Robert Brettschneider Tu felix Austria

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Inhaltsangabe zu „Tu felix Austria“ von Robert Brettschneider

„Tu felix Austria“ – ein humorvoll-kritisches Werk, welches sich eingehend mit Österreich und seinen Bewohnern auseinandersetzt.Der Autor lässt den Leser hinter die Kulissen der Alpenrepublik blicken, wir erfahren, welche Macht Behörden in Österreich haben und wie das System der „Gleichmacherei“ funktioniert. Wir lernen auch die Mentalität der Österreicher kennen und erfahren viele interessante Details, etwa, dass Wolfgang Amadeus Mozart gar kein Österreicher war und der Maler Oskar Kokoschka nur durch einen „Trick“ des damaligen Bundeskanzlers Kreisky einer werden konnte.Natürlich sind auch die aufsehenerregenden Skandale des Landes ein Thema.Ein Buch, das unter die Haut geht!

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  • Rezension zu "Tu felix Austria" von Robert Brettschneider

    Tu felix Austria
    Peter_Pitsch

    Peter_Pitsch

    07. March 2011 um 12:52

    Tu felix Austria, ein Buch, das provozieren will und polarisieren wird. Nicht zuletzt für die österreichische Beamtenriege stellt sich der brisante Inhalt zwangsläufig als dreistes Pamphlet oder Schmähschrift dar - ihre Ehre stünde auf dem Spiel, falls sie eine hätte. Mittels bestechender Wortwahl, glasklarer Aussagen garniert mit einem gehörigen Schuss Ironie zerrt Robert Brettschneider gesellschaftliche, bürokratische und rechtsstaatliche Missstände des Alpenlands ans Licht: Eine Art willkürliche Widrigkeit, die Österreichs Bürgern frei nach dem Motto "Servier die abgestandene Suppe mit einem Wiener Lächeln", zugemutet wird. Es liegt in der Natur der Sache, dass der Autor im Bemühen, jenen verinnerlichten Wahnwitz aufzudecken - welcher sich hinter den polierten Fassaden zu verbergen sucht -, hin und wieder recht pauschale Schlüsse zieht. Brettschneider hat die Nase voll, voll von diesen grotesken Zuständen ... und wie etwa ein Michael Moore dem amerikanischen Way of Life gnadenlos auf die Finger schaut, so öffnet ´Tu felix Austria´ eine eitrige Wunde nach der anderen und gießt ätzende Säure hinein. Wer doch lieber Erfreuliches oder dem Tourismus Dienliches über Land und Leute erfahren möchte, sollte sich an einen bunten Reiseführer wenden, oder dick gepolstert und mit halb beschlagener Brille eine Skipiste hinunter schlingern. Zwar unterlaufen dem ansonsten hervorragend agierenden und spitzfindigen Autor im Eifer des Gefechts ein, zwei kleinere Widersprüche, auch wünscht man sich bezogen auf besonders heikle Fälle der dunklen Alpenseele (ausgerechnet die Sache ´Haider´ kommt kaum zur Sprache) eine umfangreichere Stellungnahme. Nichtsdestoweniger möchte ich die Lektüre dieses Augen-öffnenden Werks all jenen, die an unbequemen Hintergründen ein Interesse haben, ohne Vorbehalte ans Herz legen. Denn: was macht es schon, dass viele der angeführten Missstände kein österreichisches Privileg symbolisieren, sondern im Großen und Ganzen auch auf andere Länder wie etwa Dänemark übertragbar sind, womit dessen Vorbildfunktion (laut Verfasser) arg ins Wanken gerät. Oder man denke bloss an das von Korruption und Sexismus durchdrungene italienische Staatswesen. Um nur zwei Beispiele anzuführen, die mir selbst bestens geläufig sind. Mit anderen Worten: Auch ein aufgeklärter Nicht-Österreicher wird beim Lesen dieses Buches immer wieder zustimmend nicken müssen; bei aller Schwarzseherei gibt es dank der spitzen Feder des Autoren häufig genug der Gründe herzhaft zu lachen, und man kann schließlich gar nicht mehr umhin, vor Robert Brettschneider den Hut zu ziehen: "Gnäd´ger Herr!" Peter Pitsch

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