Rob Reger Emily the Strange - Es wird immer seltsamer

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Inhaltsangabe zu „Emily the Strange - Es wird immer seltsamer“ von Rob Reger

Vier schwarze Katzen, flüssige Gesteinsformen mit ungewöhnlichen Eigenschaften und jede Menge Spinnenweben – Emily ist so einiges gewöhnt. Doch als sie sich aus Versehen selbst verdoppelt und sich ihrer eigenen Kopie gegenübersteht, geraten die Dinge auf unvorhergesehene Bahnen. Viel Spannung und Spaß bietet das zweite Abenteuer in der Emily-Roman-Reihe.

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  • Rezension zu "Es wird immer seltsamer" von Rob Reger

    Emily the Strange - Es wird immer seltsamer
    bensia1985

    bensia1985

    25. January 2012 um 20:54

    Leider nicht mehr so spannend wie das 1. Buch und braucht ziemlich lange um in die Story reinzukommen.

  • Rezension zu "Es wird immer seltsamer" von Rob Reger

    Emily the Strange - Es wird immer seltsamer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2011 um 14:26

    Meine Rezension Das Buch unterscheidet sich. Die Autoren Rob Reger und Jessica Gruner halten das Buch, inzwischen schon der zweite Teil der Emily Reihe, in Form eines Tagebuches eines 13jährigen Mädchens, welches sie mit kleinen witzigen Cartoons unterstreichen und illustrieren. Das peppt die ganze Geschichte auf. Schon beim Lesen fällt auf, das man es hier mit einem außergewöhnlichen Mädchen zu tun hat. Sie lässt uns an ihren etwas anderen Leben teilhaben und läßt wirklich nichts aus, was ihre Andersartigkeit bestätigt. Ich mochte dieses verrückte Mädchen gleich sehr, denn auch wenn sie doch echt schrullich ist, hat sie etwas total liebenswertes an sich. Streiche, Wände bemalen, eigentlich erst Nachts leben und den gesamten Morgen verschlafen. Und natürlich experimentieren, mit selbst gebauten Gerätschaften. Emily muss ihre Stadt verlassen und mit ihrer Mum und ihren Katzen in eine neue Stadt ziehen. Diese gilt es zu erkunden und für sich einzunehmen. Das gelingt ihr, aber anders als eigentlich gedacht. Durch das Duplizieren ihres eigenes Ichs, stiftet sie mehr Verwirrung als geplant und das auch in ihren eigenen Leben. Der Schreibstil ist flüssig, was der Aufbau in Form eines Tagebuches nur verstärkt. Eine klare Aufteilung gibt einen auch die Gelegenheit, die Graphiken zu bewundern, die die jeweilige Aufzeichnung verbildlichen. Es macht Spaß, die Abenteuer mit Emily zu erleben. Mein Fazit Das Buch eignet sich sehr für Leser, die in eine Geschichte eintauchen möchten. Durch den eigenwilligen Stil des Buches und die Untermalung durch die Comics ein wirkliches Lesevergnügen. Und das von der ersten bis letzten Seite. Eine empfehlenswerte Buchreihe. Ich geb dem Buch 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Es wird immer seltsamer" von Rob Reger

