Tot

von Rob Blackland 
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Tot
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Positiv (7):
widder1987s avatar

Ehrlich-direkte, augenöffnende und nachdenkliche Story, die mit induviueller Emotionaliät unbemerkt & unbewusst Wellen schlägt...

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Inhaltsangabe zu "Tot"

Das Leben ist ein ewiger Kampf.
Tag für Tag.
Die Zeit zieht vorbei ohne das man sie spürt.

Rick kann nicht mehr und beschließt, diesem tristen Dasein ein Ende zu setzen. Das Arbeitsleben, der Alltag und das politische System zwingen ihn in die Knie. Die Sehnsucht nach dem Tod ist größer als alles andere. An einem Ort, den er noch aus seiner Kindheit kennt, führt er seine Tat aus.
Doch es kommt alles anders, als er es sich vorstellt. Er taucht ein in eine neue Welt, die nicht zu beschreiben ist. Die Vorstellung, was nach dem Tod mit der Seele geschieht, zeigt sich dort in einer ungeheuerlichen Form. Auf Rick wartet das Grauen von seiner widerwärtigsten Seite. Ihm werden Dinge offenbart, die alles Erdenkliche in den Schatten stellen.
Weitere Menschen überschreiten diese Schwelle, die ihnen zeigt, dass es noch lange nicht vorbei ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746099446
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:23.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    widder1987s avatar
    widder1987vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ehrlich-direkte, augenöffnende und nachdenkliche Story, die mit induviueller Emotionaliät unbemerkt & unbewusst Wellen schlägt...
    Unfassbarer ehrlich-direkter Augenöffner, der unbemerkt & unbewusst Welle schlägt...

    Klappentext: Das Leben ist ein ewiger Kampf. Tag für Tag. Die Zeit zieht vorbei ohne das man sie spürt. Rick kann nicht mehr und beschließt, diesem tristen Dasein ein Ende zu setzen. Das Arbeitsleben, der Alltag und das politische System zwingen ihn in die Knie. Die Sehnsucht nach dem Tod ist größer als alles andere. An einem Ort, den er noch aus seiner Kindheit kennt, führt er seine Tat aus. Doch es kommt alles anders, als er es sich vorstellt. Er taucht ein in eine neue Welt, die nicht zu beschreiben ist. Die Vorstellung, was nach dem Tod mit der Seele geschieht, zeigt sich dort in einer ungeheuerlichen Form. Auf Rick wartet das Grauen von seiner widerwärtigsten Seite. Ihm werden Dinge offenbart, die alles Erdenkliche in den Schatten stellen. Weitere Menschen überschreiten diese Schwelle, die ihnen zeigt, dass es noch lange nicht vorbei ist.

    Fazit: "Tod und tot ist nicht das Gleiche, denn das eine symbolisiert zwar das Ende des Jetzt und Hier und ist doch nicht vorbei (der Tod) und 'tot' ist eine Zustand, in den etwas gestorben ist, wo kein Leben mehr einkehren wird...Ich hab noch keine 'Nahtoderfahrung' gemacht, aber ich dürft die Anwesenheit meines vor vier Jahren verstorbenen Großvater hautnah erleben...Diese Buch weckt ferne Erinnerungen in mir zur TV-Serie 'X-Factor - Das Unfassbare' oder kommt das Thema 'Seelenwanderung' (in Sinn von Rache verüben) ehe zum Zuge...Auf jeden Fall klingt der Klappentext wie die Kurzbeschreibung beeindruckend wie hoch interessant und der Roman scharrt ungeduldig mit den Neugierhufen um von mir gelesen zu werden." Mit dieser Antwort auf die Bewerbungsfrage, was man unter 'Tod' versteht, hab ich eine Freiexemplar des (Psycho-)Thriller 'Tot' gewonnen.

    Ich sollte mit meiner intutiven Buchzusammenfassung voll ins Schwarze treffen, denn der unter Depressionen leidende Rob Blackland schreibt in seinen sehr düsteren und atomsphärisch-dichten Schriftwerk 'Tot' sich das von der Seele, was unser Gesellschaft Innerlands wie Global aktuell antreibt und gleichzeitig jeden Einzeln mit unterschiedlicher Macht beeinflusst, in seinem Dasein hemmt wie zur Marionette macht.

