Rob Hart

 3,9 Sterne bei 214 Bewertungen
Autor von Der Store, Der Store und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Rob Hart

Der Store: Rob Hart ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er arbeitete viele Jahre im öffentlichen Dienst der Stadt New York als Kommunikationsmanager für Politiker und als politischer Journalist. 

Er schrieb bereits zahlreiche Krimi Serien und Thriller, doch seinen Durchbruch schaffte er mit seinem erfolgreichen Unterhaltungsroman „Der Store“. Heute lebt der Autor zusammen mit seiner Familie auf Staten Island.  

Neue Bücher

Cover des Buches Trouble in Portland (ISBN: 9783453439863)

Trouble in Portland

Erscheint am 08.02.2022 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von Rob Hart

Cover des Buches Der Store (ISBN: 9783453424678)

Der Store

 (179)
Erschienen am 11.10.2021
Cover des Buches Der Store (ISBN: B07QQFDB5M)

Der Store

 (8)
Erschienen am 02.09.2019
Cover des Buches Knock-out in New York (ISBN: 9783453439856)

Knock-out in New York

 (8)
Erschienen am 10.08.2020
Cover des Buches Trouble in Portland (ISBN: 9783453439863)

Trouble in Portland

 (0)
Erscheint am 08.02.2022
Cover des Buches Paradox Hotel (ISBN: 9783453321717)

Paradox Hotel

 (0)
Erscheint am 12.09.2022
Cover des Buches Der Store (ISBN: 9783837147292)

Der Store

 (17)
Erschienen am 02.09.2019
Cover des Buches Knock-out in New York (ISBN: 9783837152098)

Knock-out in New York

 (0)
Erschienen am 10.08.2020
Cover des Buches The Warehouse (ISBN: 9781787631250)

The Warehouse

 (2)
Erschienen am 13.08.2019

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Rob Hart

Cover des Buches Knock-out in New York (ISBN: 9783453439856)S

Rezension zu "Knock-out in New York" von Rob Hart

Zwei Fäuste für eine Erinnerung
StMoonlightvor 7 Monaten

Ashley wacht eines Abends in seinem Apartment auf. An sich erst einmal nichts ungewöhnliches, bis auf die Tatsache das er sich auf dem Boden wieder findet und eine ominöse Nachricht auf dem Arm hat: „Du hast es verochen!“ Der Privatdetektiv kann sich absolut nicht erinnern, was er wem versprochen haben soll. Und dann ist da noch eine weitere Nachricht, auf seiner Mailbox: Eine Freundin bittet ihn sie abzuholen, da sie das Gefühl hat verfolgt zu werden. Doch als Ash die Nachricht hört, ist es bereits zu spät: Chell ist tot!
Für den Privatdetektiv beginnt nun eine brisante Suche nach dem Mörder – für den die Polizei ihn hält…

Um an Informationen zu kommen, schlägt sich Ash durch. – Und das hier tatsächlich wörtlich gemeint! – Der Protagonist scheint kein Fan der großen Worte zu sein und ist, neben dem (harten) Alkohol, offenbar der Gewalt sehr zugetan. Von sozialen Kontakten und Menschen generell hält er nicht viel. Da ist es nicht verwunderlich, als seine Schwester, die in der Nähe studieren will, ihn aus dem Konzept bringt, als sie mit ihren Koffern vor seiner Tür steht. Wird das bei der Suche nach Chells Mörder eher hilfreich oder hinterlich sein – oder vielleicht sogar ganz neue Herausforderungen mit sich bringen?