    Emily the Strange - Es wird immer seltsamer
    buchratte

    buchratte

    21. August 2011 um 20:06

    Emilys zweites Abenteuer ist gleichzeitig mein erstes mit ihr. Bisher kannte ich nur das überaus gelungene und schöne rot-schwarze Cover. Emily ist, wie man dem Titel bereits entnehmen mag, kein normales Mädchen. Sie ist strange! Während andere Mädels in ihrem Alter sich für den typischem Girlskram interessieren, geht Emily gern auf Entdeckungstour. Unerschlossene Verstecke, Geheimgänge, Experimente und Streiche an ihren Nachbarn sind eher was für sie. Doch Emily, ein Genie im Körper eines Emos, ist nicht, wie man denken mag, das schwarze Schaf der Familie. Die ganze Familie, wenn man denn diese so bezeichnen darf, ist etwas ungewöhnlich. Die Einzige, die noch etwas Normalität ausstrahlt, ist Emilys Mum. Gleich darauf kommt die Geistertante, ein Golem Namens Raven und vier schwarzen Katzen. Gleich zu Anfang des Buches steht bei der Strange Family der Umzug in eine neue Stadt an. Anfangs sehr betrübt, werden Emily schnell die Vorteile einer neuen und noch unentdeckten Stadt klar. Zudem kann sie endlich ihr Dublizier-Experiment vollenden. Und was vorher schon strange war…ist es jetzt erst recht. Denn auf einmal sind zwei Emilys da und das strange-sein nimmt neue Dimensionen an…. Ich bin sicher, hätte ich das Buch zu meiner Teeniezeit gelesen, wäre Emily damals meine persönliche kuriose und rebelische Heldin. Aber trotz des Alters hatte ich meine Freude Emily bei ihren persönlichen kleinen Abenteuern und Streichen zu begleiten. Das Buch ist wirklich schön gestaltet. Neben dem bereits angesprochenen Cover, ist das ganze Buch durchgehend illustriert. Da der Roman in Tagebuchform geschrieben wurde, passen die Bilder und Notizen, die Emilys Gedankengänge unterstreichen sollten, sehr gut dazu. Man wird daran erinnert wie man selbst in dem Alter Bildchen ins eigene Tagebuch gekritzelt oder irgendwelche Verse verfasst hat. Mein Fazit: Emily the Strange wird für die nicht typischen Teeniemädels ein wahres Schätzchen an Kuriositäten sein. Aber auch für diejenigen, die dem Teeniealter entwachsen sind, bietet Emily eine amüsante und witzige Lesezeit.

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  • Rezension zu "Es wird immer seltsamer" von Rob Reger

    Emily the Strange - Es wird immer seltsamer
    niquemaus

    niquemaus

    10. August 2011 um 15:50

    Inhalt: Emily muss mal wieder umziehen und hat in der neuen Stadt die Hände voll zu tun. Nicht nur, dass sie sich an die neue Umgebung gewöhnen muss, nein ihre Projekte machen es ihr auch nicht immer leicht, vor allen der Duplikator will nicht so ganz. Als er dann zu Funktionieren beginnt kommt es zu einem Missgeschick und der Duplikator kommt falch zum Einsatz. Aufeinmal hat sie es mit etwas außergewöhlichem zu tun: Nämlich sich selbst... Was soll sie jetzt nur unternehmen? Meine Meinung: Nachdem ich ziemliche Anlaufschwierigkeiten hatte, das Buch mal konsequent zu lesen, war es dann doch sehr gut. Anfang zieht es sich sehr, das Emily Ewigkeiten braucht um ihre Kartons zu packen. Dadurch lernt man jedoch die alte Stadt kennen, vor allen, da ich das erste Buch nicht gelesen habe, war dies schonmal ein Blick darauf, wass in der neuen Stadt Emily wieder zu tun hat. Sehr verwirrend ist das Buch aber wirklich, dazu würde ich sagen einfach Emily the Strange. :) Irgendwann möchte man einfach wissen, wie es mit den beiden Emilys weiter gehen wird. Es ist allerdings auch wirklich unangenehm es toll zu finden, was Emily gegen die Existens von Anderes ich unternehmen will. Verwirrend ist es allerdings auch, als man garnicht mitbekommen hat, dass AnderesIch das Tagebuch geführt hatte. Im Nachhinein war es von den Gedanken her doch klar und man hat mal die Gedanken der anderen Emily mitbekommen. Immer mal eine Abwechslung ist es, wenn Binär-Larry und Emily aufeinandertreffen. Lest aber am besten selbst, wie Emily mit den ganzen neuen Herausforderungen umgeht... Zur Sprache muss man sagen, dass es wirklich eher für Jüngere geschrieben ist. Wenn man noch jünger ist kann man die manchmal wirren Gedankengänge wohl leichter verfolgen. Mit 13 habe ich auch manchmal so wirr gedacht. Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es hat einen sehr schönen Rotton und in meinem Regal sticht es wirklich sehr stark hervor. Auch die verzierungen in Schwarz sind sehr passend. Wie ich gesehen habe wurde sich an dieses schema im 3 Teil der Reihe auch gehalten. Auch meine kleine Schwester (9) hat sich bereits als nächste Leserin angemeldet, nachdem sie das Cover gesehen hat. Noch dazu ist es passend für Jugendliche, die gerne öffters mal eine Überschrift dazwischen haben, um das Buch zur Seite zu legen. Ein besonderes Lob muss ich noch an die Illustratoren abgeben. Rob Reger und Buzz Parker haben passende Illustrationen geschaffen, die mir immer mal wieder eine kurze Pause bescherten, und meine Aufmerksamkeit voll auf sich zogen.

