Zeit gekommen ist. Dann kann man ihn abpulen und wegschnippen. Herr und Frau Wurmwald wünschten sehnlichst die Zeit herbei, zu der sie ihre kleine Tochter abpulen und wegschnippen konnten […]." (S. 12)

    Umso mehr hat mich Matildas Furchtlosigkeit beeindruckt. Mit viel Sinn für Humor beschreibt Dahl, wie Matilda es ihren Eltern und später der Schuldirektorin für ihre Gemeinheiten heimzahlt und dabei ihr außergewöhnlich kluges Köpfchen einsetzt. So ganz ohne fremde Hilfe kommt Matilda aber dann doch nicht aus. Dass sie sich ihrer Lehrerin Fräulein Honig anvertraut, gibt der ganzen Geschichte einen realistischen Background. Spannung wird innerhalb der Handlung dadurch erzeugt, dass Matilda immer neue Feinde hat, mit denen sie es aufnehmen muss. In der Schule ist Frau Knüppelkuh der Schrecken aller Schüler und Lehrer. Ihre Figur hat mich auch in der Verfilmung als Kind schon mitgenommen, denn sie ist nicht nur eine furchteinflößende Person, sondern wendet auch Gewalt gegen ihre SchülerInnen an.

    "Frau Knüppelkuh […] war ein Riesenweib, ein heiliger Schrecken, ein wildes, tyrannisches Ungeheuer, das Kinder und Lehrer gleichermaßen in Panik versetzte." (S. 75)

    Die Gewalt gegen ihre SchülerInnen ist zwar durchaus beängstigend, den jungen Lesern aber durchaus zumutbar, weil man weiß, dass Matilda sich schon einen witzigen Denkzettel für sie einfallen lassen wird. So bestraft Frau Knüppelkuh zum Beispiel einen Schüler damit, dass er einen ganzen Schokoladenkuchen essen muss, oder ein Mädchen, indem sie es an den Zöpfen über den Zaun wirft. Was wirklich Angst macht ist ihr Folterinstrument, auch Luftabschneider genannt (ein kleiner Schrank, der mit Glasscherben gespickt ist und in den die SchülerInnen stundenlang eingesperrt werden).

    "„Du schwachsinnige kleine Schnecke!“, zischte die Knüppelkuh. „Du hirnloser Hornochse! Du hohlköpfiger Hamster! Du dummerhaftiger Dreckskerl.“" (S.165)

    Wie alle Roald Dahl Bücher hat auch Matilda magische Elemente. Sie kann Gegenstände bewegen, was ihr oft von Nutzen ist. Meiner Meinung nach hätte Dahl das Magische hier auch weglassen können, denn Matilda braucht im Grunde keine Magie, sondern nur ihren Verstand, um es den Erwachsenen heimzuzahlen. Trotzdem hat gerade das auch dazu beigetragen, dass die Geschichte durchgehend spannend, unterhaltsam und witzig blieb.

    Dahls Sinn für wohlklingende und gleichzeitig kindgerechte Sprache macht Matilda zu etwas Besonderem. Ich habe mich in der Geschichte und seinem leichten Schreibstil verloren und war überrascht, als ich am Ende der letzten Seite angekommen war, denn man fliegt nur so über seine schönen Worte hinweg und kann sich in ihnen völlig verlieren. Die Illustrationen von Quentin Blake sind ebenso wunderbar und bringen Dahls bildhafte Sprache visuell auf den Punkt. Quentin Blake hat schon die vorherigen Büchern von Dahl illustriert und es geschafft, für jede Geschichte mit seinen Zeichnungen eine besondere Stimmung zu schaffen.

    Fazit & Bewertung

    Matilda ist eine Kinderbuchheldin, die es auch mit der frechen Pippi Langstrumpf locker aufnehmen könnte! Durch ihren hellwachen Verstand, ihre wohlüberlegten Streiche und ihre wundersamen Fähigkeiten hat sich Matilda in mein Leserherz geschlichen (und nicht zu vergessen wegen ihrer Liebe zu Büchern). Ein Kinderbuchklassiker, der witzig, abwechslungsreich und durchgehend spannend ist. Lest diese Buch! Lest Roald Dahl!

