Robert A. Heinlein Red Planet - Roter Planet

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Inhaltsangabe zu „Red Planet - Roter Planet“ von Robert A. Heinlein

Jim und seine Familie gehören zu den ersten Siedlern der Marskolonie. Von den Marsianern misstrauische beäugt, haben sich die Menschen der lebensfeindlichen Umwelt angepasst und sich eingerichtet. Die Kinder besuchen das Internat, das sich im sicheren Norden befindet – tausende Kilometer von den Familien entfernt. Der neue Schuldirektor diszipliniert die Kinder mit militärischen Drill und macht ihnen auch sonst das Leben schwer. Als Jim dann zufällig erfährt, dass die Kolonie dem Eistod überlassen werden soll, machen sich er und sein bester Freund Frank auf den Weg. Sie wollen die Kolonie warnen. Doch der Weg ist extrem gefährlich…

Robert Heinlein, der Grand Master der Science Fiction, schuf mit Red Planet einen temporeichen Klassiker der Jugend-Science-Fiction-Literatur. Ein Abenteuerroman, der Sci-Fi-Fans bis heute fasziniert.

Spannend und unterhaltsam.

— Buchina

Schoener Jugendroman des Altmeisters. Vollstaendige Version neu uebersetzt.

— Galladan

Zwei Jungen erleben ein fantastisches Abenteuer auf dem Mars. Für SciFi-Fans ein Muss!

— sinsa

Schönes historisches Jugendbuch mit kritischem Blick auf die Menschheit!

— mabuerele

Nicht das beste Werk von Robert A. Heinlein, aber durchaus solide Jugendliteratur mit sozialkritischem Anspruch.

— louella2209

Ein Klassiker!

— SiriB

Ein überaus lesenswerter Science Fiction Roman, nicht nur für Genreliebhaber.

— Joachim_Tiele

sci-fiction Jugendbuch - Klassiker der mich überzeugen konnte

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  • Spannender Science-Fiction Klassiker

    Red Planet - Roter Planet

    Buchina

    05. May 2017 um 14:20

    Endlich habe ich mich mal an einen Science-Fiction Klassiker gewagt. Ich liebe Science-Fiction Literatur. Aber da der Buchmarkt so viele spannende Geschichten bietet, komme ich selten dazu mich mal den Klassikern zu widmen. Durch ein Rezensionsexemplar vom Mantikore Verlag hatte ich nun endlich wieder die Gelegenheit dazu. Roter Planet ist ein Jugendbuch des bekannten Science-Fiction Autors Robert A. Heinlein. Der Mars wird in Heinleins Welt gerade von den Menschen besiedelt. Es gibt erste Siedlungskolonien, die den Planeten für die Menschen urbarer machen sollen. Daneben gibt es aber auch die geheimnisvollen Marsianer, die die Menschen tolerieren aber sich von ihnen fernhalten. Protagonist Jim ist einer dieser menschlichen Siedler und lebt mit seiner Familie in einer Siedlung, die Winter und Sommer ihren Standort wechselt. Diesmal wird Jim aber nicht mit in das Winterquartier ziehen, denn er soll auf ein Internat in der Hauptsiedlung gehen. Das Leben im Internat ist hart und Jim gerät schnell mit dem Direktor in die Haare. Durch Zufall erfährt er, dass die Siedlung, wo seine Eltern leben diesmal nicht in das Winterquartier sollen, sondern in ihrer Siedlung ausharren sollen. Dies ist aber gefährlich, wenn nicht sogar tödlich. Mit seinem besten Freund macht sich Jim nun auf die gefährliche Reise zu seinen Eltern, um sie zu warnen. Neben dem typischen Jugendabenteuer „Junge macht sich auf gefährliche Reise“, fand ich vor allem die Beschreibungen des Planeten und die Idee der Besiedlung sehr interessant. Gerne hätte ich noch mehr über die Marsianer erfahren, aber das hätte wahrscheinlich einen Jugendroman gesprengt. Den Protagonisten dagegen hat der Autor sehr gut herausgearbeitet. Er ist heldenhaft, macht aber auch Fehler und ist sehr sympathisch. Man leidet mit ihm mit. Die Geschichte ist für mich logisch aufgebaut und ist durchgehend spannend. Sprachlich, typisch Jugendroman, nicht zu kompliziert. Insgesamt ein wirklich spannender Roman, der mir viel Freude machte und mich dazu bewogen hat, mehr von Robert A. Heinlein auf meine Wunschliste zu setzen.

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  • Jugendroman des Altmeisters der die Marsianer einführt

