Robert Bidinotto

 3.7 Sterne bei 3 Bewertungen

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HUNTER – Ich bin das Recht

HUNTER – Ich bin das Recht

 (3)
Erschienen am 14.06.2016

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Rezension zu "HUNTER – Ich bin das Recht" von Robert Bidinotto

Hunter - Ich bin das Recht
vormivor 2 Jahren

Es geht um den Enthüllungsjournalisten Dylan Hunter.
Er macht sich als freier Journalist in seinen Artikeln für die Opfer von Verbrechen stark.
Und schreibt vor allem über die Täter, die es durch schnelle Absprachen mit Staatsanwälten, schaffen immer wieder durch Löcher des Justizsystems zu schlüpfen. Und so unter Umständen selbst mit Mord davon kommen oder nur Bewährungsstrafen bekommen.

Damit wirbelt er natürlich viel Staub auf.
Und dann werden einige der von ihm so angeprangerten Verbrecher ermordet aufgefunden.
Immer mit dem von Hunter geschriebenen Artikeln zu den Tätern am Auffindeort. An dem die Leichen schön drapiert abgelegt werden. Immer in unmittelbarer Nähe der Juristen, die mit ihnen die Deals ausgehandelt haben.

Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht.
Ich habe es sehr spannend gefunden, die verschiedenen Geschichten der Opfer zu hören.
Und war sehr empört, wie manche Täter es schaffen, dem System immer wieder vom Haken zu springen.
Irgendwie findet man es als Leser ja auch mal sehr schön, wenn sich mal Jemand um die Bösen kümmert.

Die beschriebenen Situationen, Opfer, Täter und juristischen Fragen hören sich für mich als Laie nachvollziehbar und, in manchen Fällen, leider auch glaubhaft an.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
Was mir aber gar nicht gefallen hat ist die Tatsache, dass der Klappentext, so kurz er auch sein mag, schon viel zu viel verrät.

Ich lese den Klappentext bei jedem Buch möglichst nur einmal - wenn ich mir das Buch aussuche!
Und dann nicht mehr, auch nicht wenn ich das Buch zum ersten Mal aufschlage. Damit mir genau diese Enttäuschungen erspart bleiben. Denn meistens weiss ich nur noch dunkel, warum ich mir das Buch ausgesucht habe, kann mich aber nicht mehr an den genauen Text auf der Buchrückseite erinnern.

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Rezension zu "HUNTER – Ich bin das Recht" von Robert Bidinotto

Grandioses Thrillerdebüt
antjemuevor 2 Jahren

Zurzeit habe ich wieder einmal eine regelrechte Buchverschlingphase. So konnte ich es als Fan des Genres natürlich nicht lassen, mir eines der letzten Rezensionsexemplare dieses Action-Thrillers bei Amazon Vine zu ordern.

Die CIA Agentin Annie Woods stellt einen Doppelagenten. Doch bevor sie diesen verhören kann, wird er in einem sicheren Haus erschossen. Annie ist nun auf der Suche nach dem ominösen Scharfschützen, dreht sich bei ihren Ermittlungen allerdings seit geraumer Zeit im Kreis.

Dylan Hunter ist Journalist und enthüllt in einer Reihe von Artikeln Fälle aus dem amerikanischen Rechtssystem, in denen es unnötige weitere Opfer gab, weil den Tätern Hafturlaub gewährt wurde oder ihnen durch diverse Kuhhandel gar ein Teil des Strafmaßes zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Annie und Dylan begegneten sich erstmals auf der Beerdigung eines Arztes, der Selbstmord beging. Der Verstorbene konnte den brutalen Überfall, bei dem er die Vergewaltigung seiner Frau durch mehrere Männer mit ansehen musste, nicht verwinden. Beim Treffen eines der Täters mit der Witwe des Arztes im Rahmen eines Resozialisierungsprogrammes des Gefängnisses, bei dem Annie ihre beste Freundin moralisch unterstützt, begegnen sich Dylan – der wegen Recherchen anwesend ist - und Annie erneut. Es knistert heftig zwischen den Beiden.

Dylan veröffentlicht mehrere Artikel, die das Justizsystem anprangern und den Werdegang rückfällig gewordener Mehrfachtäter enttarnen. Damit tritt er sehr hochrangigen Mitgliedern der Gesellschaft gehörig auf die Füße. Die in den Artikeln erwähnten Kriminellen werden meist kurze Zeit später an aufsehenerregenden Orten eliminiert aufgefunden.