    Da der Autor diese Zeilen als Heilungswerkzeug benutzt, sind die schriftstellerischen Grundform zwar vorhanden, die aber nicht flüssig im Handlungsverlauf anzutreffen sind und mich beim 'Studium' diese mich sehr emotional entgegentretenden 'Gedankengutweitergabe' mit abgehackten Storysträngen, die dazugehörigen charakterstarken Hauptakteuern in brillant detaillierten Schauplatzbeschreibung wie ihrer von Autor zugeteilten 'menschlichen Leiden' bis zum zweiten Drittel des Buches den Kopf schwirren ließen.

    Rob Blackland entführte mich mit einer mir nur von wenigen gelesenen Berufschriftsteller/innen bekannten direkten wie ehrlichen Sprachkunst und farbenprächtigen wie lebhaften Erzählform, dass mir das etwas schwankenden Strukturgerüst durch schmerzhafte 'Lebenswegebungen', mystisch-rätselhafte 'Lebensretter' und augenöffnende Gespräche zwischen den 'Welten' sein Debütroman nur oberflächlich meine Aufmerksamkeit auf sich zogen und mich von Anfang an durch leise-klare Gedankengänge und laut schreiende Dialoge wie knallenden Aktionen ein unfassbares intimes Lesevergnügen mit der ein oder anderen eigene Seelenaugebähren bescherte.

    Auch die grau-trübe unheilvoll wirkende Buchdeckelgestaltung spiegelt auf unglaubliche Art und Weise die wesentliche Grundidee des knapp 320 seitendicken 'Horrortrip' ins 'Reich der Selbstfindung' wieder und bannte mich seit dem ersten Augenblick an, was digital schon wie magisch anziehend wirkt, kann in natura nicht getoppt werden: Ich konnte mich den unmissverständlichen Botschaftsausstrahlung keiner Sekunde entziehen und beim Lesen haben mich Rob Blacklands Wörter nicht nur für den Moment des aktiven Bearbeiten gefesselt sondern packten mich unbemerkt tief unterm Herzen und unterbewusst in den hinteren Gehirnzellen um mich in die von 'Tot' gezielte Bewegung zu versetzen...4,5 Sterne

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    dieschmitts avatar
    dieschmittvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein außergewöhnliches Buch rund um den Tod und das Leben aus verschiedenen Sichtweiten.
    Ein außergewöhnliches Buch rund um den Tod und das Leben aus verschiedenen Sichtweiten.

    Inhalt:
    Es geht um das Leben und darum, dass dieses ein Kampf ist. Rick, der Protagonist der Geschichte ist am Ende mit seiner Kraft und beschließt aus dem Hamsterrad des Alltags auszusteigen, indem er seinem Leben ein Ende setzt. Aber auch nach dem Freitod ist sein Leben nicht so zu Ende, wie er es erwartet hat.

    Meine Meinung:
    Ein Buch mit dem man auf die Ebene der Toten wechseln kann, so wie sie der Autor sieht.

    Ricks Leben ist nach dem Freitod nicht zu Ende und der Autor lässt uns den Hauptprotagonisten auf seiner Reise begleiten. Das Buch ist sehr gut lesbar, der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich, was mich teilweise sehr getroffen hat, so dass ich das Buch nicht schnell lesen konnte, sondern immer wieder pausieren musste.

    Der Autor schafft es eine fast schon greifbare Stimmung aufzubauen, der man sich nur sehr schwer entziehen kann. Die Figuren des Buches sind sehr unterschiedlich, aber alle sehr gut beschrieben. Ich sah sie förmlich vor mir und ich fand besonders gut, dass alle sehr unterschiedlich waren  und ich ihre persönliche Geschichte und ihre Einstellungen miterleben konnte.

    Das Thema Tod ist nie einfach und so geht es auch in diesem Buch um viel mehr als „nur“ um den Tod. Es geht um die Gesellschaft, Einstellungen, Sichtweisen. Dies wird gut herausgearbeitet.

                           
    Fazit:
    Ein außergewöhnliches Buch rund um den Tod und das Leben aus verschiedenen Sichtweiten.

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    RineBines avatar
    RineBinevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein gesellschaftskritisches Buch, dass Dich mit Schrecken und Melancholie über den Sinn des Daseins nachdenken lässt!
    Der Tod ist nicht das Ende! Doch was erwartet Dich danach?