    Red Planet - Roter Planet

    Galladan

    05. April 2017 um 10:15

    Red Planet - Roter Planet von Robert A. Heinlein, erschienen im Mantikore-Verlag am 01.12.2016Im dritten Jugendroman des Autors von 1949 führt Heinlein die Marsianer und ihre Entwicklung ein. Der Mantikore Verlag hat die Buchversion, die Heinlein ursprünglich geschrieben hat neu übersetzt und an heutigen Sprachgebrauch angepasst.Beschrieben wird die Kolonisation des Mars durch eine Firma die für die Kolonien zuständig ist und versucht kostengünstig zum Nachteil der Siedler den Planeten zu besiedeln.Jim und Frank werden zu einem Internat weit weg von der augenblicklichen Siedlung der Eltern geschickt um dort ihre Schulzeit unter der strengen Herrschaft des neuen Direktors anzutreten. Jim hat gegen die Schulregeln seinen eingeborenen Freund Willis, ein kugeliges Wesen, welches Geräusche und Töne wie ein Aufzeichnungsgerät wiedergeben kann mitgenommen. Auf dem Weg zur Schule begegnen die drei Marsianern die sie zu einer Wasserzeremonie einladen. Von nun an sind Jim und Frank mit den Eingeborenen befreundet. Der Direktor führt das Internat militärisch streng und nimmt Jim seinen kugeligen Freund weg. Von da an nimmt das Schicksal seinen Lauf.Man kann natürlich über die Vorstellungen die Heinlein sich 1949 über den Mars und die Zukunft in der die Menschheit leben wird lächeln, oder man nimmt dieses Buch einfach als gesellschaftskritischen SF Roman an.Die Handlung ist spannend und nachvollziehbar. Die Gespräche sind auf ein jugendliches Alter abgestimmt und Dialog und Handlung wechseln sich ab. Da Heinlein Amerikaner ist, ist es natürlich auch wichtig, dass Bürger das Recht haben Waffen zu tragen. Sogar Frauen. Obwohl Heinlein in einigen seiner Romane Frauen als wirkliche Heldinnen herausgearbeitet hat, sind sie hier eher die Heldinnen des Abwaschs. Wie gesagt, der Roman ist 1949 erschienen.Heinlein schafft eine interessant, spannende, manchmal auch witzige Geschichte zu schreiben, die nicht nur für das jugendliche Zielpublikum, sondern auch für Erwachsene sehr gut geeignet ist und einige Stunden Lesevergnügen bereitet.

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  • Einfach fantastisch!

    Red Planet - Roter Planet

    sinsa

    19. March 2017 um 15:56

    Robert A. Heinlein war einer von den ganz großen SciFi-Autoren.Man darf bei der Lektüre des Werkes nicht vergessen, dass es von 1949 stammt. Die Idee von Heinlein sind aber zeitlos und auch heute noch nicht überholt. Seine Überlegungen, wie ein Leben auf dem Mars möglich sein könnte haben auch heute noch Hand und Fuß. In der Geschichte geht es um zwei Jungen, die mit ihren Familien als Kolonisten auf dem Mars leben. Dort sind sie als Angestellte einer Firma, die den Mars für Erdenmenschen bewohnbar machen möchte Noch aber gibt es für die Menschen dort eine Menge Probleme, so kann man abseits des Äquators jeweils nur ein halbes Marsjahr leben, da es dort sonst zu kalt wird. Außerdem leben nur so wenig Familien auf dem Mars, dass die Kinder ab einem gewissen Alter in der Hauptstadt zur Schule gehen müssen. Dorthin sollen auch Frank und Jim. Schon auf dem Weg zur Schule erleben die beiden ihr erstes Abenteuer: Sie treffen einen Marsianer und schließen mit ihm die Wasserfreundschaft. Wie wichtig dieses Ereignis noch werden soll, stellt sich erst im Laufe des Geschichte heraus, denn mit dem neuen Direktor der Schule läuft plötzlich nichts mehr, wie es sein sollte. Als dieser auch noch Jims Haustier beschlagnahmt ist klar, hier können die beiden unmöglich bleiben und so machen sie sich auf den langen Weg zu ihren Familien. Insgesamt handelt es sich um eine Geschichte für Jugendliche, was man auch an der einfachen Sprache merkt. Auch spielen die Mädchen/ Frauen in dem Buch eher eine Nebenrolle. Heinlein hat zwar Ansätze, die Frauen aus dem Schattendasein zu befreien, in dieser Geschichte kommt es aber nur am Rande zum tragen, was sicherlich auch seiner Zeit geschuldet ist. Insgesamt besteht die Geschichte hauptsächlich auch Dialogen, die durch kurze Erzählungen unterbrochen werden. Dies tut der Handlung der Spannung keinen Abbruch. Die Geschichte ist logisch und trägt sich selbst. Für Fans von SciFi auf jeden Fall lesenswert.

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  • Solide Jugendliteratur mit sozialkritischem Anspruch

    Red Planet - Roter Planet

    louella2209

    19. March 2017 um 14:05

    Robert A. Heinlein versuchte sich mit „Roter Planet“ an der Jugendliteratur und schuf einen soliden Sciencefiction-Abenteurroman für die junge Leserschaft. Allerdings kann man keine Vergleiche zu seinen anderen genialen Werke aus diesem Genre ziehen, außer das es auch in diesem Roman sehr militärisch zur Sache gehen und Waffen im Vordergrund stehen. Ein Umstand dem Heinlein schon öfter zur Last gelegt wird, allerdings schrieb er viele seiner Romane während den Wirren des „Kalten Krieges“ und ließ sich davon unweigerlich inspirieren. Auch an „Roter Planet“ nagt ein wenig der Zahn der Zeit und es gibt wenig neues zu entdecken. Vieles hat man in dieser Form schon gelesen oder erzählt bekommen. Die Story ist sehr dialoglastig und es fehlt mir die Eigendynamik, die sonst die Werke von Heinlein auszeichnet. Die Geschichte lässt sich kurz und knapp erklären. Die Freunde Jim und Frank, dessen Familien, zu den ersten Kolonisten auf dem Mars gehören, siedeln in ein Internat in den Norden des Planeten über. Der despotische und machthungrige Schuldirektor führt einen äußerst perfiden Plan im Schilde. Durch Zufall wird Jim Zeuge einer unglaubliche Verschwörung. Seine Eltern und die anderen Kolonisten sollen dem Eistod zum Opfer fallen. Jim und Frank begeben sich auf eine abenteuerliche Odysse, zurück nach Hause, um die anderen Menschen zu warnen. Doch der Direktor ist ihnen immer dicht auf den Fersen und die beiden setzen sich einer großen Gefahr aus. Die Charaktere sind allesamt nett beschrieben mit individuellen Eigenschaften und Fähigkeiten, jedoch ist niemand dabei, der im Gedächtnis haften bleibt. Viele Figuren sind schablonenhaft gezeichnet und es fehlen die Schattierungen. Die Handlung ist stringent und geradlinig. Man kann ihr gut folgen und es gibt keine verwirrende Momente. Ein roter Faden zieht sich kontinuierlich durch die Story. Jugendlichen würde ich das Buch vorbehaltlos zu lesen geben. Der Waffengebrauch und der militärische Drill ist zwar allgegenwärtig, aber das ist er bei der „neuen“ Jugendliteratur auch, wenn auch in einem anderen Stil. Ich vergebe für dieses Buch gut gemeinte 4 Sterne, da ich schon erstklassige Werke von dem Altmeister der Sciencefiction gelesen habe und dadurch von vornherein meine Erwartungen sehr hoch waren. Als All-Age-Roman geht „Red Planet“ auf jeden Fall in Ordnung.

