Rob Reger , Jessica Gruner Emily the Strange - Die verschwundenen Tage

(47)

Lovelybooks Bewertung

  • 42 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 8 Rezensionen
(17)
(17)
(11)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Emily the Strange - Die verschwundenen Tage“ von Rob Reger

Emily the Strange ist anders als die meisten 13-jährigen Mädchen. Sie ist nicht niedlich, sie ist nicht nett und auch nicht folgsam. Sie hat lange schwarze Haare, einen messerscharfen Verstand und umgibt sich am liebsten mit einer Gruppe von vier recht fiesen schwarzen Katzen. In »Die verschwundenen Tage« hat Emily ihr Gedächtnis verloren und geht auf Spurensuche in einem kleinen, schaurigen Ort namens Blackrock. Sie findet heraus, dass die Stadtgründerin, eine gewisse Emma LeStrande, ihr verblüffend ähnlich sieht...

Wirklich "strange" mit einer Geschichte, die leicht verwirrend, am Ende jedoch schon witzig ist wegen der Hauptfigur Emily und ihren Katzen,

— Sardonyx
Sardonyx

Super für Jugendliche (Kinder) bis 12-13 Jahren :)

— jasijklmno
jasijklmno

Sehr süsse Bilder und interessante Geschichte! ♥

— Evaruk
Evaruk

Stöbern in Comic

The Case Study Of Vanitas 1

Mein erstes Manga und ich muss gestehen so schlecht war es garnicht. Das einzige was ungewohnt war, ist das man Mangas von hinten liest.

Reneesemee

Der nasse Fisch

Sehr gelungen!

silberfischchen68

Mächtig senil

Grenzenlose, nervtötende Naivität inmitten tiefster Korruptheit! Sehr einseitig und klischeehaft...

Pippo121

Sherlock 1

Sherlock Holmes als Manga. Als Vorlage dient die TV-Serie Sherlock. Ein Muss für alle Sherlock-Fans

Sabine_Kruber

Paper Girls 1

Cross-Kult! We all living in America!

Nanniswelt

Nick Cave

Irgendwo zwischen Biographie und musikalischer (Alb?)Traumreise. Für den Cave-Fan ein Muss.

gatekeeper86

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wunderbar düster und verrückt

    Emily the Strange - Die verschwundenen Tage
    Tialda

    Tialda

    18. November 2013 um 20:24

    Emily the Strange ist vor allem in der schwarzen Szene längst eine Kultfigur und so wollte ich auch endlich mal ein Buch über sie lesen – es wurde “Emily the Strange – Die verschwundenen Tage” von Rob Reger und Jessica Gruner und ich war angesichts der Detailverliebtheit hin und weg. Das Buch ist so aufgemacht, dass es das Tagebuch der 13-jährigen Protagonistin darstellt und somit berichtet Emily (bzw. Earwig – sie hat ja ihr Gedächtnis verloren und denkt sich einen Namen aus) aus der Ich-Perspektive über die seltsamen Dinge, die ihr widerfahren, nachdem sie in einer fremden Stadt aufwacht. Der Schreibstil ist leicht zu lesen, da viel mit kurzen, teils stichpunktartigen Sätzen gearbeitet wird und Emily außerdem eindeutig ein großer Fan von Listen ist, mit denen sie ihre Gedanken zusammenfasst um einen Überblick zu bekommen. Neben dem Lauftext und den Listen gibt es auch noch Dialoge, die quasi originalgetreu wiedergegeben werden und außerdem Notizen und sogar einen Brief. An Textformen ist also in diesem Buch alles vereint und gerade das macht das Lesen so interessant, denn es gibt viel zu entdecken. Auch optisch ist “Die verschwundenen Tage” ein Hingucker. Es herrschen die Farben rot und schwarz, wobei der ‘normale’ Text natürlich schwarz ist, die Zwischenüberschriften (Zeitangaben) aber in roter Handschrift zu sehen sind. Diese Zeitangaben lauten übrigens in gut 90% “später” in allen Variationen – z.B. “seeehr viel später”, “noch später”, usw. Außerdem gibt es viele Zeichnungen – ebenfalls in rot und/oder schwarz – wie z.B. Polaroidfotos, einen Lageplan der Stadt, viele Gegenstände die eine Rolle in der Geschichte spielen und Katzen, Katzen, Katzen – endlos viele schwarze Katzen. … und Katzen. Zur Geschichte an sich lässt sich kurz und bündig sagen: Sie ist kurzweilig, überraschend und teils auch witzig, da absurd. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der eine Vorliebe für Düsteres und ‘Stranges’ hegt. Fazit: Eine düstere und verrückte Geschichte in Tagebuchform, die mit einer misanthropischen und hochintelligenten Protagonistin, und außerdem optischer Ausgefallenheit besticht. …nicht zu vergessen: die schwarzen Katzen.