Mich hat die story allein schon deswegen gereizt, weil es immer toll ist, genau so wenig zu wissen, wie eben der Protagonist. In diesem Punkt hat mich das Buch schon mal überzeugt, denn ich musste wahrlich zusammen mit Ash alles zusammen puzzeln. – Und war teilweise genau verwirrt wie er! – Was mir allerdings so gar nicht gefallen hat, ist die Herangehensweise, denn der Privatdetektiv spricht lieber mit den Fäusten. Und genau das zieht sich durch den ganzen Roman… Mit einem Krimi hat das daher leider nicht mehr viel zu tun. Hier werden Informationen durch Gewalt erhalten und wirklichen Sinn ergibt das Vorgehen oft auch nicht. Ich hätte mir hier mehr Taktik und Strategie gewünscht – besonders da der Protagonist ja Privatdetektiv ist. (Ich würde ihn in jedem Fall nicht buchen!)

Leider eine sehr große Enttäuschung…

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Der Store (ISBN: 9783453424678)B

Rezension zu "Der Store" von Rob Hart

Friss oder stirb - Wenn ein Unternehmen das Monopol einer ganzen Welt wird
biscoteria85vor 8 Monaten

Stelle dir vor, du lebst in einer Welt, die jeden Tag ein Stück unbewohnbarer wird. Es gibt kein sauberes Wasser, die Sonne verbrennt dich innerhalb kurzer Zeit, es gibt keine freie Arbeit mehr. Keine Läden in denen du einkaufen kannst, du kein Geld hast um eine Wohnung zu haben.

Es bleibt dir nur noch eine Möglichkeit. Bewerbe dich bei „Cloud“. Dem Onlineshop, welcher unserem modernen Amazon gleichkommt. Du bekommst eine Arbeit, eine Wohneinheit, Gehalt, Essen und Trinken in guter Qualität und egal wo du bist, es ist nicht zu warm und du musst dafür nur ein Teil des Unternehmens werden.

Hört sich doch erstmal gar nicht so schlecht an. Von daher ist die Anfrage groß. Doch Zinnia und Paxton habe ihre ganz eigenen Gründe warum sie für diesen Riesen arbeiten wollen.  Zinnia wird zum Läufer und muss den ganzen Tag Ware aus den Regalen beschaffen und aufs Fließband legen. Wortwörtlich eine Fließbandarbeit. Paxton wiederum wird durch seine Vorerfahrung zum Team der Security gesetzt. Beide sind mit der Entscheidung nicht einverstanden, können es aber so erstmal nicht ändern.

So erleben wir aus deren beiden Sichtweisen ihre Beweggründe für die Arbeit in diesen riesigen Produktionsstätten, welche sich abgekapselt haben von der restlichen Politik der USA und wie eigene Länder funktionieren. Das Ziel vor Auge und zugleich müssen sie schauen ihre Quoten hoch zu halten. Es braucht ein bisschen, dann gehen beide nicht mehr getrennte Wege, sondern werden Freunde. Aber keiner von beiden ist wirklich ehrlich was seine Vergangenheit und seine Gründe für die Anwesenheit vor Ort ist.

Der dritte Erzähler ist Gibson Wells, der Gründer von „Cloud“. Er erklärt die Entstehungsgeschichte und bereitet den Leser in seinem Bericht (Blog) darauf vor, wer seine Position übernehmen wird. Denn schon im ersten Kapitel erklärt er, dass er sterben wird und möchte somit sein Vermächtnis nochmals erklären und weitergeben.

Der Wechsel zwischen den drei Personen ist sehr gut gelungen und zeigt die verschiedenen Seiten der Medaille. Die Rettung der Erde auf der einen Seite, sichere Zukünfte für die Mitarbeiter, Wiederaufbau, aber auch Ausnutzung, Missbrauch von Macht und was ohne eine übergeordnete Politik alles in einer Monopolen Welt schief gehen kann.

Das Buch ist eine tolle Dystrophie. Es vermengt eine Idee die zu was Großem wird, alles schluckt, in Zusammenhang mit einer runtergewirtschafteten Erde und dem Überlebensinstinkt des Menschen.

