Robert Bloch Ich küsse deinen Schatten

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Inhaltsangabe zu „Ich küsse deinen Schatten“ von Robert Bloch

Dreizehn lesenswerte Schauergeschichten

— Originaldibbler
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    Ich küsse deinen Schatten
    Originaldibbler

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    04. June 2014 um 13:03

    Robert Bloch dürfte den meisten als der Autor der literarischen Vorlage für Hitchcocks Film Psycho bekannt sein. Neben Drehbücher, die er in Folge des großen Erfolgs von Psycho schreiben durfte, besteht ein Großteil seines Werkes aus Kurzgeschichten (im Sinne des engl. short stories).  Seine ersten Geschichten veröffentlichte er in dem Magazin Weird Tales, das heute vor Allem dafür bekannt ist, das Autoren wie Howard Philips Lovecraft, Clarke Ashton Smith oder August Derleth dort ihre Geschichten veröffentlichten. Die Anthologie "Ich küsse deinen Schatten" (engl. "Pleasant Dreams, Nightmares") wurd im Original 1960 veröffentlicht - also nach Blochs Zeit als Weird Tales Autor. Trotzdem treffen alle Geschichten den Ton des Magazins sehr gut. Die dreizehn Schauergeschichten beschäftigen sich mit sehr unterschiedlichen Themen: der Geist einer toten Ehefrau, eine Brille, die die Wahrheit zeigt, die Traumfabrik Hollywood,... Die meisten Geschichten folgen dabei grob dem Schema: alltäglicher Anfang - mysteriöse Geschehnisse - erschreckende, übernatürliche Auflösung. Zwei Geschichten möchte ich besonders hervorheben. Zum einen "Die Traumfabrikanten" ("The Dream-Makers") und zum anderen "Der Leuchtturm" ("The Light-House"). In der zuerst genannten Geschichte geht ein Reporter der Frage nach, warum so wenige Stummfilmstars eine Tonfilmkarriere gemacht haben und gewinnt dabei erschreckende Erkenntnisse über die Filmbranche. Diese Geschichte ist mein Favorit aus dieser Sammlung, da mich das Ende wirklich überrascht und finanziert hat. Das besondere an der in tagebuchform geschriebenen Geschichte "Der Leuchtturm" ist, dass Bloch hier eine unvollendete Geschichte von Edgar Allan Poes beendet hat. Mich hat diese Anthologie gut unterhalten.

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