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  • Auseinandersetzung auf dem Mars

    Red Planet - Roter Planet

    mabuerele

    16. March 2017 um 17:54

    „...Schwierigkeiten sind der Normalzustand für die Menschheit...“ Die Menschen haben begonnen, den Mars zu besiedeln. Zu den Bewohnern gehören auch die beiden Jungen Frank und Jim. Frank hat Willis bei sich, ein kleines Marswesen, das die Fähigkeit hat, alles einmal Gehörte passend mit der Stimme des Sprechenden wiedergeben zu können. Für Frank und Jim wird es Zeit, auf die Schule zu wechseln. Die aber bekommt einen neuen Direktor, der Frank Willis wegnimmt und neue Sitten einführen will. Zucht und Ordnung ist seine Devise. Als Willis zu Frank zurückkehrt, erfahren die Jungen, dass die Kolonisten diesen Winter nicht umsiedeln sollen. Frank und Jims Familie lebt in der Kolonie Süd. Dort sind die Überlebenschancen im Winter sehr gering. Deshalb fand bisher immer rechtzeitig ein Umzug in eine wärmere Gegend statt, in den Ort, wo sich auch die Schule befindet. Aus Kostengründen will man das in diesem Jahr sparen und die Kolonisten hinhalten. Jim und Frank machen sich auf den Weg, um ihre Familien zu warnen. Der Autor hat einen spannenden SF- Jugendroman geschrieben. Allerdings sollte man beachten, dass der Autor Amerikaner war und das Buch 1949 entstanden ist. Damit ist es nicht mit gegenwärtigen Romanen zu vergleichen. Das zeigt sich schon in der Sprache. Die neuen Marsbewohner werden als Kolonisten bezeichnet. Das Tragen von Waffen gehört zur Regel, nicht zur Ausnahme. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Die Jungen sind selbstbewusst. Willis ist für Frank nicht etwa ein Tier, sondern ein Freund. Er tut alles, um sich nicht von ihm trennen zu müssen. Mein Lieblingsprotagonist ist allerdings der Arzt. Seine sarkastische Ader und seine Aussprüche sorgen für Humor und Abwechslung. Obiges Zitat stammt von ihm. Sehr anschaulich wird die Begegnung der Jungen mit den Marsbewohnern beschrieben. Es ist eine Begegnung in Freundschaft und gegenseitiger Achtung. Spannend für die damalige Zeit fand ich die Idee, Sauerstoff auf dem Mars aus rotem Eisenoxid gewinnen zu wollen. Der Schriftstil des Buches passt sich dem Handlungsstrang an. Berührende Momente im Bereich der Marsbewohner wechseln mit normalen Familienleben und fesselnden Szenen während der Flucht der Jungen von der Schule in die Kolonie. Eine Spur Fantasy gehört genauso dazu wie die Geschäftstüchtigkeit eines der Schüler. Das in Rot gehaltene Cover passt zum Inhalt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, dass ein gedeihliches Zusammenleben nur bei gegenseitiger Achtung und Rücksichtnahme möglich ist. Gewalt und Herrschaftsstreben führen zu Auseinandersetzung und nützen höchstens dem Verursacher.

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    • 7
  • Leserunde zu "Die Indianische Kalenderchallenge 2016/2017"

    Indianisches Horoskop / Geburtstagskalender (Wandkalender immerwährend DIN A3 quer)