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  • Rezension zu "Es wird immer seltsamer" von Rob Reger

    Emily the Strange - Es wird immer seltsamer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. July 2011 um 23:34

    Zwei mal Emily = Doppeltes Chaos * "Wachte kurz vor Sonnenuntergang auf, weil Raven mit einer Axt in der Hand neben meinem Bett stand!!!!! Oh verzofft, was für ein furchterregender Anblick! AnderesIch war bereits wach, stand auf dem Bett und kämpfte mit Raven um die Axt. Ich brüllte Raven an, die Axt sofort auf den Boden zu legen. * Wieder einmal steht ein Umzug an. Bei Emily kommt keine Begeisterung auf, muss sie doch von ihren lieb gewonnen Geheimgängen und Fallen Abschied nehmen... Doch auch in ihrer neuen Heimat macht sie sich gleich daran sich einzurichten und zu experimentieren. Plötzlich kommt Emily dem Duplikator zu nahe und vor ihr steht...AnderesIch. * "Emily the Strange - Es wird immer seltsamer" von Rob Reger ist mein erster "Emily"-Roman, und er hat mich einfach nur begeistert und gut unterhalten. Ein großer Pluspunkt ist, dass es für den Leser keinen Nachteil gibt, wenn man die Vorgängerromane nicht kennt. * Das Buch ist im Stil eines Tagebuches geschrieben, und grade das macht das Lesen spannend. Neben ihre lustigen, kuriosen und einfach "anderen" Erlebnissen, gibt es auch immer etwas zu entdecken, wie z.B. Randnotizen oder Bilder. Der Schreibstil des Autors ist angenehm und flüssig zu lesen und der Sprachstil und Gemütszustand eines pubertierenden und launischen jungen Menschen angepasst. Wobei wahrscheinlich ist der Stil - kurz und knapp - einfach "emilyistisch". * Emily ist ein ungewöhnliches Mädchen, mit ungewöhnlichen Eigenarten. Einfach ganz der Name - ein wenig strange. Sie liebt die Nacht, ihre Katzen, ihre Geheimgänge, Streiche und Experimente. Raven zum Beispiel hat sie aus Tierleichenteilen zusammen gebaut und obwohl Raven ein wenig beschränkt in ihrem Denken und ihren Handlungen ist, ist sie für Emily ein voller Erfolg. Weniger vollkommen dagegen ist AnderesIch, dass plötzlich auftauchte, als Emily einem Spiegel und dem Duplikator zu nahe kommt. * Was es mit AnderesIch alles auf sich hat, was die Beiden erleben, ob Emilys Mutter mit zwei Töchtern klar kommt, und ob es für Emily und ihren "Freund" Binär-Larry eine Chance gibt findet ihr am besten selbst raus... * Das Buch ist wirklich ein totaler Eyecatcher. Die Tagebuchaufmachung mit den Bildern, Fotos und Zeichnungen ebenso wie die Covergestaltung. Im und auch auf dem Buch herrschen die Farben rot, schwarz und weiß vor. Auf dem Cover sehen wir Emily und AnderesIch mit ihren vier Katzen. * Dieses Buch lege ich Liebhabern von besonders seltsamen, besonders kuriosen, aber trotzdem besonders guten Geschichten ans Herz! Und natürlich allen Emily the Strange Fans!