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolle Geschichte die das Leben mit Humor nimmt und Mut macht! :)
    Tolle Geschichte die das Leben mit Humor nimmt und trotzdem Mut macht! :)

    Viele kennen sicher den Film und auch ich hab ihn schon mehrmals angeschaut - umso mehr hab ich mich gefreut, endlich auch das Buch zu lesen!

    Der Witz und Komik der Situation sowie der Charme von Matilda kommen auch im Text sehr gut rüber! Durchgehend ist der Schreibstil durchdrungen von abersinnigen Wörtern und witzigen Details, die dem Ernst der Lage etwas die Schärfe nehmen. Denn das Leben der kleinen Matilda ist von Anfang an durch die schrecklichsten Eltern der Welt geprägt.

    Ihr Bruder Michael kommt noch ganz gut weg, aber sie, als kleine Tochter, als Mädchen, wird völlig ohne Wert empfunden. Im Haushalt der Familie Wurmwald ist die kleine Matilda nur ein Klotz am Bein und stört mit allem, was sie sagt und tut. Am besten soll sie ruhig sein, sich vor den Fernseher setzen und hübsch aussehen. Doch die Kleine ist äußert schlau, ja genial und so schafft sie es mit einer Portion Mut und einem Batzen Selbstverstrauen, sich selbst alles beizubringen, was ihr kleines Köpfchen in unglaubliche Energie umwandelt!

    Als sie dann endlich in die Schule kommt, könnte ihre Welt um so viel reicher werden, doch die böswillige und Kinder hassende Rektorin, Fräulein Knüppelkuh, hat es faustdick hinter den Ohren. Wo auch immer sie kann ist sie gemein und gehässig zu den Schülern und Matilda wird von ihr von Anfang an als Sündenbock deklariert.

    Doch da gibt es auch noch Fräulein Honig - die Lehrerin für die Schulanfänger - und in ihr findet Matilda endlich jemanden, der sie wahr- und ernstnimmt.

    Soviel Humor auch in der Geschichte steckt, mir als Erwachsene springt natürlich auch der Ernst dieser Geschichte ins Auge. Und doch zeigt das Buch, dass egal wie schlecht es einem geht, man innere Kräfte mobilisieren kann; eine innere Stärke entwickeln, mit der man sich auf den verschlungensten Pfaden zur Wehr setzen kann und nicht aufgeben soll.
    Aber das es auch immer jemanden gibt, der einem helfen kann und wie wenig man eigentlich braucht, um glücklich zu sein - nur jemanden, der einen versteht!

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

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    ElkeKvor einem Jahr
    Rezension zu "Matilda"

    Inhaltsangabe:

    Matilda Wurmwald ist ein besonderes Kind. Schon von klein auf kann sie mit ihrer Leidenschaft für Bücher auf sich aufmerksam machen. Schon im Alter von vier Jahren hat sie die Kinderbücher in der Bücherei durchgelesen, mit fünf Jahren liest sie schon Autoren wie Charles Dickens oder Ernest Hemingway.

    Ihre Eltern, Herr und Frau Wurmwald, sind in ihrem Wesen so beschränkt, das sie gar nicht merken, wie gescheit und aufgeweckt ihre Tochter ist. Sie sind sogar gemein und Matilda rächt sich gelegentlich für diese Gemeinheiten.

    Als sie auf die Schule zu Fräulein Honig kommt, bekommt ihr Leben einen neuen Sinn. Denn Fräulein Honig ist lieb und sieht in Matilda das, was sie ist: Ein sehr kluges und hochbegabtes Kind. Wäre da nicht diese gemeine und fiese Fräulein Knüppelkuh, die Schuldirektorin. Aber auch da ist Matilda viel zu gescheit, um sich das Leben unnötig schwer machen zu lassen.