    Mehr
  • Die verschwundenen Tage..

    Emily the Strange - Die verschwundenen Tage
    Oktoberliebchen

    Oktoberliebchen

    24. October 2013 um 18:53

    Emily, 13 Jahre, wacht in einem kleinen, geheimnisvollen schaurigen Ort namens Blackrock auf und kann sich an nichts erinnern, sie hat ihr Gedächtnis verloren. Die Bewohner reagieren höchst seltsam auf das unbekannte Mädchen, einzig das Vertrauen vn ein paar schwarzen Katzen kann sie gewinnen. Emily versucht bei heimlichen, nächtlichen Nachforschungen mehr über sich und ihre Herkunft herauszufinden, stößt aber nur auf weitere rätselhafte Vorgänge. So befindet sich in einem alten Bus ein geheimes Labor. Nach einiger Zeit findet sie auf einem Dachboden ein uraltes EInklebebuch einer gewissen Emma LeStrande, der Stadtgründerin von Blackrock, die ihr verblüffend ähnlich sieht.. Das Buch beginnt damit, dass sich Emily (Molly, Earwig) in Blackrock befindet, auf einer Parkbank. Sie selber weiß nicht wie sie heiß und sie weiß auch nicht wie sie dorthin gekommen ist. Niemanden den sie sieht erkennt sie und niemand kennt sie.. Der Hunger treibt sie ins El Dungeon, wo sie mit leckeren Sandwiches versorgt wird, Raven kümmert sich gut um sie - schlafen wird sie trotzdem nur in einer Schachtel in der Seitengasse. Sie kann sich an nichts erinnern, aber die Katzen (mit denen sie sich angefreundet hatte, scheinen ihr helfen zu wollen. So erhascht sie Hinweis um Hinweis und scheint ihrem Ziel schon ganz Nahe zu sein, aber so sicher kann man sich da nie sein, nicht wahr? Mein Fazit: Naja.. noch mal würde ich es nicht lesen. Das Buch ist wunderschön, also vom Aussehen her. Das Cover ist herrlich, besonders wenn man drüberstreicht. Die kleinen Comics an den Rändern sind ebenso herzallerliebst. Die Geschichte wurde im 'Tagebuchstil' geschrieben, für mich aber leider in keinster weise spannend. Also.. wirklich gar nicht. Der Schreibstil war für mich auch schwer zu lesen um ehrlich zu sein. Denn viele Sätze wirken einfach abgehakt und scheinen eher wie Stichwörter als alles andere. Das Buch wollte ich zweimal komplett weglegen und hab es nur zu Ende gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es ausgeht - wirklich wert war es aber nicht wirklich.

    Mehr
  • Themenlesen im Oktober 2013 - Thema: Gespenstisches und Übersinnliches

    samea

    samea

    Hallo ihr Lieben, nun ist Oktober und ich habe mir ein neues Thema ausgedacht. Ich hoffe es gefällt euch. Im Oktober ist ha Halloween, und so habe ich gedacht wir lesen Bücher in denen im weitesten Sinn etwas übernatürliches oder gespenstisches vorkommt. Ich hänge einige Beispielbücher an. Wer noch nicht dabei war, darf natürlich sehr gern einsteigen. Beim Themenlesen geht es ganz grob darum, dass man bisher noch ungelesene Bücher zu einem bestimmten Thema liest und sich hier darüber austauscht. Jeden Monat kann man sich von einem anderen Thema inspirieren lassen.