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  • Rezension zu "Es wird immer seltsamer" von Rob Reger

    Emily the Strange - Es wird immer seltsamer
    Seidenhauch

    Seidenhauch

    12. July 2011 um 20:58

    Emily ist fast ein gewöhnliches 13 Jahre altes Mädchen, gäbe es da nicht diese kleinen Unterschiede. Emily trägt nur Schwarz, ihr Zimmer ist schwarz gestrichen und sonnenlicht-undurchlässig. Tagsüber schläft Emily und nachts macht sie sich auf den Weg die Gegend zu erkunden, neue Geheimpfade und Abkürzungen zu finden oder um eine Runde im Skaterpark zu drehen. Wieder zu Hause tüftelt sie an ihren skurrilen wissenschaftlichen Experimente (einen aus Raben-Leichenteieln erschaffenen Golem, ihre Duplikatormaschine, ihren schwarzen flüssigen Felsen, u.n.v.m.) herum oder plant neue Meisterstreiche, die Stadt nie vergessen wird. Als sie an ihrem Duplikator arbeitet, passiert das Unvorstellbare - Plötzlich gibt es eine zweite Emily! Spitze, die beiden verstehen sich super, sie sind ja schließlich 'gleich', aber plötzlich passieren merkwürdige Dinge und Emily erkennt, dass es nur eine Emily geben kann. Aber wer ist die wahre Emily? Dieses Buch war meine erste Begegnung mit Emily und ich bin wirklich begeistert. Eigentlich ist es das zweite Buch, basierend auf den Cosmic Debris Comics von Emily the Strange. Nichts desto trotz ließ sich dieses Buch sehr gut lesen und ich fühlte mich nicht im Nachteil, weil ich Die verschwundenen Tage nicht gelesen habe. Wer gerne mehr erfahren möchte, kann auch ihre Homepage (http://www.emilystrange.com/) besuchen. Emily ist wirklich ganz anders, weder niedlich, noch nett und schon gar nicht folgsam, aber sie war mir von Anfang an sympathisch. Dieses Buch, obwohl es ein Jugendbuch ist, ist für jedermann geeignet. Eine spannende und abgedrehte Unterhaltung, mit frechen, fast schön bösartigen, Bemerkungen von Emily. Emily the Strange ist in Form eines Tagebuches verfasst und der Leser erfährt bis ins kleinste Detail was Emily treibt, über was sie nachdenkt und was sie ausheckt. Begleitet wird die Tagebuchform von vielen tollen Illustrationen. Sie gehören zu 'Emily' ebenso dazu wie ihre vier schwarzen Katzen, die ebenfalls strange und 'bösartig' sind. Mit der zweiten Emily (AnderesIch) muss Emily schnell erkennen, dass es nicht nur Vorteile hat. Nein im Gegenteil, es gibt nur Nachteile. Emily braucht also einen Plan um AnderesIch loszuwerden... Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, fiel es mir überhaupt nicht mehr schwer ihre doch recht "strange" Art (Gedanken, Ausdrucksweise, usw.) zu verfolgen und verstehen. Die Story ist sehr gelungen und spricht den Teil in uns an, der sich doch manchmal auch sehr gerne so unbeschwert und nicht nett verhalten möchte.

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  • Rezension zu "Es wird immer seltsamer" von Rob Reger

    Emily the Strange - Es wird immer seltsamer
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    30. June 2011 um 19:31