    Titel des Buchs: Tot Autor: Rob Blackland Verlag: Self Publishment Seitenzahl: 323 ISBN: 9-781521-13836-6

    Inhalt:

    Klappentext: "Das Leben ist ein ewiger Kampf. Tag für Tag. Die Zeit zieht vorbei ohne dass man sie spürt. Rick kann nicht mehr und beschließt, diesem tristen Dasein ein Ende zu setzen. Das Arbeitsleben, der Alltag und das politische System zwingen ihn in die Knie. Die Sehnsucht nach dem Tod ist größer als alles andere. An einem Ort, den er noch aus seiner Kindheit kennt, führt er seine Tat aus. Doch es kommt alles anders, als er es sich vorstellt. Er taucht ein in eine neue Welt, die nicht zu beschreiben ist. Die Vorstellung, was nach dem Tod mit der Seele geschieht, zeigt sich dort in einer ungeheuerlichen Form. Auf Rick wartet das Grauen von seiner widerwärtigsten Seite. Ihm werden Dinge offenbart, die alles Erdenkliche in den Schatten stellen. Weitere Menschen überschreiten diese Schwelle, die ihnen zeigt, dass es noch lange nicht vorbei ist."


    "[...] Er kann beobachten wie Menschen von anderen Menschen ermordet und gefoltert werden - in allen Teilen der Welt geschieht das. Es passiert alles hinter verschlossenen Türen, ohne dass es die Öffentlichkeit sieht, jedoch davon weiß. Vergewaltigte Frauen, verstümmelte Kinder, verbrannte Leichen und das Grauen setzt sich unendlich fort."


    Abdel - ein Selbstmordattentäter, der seinem Leben für den 'heiligen Krieg' ein Ende setzt und andere mit in den Tod reißt.
    Diana - eine Psychologin, die sich für den Selbstmord ihres Patienten Rick verantwortlich fühlt und während ihrer Suche nach Antworten eiskalt ermordet wird.
    Fircun - ein Polizist, der den Mordfall an Diana Fricke untersucht und bei den Nachforschungen durch ein Missgeschick das Zeitliche segnet.
    Nadja - die nach dem Selbstmord ihres Lebenspartners mit dem Verlust zu kämpfen hat und seither von seltsamen Erscheinungen heimgesucht wird.
    Nolan - der nach einem gescheiterten Suizidversuch in einer psychiatrischen Anstalt landet und dort von einer Amok laufenden Fremden niedergestochen wird.
    Olanda - die sich selbst in psychiatrische Hände begibt und in der Klinik mit einem Messer jeden nieder sticht, der ihr über den Weg läuft. Sie wird von Polizisten erschossen.
    Paul - von seiner Freundin Mirabel verlassen und unerwartet mit dem Neuen konfrontiert. Ihm brennt eine Sicherung durch und er gerät mit Norman in eine Schlägerei, die für ihn fast tödlich endet. In komatösem Zustand ist er in der Lage, zwischen den Welten hin und her zu wandern.
    Rick - sein Selbstmord bringt Etwas ins Rollen, von dem wir nie zu träumen gewagt hätten.


    All diesen Personen ist etwas gleich. Ihr mehr oder weniger verkorkstes und hoffnungsloses Leben bringt sie alle an einen Ort, der grauenvoller nicht sein könnte. Sie werden mit entsetzlichen Gefahren und unheimlichen Szenarien konfrontiert, vor denen ein Entkommen nahezu unmöglich scheint. Nur der Weg zur Selbstfindung soll es ihnen ermöglichen, dieser Zwischenwelt zu entkommen und endlich in Frieden zu ruhen. Aber...so sehr sich alle auch nach einem Ausweg bemühen, wirkt es dennoch, als würden sie ihr Ziel niemals erreichen.

