Rob Willson , Rhena Branch Kognitive Verhaltenstherapie für Dummies

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Inhaltsangabe zu „Kognitive Verhaltenstherapie für Dummies“ von Rob Willson

Viele Menschen leiden unter Ängsten, Ess-Störungen, Schlafstörungen, Abhängigkeiten oder Tinnitus. Sie suchen Hilfe, ohne gleich eine kostspielige und langwierige Therapie machen zu wollen. Die Autoren Rob Willson und Rhena Branch haben als Verhaltenstherapeuten langjährige praktische Erfahrung mit Patienten. Leicht verständlich führen sie in die Kognitive Verhaltenstherapie ein. Sie erläutern, wie Gedanken und Verhaltensmuster unser Empfinden beeinträchtigen können und zeigen ganz praktische Wege zu einer neuen Sicht der Dinge. Wer lernt, seine Denkweise zu verändern, wird sich bald besser fühlen.

Vielfältige Anleitungen zu einer selbstbestimmteren und positiveren Lebensgestaltung

— bibliophilist1985
bibliophilist1985

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  • Rezension zu "Kognitive Verhaltenstherapie für Dummies" von Rob Wilson

    Kognitive Verhaltenstherapie für Dummies
    bibliophilist1985

    bibliophilist1985

    20. November 2014 um 20:34

    Grundsätzlich könnte man die Quintessenz der kognitiven Verhaltenstherapie auf positives Denken, Erkennen der eigenen Fehleinschätzungen, durch diese Erkenntnisse eingeleitete, psychohygienische Korrekturmaßnahmen und einen mit der Zeit eintretenden Wandel des Bewusstseins zu einem gesünderen und weniger äußeren Einflüssen und inneren Zweifeln unterworfenen Ego reduzieren. In der schlichten Fülle und Bandbreite an durchdachten und minutiös geschilderten Problemstellungen, samt Lösungswegen und theoretischen Erläuterungen zum besseren Verständnis der Ursachen verschiedener Problematiken, ist diese Therapieform auf frappierende Weise einzigartig. Beginnend mit einem Exkurs über die grundlegenden Strukturen der durchschnittlichen menschlichen Psyche mit besonderem Schwerpunkt auf die hausgemachten, zu mindernden Untiefen, springt der Leser gleich in die Materie in Form der Erkennung von Denkfehlern wie Personalisierung, Schwarzmalerei, Etikettierung, selektive Wahrnehmung, Entwertung, mangelnde Frustrationstoleranz, Übergeneralisierung und emotionales Denken. Aufbauend auf der Erkenntnis des freiwilligen Zulassens etlicher Einfallstore und Schwachstellen für negative und unkonstruktive Gedanken, beginnt der Aufbau effektiver Abwehrmechanismen. Verhaltensexperimente bilden eine erste Basis zum Kennenlernen bisher unbewusster Splitter des Selbst und gehen in an Meditationsanleitungen anlehnende Übungen über. Ausgehend von der besseren Kenntnis samt Erkenntnis beginnt die Konzeption einer konkreten Definition von Zielen und Vorgehensweisen für die Verinnerlichung und Automatisierung konstruktiverer Verhaltenskonzepte. Nach dieser doch recht komplexen Aufwärmphase entfaltet sich das volle Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen wie der Überwindung von Hindernissen, Akzeptanz der eigenen Person samt Steigerung des Selbstwertgefühls, Umgang mit Wut und Aggression, Zwangshandlungen, Vergangenheitsbewältigung, Minderwertigkeitskomplexen, Süchten und Abhängigkeiten, Depressionen, Ängsten und vielen mehr. Über die diversen, im Buch geschilderten Anwendungsbereiche hinaus ließen sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch etliche andere Entwürfe zur kreativen Bewältigung jedes noch so kleinen seelischen Knackses finden. Durch vielfältige Einflüsse aus anderen Denkschulen eröffnet sich für zukünftige Therapeuten und motivierte Selbstheiler ein großes Refugium an Möglichkeiten zur Erstellung weiterer Herangehensweisen und Lösungswege. Rein subjektiv betrachtet dürften sich bei leichten bis mittleren psychischen Problemen und Störungen wahrscheinlich auch ohne zusätzliche psychiatrische oder medikamentöse Behandlungen gute Erfolge erzielen lassen. Bei ernsten, gar Gefährdungspotential innewohnenden Problemen, ist diese auf die eigenen mentalen Selbstheilungskräfte und einen längeren Wandlungsprozess ausgelegte Therapieform aber ungeeignet, da doch ein beträchtliches Maß an Handlungsfähigkeit und Eigeninitiative als Grundvoraussetzung gesehen werden muss. Im Kern sind viele Elemente aus Buddhismus und anderen Psychotherapieschulen bis ins kleinste Detail vorgezeichnet, um den Lösungsweg verschiedenster psychischer Probleme übersichtlich darstellen und veranschaulichen zu können. Wo man bei anderen Herangehensweisen und Therapieschemata mitunter Erkenntnisse durch eigenständiges Probieren und mitunter auch Scheitern anhäufen muss, dafür aber die Möglichkeit des selbstständigen und teils autodidaktischen Erkenntnisgewinns verbuchen kann, führt die kognitive Verhaltenstherapie akkurat und verständlich durch breite Spektren menschlicher Dilemmas. Gerade durch die einfache Anwendbarkeit und die Option, den Punkt der Stagnation oder des Rückfalls in alte, unachtsame Verhaltensmuster gut bestimmen zu können, eignet sich dieses moderne Konzept speziell für Anfänger und interessierte Laien, die mit einem allzu fachmedizinisch oder philosophisch gewichteten Werk eher weniger Motivation und Begeisterung entwickeln dürften.

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