    Dieses Buch ist mein Einstieg in das Leben von Emily. Leider kenne ich weder die Comics noch die vorangegangene Geschichte, so dass ich ziemlich blauäugig zu dem Buch kam. Mich zog das wunderschön gestaltete Cover des Buches magisch an. Die Gestaltung des Einbandes in den Farben rot und schwarz ist total gelungen. Als ich es in den Händen hielt, war ich von der Optik des Buches noch viel mehr beeindruckt. Die Farben rot und schwarz finden sich auch in den Illustrationen wieder. Schon beim durchblättern hat man Lust, das Buch zu lesen. Die Geschichte umfasst eine Zeitspanne von rund 6 Wochen, in denen im Leben der kleinen 13-jährigen Emily einiges passiert. Beginnend mit den Vorbereitungen des Umzuges in eine neue Stadt lernt man die kleine Emiliy kennen. Wie jedes andere Kind hat auch sie keine Lust, ihre Sachen zu packen. Sie ist fast wie jedes andere kleine Mädchen in dem Alter, das sich lieber mit anderen Dingen beschäftigt. Aber sie ist nicht wie andere kleine Mächen, sie trägt nur schwarze Sachen, hat ihr Zimmer schwarz gestrichen, lässt die Sonne nicht herein und geht bevorzugt nachts aus dem Haus und sie hat so ihre eigenen Interessen. Emily ist in der Lage, wissenschaftliche Experimente durchzuführen, von denen ein Ergebnis z.B. ihr Golem Raven ist, eine "Maschine", die aus toten Vögeln geschaffen wurde. Des Weiteren ist sie bestrebt, ihren Dublikator in Gang zu bekommen, aber außer ein paar unbedeutenden Sachen ließ sich nichts weiter verdoppeln und wie gerne würde sie doch Raven duplizieren, damit sie noch Hilfe hat. Am neuen Wohnort angekommen, macht sich Emily auf den Weg und erkundet ihre neue Umgebung. Dabei macht sie Pläne, womit sie die Stadt schocken kann, denn skurile Streiche liebt sie über alles. Bei ihren Rundgängen durch die Stadt und der örtlichen Kanalisation entdeckt sie innerhalb dieser einen ungenutzten Raum, den sie für sich nutzen will. Diesen muss sie aber mit Binär-Larry teilen, der ihr eines Tages in die Kanalisation gefolgt ist und der ebenfalls Anspruch erhebt. Zu Hause arbeitet sie weiter an ihrem Duplikator und nach einem unvorhergesehenen Zwischenfall während einer Verdopplung gibt es plötzlich eine zweite Emily. Ihr genaues Ebenbild steht auf einmal vor ihr. Es herrscht große Freude auf beiden Seiten und die beiden Mädels verstehen sich prächtig, haben sie doch die gleichen Erinnerungen und Fertigkeiten. Nach einiger Zeit jedoch geschehen seltsame Dinge. Ihre geliebten Katzen kommen nicht mehr zu Emily, was sie sehr mitnimmt und die neue Emily scheint doch nicht ganz so zu sein, wie sie es sich wünscht. Sie ist böse und versucht die alte Emily aus dem Weg zu räumen. Es geht soweit, dass sich Emily fragt, ob sie das Original oder die Kopie ist. Es muss etwas geschehen... die neue Emily muss wieder verschwinden... Sie braucht einen Plan. Die Geschichte der Emily wird einem in Form von Tagebuchaufzeichnungen vermittelt. Jede noch so kleine Begebenheit wird dort festgehalten. Das ganze wird untermalt mit Illustrationen. Auch wenn sie ein Mädchen außerhalb der "Norm" ist und etwas abgedreht, versteht der Autor es gekonnt, sie als liebenswertes und empfindsames Kind zu zeigen. Ich habe mit ihr mitgelitten, als die Katzen nicht mehr zum Schmusen kamen und habe mitgebangt, ob es ihr gelingen würde, Raven wieder nach Hause zu holen. Bedauert habe ich, dass mir bei einigen Anspielungen die Hintergründe vom ersten Teil fehlten, das verminderte aber das Lesevergnügen in keinster Weise. Ob ich das Buch jedoch schon 12-jährigen in die Hand drücken würde, wage ich zu bezweifeln, denn gar so einfach fand ich es nicht zum lesen. Ein nett zu lesendes Buch, das nicht nur für Jugendliche geeignet ist.

