Roald Dahl Sophiechen und der Riese

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Inhaltsangabe zu „Sophiechen und der Riese“ von Roald Dahl

Und dann war er da! Acht Meter groß war er. Seinen schwarzen Umhang trug er so elegant wie ein vornehmer Herr. Die dünne Trompete hatte er immer noch in der Hand. So schritt er würdevoll über den königlichen Parkrasen auf das Fenster zu. Die Zofe kreischte. Die Königin seufzte. Und Sophiechen winkte. Der gute Riese GuRie pustet den Menschenkindern mit einer Trompete schöne Träume in die Schlafzimmer – bis Sophiechen ihn eines Nachts dabei entdeckt. Kurzerhand nimmt sie der GuRie mit ins Riesenland, wo nicht alle Riesen so nett sind wie er. Ganz im Gegenteil: Sie fressen sogar Menschen! Gemeinsam schmieden Sophiechen und der Riese einen Plan, wie sie den bösen Riesen ein für alle Mal das Handwerk legen können. Doch dafür brauchen sie die Hilfe der englischen Königin. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis

Eine hinheißende Heldin, ein wunderwunderwirklich troller GuRie und eine Pusterpurzelbaum schlagende Sprache - großartiglich!

— Beust

Ich liebe es!

— Fulden

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    Sophiechen und der Riese

    Beust

    24. January 2017 um 23:03

    Sophiechen und der Riese ist ein Kinderbuch für alle, die schon immer ihre Furcht vor Menschenfressern besiegen wollten - oder gar vor Fleischfetzenfressern! Und für alle, die originelle Sprache haarscharf am Erwachsenenton vorbei so richtig „kinderlich“ und „wunderwunderlich“ genießen wollen. Sophiechen erspäht nachts einen Riesen durch das Dorf schleichen und wird von ihm erspäht. Er stibitzt sie aus ihrem Waisenhaus und entführt sie ins Riesenland, wo er sie in seiner Höhl aber nicht auffrisst. Im Gegenteil: Sophiechen und GuRie, der „Gute Riese“ freunden sich an und lernen viel voneinander. GuRie lernt etwas über Menschlinge und andere „Leberwesen“ und Sophiechen lernt viel über die neuen bösen Riesen, die allabendlich gemeinschaftlich ausziehen, um Leberwesen zu fressen: nach Spanferkel schmeckende Spanier, nach Thunfisch schmeckende Tunesier, nach „Mammilade“ schmeckende, gefüllte Berliner und so weiter. Die neun Riesen tragen unheilverkündende Namen - Kinderkauer, Knochenknacker, Mädchenmanscher etwa - und müssen gestoppt werden! Aber wie? GuRie ist der kleinste der Riesen und zudem gegen jedes Leberwesenfressen, weshalb er sich von Kotzgurke ernährt und von den anderen schikaniert wird. Aber er hat eine „ratzfetzige“, „klassegeile“ Mission: Er sammelt Träume in Glasbehältern, die er nächtens durchs Fenster den schlafenden Kindern einbläst. GuRies Fähigkeit, Träume zu erhören, zu fangen und zu mixen und Sophiechens ernsthafter Wille, weitere „Riesen-Knatterstrophen“ zu verhindern, indem man die englische Königin einschaltet, führen schließlich zum großen Finale. in dem beide Helden ihre Fähigkeiten einsetzen können. Sophiechen ist ein charmantes, willensstarkes Mädchen, in dem sich kindliche Leser wiederfinden können. In Sophiechens Rolle geschlüpft, sind sie dem so kunterbunt daherredenden Riesen GuRie sprachlich überlegen und werden zu seinem behutsamen Ratgeber, ja wohlerzogenen und wohlerziehenden Fremdenführer in die Menschenwelt. GuRie ist ein moralischer Riese, der seinen Verzicht auf die Menschlinge damit bezahlt, sich ausschließlich von Kotzgurken ernähren zu können - zu diesem moralischen Entschluss gehört einiges! Das Schreckliche, das Menschenverschlingende ist nur mit Humor zu ertragen, und dieser Humor steckt in der ganzen Geschichte, in den kunstvollen Zeichnungen von Quentin Blake wie im Detail: in er großartigen, blumenreichen Sprache, den Wortspielen und Satzfontänen, wie sie nur Fünfjährige, GuRie und Roald Dahl hervorbringen. Und Adam Quidam, der die Geschichte kongenial übersetzt hat. Sophiechen und der Riese - gut gegen schlechte Laune und Magenbeschwerden, und zwar sofortissimo!

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  • Ein «riesenhaftes» Abenteuer

    Sophiechen und der Riese

    Lesegenuss

    27. October 2016 um 10:26

    Zu Beginn findet sich eine Auflistung der Personen, Menschen als auch die der Riesen. Der gute Riese GuRie ist für die Träume der Menschenkinder zuständig.   "Träume sind etwas sehr Geheimnisvolles", sagte der GuRie. "Die menschlichen Leberwesen verstehen sie überhaupt gar  nicht. Sogar die allerklewwersten Professohren können sie nicht verstehen. Hast du jetzt genug gesehen?". Zitat S. 128 Ach ja, und die Aussprache vom GuRie - etwas verzerrt, aber irgendwie niedlich. Aber da sind die bösen Riesen … Mit Sophiechen an seiner Seite wollen sie nunmehr diesen das Handwerk legen. Ihr Plan ist fertig, aber sie brauchen dazu die Hilfe der Königin von England und noch einigen anderen mehr. „Sophiechen  und der Riese“ von Roald Dahl ist in den 80er Jahren mit dem Deutschen Jugendpreis ausgezeichnet worden. Zum 100. Geburtstag von Roald Dahl hat der Rowohlt Verlag einige seiner Bücher neu aufgelegt. Die Geschichten sind, wie auch in anderen Büchern, in Schwarz-Weiß – Illustrationen von Quentin Blake. Jung und Alt kennen Bücher von Roald Dahl. Es sind Geschichten, die manchmal schon schaurig sind. Sophiechn und der Riese GuRie werden Freunde. Und Freunde sind wichtig! Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Ich bin mit der Geschichte rundum sehr zufrieden und kann es daher nur weiterempfehlen.

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  • Witzig und derb und brutal und voller Herz.

    Sophiechen und der Riese

    jahfaby

    15. July 2016 um 14:57

    Sophiechen ist Waisenkind und mir reichen die ersten beiden Seiten, um zu verstehen, dass das kein gutes Waisenhaus ist, in dem Sophiechen ist. Wobei ich mir gar nicht sicher bin, ob es jemals ein gutes Waisenhaus gegeben hat. Aber schon einen kurzen Moment, nachdem wir Sophiechen und das Waisenhaus kennengelernt haben, kommt der Riese am Fenster vorbei und entführt sie. In die Welt der Riesen, die Menschen fressen und böse sind. Nur ihr Riese macht das nicht, denn er ist der Gute Riese, der GuRie. Er sammelt Träume und verteilt sie an Kinder und er muss sich gegen die bösen Riesen zur Wehr setzen. Eine Sache, bei der Sophiechen helfen wird. Ja, eine Kindergeschichte, ein Erzähler, der für Kinder erzählt. Aber Roald Dahl eben erzählt hat, immer mit einer guten Prise schwarzem Humor und Derbheit. Es ist kein "Es war einmal Märchen". Es ist eine phantastische Geschichte, mit sterbenden Menschen und Flüchen und einer klaren Sicht auf die schlechten Seiten des Lebens. Trotzdem bleibt ein Happy End. Sophiechen und der Riese kam in Deutschland erstmals 1984 auf den Markt und erhielt ein Jahr später den deutschen Jugendliteraturpeis.  Zu Recht. Die Geschichte und die Erzählart haben bis heute nichts von der Faszination eingebüßt. Im Gegenteil, selbst die damalige Übersetzung von Adam Quidam (ein Pseudonym des Lektors Hermann Gieselbusch) strahlt bis heute. Da der Riese nie wirklich in der Schule war, hat er ein einzigartiges Vokabular, das auch im Deutschen extrem viel Spaß macht. Die Zeit schrieb in ihrer Rezension damals:Wer käme auf Besseres als „menschliche Leberwesen“ für „human beans“ (= human beings) oder als „Spanier schmecken nach Spanferkel“ für „Turks from Turkey ist tasting of turkey“? Da es nicht immer möglich ist, Entsprechungen zu finden, hat sich der Übersetzer vorgenommen, „daß auf jeder Seite ungefähr derselbe Humorpegel erreicht wird.Dieser Humorpegel hat sich bis heute gehalten. Sophiechen und der Riese ist ein Buch, für das man kein Kind mehr sein muss, um es grandios finden zu können. Es ist witzig und derb und brutal und voller Herz.Und die in diesem Jahr erschienene neue Auflage des Buches bei Rowohlt ist extrem schön gestaltet, inklusive der originalen Illustrationen von Quentin Blake, an denen sich wiederum der Film orientiert hat.