    Mein Fazit:

    Ein dünnes Büchlein von Roald Dahl, bereits ab 8 Jahre. Und für dieses Alter ist dieses kleine, aber edle Werk durchaus geeignet. Der Autor hat einen Sinn dafür, was in Kindern vorgeht und welche Wertvorstellungen sie haben. Ich habe mich teilweise köstlich amüsiert und teilweise geschämt für das Verhalten des Fräulein Knüppelkuh. Solche gemeinen Menschen gibt es wirklich, aber Gott sei Dank sehr selten.

    Der Autor gibt damit eine Botschaft aus: Laß Dir nicht alles Gefallen, aber wende keine Gewalt an. Nimm‘ Deinen Verstand und sei ein Kind. Wunderbar, dieses Werk wird in meiner Bibliothek einen Platz haben!

    Anmerkung: Die Rezension stammt vom Juli 2007.

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    Jaris avatar
    Jarivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte einfach richtig schön lustig.
    Roald Dahl - Matilda

    Mein erstes Buch von Dahl war "James und der Riesenpfirsich", den ich als Kind las. Lustigerweise gefiel mir die Geschichte damals nicht wirklich. Jetzt, als Erwachsene, geniesse ich die Bücher von Roald Dahl viel mehr. Wahrscheinlich, weil er das Kind in mir anspricht.

    Von Anfang an ist Matilda ein besonderes Mädchen, schon mit fünf liest sie Bücher, die ich vielleicht mit 15 mal durchgeblätter habe. Beneidenswert! Doch leider weiss Matildas Familie das nicht wirklich zu schätzen, die Dursleys lassen grüssen. Natürlich sind diese Schilderungen oft übertrieben, aber einerseits handelt es sich um ein Kinderbuch, andererseits gehe ich davon aus, dass manche Familien tatsächlich so funktionieren. Ganz zum Leidwesen der Kinder.

    Dennoch ist die Geschichte einfach richtig schön lustig. Vor allem, als Matilda beginnt, ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Auch die Freundschaft mit ihrer Lehrerin geht sehr ans Herz und zeigt, dass eine gleichberechtigte Beziehung zwischen Erwachsenem und Kind möglich ist.

    Aber in erster Linie will Dahl natürlich unterhalten und Spass machen. Das tut das Buch auch auf ganzer Länge und ist in meinen Augen für Kinder und Erwachsene eine erheiternde Leseerfahrung.

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    Seelensplitters avatar
    Seelensplittervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hat mir nicht ganz so gut wie die anderen Bücher von Roald Dahl gefallen.
    Hochbegabung

    Meine Meinung zum Buch: Matilda

    Erwartung und Aufmerksamkeit:
    Diesen Punkt erkläre ich euch näher auf meinem Blog :)

    Inhalt in meinen Worten:
    Ein Kind, nicht älter als 4 Jahren ist hochbegabt. Die Eltern erkennen es nicht und wollen sie auch gar nicht und auf gar keinen Fall unterstützen, doch Matilda weiß wie sie durch die Welt gehen kann, um das bestmöglichste für sich heraus zu holen.
    So schafft es das Mädchen seine Klassenlehrerin zu beschützen und zeitgleich eine neue Reformation in ihrem Leben hervor zu bringen.
    Doch wie ihr das gelang und was es mit diesem Mädchen auf sich hat, das kann euch nur das Buch verraten.