    stebec

    Halli Hallo meine Lieben, Vorab: Es handelt sich hier um eine Challenge. Der Kalender kann nicht gewonnen werden!.Wie wir es schon angekündigt haben, möchten kattii und ich euch dieses Jahr auch wieder mit einer Horoskop-Challenge bespaßen. Da wir uns gedacht haben, dass zwei Jahre hintereinander das gleiche Horoskop ziemlich langweilig werden kann, haben wir uns dazu entschlossen dieses Jahr die Chinesischen Sternzeichen durch die Indianischen zu ersetzen. Wir haben auch noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, damit das Punktesammeln nicht mehr so kompliziert ist, wie letztes Jahr und somit das Lesevergnügen ganz im Vordergrund steht. Außerdem gibt es am Ende der Challenge auch eine Kleinigkeit zu gewinnen. Kommen wir also erstmal zu dem wichtigsten. Die Regeln:1. Wir sammeln diesmal Totems und keine langweiligen Punkte ;)2. Jeden Monat bekommt ihr zwei Aufgaben zu einem Tierkreiszeichen. Die Aufgaben beziehen sich immer auf eine negative und eine positive Charaktereigenschaft. 2.1. Für jede gelöste Monatsaufgabe gibt es ein Totem.3. Zusätzlich bekommt ihr von uns 12 Jahresaufgaben, die ihr über den gesamten Challengezeitraum lösen könnt. Die sind sozusagen eure Joker, falls ihr mal eine Monataufgabe nicht lösen könnt. Diese sind dafür etwas aufwändiger bzw. kniffliger.3.1. Für jede Jahresaufgabe gelöste Jahresaufgabe gibt es ein Totem.4. Denn um am Ende der Challenge in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mindestens 24 Totems gesammelt haben.5. Gerne könnt ihr die Jahresaufgaben auch zusätzlich lösen. Eure Chance auf den Gewinn beeinflusst das jedoch nicht. 6. Wie auch letztes Jahr bekommt ihr die doppelten Totems, wenn ihr die Monatsaufgaben zu dem Tier löst, was euer Sternzeichen ist. ACHTUNG: Die Jahresaufgaben sind hiervon ausgeschlossen. 7. Eine Rezension oder Kruzmeinung zu den Büchern ist diesmal Pflicht und muss in einem Sammelpost festgehalten werden. Ob ihr diesen in dem Thread erstellt oder doch lieber mit eurem Blog teilnehmen wollt, ist euch überlassen. 8. Die Rezensionen oder Kurzmeinungen müssen immer bis zum 5ten des Folgemonats online sein. 9. Die Monatsaufgaben postet katti immer am 20ten des vorherigen Monats.10. Da noch nachträglich viele Anfragen eingehen. Ist die Anmeldefrist aufgehoben. Man kann jederzeit in die Challenge einsteigen, aber die gelesenen Bücher können nicht nachträglich gezählt werden. Es gelten die Bücher die ab Zeitpunkt der Challenge gelesen wurden.11. Sagt uns bitte bei der Anmeldung, wann ihr Geburtstag habt, damit wir die doppelten Totems nachvollziehen können.12. Wir behalten uns vor jeden Teilnehmer, der drei Monate abwesend war/ist, anzuschreiben und ggf. aus der Challenge auszuschließen.Natürlich interessiert euch auch, was es zu gewinnen gibt:Die Gewinne:1. Ein Überraschungpaket im Wert von 20-30€2. Zweimal einen Buchgutschein im Wert von 10 € von der Bockumer Buchhandlung.Ihr seht wir haben einiges geändert, sodass die Challenge etwas einfach und vielleicht auch attraktiver wird. Wir wünschen euch jetzt erstmal viel Spaß und hoffen, auf eine rege Teilnahme.Fragen können wie immer gerne im dazu vorgesehenen Thread gestellt werden.Die Teilnehmer:Ann-Kathrin Speckmann 07.09.1995 => 8 TotemsBücherwurm 25.06.=> 6 TotemsBuchgespenst 07.01.1981 => 16 TotemsFederzauber 20.06.1982 => 10 TotemsInsider2199 26.03.1968 => 15 Totemsjanaka 02.10.1965 => 14 TotemsJisbon 06.09.1994 => 8 TotemsLadySamira091062 09.10.1962 => 8 Totemslouella2209 22.09.1978 => 17 TotemsPaulamybooksandme 18.04.1993 => 4 Totemssomebody 01.03.1980 => 3 TotemsTatsu 08.10.1988 => 16 Totems

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    • 367
  • Rezension zu "Red Planet - Roter Planet"

    Red Planet - Roter Planet

    Zsadista

    14. March 2017 um 13:44

    Die Zukunft. Der Mars. Die Menschen. In Kolonien leben die Menschen mittlerweile auf dem Mars. Doch die eisige Kälte macht den Menschen zu schaffen. Es reicht nicht mehr aus, sich nachts in die Gebäude zurückzuziehen. Es ist Winter auf dem Mars. Die Menschen bereiten sich auf den Wechsel auf die andere Marshalbkugel vor. Kurz vor dem Umzug kommen Jim und Frank noch in die Schule. Diese liegt auf dem Weg zur anderen Siedlung. Somit sollen die beiden nicht mit ihren Eltern die Halbkugeln wechseln. Eigentlich freuen sie sich schon darauf. Doch keiner rechnet mit dem durchtriebenen neuen Rektor. Mit militärischem Drill und einem Geheimnis wartet er auf. Dies bekommen aber nur Jim und Frank heraus. Und so brechen sie heimlich auf, um ihre Eltern zu warnen.„Red Planet – Roter Planet“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autors Robert A. Heinlein. Der Roman wurde bereits 1949 geschrieben und nun neu aufgelegt. Das Cover ist schon ein klassischer Hingucker. Dieses Rot, dass ins Schwarze läuft, sie schon genial aus. Der Druck ist hier ziemlich groß und auseinandergezogen. Man könnte hier schon mutmaßen, dass so der Roman extrem in die Länge gezogen wurde. Dazu kommt noch die ein oder andere leere Seite. Ich mag so klein gedruckte Bücher nicht wirklich, allerdings bin ich auch nicht blind. Die Personen Jim und Frank sind die typischen kleinen Jungs, die sich heldenhaft ins Getümmel stürzen. Der böse Rektor ist böse. Die Frauen gehören hinter den Herd und sollen stille sein. Die Männer haben ein Recht auf Waffen und die Herren der Welt ... Verzeihung, des Mars. Man merkt halt an jeder Ecke und Kante, dass der Roman ursprünglich bereits sehr alt ist. Der Stil des Romans ist halt mittlerweile veraltet. Man muss sich beim Lesen darauf einstellen können, dass dies kein neuer Schreibstil ist. Hier findet man keine „neuzeitliche“ SF Geschichte. Hier werden die alten Klischees bedient und das in jeder Hinsicht. Als Jugendbuch war die Story ganz in Ordnung. Dies hätte man allerdings etwas deutlicher auf dem Cover unterbringen können. Auf der Rückseite in der kurzen Autorenvorstellung hab ich das erst nach dem Lesen gefunden. Für ihr Alter war die Story schon recht gut. In der heutigen Zeit, dürfte sie es etwas schwer haben, an ihren alten Glanz anzuschließen.