    Mehr
    • 103
  • Strange

    Emily the Strange - Die verschwundenen Tage
    HeatherChii

    HeatherChii

    16. April 2013 um 15:59

    Inhalt: Emily, 13 Jahre, wacht in einem kleinen, geheimnisvollen schaurigen Ort namens Blackrock auf und kann sich an nichts erinnern, sie hat ihr Gedächtnis verloren. Die Bewohner reagieren höchst seltsam auf das unbekannte Mädchen, einzig das Vertrauen von ein paar schwarzen Katzen kann sie gewinnen. Emily versucht bei heimlichen, nächtlichen Nachforschungen mehr über sich und ihre Herkunft herauszufinden, stößt aber nur auf weitere rätselhafte Vorgänge. So befindet sich in einem alten Bus ein geheimes Labor. Nach einiger Zeit findet sie auf einem Dachboden ein uraltes Einklebebuch einer gewissen Emma LeStrande, der Stadtgründerin von Blackrock, die ihr verblüffend ähnlich sieht... Meinung: Einige kennen Emily vielleicht bereits durch die gleichnamige Comicserie und dies ist nun der erste Roman der kultigen Underground-Serie. Das Buch ist ein einem Tagebuchstil gehalten, von Emily selbst geführt, die sich erst kürzlich selbst eine Amnesie verpasst hat. Wie dies Zustande kam und wie das junge, etwas eigene Mädchen diese wieder los wird, wird in einer ausgeklügelten und wunderbar 'anderen' Art in diesem Buch erzählt. Auf den ersten Blick denkt man, aufgrund der Cover- und Seitengestaltung, die doch eher comichaft, mit vielen Skizzen, Fotos und herausgerissenen Seiten gehalten wurde, dass es ein Buch für die jüngere Leserschaft ist.  Was allerdings nicht zwangsläufig zutrifft, denn zum einen würde ich sagen, dass nicht nur einige verwendete Wörter, sondern auch der Grundstein der Handlung ein wenig komplex ist, sondern auch Emily ihre ganz eigene Art an sich hat, die man fast schon mit morbiderem Sarkasmus der seichteren Art vergleichen möchte, was bedingt, dass die Leserschaft sicher etwas älter sein sollte, um es auch wirklich zu verstehen. Zu Emilys Charakter kann man anfangs nicht viel sagen - Fans werden sicherlich wissen, wie sie sonst so drauf ist - aber wie eingangs erwähnt, hat sich das Kind selbst eine Amnesie verpasst. Wie genau es dazu allerdings gekommen ist, erfährt man erst ein wenig später im Buch, denn leider dauert es ein wenig, bis die eigentliche Geschichte ins Rollen kommt. Dafür wird man auf der anderen Seite aber mit allerlei skurrilen Situationen und schrägen Charakteren überrascht, die das Lesevergnügen aufrecht erhalten. Selbst auszusetzen habe ich nicht viel, da es für mich ein kurzweiliges Abenteuer war, aber sicher trifft dieser Roman nicht unbedingt jedermanns Geschmack, wobei es den Lesern sicher ans Herz gelegt sein möge.