Annie und sogar die in den Fällen der getöteten Kriminellen ermittelnden Beamten finden es großartig, dass mit Dylan endlich mal jemand die Wahrheit ans Licht bringt. Doch in seinen nächsten Artikel nimmt Dylan das Resozialisierungsprogramm und seine Verantwortlichen auseinander. Allerdings ahnt er nicht, dass der größte Befürworter und Geldgeber des Programms Annies Vater ist...

Dieser Thriller hat mich tatsächlich von der ersten bis zu letzten Seite gefesselt. Der Schreibstil in der dritten Person, mit einer gelungenen Mischung verschiedener Perspektiven, gefiel mir sehr gut. Allerdings habe ich ihn nicht atemlos in einem Rutsch verschlungen, sondern musste ihn in den ersten beiden Dritteln hin und wieder zur Seite legen und das Gelesene reflektieren. Dabei empfand ich jedoch keine Längen, sondern erwischte mich immer wieder dabei, dass ich dem ominösen Rächer beipflichtete und es in diesen Fällen überhaupt nicht als schlimm empfand, dass dieser Abschaum der Gesellschaft für immer von der Bildfläche verschwand. Das gab mir ordentlich Nachdenkstoff, denn eigentlich bin ich kein Verfechter von Selbstjustiz.

Die beiden Hauptcharaktere fand ich sehr sympathisch und konnte mich in vielen Dingen mit ihnen identifizieren. Das ließ mich natürlich, besonders als ich im letzten Drittel das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen konnte, ordentlich mit ihnen fiebern.

Das Einzige was ich an dem Buch wirklich kritisieren muss ist der Klappentext. Dass es sich bei dem Rächer der Opfer, der das Recht selbst in die Hand nimmt, ebenfalls um Dylan Hunter handelt, bleibt in der Geschichte selbst nämlich lange Zeit durchaus unklar. Da es jedoch bereits im Vorfeld verraten wurde, las ich die Kapitel natürlich unter dieser Maßgabe, fragte mich jedoch hin und wieder ob da in der Inhaltsangabe nicht evtl. was Falsches steht. Mir hätte es bestimmt gut gefallen, wenn das langsame erkennen, dass es sich dabei auch um Hunter handelt, als zusätzlicher Kick hinzu gekommen wäre.

Auf jeden Fall lohnt es sich auch, wenn das Ende des Thrillers erreicht ist, noch weiter zu lesen. Da erfährt man als Leser dann nämlich noch, dass die Geschichte durchaus reale Hintergründe hat. Ich selbst möchte von dem Autor Robert Bidinotto, der sich, wie ich aus den Verlagsinformationen erfuhr, als Enthüllungsjournalist und Sachbuchautor bereits einen Namen gemacht hat, gern noch mehr lesen. Ein grandioses Thrillerdebüt!

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Rezension zu "HUNTER – Ich bin das Recht" von Robert Bidinotto

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abuelitavor 3 Jahren

Normalerweise bin ich ein Schnell-Leser, aber für dieses Buch habe ich nun doch eine ganze Weile gebraucht – einfach, weil es weder mitreißend noch packend ist.
Dabei fand ich den Text lt. amazon höchst vielversprechend: 

Dylan Hunter ist Enthüllungsjournalist. Ein Mann, der sich ganz und gar der Gerechtigkeit verschrieben hat. Doch wieder und wieder erlebt er, wie das Justizsystem der Vereinigten Staaten versagt.

Hunter will nicht länger wegsehen, wenn Unrecht geschieht - also nimmt er das Recht in die eigenen Hände und räumt mitleidlos mit dem Gesindel und menschlichen Abschaum auf …


Als ein sadistischer Psychopath aus dem Gefängnis entlassen wird, gerät nicht nur Hunter in Lebensgefahr, sondern auch seine Geliebte. Und inzwischen sucht auch das Gesetz nach dem geheimnisvollen Attentäter, der auf eigene Faust Verbrecher eliminiert


Ich habe mir wirklich mehr von diesem Buch erwartet. Das Thema ist interessant, aber der Autor hat es nicht geschafft, daraus eine spannende Geschichte zu machen. Die Protagonisten konnte ich mir ebenfalls nicht richtig vorstellen; und das gewisse „Etwas“ hat gefehlt….das mag durchaus auch am Schreibstil, der wirklich sehr einfach ist, liegen. 

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