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  • Durchschnittlicher Klassiker

    Red Planet - Roter Planet

    CrossingJordan

    09. March 2017 um 14:13

    Obwohl ich von der Grundidee sehr angetan war, hat mich "Red Planet" doch ein wenig enttäuscht zurück gelassen. Schon zu Beginn war ich recht hin- und her gerissen. Einerseits gefiel mir der Einstieg sehr gut, die Protagonisten habe ich sofort ins Herz geschlossen und auch die erste Begegnung mit den Marsianern war sehr interessant und spannend. Allerdings ging mir vieles etwas zu schnell. Die Zeitspanne, in der Frank und Jim in der Schule ankamen und Probleme mit dem neuen Rektor bekamen, war für mich nicht ganz ersichtlich und kam mir daher zu gehetzt vor. Auch fand ich es sehr schade, dass so wenig auf die Schule im Allgemeinen eingegangen wurde. Gerne hätte ich mehr darüber erfahren, was man in Heinleins Vorstellung als Jugendlicher auf dem Mars so alles lernt. Generell hätte ich mir so ziemlich an allen Ecken mehr Informationen gewünscht. Von den Kreaturen, die auf dem Mars leben, über die erste Besiedlung der Menschen auf dem neuen Planeten und die Eingewöhnung, etc. wäre hier mehr Hintergrundinformation nicht nur spannend, sondern auch wichtig gewesen. Zwar wurde manches zumindest angerissen, reichte dann aber doch nicht aus, um sich die Geschichte besser vorstellen zu können. Vor allem in der zweiten Hälfte hatte ich nicht selten den Eindruck, dass die Handlung genauso gut auf der Erde stattfinden könnte.Außerdem schien das Buch nicht zu wissen, was es nun sein will. Für ein Jugendbuch war das Kernthema doch etwas zu ernst, für einen Erwachsenenroman ist "Red Planet" mit seinen Dialogen und der Ausdrucksweise wiederum zu jugendlich. Zweiteres könnte allerdings auch zum Teil an der Übersetzung liegen, die mir leider aufgrund einiger offensichtlicher Schlampigkeitsfehler immer wieder negativ auffiel und so einen ähnlich gehetzten Eindruck machte wie die Handlung an sich.Fazit: Natürlich muss man sich immer vor Augen führen, dass dieser Roman schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat, dennoch hätte ich mir vom Meister des Genres etwas mehr erhofft. "Red Planet" bietet eine spannende Grundstory, der weitere Ausführungen allerdings gutgetan hätten. Wer sich wiederum mal an das SciFi-Genre heranwagen und nicht mit Informationen zugeschüttet werden will, wird an diesem Buch zum Einstieg sicherlich Anklang finden.

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    • 2
  • Abenteuer auf dem Mars

