Rob Hart

 3,8 Sterne bei 282 Bewertungen
Autor von Der Store, Paradox Hotel und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Der Store: Rob Hart ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er arbeitete viele Jahre im öffentlichen Dienst der Stadt New York als Kommunikationsmanager für Politiker und als politischer Journalist. 

Er schrieb bereits zahlreiche Krimi Serien und Thriller, doch seinen Durchbruch schaffte er mit seinem erfolgreichen Unterhaltungsroman „Der Store“. Heute lebt der Autor zusammen mit seiner Familie auf Staten Island.  

Alle Bücher von Rob Hart

Cover des Buches Der Store (ISBN: 9783453424678)

Der Store

 (190)
Erschienen am 11.10.2021
Cover des Buches Paradox Hotel (ISBN: 9783453321717)

Paradox Hotel

 (38)
Erschienen am 13.09.2022
Cover des Buches Der Store (ISBN: B07QQFDB5M)

Der Store

 (23)
Erschienen am 02.09.2019
Cover des Buches Knock-out in New York (ISBN: 9783453439856)

Knock-out in New York

 (8)
Erschienen am 10.08.2020
Cover des Buches Assassins Anonymous (ISBN: 9783404194001)

Assassins Anonymous

 (0)
Erscheint am 28.11.2024
Cover des Buches Lights Out in Georgia (ISBN: 9783641245399)

Lights Out in Georgia

 (0)
Erschienen am 31.05.2022
Cover des Buches Trouble in Portland (ISBN: 9783453439863)

Trouble in Portland

 (0)
Erschienen am 08.02.2022
Cover des Buches Der Store (ISBN: 9783837147278)

Der Store

 (20)
Erschienen am 02.09.2019

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Neue Rezensionen zu Rob Hart

Cover des Buches Paradox Hotel (ISBN: 9783453321717)
Miias avatar

Rezension zu "Paradox Hotel" von Rob Hart

Zeitreise-Wirrwarr
Miiavor 11 Tagen

Inhalt:

Im Paradox Hotel ticken die Uhren anders. Denn hier bucht man keinen Tagesausflug in die nähere Umgebung, sondern eine Flugreise in die Vergangenheit. Ein Dutzend verschiedene Epochen stehen den Gästen zur Verfügung, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Doch dann geschieht ein Mord im Paradox Hotel, und January Cole beginnt zu ermitteln. Das ist allerdings nicht so einfach, wenn noch nicht einmal klar ist, wann der Mord überhaupt geschehen ist – in der Vergangenheit, der Gegenwart oder gar erst in der Zukunft?


Meine Meinung:

Ich liebe Zeitreise-Geschichten und ich war daher sehr neugierig auf "Paradox Hotel". Kurz vorm Lesen habe ich mir einige Rezensionen angeschaut. Dabei habe ich sehr kritische Stimmen gefunden und hatte echt ein bisschen Angst, dass ich mich quälen muss. Aber so war es nicht. Obwohl die Kapitel echt elendig lang sind (warum macht man das?), hat mich die Geschichte schnell gepackt. January ist eine sehr pessimistische und schlecht gelaunte Protagonistin, die aber gerade durch ihren Zynismus irgendwie liebenswert wirkt. 

Die Geschichte an sich ist aber dann doch durchwachsener als ich dachte. Zwar geht es im Großen und Ganzen um Zeitreisen, aber wir reisen in der Geschichte eigentlich nicht durch die Zeit. Das ist irgendwie schade, weil man genau das ja eigentlich erwartet. Es geht aber natürlich trotzdem um Zeitsprünge, Vergangenheit, Zukunft, Veränderung der Zukunft usw. - wenn man so will also ganz typische Zeitreise-Themen. 

Der Mord im Hotel und die ganzen Geschehnisse, die mit dem Mord zu tun haben, sind für mich dann eigentlich leider der nicht so spannende Part. Zwar passiert andauernd etwas anderes und es wird einfach nie langweilig, aber es haut einen auch einfach nicht vom Hocker. Die Auflösung ist gut, aber irgendwie wartet man die ganze Zeit auf ein riesiges "BÄM", was dann aber nicht kommt. Irgendwie ernüchternd. 


Fazit:

Eine schöne Zeitreise-Krimi-Geschichte für zwischendurch, mit typischem Zeitreise-Wirrwarr, viel Abwechslung, aber auch irgendwie ohne große BÄM-Überraschung. Das Ende ist ernüchternd. Deshalb gibt es auch nur solide und nüchterne 3 Sterne!

Cover des Buches Der Store (ISBN: B07QQFDB5M)
supersusis avatar

Rezension zu "Der Store" von Rob Hart

super
supersusivor einem Monat

Ein Konzern beherrscht die Zukunft.  Aufgrund der Klimaveränderungen kann man kaum noch irgendwo leben. Aber ein Onlineversand (ähnlich wie Amazon) hat Abhilfe geschaffen. Erst wurden Gesetze geändert, dann der Luftraum privatisiert, sodass die Waren statt mit LKWs nun mit Drohnen ausgeliefert werden. Die Arbeiter wohnen auch in Anlagen des Konzerns. Gewerkschaften, Mindestlohn, Krankenversorgung wurde alles abgeschafft (es gibt zwar eine Krankenversicherung, aber wer ins Krankenhaus will, verliert Punkte und wird so abgestraft). Überstunden werden nicht bezahlt, wer sich weigert, verliert Punkte. Alles ist geregelt und wird kontrolliert mithilfe einer ständig zu tragenden Uhr am Handgelenk. Legt man diese ab, gibt es Alarm. Überwachungskameras sind nicht nötig, denn der Konzern weiß jederzeit wo du bist und mit wem du dich triffst aufgrund deiner Uhr. Ohne Uhr kann man keine Tür öffnen, keinen Aufzugknopf betätigen, nicht bezahlen etc. Die Uhr teilt dir auch mit, wann du eine Toilettenpause machen darfst.