    Wie fand ich das Buch?
    Matilda schlich sich in mein Herz, auch wenn es nicht mein Lieblingsbuch von Roald Dahl ist. Dazu ist es einfach komplett anders, als die Werke die ich jetzt von ihm lesen durfte. Doch das ist nicht alleine. Denn Matilda als kleines und schwaches Kind, eigentlich, ist mir zu stark und zu Erwachsen, so hat es nichts von seiner Kindheit. Die Erwachsenen sind zum größten Teil ziemlich heftig drauf. Sei es das es um Betrügen, und Gewalt geht, andererseits aber auch, dass viele Klischees angesprochen werden, das fand ich etwas merkwürdig. Auch weil ich finde das Buch hat sich etwas in die Länge gezogen und hin und wieder musste ich mich zum weiter lesen zwingen.
    Auf den letzten 60 Seiten hat das Buch aber eine absolute Wendung an den Tag gelegt, mit der ich nicht gerechnet hätte. Es wurde spannend und Matilda entwickelte Paranormale Fähigkeiten. Diese sind sogar recht nachvollziehbar, denn sie war sehr stark unterfordert in der Schule.
    So ist es ja auch heute sehr oft der Fall, nicht jeder Hochbegabte wird auch als Hochbegabt erkannt und dann kommt es zu nicht so schönen Momenten.

    Spannung im Buch?
    Ich fand das sich dieses mal das Buch etwas in die Länge gezogen hat, doch die letzten 60 Seiten haben es wirklich wett gemacht und ich hätte diese Wendung nicht erwartet.

    Charaktere:
    Matilda ist hier ganz klar die Heldin. Daneben ist Frau Honig auch eine sehr liebenswerte, und doch sehr dünne und hübsche Erwachsene. Wogegen die meisten anderen Erwachsenen, sei es die Eltern oder die Rektorin, absolut böse wegkommen, und die dicke Rektorin ist eher eine Dampfwalze im Buch - und hier finde ich das denken auch eher Klischee und das finde ich schade, denn nicht jeder der Dick ist, ist auch böse.

    Thema:
    Hochbegabung ist hier das hauptsächliche Thema, ob es aber Kinder schon merken, dass es hier um ein gewisses Thema geht weiß ich nicht, glaub ich eher nicht. Ich glaub das sie sich mit Matilda gut identifizieren können und gerade deswegen das Buch lieben werden.

    Fazit:
    Obwohl es mich die erste Zeit nicht wirklich erreichte, hatte das Ende wirklich eine überraschende Wendung und mir hat es am Ende wirklich gut gefallen, dennoch war der größte Teil etwas zäh, weswegen ich dem Buch nicht ganz so viele Sterne geben kann.

    Sterne:
    Ich gebe Matildas Geschichte drei Sterne.

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    B
    Buchmagievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: wunderbar, witzige Geschichte voller Phantasie
    wunderbar, witzige Geschichte voller Phantasie

    Rezi zu: „Matilda“

    Autor: Roald Dahl

    Genre: Kinderbuch ab 8 Jahren

    Verlag: Rowohlt

    Klapptext:

    „Matilda saß auf ihrem Platz in der zweiten Reihe und sagte kein Wort. Ein sonderbares Gefühl tiefer Ruhe und Sicherheit senkte sich über sie, und plötzlich merkte sie, dass sie sich vor nichts und niemandem auf der Welt mehr fürchtete. Matildas Verstand ist so hell und scharf, dass er selbst den beschränktesten Eltern auffallen müsste. Nur sind Matildas Eltern leider beschränkter als beschränkt. Schlimmer noch ist ihre Schuldirektorin: Frau Knüppelkuh hasst alle Kinder und macht ihnen das Leben zur Hölle. Doch da entdeckt Matilda, dass sie nicht nur ein Wunder-, sondern auch ein Zauberkind ist. Auf ihre Eltern und die fiese Frau Knüppelkuh warten böse Überraschungen ...“

    Meinung:

    Immer wieder schafft es der Autor eine wundervolle Geschichte zu erzählen. Beim Lesen fühlt man direkt mit den Protagonisten mit und selbst als Erwachsener bewegen einen die einzelnen Charaktere.

    In dieser Geschichte werden die Erwachsenen riesig groß und die Kinder winzig klein beschrieben. Sehr deutlich wird dabei der Frust von Kindern, wenn sie wieder einmal nicht gegen die Erwachsenen ankommen und schlimmer noch auf Ignoranz stoßen.