    Red Planet - Roter Planet

    SiriB

    08. March 2017 um 20:20

    „Jim und seine Familie gehören zu den ersten Siedlern der Marskolonie. Von den Marsianern misstrauische beäugt, haben sich die Menschen der lebensfeindlichen Umwelt angepasst und sich eingerichtet. Die Kinder besuchen das Internat, das sich im sicheren Norden befindet – tausende Kilometer von den Familien entfernt. Der neue Schuldirektor diszipliniert die Kinder mit militärischen Drill und macht ihnen auch sonst das Leben schwer. Als Jim dann zufällig erfährt, dass die Kolonie dem Eistod überlassen werden soll, machen sich er und sein bester Freund Frank auf den Weg. Sie wollen die Kolonie warnen. Doch der Weg ist extrem gefährlich… „ (Klappentext)„Red Planet“ präsentiert sich als typischer Abenteuerroman für Jugendliche, wenn man einmal davon absieht, dass die Umgebung, in der die beiden Hauptprotagonisten, Jim und Frank, ihr Abenteuer erleben, eher ungewöhnlich ist. Es geht darin, wie in jedem anderen Jugendroman, um Freiheit, Risikobereitschaft, Bewährung, Freundschaft und Entscheidungen. Darüber hinaus geht es in diesem Buch aber auch um Toleranz, Unvoreingenommenheit und Verständnis für eine ganz andere Spezis. Jim und Frank spiegeln diese positiven Eigenschaften, während die Erwachsenen den Marsianern gegenüber eher misstrauisch und voreingenommen gegenüber stehen.So ist auch Jims ständiger Begleiter und Freund ein Marswesen, Willis genannt, das einem Fussball gleicht, jedoch sprechen kann und ein phänomenales Gedächtnis besitzt. Letzlich erweist sich Jims Vertrauen in Willis und seine Fähigkeiten als entscheidend für die Lösung, ebenso wie der Beitrag anderer Marsianer, zu denen Jim ein freundschaftliches Verhältnis unterhält. Wer jedoch einen unkonventionelle SF-Roman mit genderübergreifenden Hauptrollen, wie in heutigen SF-Romanen oder Filmen üblich, erwartet, wird enttäuscht. Als Gesellschafts- und Familienmodell hat Robert R. Heinlein auf das konservative (amerikanische) Ideal der 40er und 50er Jahre zurück gegriffen. Frauen sind auch in der Marskolonie ausschließlich Hausfrauen und Mütter - und unterhalten sich auch über nichts anderes. Auch Mädchen kommen in dieser Geschichte nur im Nebensatz vor. Männer dominieren das Geschehen und das amerikanische Selbstverständnis der Pionierzeit findet im Eintreten für den Besitz von Waffen als „Grundrecht“ des freien Mannes (S. 25) auch im Roman seinen Ausdruck.Dennoch hat Robert R. Heinlein (1907-1988), der selbst im Verdacht militaristischer und sogar faschistischer Tendenzen stand, dankenswerterweise ein ungewöhnlich positives Bild der Marsbewohner gezeichnet. Die übrigen Charaktere seines Romans lassen sich recht simpel in Gut und Böse unterteilen, was jedoch nicht störend ist. Die Sprache ist unkompliziert und die Geschichte insgesamt spannend und interessant erzählt.„Red Planet“ ist zweifellos ein Klassiker der Science-Fiction-Literatur, der Jugendliche ab 14 und Erwachsene, auf dem Hintergrund seiner Zeit gelesen (das Buch erschien 1949), durchaus fesselnd und gut unterhält.

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  • neu aufgelegter Jugendbuchklassiker

    Red Planet - Roter Planet

    brauchnix

    06. March 2017 um 14:40

    Red Planet von Robert A. Heinlein hat bereits über 60 Jahre auf dem Buckel. Das merkt man dem Text auch ein bisschen an. Es liest sich ähnlich anderen als Jugendbuch deklarierten Büchern, die mein Vater noch aus seiner Jugendzeit im Schrank stehen hat. Die Leichtigkeit eines heutigen Jugendbuches hat es meiner Meinung nach nicht. Es ist eine Mischung aus naivem Erwachsenenbuch und Kinderbuch. Das Leben und Überleben auf dem Mars ist einfacher als gedacht. Die Menschen haben sich als Kolonialisten auf den zwei Marshälften etabliert. Je nach Jahreszeit leben sie mal auf der einen, mal auf der anderen Seite. Sie haben sich auch teilweise mit den dort bereits ansässigen Spezies arrangiert. Zumindest meinen sie das. Es ist ein bisschen ein Buch über verschiedene Kulturen und Lebenssituationen. Und damit nicht ganz unaktuell. Es liest sich einfach und im letzten Drittel durchaus auch mit wachsender Spannung. Irgendwie hatte ich mir aber mehr davon erhofft. Gerade noch so 4 Sterne. Ich wüsste gerade nicht, in welche Altersgruppe ich das Buch wirklich ansiedeln sollte.

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  • Die Besiedlungsgeschichte Nordamerikas – verlegt auf einen anderen Planeten