Arbeitet man nicht schnell genug, verliert man Punkte. Bei zuwenig Punkten wird man gefeuert. Alle Waren werden im Akkord verschickt und die Arbeiter müssen in den riesigen Lagerhallen von einem Regal zum anderen rennen, um die Sachen dann auf´s Band zu legen. In dem weit draußen gelegenen Areal, gibt es außer dem Arbeitsplatz Wohnsilos mit winzigen Zimmern und Gemeinschaftstoiletten (und Duschen) auf jeder Etage, einen Vergnügungsbereich mit Restaurants und Kino, einen Technischen Bereich, ein Krankenhaus und Security. Nur Ausgewählte Leute werden überhaupt auf das Gelände gelassen, um Teil der großen Cloudfamilie zu werden, nachdem sie eine Aufnahmeprüfung abgelegt haben.

Die spannende Story wird von 3 Erzählern erzählt. Da ist zum einen Gibson, der Firmengründer von Cloud, der in seinem Blog von seiner Krebserkrankung schreibt und berichtet, wie er die Firma gegründet habe und was er - in seinen Augen - alles zum Wohl der Menschheit beigetragen habe.

Dann haben wir Paxton, der einmal ein Unternehmen gegründet hat, welches dann von Cloud vernichtet wurde, indem sie ihn finanziell ruinierten. Er ist seinen Job als Gefängniswärter leid und hofft auf eine Chance, im Lager zu arbeiten. Beim Einstellungstest, lernt er Zinnia kennen. Sie hat ganz andere Gründe, um sich bei Cloud einzuschleusen. Sie ist mir von den drei Erzählern die Sympathischste.

Die Gestaltung der Kapitel unterstreicht die Handlung, was mir sehr gefällt. Die meisten Kapitel sind mehrere Seiten lang, aber als es um die Eintönigkeit der Tage geht und die Routinen, steht auf jeder Seite der gleiche kurze Text, der den gleichbleibenden Tagesablauf schildert. Überhaupt bin ich begeistert von dem Buch. Es ist spannend, beklemmend, macht nachdenklich, hat überzeugende Charaktere, überraschende Wendungen, deckt menschliche Abgründe auf und ist flüssig geschrieben. Ich habe es in 2 Tagen geradezu verschlungen. Es reicht zwar nicht an Margret Atwoods "Report der Magd" ran, ist aber, wenn man die Entwicklung der letzten Jahre betrachtet, deutlich realistischer und aktueller als der Report der Magd. 

Eine klare Leseempfehlung. 

Cover des Buches Der Store (ISBN: B07QQFDB5M)
Buecherkopfkinos avatar

Rezension zu "Der Store" von Rob Hart

Gute Dystopie, ohne Spice wäre es perfekt gewesen
Buecherkopfkinovor 3 Monaten

Dieses Buch stand seit Veröffentlichung 2019 auf meiner Wunschliste und befindet sich erst seit März 2023 tatsächlich auf meinem SuB

Es hat also dennoch ein paar Monate gedauert, bis ich das Buch vom SuB befreit habe.


Am Anfang fand ich die Protagonisten Paxton und Zinnia ganz gut, am Ende allerdings doch irgendwie nur ganz in Ordnung. Das Verhalten der Charaktere  fand ich nicht immer ganz nachvollziehbar. Häufig hatte ich das Gefühl, dass für die Storyline eine Situation geschaffen werden muss und dafür Charaktere irgendetwas machen müssen, auch wenn das absolut nicht zum Charakter und dessen Rolle passt.


Die Darstellung von der Cloud fand ich sehr erschreckend, aber auch leider sehr realistisch. Die Außenwelt ist quasi  unbewohnbar, denn die Erderwärmung hat Teile der Welt überfluten lassen und in anderen Teilen kann man es in der Hitze nicht aushalten. Das klingt für mich tatsächlich extrem realistisch, genauso wie, dass sich das große A zu einem "Store" entwickeln könnte. Ich hoffe, dass diese Dystopie nicht real wird, allerdings ist es sehr vorstellbar. 


Was mich neben diesen erzwungen erscheinenden Verhaltensweisen der Charaktere genervt hat ist, dass offensichtlich kein Buch mehr ohne 🌶️Spice (Romance) Szenen auskommen kann. Hier hätte man das wirklich nicht gebraucht bzw. es zumindest bevor es zur Sache geht ausblenden können. 


Fazit: Super Dystopie, kleiner Punkteabzug wegen unverständlicher Verhaltensweisen der Charaktere und Spice-Szenen. 4,2/5🦉

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