Robert Beatty

 4,5 Sterne bei 86 Bewertungen

Lebenslauf

Bei langen Waldspaziergängen mit seiner Tochter wurde Robert Beatty zu »Willa of the Wood« inspiriert. Sie schien die beiden stets in den Schatten der Bäume zu begleiten. Vor seiner Zeit als Autor war Robert Beatty ein sehr erfolgreicher IT-Unternehmer einer der Pioniere im Bereich Cloud Computing. Robert Beatty lebt inmitten von Bergen und Wäldern mit seiner Frau und drei Kindern in Asheville, North Carolina, USA.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Robert Beatty

Cover des Buches Serafina Black, Band 03 (ISBN: 9783505139369)

Serafina Black, Band 03

(2)
Erschienen am 07.12.2017
Cover des Buches Serafina Black und der schwarze Umhang (ISBN: 9783505139253)

Serafina Black und der schwarze Umhang

(2)
Erschienen am 01.09.2016
Cover des Buches Serafina Black und die Tiere der Nacht (ISBN: 9783505139345)

Serafina Black und die Tiere der Nacht

(1)
Erschienen am 06.04.2017
Cover des Buches Serafina and the Black Cloak (ISBN: 9781484709016)

Serafina and the Black Cloak

(3)
Erschienen am 14.07.2015

Neue Rezensionen zu Robert Beatty

Ausgefallen, gruselig und spannend

Serafina lebt mit ihrem Vater, verborgen vor aller Augen, in einem großen Herrenhaus. Eines Nachts taucht eine dunkle Gestalt auf und lässt ein Mädchen verschwinden. Und dabei bleibt es nicht. Serafina will helfen und versucht herauszufinden wer sich hinter dem Dunklen Angreifer verbirgt. 

Meine Meinung:

Zu Anfang konnte mich die Geschichte nicht packen. Mit der Zeit wurde sie aber immer spannender. Heimlich in einem riesengroßen Herrenhaus zu leben fand ich reizvoll. Umso spannender war es Serafina bei ihren Streifzügen durch das Haus zu begleiten. Die Geschichte steckt voller merkwürdiger Ereignisse und ist manchmal auch ganz schön gruselig.

Serafina ist ein eigenwilliges, mysteriöses aber gutmütiges Mädchen mit interessanten Fähigkeiten. Sie kann sich lautlos bewegen und schafft es sehr gut ungesehen zu bleiben. Am liebsten mochte ich Braeden, den Neffen des Hausherren. Er ist ein freundlicher und verständnisvoller Junge.

Im Verlauf der Geschichte findet Serafina vieles über sich und andere  heraus. Einiges davon ist sehr merkwürdig und hat mich total überrascht. Trotzdem ist alles durchaus nachvollziehbar. 

Der Schreibstil ist eher nüchtern und teilweise etwas steif. Das wird nach einigen Seiten aber immer besser, sodass mich die Geschichte doch noch fesseln konnte. Irgendwann wollte ich unbedingt mehr erfahren und habe auch mit gegrübelt was passiert sein könnte. Das Ende ist wahnsinnig spannend. Das Buch ist wirklich ungewöhnlich aber auch echt gut. Für Kinder finde ich es allerdings völlig ungeeignet. Das Ganze ist ziemlich finster, gruselig.


Zauberhaftes Naturabenteuer mit wichtiger Botschaft

„Willa of the Wood – Das Geheimnis der Wälder“ entführt die Leser:innen in eine magische Welt, die mit ihrer atmosphärischen Dichte und den tiefgründigen Themen beeindruckt. Robert Beatty erschafft eine faszinierende Geschichte um Willa, das letzte Kind der Faeran, deren Verbindung zur Natur eine zentrale Rolle spielt.

Die Wälder werden durch die bildhaften Beschreibungen nahezu lebendig, und die magischen Fähigkeiten von Willa machen die Reise durch diese Welt zu einem ganz besonderen Erlebnis. Willa ist eine starke und liebenswerte Protagonistin, die nicht nur durch ihren Mut, sondern auch durch ihre Loyalität und ihren inneren Konflikt besticht. Der Gegensatz zwischen dem Streben der Menschen und der bedrohten Magie des Waldes verleiht der Handlung eine zeitlose, berührende Botschaft über den Schutz der Natur und das Gleichgewicht zwischen Mensch und Umwelt.