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  • Lieblingsbücher

    KirstenReinhardt

    19. June 2013 um 11:49


    Hallo!
    In der Video-Reihe "Buchtipps aus dem Strandkorb" der Kinder- und Jugendbuchhandlung BuchSegler in Berlin-Pankow stelle ich einige meiner Lieblingsbücher für Kinder, Jugendliche und erwachsene Leser_innen vor.
    Mit dabei: Der Knochenknacker-Riese, Kästners Badeanzug und Calamity Jane... Und hier gehts zum Video: http://www.buchsegler.de/kinderbuch_empfehlungen.php

    • 4
  • Rezension zu "Sophiechen und der Riese" von Roald Dahl

    Sophiechen und der Riese

    cherubina

    25. November 2009 um 15:53

    Das Waisenkind Sophiechen beobachtet eines Nachts im Waisenhaus eine seltsame Szene: ein Riese mit großen Ohren bläst mit einer Trompete in ein Kinderzimmer. Schlimmerweise bemerkt er, dass er beobachtet wurde und nimmt Sophiechen mit ins Land der Riesen. Dort muss Sophiechen Schreckliches entdecken: Während sie mit dem GuRie, dem Guten Riesen unterwegs ist, sind die anderen neun Riesen weniger nett: Jede Nacht ziehen sie auf der Suche nach Menschenfleisch aus und schlagen sich den Bauch voll. Sophiechen ist klar, dass etwas geschehen muss, doch was soll ein kleines Mädchen gegen riesige Monster ausrichten? Ein wunderbares Buch für Kinder, Kind gebliebene, junge Erwachsene, Midlifecrysler und alle anderen Altersgruppen. Alle im Buch vorkommenden Figuren, ob gut oder böse, sind sehr liebevoll beschrieben und werden durch ihre persönlichen Eigenarten sehr lebendig. Für mich ist es ein Buch, das man teilen muss indem man es jemandem laut vorliest. Es gibt so viel zu lachen und zu gruseln, zu träumen und zu schmunzeln. Fast ist es eine Verschwendung es für sich alleine zu behalten. Endlich erhalten alle Rechtschreibfehler ihre Daseinsberechtigung und dafür ein herzliches Dankeschön an Roald Dahl, der mit diesem Buch etwas wunderbares geschaffen hat. Eine Geschichte, die ans Herz geht.

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  • Rezension zu "Sophiechen und der Riese" von Roald Dahl

    Sophiechen und der Riese

    literat

    15. July 2009 um 20:08

    Schönes Buch, hat meinen beiden sehr gut gefallen. Auch wenn ich einige Dinge ausgelassen habe - die Stellen, in denen so richtig ausführlich über das Verspeisen von "Leberwesen" die Rede ist. Dafür war meine Süße dann doch noch etwas zu klein. Aber ich bin mir sicher, daß wir das Buch in den nächsten Jahren nochmal lesen werden. Den Autor find ich klasse, die Kids glauben, daß tatsächlich der GuRie das Buch geschrieben hat und dann anschließend auch noch das Charlie - Buch - das lesen wir jetzt anschließend.

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