Robert Bryndza

 4,2 Sterne bei 239 Bewertungen
Autor von Das Mädchen im Eis, So blutig die Nacht und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Ein Mann für ausgeklügelte Fälle: Im deutschen Sprachraum hat sich der in England geborene Autor Robert Bryndza vor allem mit Kriminalromanen einen Namen gemacht. Dabei schien sein Berufsweg zunächst in eine andere Richtung zu weisen. Bryndza absolvierte eine Schauspielausbildung, bevor er seine wahre Leidenschaft entdeckte – das Schreiben. Diesem widmet er sich heute hauptberuflich und zudem mit großem Erfolg. Mit dem Verkaufsschlager „The Girl in the Ice“ (2016; dt.: Das Mädchen im Eis, 2017) stand er in England und den USA auf Platz 1 der Bestsellerlisten. Es handelt sich hierbei um den ersten Band der Serie um die Detektivin Erika Foster, eine knallharte und kluge Ermittlerin, die nicht nur verzwickte Kriminalfälle zu lösen hat, sondern auch mit ihren eigenen Dämonen kämpft. In ihrem ersten Fall geht es um einen Mord in den mächtigsten Londoner Kreisen. Auch der zweite Band „The Night Stalker“ (2016; dt.: Night Stalker, 2018) ist ein weltweiter Erfolg. Insgesamt wurden Bryndzas Bücher über 2,5 Millionen Mal verkauft und in 27 Sprachen übersetzt. Neben Krimis hat er im englischen Sprachraum eine Bestseller-Reihe mit romantischen Komödienromanen veröffentlicht. Robert Bryndza hat lange in den USA und in Kanada gelebt. Heute wohnt er mit seinem slowakischen Ehemann in dessen Heimat.

Alle Bücher von Robert Bryndza

Cover des Buches Das Mädchen im Eis (ISBN: 9783328100973)

Das Mädchen im Eis

(62)
Erschienen am 11.09.2017
Cover des Buches So blutig die Nacht (ISBN: 9783404183814)

So blutig die Nacht

(44)
Erschienen am 27.11.2020
Cover des Buches So eiskalt der Tod (ISBN: 9783404184972)

So eiskalt der Tod

(35)
Erschienen am 26.11.2021
Cover des Buches Seelendunkel (ISBN: 9783404188864)

Seelendunkel

(34)
Erschienen am 23.12.2022
Cover des Buches Night Stalker (ISBN: 9783328101215)

Night Stalker

(23)
Erschienen am 13.08.2018
Cover des Buches Nachtschwarz (ISBN: 9783328106050)

Nachtschwarz

(6)
Erschienen am 14.12.2020

Neue Rezensionen zu Robert Bryndza

Driftet nach interessantem Beginn zunehmend ins Absurde ab

Von einem Moment auf den nächsten gerät Maggies Leben völlig aus den Fugen: Die Unfallchirurgin wird an ihrem Arbeitsplatz plötzlich mit dem schwer verletzten Will konfrontiert – ihrem eigenen Ehemann. Er ist durch eine Schussverletzung lebensgefährlich verwundet und stirbt kurz darauf. Alles deutet auf einen Suizid hin, doch für Maggie bleiben Zweifel und offene Fragen zurück. Auf der Suche nach Antworten reist sie später in das kroatische Ferienhaus des Paares, wo sich nach und nach Hinweise auftun, dass die Umstände von Wills Tod womöglich doch nicht so eindeutig waren, wie es zunächst schien.

Der Einstieg von "Fürchte das Schweigen" ist noch durchaus gelungen und weckt Interesse, gerade weil Robert Bryndza mit dem persönlichen Schockmoment der Hauptfigur einen starken Ausgangspunkt wählt. Mit dem Schauplatzwechsel nach Kroatien nimmt die Geschichte jedoch eine Richtung, die mir zunehmend missfallen hat. Die Handlung entfernt sich immer weiter von der anfänglichen Fragestellung und entwickelt sich zu einem überzeichneten Thriller mit starkem Fokus auf Eskalation und Action. Viele Wendungen wirken unnötig dramatisch, stellenweise sogar absurd, und lassen das anfängliche Potenzial des Romans immer mehr versanden.