    Meinung:

    Dieses Buch fordert Einiges von seinen Lesern ab. Mit einem überaus ernsthaften, düsteren und sehr anschaulichen Schreibstil übt "Tot" Kritik an den ethischen Grundsätzen, nach denen wir leben, an Politik, Kirche und an unserer heutigen Gesellschaft. Dabei werden uns auf zeitweise makabere Weise Bilder vor Augen geführt, die skurril, Grauen erregend und Furcht einflößend sind und mich das eine ums andere Mal dazu gebracht haben, dass Buch erst einmal aus der Hand zu legen und eine Weile ruhen zu lassen. So schaurig einige Szenen auch sind, regt dieses Buch dennoch zum Nachdenken an. Mit diesem trostlosen Setting appelliert es an jeden Einzelnen, sein bisheriges Leben zu überdenken, mal ein Risiko einzugehen und es zu ändern, sollte es bisher nicht nach den eigentlichen Vorstellungen verlaufen sein. Dabei macht der Autor Rob Blackland ebenfalls darauf aufmerksam, dass wir in einem Miteinander viel mehr erreichen können, als wenn wir alle nur nebeneinander her leben. 
    Hin- und her gerissen zwischen dem Mahnruf, den das Buch dem Leser entgegenbringt und den schaurigen Bildern, die zeitweise in meinem Kopf umher gegeistert sind, kann ich nicht genau sagen, ob mir dieser Lesestoff nun gefallen hat oder nicht. 
    Wer selbst dahinter kommen möchte, was uns in diesem Buch nach dem Tod erwartet, sollte sich wappnen. Es hat es in sich!!!

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessanter Roman
    Interessanter Roman

    Klapptext:


    Das Leben ist ein ewiger Kampf. Tag für Tag. Die Zeit zieht vorbei ohne das man sie spürt. Rick kann nicht mehr und beschließt, diesem tristen Dasein ein Ende zu setzen. Das Arbeitsleben, der Alltag und das politische System zwingen ihn in die Knie. Die Sehnsucht nach dem Tod ist größer als alles andere. An einem Ort, den er noch aus seiner Kindheit kennt, führt er seine Tat aus. Doch es kommt alles anders, als er es sich vorstellt. Er taucht ein in eine neue Welt, die nicht zu beschreiben ist. Die Vorstellung, was nach dem Tod mit der Seele geschieht, zeigt sich dort in einer ungeheuerlichen Form. Auf Rick wartet das Grauen von seiner widerwärtigsten Seite. Ihm werden Dinge offenbart, die alles Erdenkliche in den Schatten stellen. Weitere Menschen überschreiten diese Schwelle, die ihnen zeigt, dass es noch lange nicht vorbei ist.



    Ich hatte große Erwartungen an diesen Roman.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.
    Der Autor verführt uns hier in die " Welt der Toten ".
    Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Ich bin mit dem Lesen gut voran gekommen.Die Schriftgröße könnte etwas größer sein.Aber ich habe mich schnell daran gewöhnt.
    Ich habe Rick und die anderen Protoganisten auf einer außergewöhnlichen Reise begleitet.Die Figuren wurden sehr gut beschrieben und charakterisiert.Dadurch konnte ich sie mir gut vorstellen.Sie waren in Ihrem Wesen und ihrer Art unterschiedlich.Das hat mir sehr gut gefallen .Auch hatte jede Person sein eigenes Schicksal und erlebte so seine ganz persönliche eigene Welt.
    Sich mit dem Thema "Tod" zu befassen ist nicht einfach.Ich finde es ist dem Autor hier wirklich sehr gut gelungen.Er baut viele interessante dinge in die Geschichte ein.Das wären Kritk an der Gesellschaft,Probleme im eigenen familiären Umfeld,Selbstversagen usw.Das ist ihm hervorragend gelungen
    Viele Szenen wurden sehr detailiiert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Es gab viele gefährliche und atemberaubende Szenen.Diese waren manchmal sehr blutig und gruselig.Das hat mich aber in keinster Weise gestört.Dann aber gab es Situationen die mich emotional sehr berührt haben.Gerade diese Mischung fand ich sehr interessant.
    Mir hat das Lesen dieses Buches wirklich sehr viel Freude bereitet und es hat mich sehr zum Nachdenken angeregt.
    Auch das Cover finde ich sehr ansprechend und passt genau zu dieser Geschichte und dem Buchtitel.
    Ich danke dem Autor für diese aussergewöhnliche interessante und lesenswerte Geschichte.



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    Kaffeetasses avatar
    Kaffeetassevor einem Jahr
    Kurzmeinung: für mich definitiv mal eine ganz neue Idee, deren Umsetzung gut war, aber nicht überragend
    für mich definitiv mal eine ganz neue Idee, deren Umsetzung gut war

    Rick leidet an Depressionen und gibt der Gesellschaft mehr oder minder die Schuld daran. Er entschließt sich, dass der Tod sein letzter Ausweg ist. Doch leider landet er in seiner ganz persönlichen Hölle, mit einigen gefährlichen, bösen und absurden Figuren. Verzweifelt versucht er einen Ausweg zu finden...