    Red Planet - Roter Planet

    Joachim_Tiele

    Robert A. Heinleins Red Planet war ursprünglich 1949 in einer Jugendbuchreihe des US-amerikanischen Verlags Scribner’s erschienen, was es für manche bis heute zu einem Jugend- beziehungsweise Jungenbuch macht. In der Tat ist es eine Abenteuergeschichte, die, wie meisten anderen von Heinleins Werken, im Weltall spielt, hier auf dem Planeten Mars. Das machte ihn nahezu automatisch zu einem Science Fiction Autor, woran es im Grunde nichts zu deuteln gäbe, wären diese Geschichten nicht ausgesprochene Allegorien auf die Verhältnisse auf dem Heimatplaneten der jeweiligen menschlichen“Protagonisten – der Erde. Natürlich kann man Red Planet und die meisten übrigen Romane Heinleins auch als reine Science Fiction lesen, mit außerirdischen Landschaften, Lebewesen und deren hochentwickelter Technologie oder anderen außerirdischen Fähigkeiten – natürlich im Kontrast und in Interaktion mit menschlichen Wesen künftiger Zeitalter und deren technischen Errungenschaften. Dies würde Heinleins Büchern, und speziell diesem, nur zum Teil gerecht werden. Die äußere Handlung ist jugendgerecht spannend, durch seine Protagonisten Jim und Frank näher an Mark Twain als an Karl Mai und über weite Strecken trotz des außerirdischen Schauplatzes der Handlung sehr erdverbunden, durchaus den abenteuerlichen Reisen Toms und Huckleberrys vergleichbar, ebenso wie die Marskanäle den Schluchten des Wilden Kurdistans. Allerdings bietet Red Planet durchaus mehr. Die Lebensformen auf dem Mars sind sehr plastisch beschrieben, ebenso die soziale Organisation der Marsianer und deren Ethik, sowohl untereinander als auch gegenüber den irdischen Eindringlingen. Und so sind es ganz überwiegend die Erdlinge selbst, die anderen und einander die größeren Probleme machen, größer noch als Klima, Geografie, Flora und Fauna einer nach menschlichen Maßstäben lebensfeindlichen Welt. Auch wenn nicht alle Bewohner der Marskolonie genuine US-Bürger sind, so ist es doch die dünne Decke einer Zivilisation nach nordamerikanischem Vorbild, die das eigentliche Thema des Romans darstellt. Die Bezüge zur frontier, dem Megatopos der amerikanischen Seele, sind überdeutlich, den Trecks und Wagenburgen der Besiedlung des Westens, der Begegnung mit Einheimischen, der Zwiespalt zwischen ihrer Ausrottung und dem sie verstehen wollen, sowohl sprachlich als auch sozial und in ihrer von der eigenen abweichenden Ethik und Moralität. Weitere Themen, deutlich über die Abenteuergeschichte hinaus, aber sehr gut durch sie transportiert, sind inneramerikanische Probleme und ihre Geschichte. Das reicht vom Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten, über das Erlangen und Bewahren von Freiheiten (einer der älteren Protagonisten befürwortet das Waffentragen von Kindern und Jugendlichen) und ihrer Bedrohung durch Fremde (neben den Marsianern auch solche in den eigenen Reihen) bis hin zur Anfälligkeit des Wirtschaftsliberalismus für Korruption und Krisen. Besonders gut herausgearbeitet sind einige der bis heute spürbaren Paradoxien des politischen und gesellschaftlichen Selbstverständnisses der USA; so ist einer der Sympathieträger des Romans gleichzeitig zu einigen Themen ultrakonservativ wie ein Anhänger der Tea-Party-Bewegung und zu anderen von humaner Zugewandtheit und Empathie. All dies macht Red Planet zu einem besonderen Jugendbuch, nämlich zu einem, das zum Einstieg in literarisches Lesen führen kann (nicht muss). Es weist ein spannende äußere Handlung auf, lädt aber gleichzeitig zum zwischen den Zeilen lesen ein, und damit zu Interpretation und Analyse (wiederum ein Kann, kein Muss). Ähnlich wie bei anderen Kinder- und Jugendbuchreihen kann man eine ganze Zeitlang bei Heinlein als Verfasser bleiben. Wenn man dies tut, lernt man schnell etwas über die Zeitgebundenheit von Literatur und auch darüber, dass ein Autor umstritten sein kann (und dies auf eine völlig andere Weise als beispielsweise Karl Mai). Ein späterer Roman – Starship Troopers – hatte Heinlein Faschismusvorwürfen ausgesetzt, ein weiterer – Stranger in a Strange World – machte ihn zu einer der Ikonen der Hippiebewegung. Red Planet kann nach Auffassung dieses Rezensenten gut als Einstieg in das Heinlein-Universum dienen, etwa ab dem Alter von elf Jahren (die beiden anderen genannten Titel eher erst ein paar Jahre später). Ob man vorhat, das Buch einem Kind oder Jugendlichen zu schenken, oder auch nur für sich selbst auch als Erwachsener mal wieder eine Abenteuergeschichte zu lesen, empfiehlt sich Red Planet in der Neuausgabe des Mantikore Verlags. Bei diesem Rezensenten (einem bildungsbürgerlichen Elternhaus entstammend, in dem Genreliteratur eher nicht so gern gesehen war) stand Heinlein schon seit Jahren auf der Liste der Autoren, die er unbedingt noch lesen wollte. Jetzt hat sich die Gelegenheit dazu ergeben und er hat es nicht bereut. Joachim Tiele – 01.03.2017

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    • 5

    MrsFraser

    06. March 2017 um 11:26
  • Jungen-Abenteuer-Roman, der seine Entstehungszeit nicht verleugnen kann

    Red Planet - Roter Planet

    PMelittaM

    05. March 2017 um 10:58

    Jim und Frank leben mit ihren Eltern in einer Kolonie auf dem Planeten Mars, an das Leben auf dem Mars haben sie sich gut angepasst, Jim hat sich sogar mit einem marsianischen Lebewesen angefreundet, das er Willis nennt. Jetzt steht für Jim und Frank der Schulbesuch an, der sie in ein Internat weit weg von zu Hause führt. Beide ahnen nicht, dass damit ein großes, gefährliches Abenteuer beginnt …„Red Planet“, den Heinlein 1949 schrieb, ist ein typischer Jungenroman seiner Zeit, stark auf die Zielgruppe zugeschnitten, Mädchen werden sich davon eher weniger angesprochen fühlen, denn sie spielen nahezu keine Rolle. Interessant und lesenswert ist der Roman, als Klassiker, dennoch, durch seine Ausgestaltung des Lebens auf dem Mars und vor allem durch die Darstellung der Marsianer. Letztere sind immer wieder für eine Überraschung gut, obwohl ihr Wesen bis zum Schluss nicht ganz aufgedeckt werden wird, sie geheimnisvoll und undurchschaubar bleiben, erfährt der Leser doch genug über sie und wird gleichzeitig zum Nachdenken angeregt.Heinlein zeichnet ein Bild vom Mars, das heute so nicht mehr haltbar ist, das aber anschaulich und rund ist, der Leser kann sich gut in das Leben dort hineindenken. Auch die Beschreibung der marsianischen Wesen ist gelungen, es entsteht ein Bild vor Augen, auch wenn man nicht alles hundertprozentig umsetzen kann – wie z. B. muss ich mir einen „Handlappen“ vorstellen? Vorstellen kann ich mir das, aber wirklich so, wie es der Autor im Sinn hatte? Tatsächlich ist das egal, Hauptsache ist, dass ein Bild entstehen kann. Die Charaktere sind okay, einige, wie z. B. der Doc, sind pointiert gezeichnet. Jim und Frank sind ganz normale Jungs, etwas mutiger als andere vielleicht, sonst aber kaum hervorstechend, ein Tom Sawyer oder gar ein Huckleberry Finn sind sie nicht. Auch die Antagonisten heben sich nicht klar hervor, sie sind eben böse und machen den Kolonisten das Leben schwer, bleiben darüber hinaus, ähnlich wie ihre Motive, aber blass. Natürlich muss man einen Klassiker vor dem Hintergrund seiner Zeit betrachten, der „Waffenkult“, der im Roman betrieben wird (Waffen sind ein Zeichen der Freiheit und Waffen tragen bereits Kinder), stößt aber schon sehr negativ auf. Wenn man seinem Jugendlichen dieses Buch in die Hand drückt, sollte eine kritische Betrachtung geboten sein. Mir persönlich ist die Geschichte zu dialoglastig erzählt und ich hätte gerne mehr Hintergrundinformationen bekommen. Über weite Strecken wird aus Jims Perspektive erzählt, gegen Ende gibt es dann einen Perspektivewechsel, der sich in meinen Augen positiv auswirkt, nun sind Erwachsene involviert und die Geschichte wird etwas erwachsener und in meinen Augen auch spannender. Zudem gibt es hier, wie bereits angedeutet, einige handfeste Überraschungen.Insgesamt hat mir dieser SF-Klassiker recht gut gefallen, wie jeden Klassiker muss man ihn vor dem Hintergrund seiner Zeit lesen, auch sollte man bedenken, dass er als Jugendbuch angelegt ist. Wer gerne Genreklassiker liest, kann einen Blick riskieren. Von mir gibt es knappe 4 Sterne.