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  • Rezension zu "Es wird immer seltsamer" von Rob Reger

    Emily the Strange - Es wird immer seltsamer
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    28. June 2011 um 15:57

    "Emily Strange, stimmt's?" "Als ich das letzte Mal nachgesehen habe, ja. Vier Katzen, Lieblingsfarbe schwarz, mörderschlimm?" Nachdem sie in ihrem letzten Wohnort einigen Unfug angestellt hat, zieht Emily Strange zusammen mit ihrer Mutter, den vier Katzen, ihrem selbstgebauten Golem Raven und der verstorbenen Großtante Millie in das beschauliche Örtchen Silifordville. Auch hier plant sie wieder einige Streiche, die ihre Mitbewohner in den Wahnsinn treiben sollen, doch diesmal gerät eines ihrer Experimente außer Kontrolle: plötzlich steht sie sich selbst gegenüber; ihre Duplikationsmaschine funktioniert also tatsächlich! Doppelte Emily, doppelter Spaß, denkt sie sich. Aber bald schon muss sie feststellen, dass die andere Emily sogar noch etwas böser und hinterlistiger als sie selbst ist. Das wird ja immer seltsamer... ________ Meine Meinung Emily ist anders als normale dreizehnjährige Mädchen. Ihre Lieblingsfarbe ist schwarz, am liebsten hockt sie alleine in ihrem abgedunkelten schwarzen Zimmer, ihre einzigen Freunde sind vier (natürlich schwarze) Katzen und statt für Pferde und Jungs interessiert sie sich nur für ihre wahnwitzigen wissenschaftlichen Experimente (beispielsweise der Herstellung eines Golems aus Leichenteilen) und wie man den Einwohnern von Silifordville am besten Streiche spielt. Tagsüber schläft sie (Sonnenlicht ist ja auch absolut widerlich!) oder heckt in ihrem Zimmer den ultimativen Meisterstreich aus, des Nachts macht sie mit ihren vier Katzen die Gegend unsicher, sucht nach Geheimpfaden, auf denen sie ungesehen ihre Nachbarn ausspionieren kann oder dem perfekten Skaterpark, in dem möglichst keine nervigen Teenies rumhängen. Sie ist halt anders. Strange eben. Dies war mein erster Kontakt mit Emily, die mich doch sehr an die blasse Wednesday von der Adams Familie erinnert, doch in gewissen Kreisen ist Emily längst berühmt. Das Buch, sowie sein Vorgänger "Emily the Strange - Die verschwundenen Tage" basieren auf den beliebten Comics von Cosmic Debris. Da ich den Vorgänger dieses Buches nicht kannte, hatte ich Bedenken, ob ich auch alles verstehen würde, aber diese Bedenken waren eigentlich unbegründet. Ein paar Anspielungen mögen an mir vorbeigegangen sein, aber ich hatte nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben oder etwas nicht zu verstehen. Auch Neulinge können dieses Buch also zum Einstieg in Emilys verdrehte Welt nehmen. Emily war mir sofort sympathisch. Die Geschichte wird in Tagebuchform erzählt, wodurch man hautnahen Einblick in die Gedankenwelt dieses seltsamen Mädchens bekommt, die zwischen Genie und Wahnsinn schwankt und am liebsten alles Mögliche in Listen festhält. Das ganze Buch ist mit herrlichen Illustrationen geschmückt, die wohl auch die Comic-Emily-Fans für sich einnehmen dürften. Trotz der fast schon niedlichen, wenn auch etwas düsteren Aufmachung ist Emily aber sicherlich kein Kinderbuch. Dazu sind ihre Gedanken einfach zu makaber oder geistreich, um von Kindern verstanden zu werden. Einziges Manko des sonst so herrlich andersartigen Buches: die Handlung ist nicht sonderlich spannend, Emily klont sich aus Versehen und muss daraufhin die Probleme mit ihrer Doppelgängerin klären. Dazu kommt, dass besonders der Anfang des Buches fast nur aus Umzugsvorbereitungen und Aufzählungen in Listenform besteht, die meine Geduld ein wenig auf die Probe gestellt haben. Aber nicht eine komplexe Handlung macht den Charme dieses Buches aus, sondern das wohl ungewöhnlichste Mädchen seit Pippi Langstrumpf. Emily ist klug, sarkastisch, schnell genervt von ihren banalen angepassten Mitmenschen, denen jegliches Verständnis für Wissenschaft und die Liebe zur Dunkelheit fehlt und im Allgemeinen wesentlich reifer, als es ihre dreizehn Jahre vermuten lassen. Mein Fazit: „Emily the Strange – Es wird immer seltsamer“ bietet einige sehr skurrile und kreative Ideen, aber an der Umsetzung hapert es ein wenig. Wer es sarkastisch, kurios, zeitweise böse und einfach anders mag, der wird in Emily aber sicherlich eine Freundin fürs Leben finden.

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  • Rezension zu "Es wird immer seltsamer" von Rob Reger

    Emily the Strange - Es wird immer seltsamer
    VanaVanille

    VanaVanille

    05. May 2011 um 15:22

    Während andere Mädchen in ihrem Alter sich die Nägel lackieren und bei ihrer Lieblingsfarbe voller Hysterie "PINK!" schreien, heckt die 13jährige Emily gern Streiche aus, kuschelt mit ihren zwielichtigen Katzen und erfindet die merkwürdigsten Dinge. Darunter auch ihre neuste Errungenschaft "Das Duplikationsgerät" mit dessen Hilfe sie sich glatt selbst verdoppelt. Zuerst noch berauscht von dem Gedanken, dass sie nun eine gleichgesinnte Zwillingsschwester im Haus hat, muss sie bald darauf feststellen, dass ihre Erfindung irgendetwas Seltsames aus ihr gemacht hat und ihre neue Freundin viel mehr eine Plage als ein Gewinn ist. Wer Emily kennt und ihre Vorteile zu schätzen weiß, der wird auch an diesem Roman wieder auf seine Kosten kommen. Die berühmte Protagonisten besticht auch dieses Mal mit nachtschwarzem Sarkasmus, einer (besonders für eine 13Jährige) unglaublichen Klugheit und ihrem Talent sich jedes Mal aufs Neue in komplizierte Situationen zu verwickeln. Doch sie wäre nicht Emily the Strange, wenn sie nicht für alles eine Lösung finden würde. Schon sie als Hauptfigur macht das Buch lesenswert und zu etwas ganz Besonderem, denn wer von dem Mädchen noch nie etwas gehört hat, sollte sich auf eine außergewöhnliche Hauptfigur gefasst machen, die man wohl kaum mit einer anderen 13Jährigen vergleichen kann. Um einen vollen Einblick in Emilys geniale Gedankenwelt zu bekommen, wurde auch dieser Roman wieder in Form eines Tagebuchs verfasst. Dass lässt den Leser nicht nur an den ausgeklügelten Ideen und Dialogen der Protagonistin teilhaben, sondern gibt ihm zusätzliche die Möglichkeit ihre kleinen Kunstwerke und Illustrationen zu bestaunen. Wer Emily also bisher nur aus ihren Comics kannte, der wird hier eindeutig den einmaligen Zeichenstil wiedererkennen, der die Protagonistin selbst, ihre wunderbaren Katzen und etliche andere Personen und Figuren aufs Papier bringt. Im Vergleich zum Vorgänger muss ich allerdings sagen, dass dieser zweite Teil sich leider nicht so spannend lesen ließ, wie es bei Die verschwundenen Tage der Fall war. Besonders der Beginn des Buches besteht hauptsächlich aus Listen und Aufzählungen, die mich manchmal sogar etwas langweilten und absolut nichts mehr mit der sonst so interessanten Emily zu tun hatten. Zwar war auch diesmal die Idee hinter dem Buch fantastisch und geistreich, aber die Umsetzung konnte damit leider nicht mithalten. Trotzdem vermute ich, dass das einen großen Emily-Fan nicht entmutigen kann und er weiterhin Spaß an diesem Roman haben wird. Einem Neuentdecker würde ich allerdings eher den ersten Teil der Emily-Tagebücher empfehlen, um sich erst einmal selbst ein Bild zu machen. Für alle, die auch weiterhin mehr von der seltsamen 13Jährigen haben wollen, die können sich außerdem auf das dritte Tagebuch freuen, welches unter dem Titel Finstere Zeiten erscheinen wird. Man darf also gespannt sein, was die liebreizende Göre diesmal alles anstellt. Mein Urteil: Wer damit klar kommt, dass Emily womöglich das absolute Gegenteil zu all den anderen Jugenbuchprotagonistinnen und damit KEIN braves Mädchen ist, der wird sie und all die anderen außergewöhnlichen Personen sicherlich schnell ins Herz schließen können. Trotzdem muss man sich an die Tagebuchform des Romans wahrscheinlich erst einmal gewöhnen, was bei den vorhandene Illustrationen nicht allzu schwer fallen dürfte. Abwechslung muss sein, und von der hat dieses seltsame Mädchen eindeutig genug. Diese Rezension findet ihr auch auf unserem Blog: http://collectionofbookmarks.blogspot.com