    Die Idee der Geschichte gefiel mir sehr gut, wenngleich ich nicht so viel Blut und Schmerz erwartet hätte. Rick folgen noch andere Menschen in den Tod und so landet jede Figur in einer eigenen neuen Welt, entsprechend fiel es mir an manchen Stellen schwer die verschiedenen Ebenen auseinander zu halten. Die Schwierigkeit für mich lag aber auch an der Formatierung des Buches. Die Schrift wurde sehr klein gewählt und es gibt keine Kapitel, sondern nur Absätze. Entsprechend brauchte ich immer ein paar Zeilen, bis ich wieder wusste, wo ich mich gerade befinde. Im Verlauf der Handlung wurden es immer mehr Personen und so fiel es mir gegen Ende ein wenig schwer die Übersicht zu behalten. Dennoch muss ich aber nochmals betonen, dass die Idee, auch mit den "Zwischenwelten" mir wirklich gut gefallen haben. Aber in dem Buch geht es nicht nur um Selbstmord und Leichen oder Kreaturen, sondern auch um Kritik an der Gesellschaft und selbst ein Selbstmordattentäter findet einen Platz in der Handlung. Somit ergibt sich dann doch eine stimmige Handlung und es ist nicht nur blutig.

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    Tapsi0709s avatar
    Tapsi0709vor einem Jahr
    Tot von Rob Blackland

    Ein sehr schlichter Titel, aber alles über dieses Buch aussagt. Einfach perfekt gewählt.
    Der Klappentext hat mich auch sofort sehr angesprochen und in seinen Bann gezogen.
    Das Cover spiegelt die Stimmung im Buch sehr gut wieder und ist somit auch sehr gut ausgewählt.
    Als ich das Buch zum ersten mal aufgeschlagen habe muss ich ehrlich zugeben, das ich mich etwas erschlagen gefühlt habe. Da die Schrift relativ klein gewählt ist und der Text von oben bis unten die ganze Seite einnimmt, wirkt es etwas erdrückend und ich musste mich wirklich überwinden überhaupt erstmal anzufangen mit dem Lesen. Vielleicht kann man daran ja noch mal arbeiten.
    Der Text an sich liest sich sehr flüssig und ist auch leicht verständlich, wenn auch manchmal etwas verwirrend, da oft Doppelungen in einem Satz vorkommen, z.B.: "eine Holztruhe aus Holz" (aus was soll sie denn sonst sein?) oder "sie schlägt hart auf den harten Boden auf" (das ist anzunehmen, wenn der Boden hart ist). 
    Einige Rechtschreib - und Grammatikfehler habe ich leider auch gefunden, die es zu beheben gilt (einige habe ich in der Leserunde zu diesem Buch bereits erwähnt).
    Trotzdem hat mich dieses Buch tief beeindruckt, weil es ein sehr schwieriges Thema ist. Man setzt sich nicht gerne damit auseinander, dennoch hat mich das Buch viel zum nachdenken gebracht. Ich bin sehr froh das ich es lesen durfte und so selbst meine Meinung zu dem Thema überdenken konnte. Vielen Dank dafür.

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    trollchens avatar
    trollchenvor einem Jahr
    Interessante Thesen über unsere Gesellschaft

