Rob McCarthy

 3.8 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Todeszeitpunkt, Autopsie und weiteren Büchern.
Rob McCarthy

Lebenslauf von Rob McCarthy

Wechselhafte Doktorspiele oder medizinische Wechselspiele?: Der britische Autor studiert Medizin und versteckt sich hinter einem Pseudonym. Als ihm die Neuroanatomie den Verstand zu rauben droht, entscheidet er sich, einen Kriminalroman zu schreiben. Sein Debüt „The Hollow Men“ wurde im Original 2016 veröffentlich und noch im selben Jahr ins Deutsche übersetzt. „Todeszeitpunkt: Harry Kent - Niemand kommt Tätern und Opfern so nahe“ ist der Auftakt einer komplexen und spannenden Reihe, die in einem hektischen Krankenhaus in Englands Hauptstadt spielt. Protagonist Harry Kent führt ein anstrengendes Doppelleben: Tagsüber ist er ein Arzt im Krankenhaus, nachts ist er als Force Medical Examiner für die Polizei unterwegs. Wie auch Rob McCarthy, eigentlich nicht Rob McCarthy heißt, und zwischen seinen Identitäten als Mediziner und als Krimiautor wechselt.

Alle Bücher von Rob McCarthy

Todeszeitpunkt

Todeszeitpunkt

 (15)
Erschienen am 26.03.2016
Autopsie

Autopsie

 (4)
Erschienen am 15.05.2018
The Hollow Men

The Hollow Men

 (1)
Erschienen am 01.01.1857

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Toxicass avatar

Rezension zu "Autopsie" von Rob McCarthy

Spannend, aber mit einigen Längen
Toxicasvor 4 Monaten

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, ohne den ersten Teil um Harry Kent gelesen zu haben. Dennoch hatte ich beim Lesen wenig Schwierigkeiten damit, dass der erste Teil mir fehlte, jedoch wären einige Dinge doch klarer gewesen, hätte ich diesen gekannt.

Zuerst fiel mir natürlich das Cover ins Auge und ich habe mich ziemlich schnell darin verliebt. Das grelle Blau, die Haptik, die Aufmachung mit dem Gesicht in der Mitte. Ich finde es einfach schön, weil es mal etwas Besonderes ist und kein "normales" Durchschnittscover.

In die Handlung bin ich schnell hereingekommen. Wir begleiten die meiste Zeit Harry Kent, der als Arzt die Polizei bei einem Mordfall unterstützt und versucht, rätselhafte Todesfälle in einer Kinderherzklinik aufzudecken. Harry ist ein engagierter Ermittler, der mir sofort sympathisch war. Allerdings hat Harry ein Drogenproblem und nimmt Amphetamine. Diese Sucht wird über das Buch verstreut immer wieder aufgegriffen. Seine Gedanken und Ängste sind permanent präsent.
 
"Er war müde, sein Herz raste, aber er widerstand der Versuchung. Du kannst die Kräfte nicht ändern" (S.373)

"Woher sollte er wissen, welche dieser Leben er durch seine Handlungen beeinflusst hatte, wo war sein Wind auf die Segel getroffen?" (S.458)

Durch die Nähe zu Harry sind wir einerseits ständig mit seinen Ecken und Kanten konfrontiert, ich konnte aber andererseits durch diese Details empathischer agieren und mehr mitfühlen.

Der Schreibstil hat mich schnell ein Teil der Geschichte werden lassen, denn es fühlte sich an, als würde ich die Charaktere kennen, weil sie so genau und präzise gezeichnet sind. Anfangs war ich etwas von den typischen Genre-Klischees genervt, denn Thriller mit einem Ermittler mit Drogenproblem gibt es etliche. Ich habe mich aber schnell an Harry und die Thematik gewöhnt.

