Serafina lebt mit ihrem Vater, verborgen vor aller Augen, in einem großen Herrenhaus. Eines Nachts taucht eine dunkle Gestalt auf und lässt ein Mädchen verschwinden. Und dabei bleibt es nicht. Serafina will helfen und versucht herauszufinden wer sich hinter dem Dunklen Angreifer verbirgt.
Meine Meinung:
Zu Anfang konnte mich die Geschichte nicht packen. Mit der Zeit wurde sie aber immer spannender. Heimlich in einem riesengroßen Herrenhaus zu leben fand ich reizvoll. Umso spannender war es Serafina bei ihren Streifzügen durch das Haus zu begleiten. Die Geschichte steckt voller merkwürdiger Ereignisse und ist manchmal auch ganz schön gruselig.
Serafina ist ein eigenwilliges, mysteriöses aber gutmütiges Mädchen mit interessanten Fähigkeiten. Sie kann sich lautlos bewegen und schafft es sehr gut ungesehen zu bleiben. Am liebsten mochte ich Braeden, den Neffen des Hausherren. Er ist ein freundlicher und verständnisvoller Junge.
Im Verlauf der Geschichte findet Serafina vieles über sich und andere heraus. Einiges davon ist sehr merkwürdig und hat mich total überrascht. Trotzdem ist alles durchaus nachvollziehbar.
Der Schreibstil ist eher nüchtern und teilweise etwas steif. Das wird nach einigen Seiten aber immer besser, sodass mich die Geschichte doch noch fesseln konnte. Irgendwann wollte ich unbedingt mehr erfahren und habe auch mit gegrübelt was passiert sein könnte. Das Ende ist wahnsinnig spannend. Das Buch ist wirklich ungewöhnlich aber auch echt gut. Für Kinder finde ich es allerdings völlig ungeeignet. Das Ganze ist ziemlich finster, gruselig.
