    Tot
    Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Independently published Verlag für das Leseexemplar.
    Herausgeber ist Independently published (6. Mai 2017) und hat 323 Seiten.
    Kurzinhalt: Das Leben ist ein ewiger Kampf. Tag für Tag. Die Zeit zieht vorbei ohne das man sie spürt. Rick kann nicht mehr und beschließt, diesem tristen Dasein ein Ende zu setzen. Das Arbeitsleben, der Alltag und das politische System zwingen ihn in die Knie. Die Sehnsucht nach dem Tod ist größer als alles andere. An einem Ort, den er noch aus seiner Kindheit kennt, führt er seine Tat aus. Doch es kommt alles anders, als er es sich vorstellt. Er taucht ein in eine neue Welt, die nicht zu beschreiben ist. Die Vorstellung, was nach dem Tod mit der Seele geschieht, zeigt sich dort in einer ungeheuerlichen Form. Auf Rick wartet das Grauen von seiner widerwärtigsten Seite. Ihm werden Dinge offenbart, die alles Erdenkliche in den Schatten stellen. Weitere Menschen überschreiten diese Schwelle, die ihnen zeigt, dass es noch lange nicht vorbei ist.
    Meine Meinung: Ja, hier geht es ans Eingemachte, denn hier werden richtig gute Themen besprochen. Und ja, wie der Klappentext schon sagt, das Leben ist hart und man muss jeden Tag kämpfen. Und dies wird in dem Buch wiedergespiegelt. Es geht um Depressionen, die es sicherlich schon früher gab, aber die heutzutage eine Modekrankheit ist, die jeder mal haben kann. Aber hier, wird sie gezeigt, weil man nicht mehr weiss, wie es weitergehen soll und Rick kann sich leider nicht mehr von seiner Trauer erholen , er beschließt, seinem Leben ein Ende zu geben. Und damit fängt das Buch an. Der Schreibstil ist flüssig, aber die Schriftgröße hätte noch ein wenig größer sein können. Für mich wären Kapitel gut gewesen, aber es war mal was anderes und es hätten nicht so viele Akteure sein müssen, aber dies ist nur mein Eindruck, für mich wären weniger besser gewesen. Aber die Erlebnisse der Darsteller waren interessant und kurzweilig. Es ist sehr spannend zu lesen, wie sich die zwei Welten überlappen und wie sich doch sehr viele Probleme ähneln und es wird auch sehr viel vom politischen Standpunkt aus gesehen und was die Welt mit uns macht. Und dies zu lesen, macht die Geschichte spannend.
    Mein Fazit: Ein kritischer Gesellschaftsroman, der zeigt, dass es viel Ungerechtigkeit und Ungleichgewicht in unserer Zeit gibt und dass eigentlich die heutige Zeit der Ursprung der Depression ist. Und ja, Leben muss man, aber überleben trifft es besser. Und man muss jeden Tag aufs neue kämpfen. Ich vergebe 4 Sterne, ich kann es jedem empfehlen, der gern Bücher über die andere Welt liest, aber nicht nur, es wird viel auch im realen Leben so sein!

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    annlus avatar
    annluvor einem Jahr
    Kurzmeinung: einige interessante Ideen - aber etwas verwirrend
    Ausflug in ein höllisches Leben nach dem Tod

    „Dein Wunsch war es zu sterben. Jetzt bist du in einer anderen Welt, in der du dich zurecht finden musst. Ein neuer Abschnitt beginnt für dich.“

    Schon länger leidet Rick an einer Depression. Nicht länger hält er den ewigen Trott aus und nimmt sich selbst das Leben. Doch leider findet er dadurch nicht Erlösung, sondern eine erneute Tortur. Er muss sich abstrusen Kreaturen und veränderten Szenen aus seinem Leben stellen, während seine Familie und Bekannten damit ringen, mit seinem Tod umzugehen. Rick bleibt in dem seltsamen neuen Land nicht alleine – auch andere treten den Weg vom Leben in den Tod an. Sie alle müssen sich nun der Suche nach einem Ausweg widmen.


    Die Geschichte beginnt mit Ricks Selbstmord und spricht damit gleich auch seine Depression an. Zusammen mit dem Entsetzen seiner Angehörigen, war der Einstieg ins Buch für mich daher sehr schwer. Zudem hatte ich so meine Probleme mit dem depressiven Rick. Er lebt für die Schuldzuweisungen am System, von denen es für meinen Geschmack viel zu viele in der Geschichte gab. Seien es die Regierungen, Kriege, aber auch Geld und seine Macht über den Menschen – an allem wird Kritik ausgeübt, der ich zwar meist zustimmen konnte, die mich aber in der Erzählung extrem gestört hat, besonders, wenn sie in den Abschnitten um die unterschiedlichsten Charaktere wiederholt wurden.

    Sowohl Ricks Tod, als auch der der folgenden Charaktere wurden anschaulich beschrieben, sodass es immer öfter blutiger wurde. Ricks Eintritt in sein neues „Leben“ brachte einige skurrilere Gestalten mit in die Geschichte. Seine Abschnitte wurden besser, als ein Begleiter ihn durch die neue Welt folgt. Ich fand Gefallen an den Charakteren, die Ricks Schicksal teilen mussten. Gleich schon war klar, dass es eine Verbindung zwischen den Personen gibt – wenn diese vorerst einmal auch nur die Begegnungen mit dem Tod waren.