    Roald Dahl erzählt eine wunderbar, witzige Geschichte voller Phantasie, die zudem sehr spannend ist. So nimmt er seinen Leser von der ersten Seite an mit und man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr gut verständlich, so das ein leichtes und flüssiges lesen möglich ist.

    Die Bücher des Autoren gehören inzwischen zu den Kinderbuchklassikern und auch dieses Buch über die kleine Matilda kann ich nur empfehlen.

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    100Buechers avatar
    100Buechervor 7 Jahren
    Rezension zu "Matilda" von Roald Dahl

    Mein Lieblingszitat: "You have put a... a... a crocodile in my drinking water!" the Trunchball yelled back. "There is no worse crime in the world against a headmistress!"

    Roald Dahl, der auf seinen Büchern bescheiden "The world´s story teller Nr. 1" genannt wird, ist in so ziemlich allen englischen Kinderzimmern vertreten. 1916 in Wales geboren, erlebte Dahl den zweiten Weltkrieg hautnah mit. Als Kampfflieger nahm er solange aktiv daran teil, bis seine Hawker Hurricane über der nordafrikanischen Wüste abstürzte und er nach Amerika geschickt wurde um in der britischen Botschaft zu arbeiten. Dort hatte er aber wohl mehr Lust, Geschichten zu schreiben und seine erste Kinderstory "The Gremlins" wurde veröffentlicht, an der sich noch im Jahr 1942 Disney die Rechte sicherte. Dahl ging nach Hollywood. Von da an schrieb er bis zu seinem Tod im Jahr 1990 eine Reihe bekannter Kinderbücher, von denen einige verfilmt wurden.

    Matilda ist eines von Dahls Büchern, die es auch als Film gibt. Ich hatte den Film aber nie gesehen und auch eigentlich keins seiner Bücher gelesen. Dafür bin ich ein Riesenfan von Dahls Gedichten, die herrlich abgefahren sind und in denen er bekannte harmlose Geschichten wie Cinderella mit einem guten Schuss schwarzen Humors durch die Mangel dreht.

    Matilda ist ein kleines Mädchen, welches mit einer unnatürlich hohen Intelligenz zur Welt gekommen ist. Mit drei Jahren bringt sie sich selbst das Lesen bei und verschlingt von da an jedes Buch, das ihr vor die Nase kommt. Unglücklicherweise halten ihre Eltern von Büchern überhaupt nichts. "Wir haben einen wundervollen Fernseher und nun willst du auch noch ein Buch haben? Du verwöhnes Kind!" Überhaupt sind Matildas Eltern nicht besonders helle und als Matildas Vater ihr wieder einmal vorhällt wie unnütz und dumm sie ist, beschließt sie, sich zu rächen. Nachdem Daddy Wormwood die erste Nacht mit seinem Hut auf dem Kopf verbracht hat, auf dessen Rand Matilda morgens etwas Sekundenkleber angebracht hat, wird er für kurze Zeit zahmer. Langfristig hilft aber alles nichts, Matildas Eltern sind leider dumme Fieslinge. Deshalb ist sie froh, als sie endlich in die Schule kommt - ein halbes Jahr zu spät, da ihre Eltern vergessen haben, sie anzumelden - und in der Klasse der lieblichen Miss Honey landet. Doch auch hier muss Matilda ihre Intelligenz wieder in Streiche investieren, denn jetzt hat die Direktorin ihren Auftritt - Trommelwirbel! - Miss Trunchball!

