Der kleine dicke Ritter

von Robert Bolt und Carl Mandelartz
4,1 Sterne bei21 Bewertungen
Der kleine dicke Ritter
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Bones avatar

einfach nur liebenswert!

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783866151116
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
Erscheinungsdatum:01.01.2005
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.07.2005 bei Igel Records erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der kleine dicke Ritter" von Robert Bolt

    Die Menschen im "Ostwesten" hatten es gut. Nachdem der Herzog den fetten Junker verjagt hatte, war Ruhe eingekehrt. Ohne ihren habgierigen Lehnsherren konnten sie fortan in Frieden leben und sich einen bescheidenen Wohlstand erarbeiten.
    Da nun eigentlich nix mehr zu tun war - außer Drachen jagen natürlich -, wurde es dem Herzog und seinen Rittern langsam etwas langweilig. Deshalb entwickelten sie die eine oder andere merkwürdige Idee.
    Der tägliche Speisezettel sollte um gefüllte Dohlen erweitert werden. Leider standen die Viecher unter dem persönlichen Schutz von Sir Oblong-Fitz-Oblong. Er war übrigens auch der einzige Ritter dieser bizarren Tafelrunde, der keine Drachen erledigte, sondern derer drei mit ins Schloss brachte, um sie zu zähmen und ihnen Kunststücke beizubringen...
    Nun kam die feine Gesellschaft auf die glorreiche Idee, den kleinen dicken Ritter zum Königlich-Fahrenden-Ritter zu ernennen und ihn sofort mit einem heiklen Auftrag zu betrauen. Auf der Bolligru-Insel herrschte ein unbarmherziger Baron. Oblong sollte dem Treiben ein Ende bereiten.
    Der tapfere kleine Mann schlug sofort ein, machte sich sogleich auf den Weg... und nahm seine Dohlen mit...!

    Im weiteren Verlauf der Handlung wird ausführlich erläutert, auf welche Weise Oblong insgesamt sechs Mal über den Baron Bolligru siegte. Am Ende gibt der völlig entnervte Baron auf, wird friedlich und alle lebten auf der Insel nun ebenfalls in Frieden. Oblongs Sieg war hart erkämpft, aber es war ein unblutiger Krieg.

    Wirklich drollig zu lesen sind die Schilderungen, wie Oblong-Fitz-Oblong selbst aussichtsloseste Situationen meistert. Ohne die Hilfe von Freunden wie der "Dohle Dolfus" oder "Wilhelm Dachs" wäre der Ritter wohl verloren gewesen, so z.B. als er im Kerker landete und die beiden ihn mit recht unkonventionellen Mitteln befreiten.
    Oder der dramatische Kampf mit dem schwarzen Bolligru-Drachen, der lieber dumme Menschen frisst als kluge, da diese besser schmecken würden!
    Sehr witzig war auch die böse Niederlage, die Doktor Dalmatius einstecken musste. An der "Oxenford-Universität" lehrte dieser Schwarzkünstler "Niedertracht und Heimtücke"! Leider fand er in Oblong seinen wahren Meister...
    Dann war da noch der Eiermaler "Obidiah Hoppelpopp"..., die Gerichtsverhandlung und die Sache mit den 300 Eiern.
    Nicht minder dramatisch der zweite Kampf gegen den schwarzen Drachen... und schließlich das große Finale am Schloss...!

    "Barönchen" Bolligru und sein verblödeter Kumpel und Berufsschläger Schwarzherz sowie das fürchterliche Ungeheuer haben, wie gesagt, keine Chance und das Finale gipfelt in eine umfassende und endgültige Einigung, die zwar mit einigen Prügeleien, aber letztlich ohne Verluste erzielt wird. Reichlich naiv könnte man meinen...

    ...aber die einfachen Lösungen sind nichts für Erwachsene...

    Fazit: Naive "Schlachten" in einer heilen Welt. Ein herrliches Kinderbuch... das mir auch nach 40 Jahren noch einen Leseabend wert war!

    © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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    L
    Luckiliavor 11 Jahren
    Rezension zu "Der kleine dicke Ritter" von Robert Bolt

    Eine wunderbare Kindergeschichte, die ich immernoch gerne lese! Total lustig und soll mal wieder zeigen, dass auch wenn man klein und dick ist, die Welt doch ein kleines Stückchen besser machen kann.

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    yofreshs avatar
    yofreshvor 12 Jahren
    Rezension zu "Der kleine dicke Ritter" von Robert Bolt

    Der kleine dicke Ritter ist so tierlieb, dass er es nicht einmal schätzt, wenn Tiere verspeist werden. Daher wird er als königlich fahrender Ritter auf die Bolligru-Insel geschickt, um dort nach dem Rechten zu sehen. Bolligru und seinem Ritter Schwarzherz passt das natürlich nicht und er versucht, den kleinen dicken Ritter bei jeder Gelegenheit unmöglich zu machen. Das geht regelmäßig in die Hose. Ich hatte etwas Probleme, in diese Geschichte rein zu kommen, aber spätestens nach dem zweiten Kapitel habe ich den kleinen dicken Ritter ins Herz geschlossen. Das Buch eigenet sich wirklich auch sehr gut, um es vorzulesen (ich habe das meiner 6jährigen Tochter vorgelesen und ihr haben die Geschichten um Oblong sehr gefallen).

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    Bones avatar
    Bonevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: einfach nur liebenswert!
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    Ein LovelyBooks-Nutzer
    H
    honkwilliams
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    Queezle
    Ein LovelyBooks-Nutzer
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