    Durch den Eintritt von Rick und den anderen Charakteren in die „andere“ Welt kommt es nicht nur zu skurrilen Begegnungen, sondern zu vielen gefährlichen Situationen, die meistens mit blutigen, körperverstümmelnden und schmerzhaften Momenten versehen sind. Während sich Rick und alle anderen durch diese Gefahren quälen müssen, suchen sie alle einen Ausweg aus ihrem neuen Leben. So mancher kommt dabei auch auf die erhoffte innere Einsicht, doch viel weiter scheint sie das vorerst nicht zu bringen.

    Mein Eindruck zum Buch ist zwiespältig. Einerseits habe ich mich noch nie so sehr mit den Themen Depression aber auch Selbstmord auseinandergesetzt, was mir sehr zu denken gab. Die Welt danach war mir in vielen Fällen zu verworren und Rick nicht unbedingt mein Lieblingscharakter. Andererseits haben mir ein paar der Nebencharaktere gefallen und ich war doch gespannt darauf zu erfahren, wie sie alle zusammenhängen und ob ihnen ein Entkommen glücken würde. Alles in allem haben sich die blutigen und erschreckenden Szenen, die die Charaktere erst einmal durchleben mussten aber als recht lang herausgestellt, sodass ich auf eine Auflösung sehr lange warten musste. Diese kam dann offener, als erwartet, dennoch war ich mit dem Ausgang der Geschichte zufrieden.

    Fazit: Die Geschichte barg einige interessante Aspekte, hatte aber auch einiges an sich, das nicht nach meinem Geschmack war. Mit dem Beginn hatte ich so meine Schwierigkeiten und die Gesellschaftskritik wurde mir zu oft erwähnt. Auch die vielen skurril/grausameren Szenen waren manchmal zu viel. Bis zum Ende hin steigerte sich die Geschichte in meinen Augen jedoch.

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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider viele gequetschter Text in einer teils verwirrenden Geschichte. Total tolle Idee, wenn auch mit einer mangelnden Umsetzung.
    Zwischenwelt

    Rick leidet an starken Depressionen, aus denen er kein Ausweg mehr sieht. Das treibt ihn zum Selbstmord, doch statt der erhofften Erlösung landet er in einer Zwischenwelt. Verzweifelt versucht er Rick aus dieser zu entkommen. Doch lange bleibt er nicht alleine, denn es gibt noch eine Menge Menschen mehr die, auf unterschiedlichste Weise, den Tod finden. Sei es nun, weil sie einen Anschlag verübt haben oder den Tod auf andere Weise herausgefordert haben. Egal was sie letztlich in diese Zwischenwelt führte: Sie alle suchen einen Weg heraus.

    An sich eine wirklich gute Geschichte, die den Leser dazu verleitet, über die eigenen Vergänglichkeit nachzudenken. Der Autor hat einen wunderbar bildlichen Schreibstil, der einen förmlich „in die Welt der Toten“ reißt. Dadurch dass es allerdings sehr viele Charaktere gibt, die immer wieder auftauchen und verschwinden und das dazu noch in ihrer eigenen Welt, verlor ich leider schnell den Überblick und das Weiterlesen wurde anstrengend. – Natürlich „muss“ hier jeder (neue= Protagonist eine andere Welt haben, denn es ist ja quasi die ganz persönliche Hölle. Für mich war es aber „too much“.  Leider war es mir nicht möglich Gefühle für die Charaktere aufzubauen, weder Sympathie, noch Antisympathie.

    So toll die Idee der Geschichte auch ist und so genial die bildlichen Beschreibungen, nicht nur die vielen Wechsel, sondern auch und besonders das Format erschwerte das lesen. Die Schriftart ist sehr klein, die Zeilen sind förmlich auf die Seiten gequetscht und Kapitel oder ähnliches gibt es gar nicht. Natürlich ist mir klar, dass ein Autor auch das Budget gucken muss, aber hier würde ich im Zweifel lieber einen Euro mehr zahlen, statt mich so quälen zu müssen.