Hinzu kommt, dass die Figuren kaum Tiefe entwickeln. Viele Charaktere bleiben blass, austauschbar und sind genauso schnell wieder vergessen wie sie aufgetaucht sind, was es schwer macht, emotionale Bindungen aufzubauen. Auch der eigentliche Kern der Geschichte – die Gründe für die Ereignisse, die zu Wills Tod geführt haben – rückt überraschend früh in den Hintergrund und bleibt bis zum Ende erstaunlich nebensächlich. Stattdessen reiht sich eine zunehmend bizarre Szene an die nächste und es entwickelt sich eine endlos scheinende Odyssee durch Europa. Das lieblos abgewickelte Ende und der kitschige Epilog geben der Geschichte schließlich den Rest.

Insgesamt konnte mich "Fürchte das Schweigen" somit trotz eines zunächst interessanten Einstiegs nicht überzeugen. Im Vergleich zur gelungenen Kate-Marshall-Reihe des Autors fehlt es diesem Roman an erzählerischer Kontrolle, glaubwürdigen Figuren und einem klaren Fokus. Für mich leider eine deutliche Enttäuschung.

Cover des Buches So blutig die Nacht (ISBN: 9783404183814)
Zimties avatar

Rezension zu "So blutig die Nacht" von Robert Bryndza

Zimtie
Spannender Auftakt für die selbsternannte Detektivin Kate Marshall

Das Cover von "So blutig die Nacht" deutet bereits auf die grausamen Taten von Peter Conway, den Nine Elms Cannibal hin. Er hat jeder seiner Opfer eine Plastiktüte über den Kopf gezogen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft. Ich fand die Geschichte hatte eine logische Reihenfolge und der Spannungsbogen hat sich die meiste Zeit gut gehalten. In der Mitte des Buches fand ich es stellenweise etwas langatmig.
Die Geschichte würde auf mehreren Blickwinkeln erzählt, die Protagonistin ist Kate Marshall, Ex-Polizistin und nun Dozentin an einer Universität. Die stellt das Zentrum der Handlung dar und das meiste Erlebte geschieht aus ihrem Blickwinkel. Eine weitere wichtige Figur ist ihr Assistent an der Uni Tristan. Ein junger 21-jähriger Mann, der sehr ehrgeizig, gründlich und sympathisch ist. Er war meine Lieblingsfigur, ich mochte ihn echt gerne. Er war stets so bemüht und die Dynamik zwischen ihm und Kate als Detektiv-Duo war echt klasse.

Die Figuren fand ich allgemein gut und interessant geschrieben und auch alle sehr unterschiedlich in ihrem Sein und Handeln.

Was mir widerum nicht gefallen hat, war ein anderer Blickwinkel einer Figur, die ich aus Spoilergründen hier nicht nennen kann. Ich finde, das hat zu viel preisgegeben und an Spannung rausgenommen, man hat nicht mehr so mitgerätselt wie vorher und dadurch war das Ende auch leider nicht so überraschend, wie man es sich gewünscht hätte. Vom Ende allgemein bin ich auch kein Fan, ich fand die letzten Ereignisse echt komisch und es ging gefühlt alles viel zu schnell zum Schluss. Die Motive des "neuen" Täters fand ich zu klischeehaft und unlogisch. Würde jemand wirklich die Morde von Peter Conway so durchführen und nachahmen nur aus den genannten Gründen?

Den Folgeband werde ich mir auf jeden Fall auch schonmal vormerken, möchte auf jeden Fall gerne wissen, wie es mit den Figuren, voran Kate, weitergeht :-)

Machtspiele

Der Psychothriller beginnt zuerst mit Alltagssituationen aus dem Leben von Maggie und Will und wird dann plötzlich durch den Tod von Will in eine komplett andere Stimmung gebracht. War es Selbstmord oder Mord? Maggie glaubt nicht an Suizid und ermittelt nach einem kurzen Schockmoment selbst und bringt dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Freund*innen, denen sie sich anvertraut in große Gefahr, denn von Politik und Polizei sind einflussreiche Persönlichkeiten involviert. Zwischenzeitlich waren die Machtkämpfe und das Verletzungspotenzial von Maggie etwas übertrieben dargestellt, aber ansonsten war der Thriller durchgehend spannend geschrieben und am Ende wurden alle offenen Fragen geklärt. Auch die eine oder andere Überraschung, die ich hier natürlich nicht verraten werde, kommt noch ans Tageslicht.

Gespräche aus der Community

Bisher gibt es noch keine Gespräche aus der Community zum Buch. Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Welche Genres erwarten dich?

Community-Statistik

in 236 Bibliotheken

auf 30 Merkzettel

von 5 Leser*innen aktuell gelesen

von 4 Leser*innen gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks