Rob Riemen Adel des Geistes

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Inhaltsangabe zu „Adel des Geistes“ von Rob Riemen

Warum wir auf das humanistische Ideal nicht verzichten können Adel des Geistes bezeichnet eine Haltung, die Bildung mit gesellschaftlichem Engagement verbindet. Sie war in der Vergangenheit das Merkmal herausragender Denker und ist heute, angesichts vielfältiger sozialer, ökonomischer und politischer Herausforderungen, aktueller denn je. Rob Riemens international gefeiertes Buch zeigt uns, wie wir dieses vergessene Ideal für unser heutiges Leben fruchtbar machen können. Rob Riemen plädiert für eine Rückkehr zu den zentralen Idealen der westlichen Kultur. Wahrheit, Freiheit und Würde sind Werte, die es zu bewahren gilt. Er folgt den Spuren von Sokrates, Spinoza, Goethe und allen voran Thomas Mann, um sich der Grundlagen der europäischen Bildungstradition zu vergewissern. Rob Riemens Meditation über den Adel des Geistes, inspiriert von Manns gleichnamiger Essaysammlung aus dem Jahr 1945, beginnt mit einer außergewöhnlichen Begegnung mit Elisabeth Mann Borgese, Thomas Manns jüngster Tochter. Sein Appell, den Glauben an die Bedeutung großer Ideen in der Gegenwart nicht zu verraten, endet mit der Beschwörung des italienischen Schriftstellers und Antifaschisten Leone Ginzburg, der 1944 im Kampf für seine Ideale starb.

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  • Rezension zu "Adel des Geistes" von Rob Riemen

    Adel des Geistes
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    20. December 2011 um 15:08

    Diese philosophischen Essays gehören zu meinen wichtigsten Lesefrüchten des zu Ende gehenden Jahres. Der Niederländer Rob Riemen, der mit diesen Essays sein erstes (!) Buch vorgelegt, plädiert mitten in einer gesellschaftlichen Situation, in der der Verfall von Werten nicht nur die eigene Kultur und ihre wichtigen, auch christlichen Traditionen aufgibt, sondern gerade deshalb auch gegenüber anderen Kulturen, die in dieser Gesellschaft leben und sie zum Teil bedrohen, keine Dialogfähigkeit mehr haben, für eine Rückkehr zu den zentralen Idealen der westlichen Kultur. Es geht um Freiheit, es geht um Würde, und vor allen Dingen um die Wahrheit, die es zu verteidigen und zu bewahren gilt. Von außen und von innen werden dieser Werte angegriffen und ausgehöhlt. Der „Adel des Geistes“ darf dies nicht länger mehr zulassen. In der Tradition von Sokrates, Spinoza, Goethe, vor allem aber von Thomas Mann, dessen gleichnamiger Essaysammlung von 1945 dieses Buch verpflichtet ist, geht es darum, zu einem freien, der Wahrheit verpflichteten Leben einzuladen und zu ermuntern. Es ist wichtiges Buch, ein Buch, das Orientierung geben möchte in einer orientierungslos gewordenen Welt, in einer Kultur, die die eigenen philosophischen und religiösen Wurzeln vergessen hat und deshalb leicht zum Spielball anderer Interessen werden kann. Es ist eine Schatzgrube abendländischer Bildungstradition, trotz der großen Namen, von denen man sich als Laie nicht abschrecken lassen sollte, leicht zu lesen, aber wie Fritz Stern in einer Rezension richtig bemehrte, „schwer zu vergessen.“

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