    Miss Trunchball ist so böse, dass die Eltern nicht einmal dagegen aufbegehren, weil sie nämlich ganz einfach den Geschichten ihrer Kinder nicht glauben. Wie Matilda ganz richtig bemerkt, ist das nämlich der Trick. "Never do anything by halves if you want to get away with it. Be outrageous. Go the whole hog. Make sure everything you do is so completely crazy, it´s unbelievable!" Und so beschwert sich zum Beispiel auch nie die Mutter der kleinen Amanda. Miss Trunchball HASST nämlich Zöpfe und Amanda hat gleich zwei davon. Miss Trunchball, die zufällig eine preisgekrönte Hammerwerferin ist, packt also das Kind bei den Zöpfen, schleudert es dreimal im Kreis und schmeisst es über den Schulhof in die nächste Hecke (wo es dreimal aufprallt und sich dann benommen aufrappelt). Selbstverständlich glauben Eltern eine solche Geschichte nicht. Warum sollten sie auch? Schließlich ignorieren sie auch schon seit Jahren die Geschichte von Miss Trunchballs Bestrafungskammer. Alle bösen Kinder kommen nämlich in einen Holzkasten, der an allen Seiten mit Glassplittern gespickt ist, so dass man sich nie anlehnen oder sitzen kann sondern die ganze Zeit stehen muss. Matilda muss handeln. Und dabei ist sie so clever, dass sie nicht nur die Schule rettet, sondern auch noch Miss Honey, die ein dunkles Geheimnis hütet...

    Roald Dahl hat einen Heidenspaß daran, bitterböse Bösewichte zu erschaffen, um sie dann hinterher nach Herzenslust zu bestrafen. Miss Trunchball ist so herrlich wiederlich, dass man sie am liebsten aus dem Buch herausprügeln und zu kleinen Würstchen drehen möchte. Politsche Korrektheit ist Dahls Sache nicht und es ist ganz wunderbar erfrischend, wie schamlos er in einem Kinderbuch über Kinder lästert. Besonders haben es ihm aber die Eltern angetan. Natürlich lieben Eltern ihre Kinder, "that´s the way of the world. It is only when the parents begin telling us about the brilliance of their own revolting offspring, that we start shouting: "Bring us a basin. We are going to be sick!" Wäre er ein Lehrer, würde er diesen Eltern ihre Blindheit schon austreiben. "Ihr Sohn Maximilian" würde er schreiben, "ist eine totale Flachpfeife. Ich hoffe, sie haben ein Familienunternehmen in das sie ihn nach der Schule stecken können, denn er wird ganz sicher nirgendwo anders einen Job finden." Ich habe Tränen gelacht.

    Mein Fazit:
    Für Menschen, die unbedingt alle Kinder "sooo süß" finden müssen und nicht zugeben wollen, dass manche kleinen Ekelpakete und deren Eltern besser in eine Socke gestopft und zugeknotet gehören, sind Dahls Bücher nicht die beste Wahl. Alle anderen sollten sie unbedingt lesen!

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    Primroses avatar
    Primrosevor 8 Jahren
    Rezension zu "Matilda" von Roald Dahl

    Matilda
    Matilda ist ein sehr intelligentes Mädchen. Sie konnte schon mit anderthalb Jahren fehlerlos reden und hatte sich auch das Lesen und das Rechnen selbst beigebracht. Kurz: Sie ist ein Wunderkind. Ihre Eltern allerdings sehen nichts als das Nervige und Störende in ihr. Und dann gibt es noch ihre Schulleiterin, die jeden schikaniert. Doch als Matilda entdeckt, dass sie übernatürliche Kräfte hat, macht sie von ihnen Gebrauch. Nur ihre Klassenlehrerin, Fräulein Honig ist nett zu der kleinen Matilda. Aber als Matilda Fräulein Honig einen Besuch abstattet, begegnet ihr ein Geheimnis, dass sie zu lösen versucht.
    Was sind das für übersinnliche Kräfte? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter Fräulein Honigs Anwesen? Kann Matilda das Rätsel lüften?
    Mit viel Witz und Humor erzählt Roald Dahl die Geschichte der kleinen Matilda. Es ist ein Buch, das man einfach gelesen haben muss!

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    unfabulousvor 4 Monaten
    Ich habe bislang nur den Film gesehen, aber schon einige andere Roald-Dahl-Bücher gelesen. Dieses Buch ist sicherlich auch genial!
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