    Mehr
  • Rezension zu "Die verschwundenen Tage" von Rob Reger

    Emily the Strange - Die verschwundenen Tage
    LeoLoewchen

    LeoLoewchen

    04. February 2013 um 16:59

    Heute gibt es für euch ein Jugendbuch! „Emily the Strange – Die verschwundenen Tage“, erschienen im cbj Verlag und geschrieben von Rob Reger. Emily findet sich in einer ihr unbekannten Stadt wieder. Wie sie heißt, wo sie wohnt, ihr Alter… etc. alles weg! Sie leidet unter einer totalen Amnesie. Als ihren neuen Namen nimmt sie irgendein beliebiges Wort, das ihr gerade so einfällt. Nun heißt sie „Earwig“, das englische Wort für Ohrwurm. Um ihren Erinnerungen wieder auf die Sprünge zu helfen, schreibt sie in ein Notizheft, dass sie bei sich trug. Ab diesem Zeitpunkt schreibt sie alles auf, was so in der Stadt namens „Blackrock“ passiert. Sie sitzt in einem alten „Winzpark“ mit einem einzigen Baum, einer Gedenktafel und einer kleinen Bank. Dort findet sie eine kleine Taverne vor – das „El Dungeon“. Im Schaufenster der Taverne sieht sie zum ersten Mal ihr Spiegelbild. Ein recht düsteres, schwarz gekleidetes Mädchen… etwa 13 Jahre alt mit langen schwarzen Haaren ist das, was sie nun zu Gesicht bekommt. Das „El Dungeon“ stellt sich als eine eher verlassene Taverne heraus, in der eine Bedienung namens „Raven“ arbeitet, die aber nicht sehr gesprächig ist. Emily baut sich neben dem „El Dungeon“ einen Unterstand aus einer alten Kühlschrankschachtel auf, der als Schlafplatz dienen soll. Schon bald gesellen sich vier Strassenkatzen zu ihr, die ihr nicht mehr von der Seite weichen. Jedes Jahr kommt eine Waffen -/ Puppen – und Gedankenleser Show nach „Blackrock“, deren Schausteller „Curls“, „Attikol“, „Jakey“ und „Ümlaut“ mehr Zeit im „El Dungeon“, als auf der Showbühne verbringen. Eine nicht erwiderte Zuneigung, eine große Aufgabe und Gefahr für Emilys Leben, veranstalten ein großes Durcheinander in „Blackrock“. Später stellt sich dann heraus, das „Earwig“ alias Emily mehr mit „Blackrock“ zu tun hat, als sie ursprünglich glaubt… Ob Emily ihre Amnesie überwinden kann und welche Mysterien noch in „Blackrock“ auf sie warten…Das lest ihr schön selber Das Cover ist eher düster und ganz im „Emily the Strange“ – Style. Zu sehen sind Emily und ihre vier Katzen! Dieses Buch ist zwar für Jugendliche, aber trotzdem ist fast jede Seite illustriert. Unnütz oder unverzichtbar? …macht Euch selbst ein Bild! Ich persönlich finde die Illustrationen sehr ansprechend… Dadurch kann man sich viele Situationen viel besser vorstellen. Ich weiß noch nicht mal, ob es ohne Bildchen noch so spannend wäre?!? Der Schreibstil aus Emilys Sicht ist wirklich gut gelungen. Das macht die gesamte Story lebendiger So … Nun zu den Löwchens… Ich vergebe 4 von 5 Löwchens! Gut, das war es dann für heute. Glg Eure Leo Löwchen

    Mehr
  • Rezension zu "Die verschwundenen Tage" von Rob Reger

    Emily the Strange - Die verschwundenen Tage
    KleinerWurm

    KleinerWurm

    29. January 2013 um 15:35

    Inhalt: Die 13-jährige Emily wacht in einem kleinem, langweiligen Dorf auf und erinnert sich an nichts. Sie hat nichts aus eine Tagebuch bei sich, in das sie all ihre Gedanken und ihren Tagesablauf schreibt. Langsam beginnt sie, sich mit Katzen anzufreunden und findet langsam ihr Gedächnis wieder... Meinung: Ich finde das Buch sehr toll, weil mir ersteinmal der Schreibstil, also 1. Person Singular, von Rob Reger sehr toll finde, und man sich so auch sehr gut in Emily hineinversetzen kann. Ausserdem finde ich, dass das Buch auch relativ spannend, da man ja, wie Emily, nicht weiß, was als nächstes passiert und hinter jeder 'Ecke' etwas 'lauern' kann. Man kann auch 'mitverfolgen' wie sie Gedächnis wiedererlangt. Ein weiteres Goodie sind die kleinen Kritzelein von Emily, die das Buch ein wenig in die Comicrichtung ziehen. Altersempfehlung: Dieses Buch eignet sich, meiner Meinung nach, für Kinder und Jugendliche ab ca. 11 Jahren. Empfehlunswert? Auf jedenfall ja!

