Das Rätsel von Ker Island

von Rob Reef 
4,3 Sterne bei7 Bewertungen
Das Rätsel von Ker Island
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Katjuschkas avatar

Hat mich nicht so gepackt wie die ersten Bände der Reihe. Das Ende deutet auf Band 5, einen Landhauskrimi, hin. Ich bin gespannt....

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Großartig! Professor Stableford in Höchstform und die Lösung einfach nur genial. Die Priese Gespensterstimmung rundet das Ganze perfekt ab!

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Inhaltsangabe zu "Das Rätsel von Ker Island"

England, 1938: Der Multimillionär Charles Tremayne ist verschwunden. Seine Spur verliert sich auf Ker, einer kleinen Insel am Rande des Scilly Archipels. Besorgt bittet die mit Dr Holmes liierte Psychoanalytikerin Lady Penelope Hatton den Literaturprofessor John Stableford um Hilfe, denn Tremayne ist ihr Patient. Stableford willigt ein, doch die Ermittlungen vor Ort erweisen sich als schwierig, da die Spukgeschichten, die sich um die Insel ranken, einen klaren Blick auf die Fakten verhindern.

Für den Gelegenheitsdetektiv steht dennoch bald fest, dass Tremayne Ker nie lebendig verlassen hat. Doch war es ein Unfall, Selbstmord oder gar Mord? Stableford ist ratlos, bis ihm ein eher unscheinbares Indiz hilft, das Rätsel von Ker Island zu lösen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783940258922
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:260 Seiten
Verlag:Dryas Verlag
Erscheinungsdatum:27.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    AnnieHalls avatar
    AnnieHallvor 17 Tagen
    Stimmungsvoller Cornwall-Krimi

    Das Rätsel von Ker Island ist ein Cornwall.-Krimi von Rob Reef und 2018 im Dryas Verlag erschienen.

    Der Multimillionär Charles Tremayne ist spurlos verschwunden. Zuletzt wurde er auf Ker gesehen, einer kleinen Insel am Rande des Scilly Archipels, wo seine Schwester lebt. Besorgt bittet Psychoanalytikerin Lady Penelope Hatton den Literaturprofessor John Stableford um Hilfe, denn Tremayne ist ihr Patient. Stableford willigt ein, doch die Ermittlungen vor Ort erweisen sich als schwierig, offenbar hat Tremayne Ker nie lebendig verlassen hat. Doch war es ein Unfall, Selbstmord oder gar Mord?

    Das Rätsel um Ker Island ist ein klassischer Whodunit mit einem sympathischen Literaturprofesser als Ermittler. Die Geschichte um einen Millionär, der auf einer abgelegenen Insel, um die sich viele Mythen und Geistergeschichten ranken, spurlos verschwindet, ist spannend und stimmungsvoll. Der Kriminalfall gut durchdacht und  schlüssig. Der Fokus liegt hierbei auf den Beobachtungen und Schlußfolgerungen von Hobby-Ermittler Stableford, das sorgt für eher gemächliche Spannung, doch die Neugierde des Lesers auf den Tathergang bleibt bis zum Schluss erhalten.

    Alles in allem ein kurzweiliger Krimi mit authentischem Lokalkolorit, einer Prise Spiritismus und 30er-Jahre-Flair.

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    P
    pauvor einem Monat
    Schauerlich schöner Detektivroman

    Ein klasse Detektivroman von einem meiner Lieblingsautoren. Reef versteht es erneut seine Leser mit auf eine abenteuerliche Reise in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts zu nehmen. Der vierte Fall von Professor Stableford ist ein wenig unheimlich aber auch diesmal spielt der Autor fair und das Miträtseln macht einfach Spaß! 

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    TheRavenkings avatar
    TheRavenkingvor einem Monat
    Stableford und der Fall des überkomplizierten Verbrechens

    England, 1938: Der Multimillionär Charles Tremayne ist verschwunden. Seine Spur verliert sich auf Ker, einer kleinen Insel am Rande des Scilly Archipels. Besorgt bittet die mit Dr Holmes liierte Psychoanalytikerin Lady Penelope Hatton den Literaturprofessor John Stableford um Hilfe, denn Tremayne ist ihr Patient. Stableford willigt ein, doch die Ermittlungen vor Ort erweisen sich als schwierig, da die Spukgeschichten, die sich um die Insel ranken, einen klaren Blick auf die Fakten verhindern.

