Robert A. Heinlein Der Zeitsprung

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Inhaltsangabe zu „Der Zeitsprung“ von Robert A. Heinlein

Während eines Atomangriffs flüchtet Hugh Farnham mit seiner Familie in einen eigens für solche Zwecke konstruierten Atombunker. Als die Farnhams sich jedoch nach einiger Zeit wieder nach draußen wagen, finden sie sich nicht – wie erwartet – inmitten rauchender Trümmer wieder, sondern in einem subtropischen Paradies: Der Atomschlag hat sie zweitausend Jahre in die Zukunft katapultiert. Doch das scheinbare Idyll trügt, denn die Zukunft hält einige unangenehme Überraschungen für die Farnhams bereit ...

Robert A. Heinlein konnte mich mit seinem ,,legendären Sci-Fi Meisterwerk" leider nicht völlig überzeugen.

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  • Interessanter Plot, der mich durch Schreibstil und Umsetzung nicht ganz überzeugen konnte.

    Der Zeitsprung
    Meteorit

    Meteorit

    14. July 2016 um 14:26

    Rezension zu ,,Der Zeitsprung" von Robert A. Heinlein Diese Ausgabe des Buches ist mit 350 Seiten am 14. Dezember 2015 im Heyne Verlag erschienen. Die Originalverfassung erschien erstmals 1964. Inhalt: Während eines Atomangriffs flüchtet Hugh Farnham mit seiner Familie in einen eigens für solche Zwecke konstruierten Atombunker. Als die Farnhams sich jedoch nach einiger Zeit wieder nach draußen wagen, finden sie sich nicht – wie erwartet – inmitten rauchender Trümmer wieder, sondern in einem subtropischen Paradies: Der Atomschlag hat sie zweitausend Jahre in die Zukunft katapultiert. Doch das scheinbare Idyll trügt, denn die Zukunft hält einige unangenehme Überraschungen für die Farnhams bereit ... Cover: Das Cover finde ich sehr klasse. Passend zum Science-Fiction Genre und durch die Farben ein Blickfänger im Regal. Meine Meinung: Als ich das erste mal den Klappentext und das Cover gesehen habe, war ich begeistert. Ein interessanter Plot, der auch noch zu Zeiten des kalten Krieges und in der Zukunft spielt. Ich versprach mir eben deswegen relativ viel von diesem Buch, zumal es auf der Rückseite auch als eines der berühmtesten Science-Fiction Bücher gelobt wird.Auffällig an Heinleins Schreibstil ist, dass dieser durch Dialogen dominiert wird, zumindest als die Gruppe am Anfang noch zusammen ist. Das Buch lässt sich zwar dadurch gut und schnell lesen, es entstehen dadurch aber auch viele flache und teils sogar unnötige Dialoge, die man sich hätte sparen können, indem der Autor einfach schreibt was Sache ist, ohne dass die Personen etwas sagen müssen.Auch die Personen finde ich ein wenig ,,crazy". Eine drogensüchtige Mutter. Ein Sohn, der sich gerne mal ein wenig aufständisch verhält und sich auch mal mit seinem Vater prügelt. Ein Vater, der zeitweise mit der Waffe auf seinen Sohn zielt und zuletzt eine Tochter, die dem Vater anbietet ,,dass er sie haben kann, wenn er will". Nunja...Die ganze Familie spielt zudem leidenschaftlich gerne Bridge, Kenntnisse sind durchaus als Leser praktisch...Die Welt in der Zukunft finde ich an sich interessant, hätte aber auch hier irgendwie mehr erwartet. Die Rassenproblematik in der Welt, dass die ,,Weißen" über den ,,Farbigen" stehen, wird hier gewendet, sodass die ,,Farbigen" in der neuen Welt eine besondere Funktion besitzen und als hochwertiger gelten. Ein interessanter Aspekt, wie ich finde, dennoch hätte man das mehr ausbauen können.Fazit:An sich habe ich das Buch mit viel Interesse und gern gelesen. Durch die vielen Dialoge und den Eigenarten in der Geschichte und den Personen hat es mich aber nicht begeistern können. Ein lesenswerter Science Fiction Klassiker, den ich Sci-Fi Fans empfehlen würde.Seine anderen Bücher klingen auch ziemlich interessant, sodass ich es vielleicht in naher Zukunft noch mal mit Heinlein probieren werde.

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    Der Zeitsprung
    unclethom

    unclethom

    23. January 2016 um 13:13

    Ich muss gestehen, dass ich nach sehr langer Pause endlich mal wieder einen Sci-Fi Roman gelesen habe. Nach mehr als 10 Jahren habe ich erst kürzlich den ersten Sci-Fi gelesen und war gleich angefixt so dass ich direkt den neuaufgelegten Roman „Der Zeitsprung“ nachlegen musste. Das Buch, in der Originalauflage 1964 erschienen, hat mich in meine Kindheit in den sechziger und siebziger Jahren zurückversetzt. Zu gut erinnere ich mich an die allgegenwärtige Angst vor einem nuklearen Angriff der Sowjets. Und genau da setzt das Buch an, es geht um eine Familie die während eines nuklearen Angriffs in eine Art Zeitloch fällt und in der Zukunft wieder herauskommt. Der Schreibstil von Heinlein gefällt mir ausgesprochen gut und konnte mich bestens unterhalten. Die Figuren habe ich als fein gezeichnet empfunden und konnte mich in ihr tun durchaus hineinversetzen. Es ist ein Buch welches man als Leser sehr gerne verfilmt sehen würde, denn so plastisch wie Robert Heinlein schreibt, ist es bei mir ganz schnell geschehen, dass mein Kopfkino angesprungen ist und das Buch letztlich fast wie ein farbenfroher Film vor meinem inneren Auge angelaufen ist. Diese Story hat dazu beigetragen, dass ich ganz sicher weitere Titel von Robert A. Heinlein lesen werde. Als ehemaliger Anhänger von SciFi aus den sechziger und siebziger Jahren ist es umso erstaunlicher dass mir der Name des Autors zwar geläufig war, ich aber bis zu diesem Roman keine weiteren Titel gelesen habe. Das Buch bzw der Autor hat es geschafft mich nach vielen Jahren zur SciFi zurückzuholen. Nach über 15 Jahren möchte ich mich künftig auch wieder solcher Literatur zuwenden. Klare hochverdiente 5 Sterne sowie eine Leseempfehlung.

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