    Mehr
  • Rezension zu "Die verschwundenen Tage" von Rob Reger

    Emily the Strange - Die verschwundenen Tage
    bensia1985

    bensia1985

    28. October 2011 um 13:30

    Die Gestaltung dieses Buch kommt einem Comic ziemlich ähnlich, da man überall Kritzeleien und Zeichnungen von Emily selber findet. Diese leiten einen durch das spannende Abenteuer von dem kleinen Mädchen mit den schwarzen Haaren und Klamotten und einer Vorliebe für Experimente.

  • Rezension zu "Die verschwundenen Tage" von Rob Reger

    Emily the Strange - Die verschwundenen Tage
    Sarlascht

    Sarlascht

    14. August 2011 um 09:22

    Emily wacht ohne Erinnerung, auf einer Parkbank, im kleinen Örtchen Blackrock auf. Zweifelnd, woher die Amnesie stammt und was der Grund wohl sein mag, warum sie ausgerechnet gelandet ist, wo sie nun ist, macht sie sich in der Stadt auf die Suche, nach Anhaltspunkten, die ihr helfen könnten, ihre Lage zu verstehen. Von den Einwohnern des kleinen Städtchens misstrauisch beobachtet, verschlägt es sie in das kleine Cafe El Dungeon, wo sie auf die nette, wenn auch wortkarge Bedienung Raven trifft, die ihr anbietet, sich durch kleine Arbeiten, Essen zu verdienen. Emily nimmt sofort an, weil auch ein Cafe genau der richtige Ort scheint, um die Menschen zu beobachten und herauszufinden, ob einer mit ihrer Amnesie etwas zu tun hat. Die Stadt ist klein und sehr überschaubar, was es leicht macht, sich dort umzusehen, allerdings auch eine gewisse Langeweile verströmt, einzig interessant ist die Tatsache, dass in Blackrock alles beige ist. Nichts lässt Schönheit vermuten. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und der Frage, ob es niemanden gibt, der sie vermisst, stößt sie auf allerlei Umgereimtheiten, die eindeutig nach einer Lösung verlangen. . Emily the Strange, war mir vor allem als Comicfigur ein Begriff und desto mehr habe ich mich gefreut, dass es nun endlich ein Buch zu der etwas anderen Heldin gibt. Jetzt bin ich jedoch relativ unentschlossen, welchen Eindruck die Geschichte bei mir hinterlassen hat. Der Start war interessant und sehr viel versprechend, weil eine Amnesie so viele Möglichkeiten bietet, was passiert sein könnte. Mir ist allerdings ziemlich schnell langweilig geworden, Emily erzählt immer das Selbe in ihrem Tagebuch: „Wer bin ich?“ „Warum bin ich hier?“ „Vermisst mich niemand?“ „Ich muss mich endlich erinnern.“ usw… Keinerlei Spannung, doch gerade in dem Moment, wo ich mir überlegte, das Buch zur Seite zu legen, tauchte eine ungewöhnliche Wendung in der Geschichte auf, die auf einmal so unglaublich anregend war, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Was sich mit der Zeit allerdings als Buchaufmacher entpuppte. Die Geschichte verfiel nämlich nach der Wende, nach einigen Seiten, wieder in pure Langeweile. Es tauchten wieder dieselben, oben genannten, Fragen auf, mit denen Emily sich ewig aufhielt. Und dann, wieder eine Wendung, wieder Spannung, wieder die Hoffnung, endlich diese Neugier aufrechterhalten zu können. Gelang nicht. Es war immer ein auf und ab, zwischen ewiger Langeweile und kurzen Spannungsmomenten. Was trotz allem aber immer bleibt, ist der Wunsch nach Auflösung des Geheimnisses der Amnesie, weil einen soviel Möglichkeiten geboten werden, viele Momente wo man dachte: Jetzt ist alles klar – was es dann aber doch nicht war. Letztlich stellt sich für mich die Frage, ob es sich lohnt, sich durch diese Eintönigkeit der Geschichte zu kämpfen, nur für ein paar Situationen, wo man wirklich mitfiebern muss. Für Emily the Strange Fans mit Sicherheit, da das Buch zahlreiche Zeichnung der Comicfigur enthält, die genauso großartig sind, wie in den Comics und oftmals die Geschichte so richtig aufwerten. Eben ein schön gestaltendes Buch, was jedoch die Geschichte nicht besser macht. . Fazit: Für Fans ein sicherlich interessantes Buch, für alle anderen eindeutig etwas, was man nicht lesen muss.