Der Kriminalfall ist interessant und ich habe ihn gerne gelesen, es wird jedoch komplett auf Cliffhanger verzichtet. Die Kapitel sind sehr lang, sodass sich für mich das Buch teilweise wie Kaugummi in die Länge zog, ohne das viel passierte. Im letzten Drittel - und vor allem um den Schluss herum - zieht die Spannung doch nochmal ordentlich an, und der Schluss war für mich gut durchdacht, interessant und auch überraschend.

Insgesamt habe ich das Buch als eine gute Mischung aus aktuellem Fall und Passagen, die noch an Inhalte aus Teil 1 anknüpfen, gesehen. Vor allem gegen Ende hin ging es immer mehr um Harrys persönliche Geschichte und seine Probleme.

"Alles war getan. Er konnte nicht länger weglaufen. Weder vor Beth noch vor seiner Abhängigkeit." (S.473)

Nach Ende des Buches hoffe ich sehr auf einen Teil 3, da ich einfach wissen möchte, wie es mit Harry weitergeht.

Fazit: Ein solider Thriller mit einigen Längen, die die Spannung leicht flach halten, aber mit sympathischen Charakteren und einem spannenden Schluss, für den sich jede Seite gelohnt hat.

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twentytwos avatar

Rezension zu "Autopsie" von Rob McCarthy

Autopsie
twentytwovor 6 Monaten

Force Medical Examiner Harry Kent, der kurz vor Ende seiner Schicht zu einem Selbstmord gerufen wird um den Totenschein auszustellen, hat erhebliche Zweifel an einem Suizid. Wenig später als erste Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchungen in dieselbe Richtung weisen, gehen die Beamten von Mord aus. Nachdem die Spurensicherung keine eindeutigen Rückschlüsse auf ein glaubhaftes Motiv zuläßt, konzentrieren sie sich auf das private Umfeld der Toten und die Kinderklinik in der Susan Bayliss bis vor kurzem als Ärztin gearbeitet hat. Aber erst als Harry intuitiv die wahren Zusammenhänge begreift und den entscheidenden Hinweis gibt, scheinen sie endlich auf der richtigen Spur zu sein.

Fazit
Ein ungewöhnlicher Kriminalfall, mit vielen interessanten Charakteren, die trotz eigenen Problemen vollen Einsatz zeigen.

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Streiflichts avatar

Rezension zu "Todeszeitpunkt" von Rob McCarthy

Düster, traurig und super spannend
Streiflichtvor 2 Jahren

Dr. Harry Kent ist eine mir sehr sympathische Figur. Er ist von seinem Schicksal fast gebrochen und führt ein einsames Leben. Sein ganzes Augenmerk gilt einer jungen Patientin, die im Koma liegt und deren Name niemand kennt. Er setzt sich voller Engagement dafür ein, dass auch weiterhin nachgeforscht wird, woher sie kommt und wer sie ist. Ihretwegen wird er auch Polizeiarzt. In dieser Funktion wird er zu einer Geiselnahme gerufen. Ein Jugendlicher hat sich in einem Fastfoodrestaurant verschanzt. Er ist todkrank und wird dann auch niedergeschossen. Harry ist von dem Schicksal dieses jungen Menschen tief berührt. Umso mehr, als er hört, dass sich dessen Freundin vor nicht so langer Zeit selbst umgebracht hat. Als der Jugendliche erneut fast getötet wird, sieht Harry es als seine Aufgabe, ihn zu beschützen und ihm zu helfen.

in der Notaufnahme trifft er auf seinen früheren besten Freund, mit dem er zerstritten ist. Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus warum...

Auch Harrys Vergangenheit im Krieg in Afghanistan spielt eine große Rolle für sein Leben und das Buch.

 

Eine spannende Geschichte, die sich flott liest und den Leser mitnimmt. trotz seiner Fehler und Schwächen – oder genau deshalb – mochte ich Harry von Anfang an. Ich habe gelesen, dass der Autor, der sich hinter einen Pseudonym versteckt, an einer Fortsetzung arbeitet. Ich wäre gerne wieder dabei! Ich möchte noch viel mehr über Dr. Harry Kent erfahren.

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