Die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch, und die magische Atmosphäre wird durch actionreiche Szenen, emotionales Storytelling und eindrucksvolle Charakterentwicklungen ergänzt. Beatty gelingt es, Abenteuer, Magie und Umweltbewusstsein auf gekonnte Weise miteinander zu verbinden.

Fazit: Ein berührendes und spannendes Buch für Leser:innen, die Naturmagie und tiefgründige Geschichten lieben. Absolut empfehlenswert!

Traurig, tiefgründig und faszinierend - Nicht für Kinder geeignet

Willa stammt von einem Waldvolk ab das man die Faeran nennt. Ihre Haut ist fleckig grün und kann sich der Umgebung anpassen. Diese besonderen Fähigkeiten und die tiefe Verbundenheit zur Natur gehen allmählich verloren. Ihr Clan wird durch Disziplin, Härte und Gewalt beherrscht. Willa fühlt sich dort nicht mehr wohl. Seit ihre Familie gestorben ist, sehnt sie sich nach Geborgenheit. Als sie eines Nachts angeschossen wird, verändert sich nicht nur ihr eigenes Leben.

Meine Meinung:
Ein aufwühlendes, herzzerreißendes, trauriges aber auch wunderschönes und tiefgründiges Buch. Es hat mich während des Lesens immer wieder nachdenklich gemacht.

Die Geschichte ist überaus ergreifend und lockt viele Gefühle hervor. Sowohl Gute als auch weniger Gute. Schon zu Beginn wird man mit der Härte und Brutalität von Willas Clan konfrontiert. Was mich erstmal ziemlich geschockt hat, denn das Buch wird ab 11 Jahren empfohlen. Dabei geschehen so viele Grausamkeiten, dass ich schon als Erwachsene das Gefühl hatte nicht mehr weiterlesen zu wollen. Willa kämpft ständig ums Überleben und ist bereit sich aufzuopfern. Nicht nur ihr, sondern auch anderen wird wiederholt Gewalt angetan. So schlimm, dass man nicht weiß ob sie das überleben. Sollten Kinder so etwas wirklich lesen? Meiner Meinung nach nicht.
Für Erwachsene die mit diesen Gefühlen umgehen können, ist dieses Buch aber absolut empfehlenswert. Denn neben den schrecklichen Ereignissen geschehen auch zauberhafte Wunder die das Herz erwärmen.

Es ist faszinierend den Wald durch Willas Augen zu sehen und mit ihr seine Wunder zu entdecken. Sie ist so stark mit der Natur verbunden, dass sie selbst ein Teil des Waldes ist. Das Mädchen hat ein hartes Leben. Sie erlebt viele Grausamkeiten innerhalb und außerhalb ihres Clans. Doch ihre Einstellung bleibt immer eine Gute. Sie möchte eine richtige Familie haben und sich geborgen fühlen. Ihre Suche danach führt sie auf einen ungewöhnlichen Weg. Und gerade dieser Weg ist genau der Richtige für sie. Willa wird mit einer ganz anderen Lebensweise vertraut und lernt jede Menge Neues kennen. Endlich wird ihr Güte, Akzeptanz und Mitgefühl entgegengebracht. Es war so schön das mitzuverfolgen. Vor allem weil es nicht überstürzt passiert, sondern sich langsam und vorsichtig entwickelt. Die Fähigkeit voneinander zu lernen, gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme ebnen hier den Weg für einen Neuanfang. Das ist einfach wunderbar und absolut nachvollziehbar.

Es ist aufregendes Abenteuer mit vielen Rückschlägen, das mit unerwarteten Wendungen überrascht. Für mich ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Und obwohl ich mit den grausamen Stellen wirklich meine Probleme hatte, konnte mich das Buch rundum überzeugen. Die Handlung ist durchweg schlüssig und hat für mich das perfekte Ende.

Der Erzählstil erzeugt eine eigenartig melancholische, verträumte Stimmung. Traurig und wunderschön zugleich. Alles wird überaus fesselnd und bildhaft erzählt. Ich konnte mich schnell in Willa hineinversetzen und habe jederzeit mit ihr mitgefühlt.

Gestaltung:
Die Illustration auf dem Buchcover zeigt Willa mitten im Wald. Auf der Rückseite ist ein Wolf zu sehen. Dieses Bild ist wirklich gut gelungen. Die etwas düstere Farbgebung vermittelt sehr gut die allgemeine Stimmung der Geschichte. Trotzdem lässt die Gestaltung eher ein freundliches Kinderbuch vermuten, was (wie oben beschrieben) irreführend ist.

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