    Für den Gelegenheitsdetektiv steht dennoch bald fest, dass Tremayne Ker nie lebendig verlassen hat. Doch war es ein Unfall, Selbstmord oder gar Mord? Stableford ist ratlos, bis ihm ein eher unscheinbares Indiz hilft, das Rätsel von Ker Island zu lösen.

     

    Eigentlich ist es ja immer eine Freude Rob Reefs Geschichten über den Amateurdetektiv John Stableford zu lesen. Diese Bücher bieten beste altmodische Krimiunterhaltung britischen Stils zu denen wohl auch Agatha Christie ihren Segen gegeben hätte. Auch an „Das Rätsel von Ker Island“ gibt es zunächst nichts auszusetzen: Reef erweckt den Schauplatz, die südenglischen Scilly Inseln gekonnt zum Leben. Ker ist ein sturmumtoster einsamer Felsen im Atlantik auf dem sich einige skurrile Figuren eingefunden haben, welche allesamt undurchsichtig genug sind, um als Verbrecher in Frage zu kommen. Die Handlung wird mit Humor erzählt und spätestens als unheimliche Geistererscheinungen auftauchen, wird es auch richtig spannend.

    Alles wie gewohnt also? Mitnichten. Denn die Auflösung kommt diesmal eher unspektakulär daher und ist leider der schwächste Teil des Buches. Die Mordmethode, welche hier präsentiert wird, ist so lächerlich kompliziert, dass man sich ernsthaft fragen muss, warum der Täter sich so viel Mühe hätte machen sollen, zumal es genügend andere Möglichkeiten gegeben hätte, sein Opfer loszuwerden. Nun ist dies ein Problem, das regelmäßig in klassischen Rätselkrimis auftaucht, man erwartet von solch einer Geschichte schließlich auch keinen drögen Realismus, je ausgefallener die Art des Tötens desto unterhaltsamer ist die Detektivgeschichte, oder? In manchen Fällen schon, hier aber bleibt der Unterhaltungswert leider auf der Strecke. Die Erklärung ist viel zu technisch und selbst im Kontext eines Whodunit-Krimis schon etwas zu unglaubwürdig, um wirklich überzeugen zu können. Überhaupt war ich nie ein großer Fan von Geschichten, zu deren Verständnis man einen Lageplan benötigt (wie er hier am Ende des Buches mitgeliefert wird). Zudem hat die Sache auch noch einen nicht unbeträchtlichen logischen Haken, auf den anfangs noch eingegangen wird, später ignoriert man die Sache aber seltsamerweise.

    SPOILER:

    Wenn es sechs Jahre dauert bis eine verschollene Person vom Gesetz für tot erklärt werden kann, wie hilft es dem Mörder dann weiter Tremayne's Leiche verschwinden zu lassen, da er doch dringend auf die Erbschaft angewiesen ist?


    So klingt "Das Rätsel von Ker Island" auf eher banale Weise aus. Sehr schade. Das kann Rob Reef doch wesentlich besser. Immerhin wird auf der letzten Seite schon der nächste Fall für Stableford angedeutet, ein klassischer Landhauskrimi soll er werden und vielleicht präsentiert sich unser Detektiv dann ja wieder in gewohnter Form.

    Kommentare: 1
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    Katjuschkas avatar
    Katjuschkavor einem Monat
    Kurzmeinung: Hat mich nicht so gepackt wie die ersten Bände der Reihe. Das Ende deutet auf Band 5, einen Landhauskrimi, hin. Ich bin gespannt....
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    miss_Silvers avatar
    miss_Silvervor einem Monat
    Kurzmeinung: Großartig! Professor Stableford in Höchstform und die Lösung einfach nur genial. Die Priese Gespensterstimmung rundet das Ganze perfekt ab!
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    haschbes avatar
    haschbevor einem Monat
    Kurzmeinung: Verblüffend, spannend, Old School - Ein klassischer Detektivroman nicht nur für Agatha-Christie- und John-Dickson-Car-Fans!
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    Tinkens avatar
    Tinkenvor einem Monat

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    zessi79s avatar
    zessi79vor 4 Monaten
    Ich freue mich auf das Buch, da ich diese Reihe total mag und sehnsüchtig auf Nachschub warte...
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