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    Any91s avatar
    Any91vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nichts für mich...
    Gut gedacht aber für mich nicht gut umgesetzt..

    Das Cover und den Klappentext finde ich klasse..das waren auch die Gründe, wieso ich mich für das Buch beworben hatte. Es klang sehr vielversprechend.. wie ist nach dem Tod..bzw. wie könnte es sein. 


    Doch ich komme überhaupt nicht mit dem Buch klar.. ich finde es langweilig und nicht gut geschrieben. (Kurz zur Info..habe es nach langer Quälerei abgebrochen). Der Selbstmord war noch super geschrieben..aber dann...hm. Das Thema "Leben nach dem Tod " interessiert mich sehr..  aber ich werde einfach nicht warm mit dem Buch. Es tut mir furchtbar leid.. ich habe auch schon gelesen, dass es manchen wirklich gut gefällt. Aber es ist nun mal Geschmackssache. 


    2 Sterne vergebe ich für das Cover, die Idee und den Klappentext.. 

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    Rob_Blacklands avatar

    Hiermit möchte ich euch zu meiner Geschichte "Tot" einladen, in die ich sehr viel Zeit und Energie gesteckt habe.


    Die Geschichte handelt von Rick, der sein Leben als sinnlos betrachtet. Die äußeren Umstände zwingen ihn in die Knie und er gerät in eine große Depression, aus der er keinen Ausweg findet. Somit entscheidet er sich für den Freitod, in der Hoffnung endlich die ersehnte Ruhe zu finden.
    Doch es kommt alles ganz anders, als er es sich wünscht. Rick erwacht in einem Alptraum, den niemand zu träumen vermag.
    Er ist nicht der Einzige, den das Schicksal in diesen Horror verschlägt.
    Das Buch erzählt von Menschen, die das Leben in einer Form kennengerlernt haben, das sie zum aufgeben zwingt.
    Manche finden nur noch im Selbstmord den Ausweg, andere verschlingt das dunkle Unbekannte aus einer bedrückenden Situation des Lebens, in die Welt voller Wahnsinn.

    Auf Amazon gibt es eine Leseprobe, in die der Interessierte rein schnuppern kann: https://www.amazon.de/Tot-Rob-Blackland-ebook/dp/B072HDT2TD/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1503241823&sr=8-1

    Ich verlose für diese Leserunde insgesamt 15 Bücher.
    Wer gerne ein E-Book haben möchte, dem werde ich von Amazon einen Gutschein über einen Betrag zusenden, der genau den Wert des E-Books hat. Somit kann man sich dann das Buch downloaden.

    Gerne hätte ich von den interessierten Lesern eine kleine Beschreibung gelesen, was sie über den Tod denken. Was gibt es vielleicht danach oder ist da überhaupt nichts mehr? Hat man Angst vor dem Ende oder ist es ein natürlicher Prozess wie vieles andere auch im Leben?
    Ich bin gespannt über die einzelnen Vorstellungen und Aussagen. Jeder hat ja so seine eigene Meinung über das Ende des Lebens.
    Daraus werde ich dann die 15 Leser auswählen, denen ich dann meine Geschichte zusende.
    Aber es ist jeder herzlich dazu eingeladen an dem Thema teilzunehmen, sofern er Interesse daran hat.

    Der 03.09. ist dann der letzte Tag, an dem man an der Verlosung teilnehmen kann. Somit hat man genügend Zeit, um sich etwas mit der Geschichte zu beschäftigen. Wie schon geschrieben, hat man die Möglichkeit bei Amazon einen Blick in das Buch zu werfen.

    Natürlich werde ich mich regelmäßig an der Leserunde beteiligen. Ich kann nicht versprechen, dass es täglich sein wird, aber es wird bestimmt häufig sein! Es ist natürlich mein Anliegen, dass sich die Menschen für meine Geschichte begeistern. Und ich will mich natürlich auch persönlich mit einbringen.
    Zur Leserunde
    Rob_Blacklands avatar
    Am 09.07.2017 gibt auf Amazon mein Buch "Tot" gratis zum download.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn an diesem Angebot reichlich teilnehmen. Natürlich freue ich mich danach ebenso auf viele Rezensionen zu meinem Buch.
    Ich wünsche allen Interessierten spannende Unterhaltung zu diesem düsteren Thema...
    Zum Thema

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