    Mehr
  • Rezension zu "Die verschwundenen Tage" von Rob Reger

    Emily the Strange - Die verschwundenen Tage
    Sanicha

    Sanicha

    09. October 2010 um 22:37

    Meine Rezension: Das Buch „Emily the Strange – Die verschwundenen Tage“ von den Autoren Rob Reger und Jessica Gruner ist ein Buch, welches in Form eines Tagebuches aufgebaut ist. Emily schreibt hier täglich ihre Erlebnisse rein und auch Zeichnungen sind im Buch enthalten. Bei den Zeichnungen handelt es sich um Comic-Zeichnungen rund um die Figur Emily. Durch den einfachen und flüssigen Schreibstil kommt man sehr gut im Buch voran und es gelingt einem innerhalb von etwas über einem Tag das gesamte Buch zu lesen. Mir ging es aufjedenfall so. Aber ich konnte auch nicht mehr von los lassen, da mich einerseits die Geschichte fasziniert hat und es auch interessant war die sehr gelungenen Comic Zeichnungen zu begutachten. Die Geschichte an sich handelt davon, das Emily eines Tages auf einer Parkbank aufwacht und nicht weiß wo sie sich befindet und wer sie ist. Nach und nach erfährt sie, dass sie sich in der Stadt Blackrock befindet. Was sie dort erlebt ist für sie aber sehr ungewöhnlich. Für den Leser ist es richtig spannend zu erfahren, warum sie in genau dieser Stadt ist und was es mit der geheimnisvollen Stadt auf sich hat. Erst nach einer Weile bahnt sich so langsam die Lösung des Rätsels an, aber dann wird es umso schräger. Ob Emily es schafft ihr Gedächtnis wieder zu finden und was sie mit der Stadt zu tun hat werde ich natürlich nicht verraten. Ich kann aufjedenfall sagen, dass es eine richtig gelungene Geschichte ist. Dadurch, dass das Buch wie ein Tagebuch aufgebaut ist, fühlt sich der Leser als ob er genau in dem Augenblick gemeinsam mit Emily ein Ereignis erlebt. Auch die Aufmachung mit den eingeklebten Bildern oder den herausgerissenen Seiten gefällt mir sehr gut. So scheint es noch viel natürlicher als ob man wirklich in einem Tagebuch lesen würde. Sogar der Charakter gefällt mir sehr gut. Emily ist ja ein Mädchen was lieber ganz alleine für sich ist und auch immer nur das gleiche langweilige Kleid trägt. Dies macht es aber so einzigartig und es spricht mich als Leser sehr gut an, weil sie halt nicht mit dem Strom schwimmt sondern Ihren eigenen ganz individuellen Weg geht. Einfach klasse. Dies war mein erster Kontakt mit Emily the Strange, aber ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht worden. Es macht richtig Spaß mit diesem sehr schrägen Mädchen auf Entdeckungsreise zu gehen und gemeinsam mit ihr Dinge zu erleben. Das Buch hat mich richtig neugierig auf den zweiten Teil gemacht und diesen werde ich mir nun direkt nach dieser Rezension durchlesen. Fazit: Das Buch hat mich gleich von der ersten Seite gefesselt und ich konnte nicht mehr los lassen. Besonders klasse fand ich auch die einzelnen Zeichnungen im Comic-Style, diese lockern das Buch richtig schön auf und er macht Lust auf mehr. Ich kann es jedem empfehlen, dem Comics gefallen und auch mal ein etwas anderes Buch lesen möchte. Einfach ein gelungenes Buch, was eine gute Gestaltung und Geschichte vorweisen kann.

    Mehr