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    • 5
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2581

    PMelittaM

    04. March 2017 um 09:57
  • Leserunde zu "Red Planet - Roter Planet" von Robert A. Heinlein

    Red Planet - Roter Planet

    Mantikoreverlag

    Liebe Leserinnen und Leser, es ist soweit! Unser neuester Klassiker aus der Feder des Scifi Altmeisters Robert Heinlein - RED PLANET -  ist vor kurzem erschienen. Es gab den Band zwar schon als Ebook, doch nun ist endlich auch der Print erschienen. Da das Taschenbuch nun  verfügbar ist möchten wir euch gerne zu einer Leserunde dieses spannenden Klassikers aufrufen. Hierzu spendieren wir 10 Bücher! Darum geht es:... Jim und seine Familie gehören zu den ersten Siedlern der Marskolonie. Von den Marsianern misstrauische beäugt, haben sich die Menschen der lebensfeindlichen Umwelt angepasst und sich eingerichtet. Die Kinder besuchen das Internat, das sich im sicheren Norden befindet – tausende Kilometer von den Familien entfernt. Der neue Schuldirektor diszipliniert die Kinder mit militärischen Drill und macht ihnen auch sonst das Leben schwer. Als Jim dann zufällig erfährt, dass die Kolonie dem Eistod überlassen werden soll, machen sich er und sein bester Freund Frank auf den Weg. Sie wollen die Kolonie warnen. Doch der Weg ist extrem gefährlich… Robert Heinlein, der Grand Master der Science Fiction, schuf mit Red Planet einen temporeichen Klassiker der Jugend-Science-Fiction-Literatur. Ein Abenteuerroman, der Sci-Fi-Fans bis heute fasziniert. ... Wer an dieser Leserunde teilnehmen möchte braucht sich hier einfach nur zu bewerben.  Bitte gebt auch an, wo ihr eure Rezension (möglichst zeitnah!) veröffentlichen werdet (sehr freuen wir uns auch über Rezis auf eigenen Blogs und auf Amazon). Wir freuen uns schon auf euer Feedback. Und los gehts... Viele Grüße euer Mantikore-Verlag

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    • 113
  • nett und durchschnittlich

    Red Planet - Roter Planet

    wusl

    01. March 2017 um 14:25

    Das Cover ist wirklich sehr ansprechend und wer den Marsianer liebt, der greift hier sicherlich schnell zu. Außerdem wurde das Buch damals - vor 60 Jahren - wohl auszeichnet und hat eine interessante Ausgangssituation, die mich sehr an diverse SF-Filme erinnert, in denen auf einem Planeten - wie so oft der Mars - Kollonien errichtet wurden, die nun dort schon jahrelang existieren. Dass es sich um ein Jugendbuch handelt, merkt man sehr schnell an der einfachen Sprache und an den etwas albernen Viecherl, die hier als Freunde und Haustiere unterwegs sind. Kugelige Wesen ohne Gesichter dafür der Sprache mächtig. Auch die Dialoge sind teiweise etwas holprig und wenig anspruchsvoll. Die Geschichte könnte auch auf der Erde spielen. Es geht um Freundschaft, Abnabelung von den Vorstellungen der Erwachsenen, ein bisschen Abenteuer und Schulalltag - inklusive doofen Rektor. Naja, das übliche eines Jugendromanes - vor allem für Jungen, möchte ich behaupten. Ich bin vielleicht nicht fanatsich genug SF-Leser. Mir fehlte einfach der Schliff an der Sprache. Ich finde, auch Jugendbücher sind in letzter Zeit anspruchvoller geworden. Man merkt, dass das Buch aus einer anderen Zeit stammt.Nett aber gerade noch so durchschnittlich.

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