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  • Rezension zu "Es wird immer seltsamer" von Rob Reger

    Emily the Strange - Es wird immer seltsamer
    Sanicha

    Sanicha

    11. October 2010 um 21:38

    Meine Rezension: Das Buch „Emily the Strange – Es wird immer seltsamer“ von den Autoren Rob Reger und Jessica Gruner ist wie auch schon der erste Teil dieser Buchreihe in Form eines Tagebuches aufgebaut. Emily schreibt auch hier täglich ihre Erlebnisse rein und auch die Zeichnungen sind in diesem Buch wieder enthalten. Bei den Zeichnungen handelt es sich wie auch schon im ersten Band um Comic-Zeichnungen rund um die Figur Emily. Wie schon im ersten Band ist der Schreibstil einfach und flüssig. Dadurch kommt man beim lesen sehr gut voran und es ist mir wieder gelungen es innerhalb von einem Tag durchzulesen. Auch bei dieser Geschichte rund um Emily konnte ich nicht mehr los lassen. Sie hat mich einfach wieder in Ihren Bann gezogen und es war sehr interessant die gelungen Comic Zeichnungen zu bestaunen. In dieser Geschichte geht es darum, das Emily mit Ihrer gesamten Familie umzieht in eine neue Stadt. Um sich hier einzuleben fängt sie an ihre Erfindungen zu perfektionieren. Dabei gelingt es ihr auch ihr Duplikationsgerät in Gang zu setzen. Beim ersten Versuch geht aber etwas schief und Emily dupliziert sich selbst. Nun sind zwei Emilys vorhanden. Dies ist zu Anfang auch noch sehr toll für die richtige wahre Emily aber nach und nach fängt ihr zweites Ich an sich gegen Sie zu wenden. Dadurch gerät alles in der Stadt durcheinander und Emily muss versuchen den Urzustand wieder herzustellen. Ob es ihr gelingt werde ich nicht verraten. Es ist aufjedenfall sehr spannend und interessant. Durch den Aufbau wie in einem Tagebuch erlebt der Leser intensiv jeden Tag mit Emily, so als wäre man direkt neben ihr. Es gefällt mir auch wieder sehr gut, dass es so ausschaut als ob Fotos oder diesmal sogar Tränen im Tagebuch zurück geblieben sind. Dadurch wirkt es sehr real und es macht einfach Spaß zu entdecken was auf der nächsten Seite gezeichnet ist. Schon nach dem ersten Band dieser Buchreihe war ich von Emily als Person angetan und ich bin nicht enttäuscht worden. Es macht einfach Spaß in ihre Welt abzutauchen und mit ihr die schrägsten Sachen zu erleben. Bin durch diesen Band ganz neugierig auf den dritten geworden. Einen kleinen Vorgeschmack was im dritten Band vorkommt steht ja schon auf der letzten Seite in diesem Buch. Fazit: Ich bin wieder gleich von der ersten Seite an, an das Buch gefesselt worden. Es gefällt mir auch hier das es wieder Comic Zeichnungen gibt, die das Buch dadurch auflockern. Einfach schön zum lesen. Kann auch diesen Teil der Buchreihe empfehlen. Wie schon das erste Buch, weißt auch dieses eine gelungene Gestaltung und Geschichte auf.

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