Der Schreibstil ist super gewählt und das Buch angenehm zu lesen gewesen. Ich hatte zuerst Sorge es könnte etwas zu trocken sein, dem war aber überhaupt nicht der Fall. Es hat mir so gut gefallen, dass es für mich sogar ein Jahreshighlight ist.  

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Der Store (ISBN: B07QQFDB5M)B

Rezension zu "Der Store" von Rob Hart

Beklemmende und psychologisch überzeugende Dystopie
BarbaraDruckervor 8 Monaten

Unterhaltungsroman nennt der Verlag "Der Store", bekommen habe ich eine beklemmende Dystopie. Beklemmend, weil sie gar nicht so fern und unrealistisch wirkt. Obwohl der Roman in der zweiten Hälfte ordentlich an Tempo zulegt und zum Pageturner wird, empfinde ich ihn mehr als Milieustudie oder Gesellschaftsroman, denn als Thriller. Die Handlung ist nicht rasend innovativ, manchmal auch nicht unbedingt logisch (der zweite Auftrag etwa), und stellenweise hatte ich den Eindruck, dass noch ein Klischee und noch fragwürdiges Detail hinein mussten. Warum dann trotzdem fünf Sterne? Weil mich die Psychologie fesselte. Die abgebrühte Wirtschaftsspionin Zinnia entwickelt im Zusammensein mit dem grundanständigen Paxton Gefühle, ohne dass es unglaubwürdig oder kitschig wird. Paxton will nur einen Funken Anerkennung und Zugehörigkeitsgefühl, möchte seinen Job ordentlich machen und gerade dadurch so einfach zu manipulieren. Besonders wird der Roman aber erst durch den Firmengründer, Gibson Wells. Gibsons Credo lautet "Der Markt bestimmt". 

Wohin es führt, wenn der Markt bestimmt, exerziert der Roman eingängig vor. Das Perfide daran sind die edlen Absichten des Gründers. Das Klima zu retten und Arbeitsplätze zu sichern beispielsweise (er verzichtet ganz bewusst auf Automatisierung). Man ist geneigt, ihn für seine Innovationen zu loben, würde man nicht ständig die Risse in der Fassade sehen. Der Staat wird konsequent ausgehebelt, unter dem Vorwand der Effizienz. Trotz Gibsons Marktmacht sind die Produkte in Plastik verpackt, so viel dürfte ihm an der Umwelt also nicht liegen. Lieferanten werden im Preis gedrückt oder vernichtet,  ein als anspornend gemeintes Ratingsystem führt die Arbeitssicherheitsvorschriften ad absurdum. Arm gegen Reich wäre ziemlich platt gewesen, doch die hehren Absichten Gibsons und die Lebensrealität seiner Mitarbeiter sorgen in ihrem Kontrast für Fassungslosigkeit beim Lesen. 

Ich fühlte mich oft an "Schöne neue Welt" erinnert, auch wenn "Der Store" an den Klassiker nicht herankommt. Dafür ist es aktuell, brandaktuell sogar. Wenn wir nicht aufpassen, könnte so tatsächlich unsere Zukunft aussehen.

Kommentieren0
Teilen

Gespräche aus der Community

Zusammen mit dem Heyne Verlag verlosen wir 20 Exemplare von "Der Store". Aber Achtung: Nach diesem packenden Roman ist kein Onlinekauf mehr wie zuvor! In seinem Buch erschafft Rob Hart ein erschreckendes Zukunftsszenario, das vielleicht schon bald Realität wird ...?

Seid ihr neugierig auf diesen außergewöhnlichen Roman geworden? Möchtet ihr herausfinden, was es mit "Der Store" auf sich hat? Wir verlosen 20 Exemplare dieses fesselnden Romans unter allen, die uns bis zum 20. Oktober 2019 die folgende Frage beantworten:

Was habt ihr zuletzt online eingekauft?
Wir drücken euch die Daumen für die Verlosung!

637 BeiträgeVerlosung beendet

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks