Das Mädchen im Eis

von Robert Bryndza 
4,0 Sterne bei35 Bewertungen
Das Mädchen im Eis
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Der erste Auftakt zur spannenden Krimi-Reihe

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Ein gelungener Reihenauftakt, den ich Krimifans nur empfehlen kann.

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Inhaltsangabe zu "Das Mädchen im Eis"

Ein bitterkalter Wintertag hüllt London in Schnee und Schweigen. Das Klingeln eines Handys durchbricht die gespenstische Stille eines zugefrorenen Sees. Doch niemand antwortet. Nur wenige Zentimeter daneben ragen Finger aus dem Eis …
Acht Monate sind vergangen seit Detective Erika Fosters letztem Einsatz, der in einer Katastrophe endete und ihrem Mann das Leben kostete. Doch es ist an der Zeit, nach vorn zu blicken. Die Tochter einer der mächtigsten Familien Londons wurde ermordet, und Erika setzt alles daran, den Schuldigen zu finden. Während sie noch gegen die Dämonen der Vergangenheit kämpft, rückt sie ins Visier eines gnadenlosen Killers.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328100973
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:11.09.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.09.2017 bei Der Hörverlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Fabelhafte_Buecherweltvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gelungener Reihenauftakt, den ich Krimifans nur empfehlen kann.
    gelungener Reihenauftakt

    Das Cover ist passend zum Titel und zum Inhalt des Buches gestaltet und sticht sofort ins Auge. Der Schreibstiel ist flüssig und einfach zu lesen, sodass ich sofort in die Geschichte eintauchen konnte.

    Erika ist eine überaus sympathische und taffe junge Frau, die trotz des schweren Verlustes weiter macht und sich nicht unterkriegen lässt. Trotzdem leidet sie noch immer und vermisst ihren Mann. Sie gibt sich selbst die Schuld dafür. Panikattacken, schlaflose Nächte und Angstzustände sind Erikas tägliche Begleiter. Doch sie ist gewillt den Mörder des jungen Mädchens Andrea zu schnappen und ihre Probleme dafür in den Hintergrund zu drängen.

    Die Geschichte ist sehr spannend und düster aufgebaut und wird erst recht rätselhaft, als Erika bedroht wird und man auch einiges aus der Sicht des Täters erfährt.

    Besonders authentisch finde ich das Frauenbild im Beruf. Erika hat es als Frau und Vorgesetzte nicht immer leicht, sich gegenüber ihrem Team zu behaupten.

    Immer wieder, und leider nur sehr langsam, erfährt man etwas über die tragischen Begebenheiten, die zum Tod ihres Ehemanns führten. Ich hoffte, dass ich am Ende des Buches Klarheit haben werde, doch noch immer sind einige offene Fragen. Vielleicht werden diese in den nächsten Bänden noch beantwortet.

     

    Fazit

    Ein gelungener Reihenauftakt, den ich Krimifans nur empfehlen kann.


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    angi_stumpfs avatar
    angi_stumpfvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sympathische Charaktere, durchgehend hohe Spannung ...
    Sympathische Charaktere und durchgehend hohe Spannung!

    Durch eine Leseprobe bin ich auf diesen gelungenen Serienauftakt aufmerksam geworden und das Buch ist wirklich empfehlenswert.

    Im Mittelpunkt der Story steht DCI Erika Foster, die noch sehr an einem persönlichen Schicksalsschlag zu knabbern hat: ihr Mann war ebenfalls Polizist und ist genau neben ihr in einem missglückten Einsatz gestorben.
    Jetzt soll sie als ersten großen Fall ausgerechnet den Mord an einer Tochter aus besserem Hause aufklären. Doch dabei eckt Erika ständig an, denn bei ihr haben Titel und Geld keine Bedeutung, wenn es um Gerechtigkeit geht. Sie sieht es gar nicht ein, die Reichen und Einflussreichen zu schonen, wenn sie dafür bei ihren Ermittlungen behindert wird.

    So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie bald wieder zu Hause sitzt, vom Dienst suspendiert, doch das hält sie nicht davon ab, der Spur weiter nachzugehen. Sie ist eine sehr ehrliche, ehrgeizige und engagierte Frau und glücklicherweise halten ein paar ihrer Kollegen zu ihr. Es ist ihr ganz egal, wenn sie sich unbeliebt macht, die Hauptsache ist, dass den Opfern Gerechtigkeit widerfährt.

    Das Besondere an diesem Krimi ist die durchgehend hohe Spannung, einige echt sympathische Charaktere, die ständig im Clinch liegen mit regelrechten Kotzbrocken. Die Arbeit der Polizei wird sehr lebensnah geschildert, auch in der Rechtsmedizin sind wir natürlich dabei. Es geht schon etwas brutal und blutig zur Sache, aber es ist vollkommen im Rahmen und auch für Leser mit schwächerem Magen noch gut geeignet.

    Schon im August dürfen wir uns auf die Fortsetzung dieser Reihe freuen und ich bin sehr gespannt, was Erika dann erwartet.
    Ein hohes Spannungslevel und viele überraschende Wendungen und Fallstricke machen dieses Buch zu einem echten Lesevergnügen. Kann ich nur empfehlen!

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    kaengus avatar
    kaenguvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Obwohl langatmig wegen des flüssigen Schreibstils angenehm zu lesen.
    angenehm zu lesender Krimi

    Erika hat vor acht Monaten ihren Mann, ebenfalls Polizist, im Dienst verloren. Als sie nach dieser Dienstpause zurückkehrt, wurde gerade die Tochter eines der einflussreichsten Männer von London brutal ermordet: Ein arbeitsloser Jugendlicher, der zur Arbeit verdonnert wurde, damit er weiterhin sein Arbeitslosengeld erhält, entdeckt die eingefrorene Leiche dem See des Parks.

    Als sich Erika auf die Suche nach dem Schuldigen macht, werden ihr sogleich Steine in den Weg gelegt  - von ihrem Vorgesetzten  und dem Vater der Ermordeten. Bis auf ihre Teammitglieder scheint keiner an ihre Theorien zu glauben. Aber sie rückt dem Mörder immer dichter auf die Fersen und gerät schliesslich in sein Visier.

     

    Die Geschichte ist flüssig geschrieben und der Schreibstil angenehm zu lesen. Ich hatte allerdings Mühe in die Geschichte reinzukommen.  Nach dem spannenden Einstieg flachte die Story für mich ab und wurde langatmig. Die Ermittlungen zogen sich dahin.

    Auch konnte ich irgendwie zu Erika keinen Zugang und Sympathien ihr gegenüber finden, obwohl ich Mitleid mit ihr wegen des Verlustes ihres Mannes empfand. Dazu kamen die Klischees, die für mich zu deutlich hervortraten.

    Erst im zweiten Teil kam hin und wieder Spannung auf, die dann in einem tollen Finale endete. 

     

    Fazit: Eine Story, die einen nicht unbedingt packt, was die Spannung betrifft, aber angenehm zu lesen ist. Ich vergebe dreieinhalb Sterne, die ich zu vier aufrunde.

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    Wuschels avatar
    Wuschelvor 5 Monaten
    Schöner Krimi mit vielen Klischees.

    Beschreibung:

    Ein Handyklingeln reißt den jungen Mitarbeiter des Museums aus seinen Gedanken. Als er dem Klingeln folgt, macht er eine schreckliche Entdeckung: Eine Frau ist im See eingefroren, die Finger ragen noch aus der Eisdecke. DCI Erika Foster wird nach ihrer achtmonatigen Pause mit dem Fall vertraut. Ihr erster Fall seit ihr Mann bei ihrem gemeinsam letzten Einsatz um’s Leben kam. Bei der Suche nach dem Mörder werden Erika immer wieder Steine in den Weg gelegt, da es sich bei Familie der Ermordeten um eine der mächtigsten Londons handelt, die ihren Ruf um keinen Preis beschmutzen wollen. 

    Meinung:

    Ehrlich gesagt viel es mir unglaublich schwer eine Beurteilung in Punkten zu geben. In Worten würde ich eine einfache Leseempfehlung aussprechen, aber Punkte dafür geben?! Uff.
    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Es gab ein-zwei Dialoge, bzw. Situationen denen ich nicht zu 100% folgen konnte. Da mich das Buch jedoch absolut in seinen Bann gezogen hat, schon allein vom Aufbau und der Geschichte, konnte ich es kaum aus der Hand legen.


    Erika gefiel mir sehr gut. Hätte sie aufgrund ihrer Vergangenheit keine Gewissensbisse, dann wäre sie kein Mensch und somit nicht authentisch. Ihre Verbissenheit in dem Fall fand ich ebenfalls super. Was ich etwas überladen fand, war die Tatsache, dass gefühlt so jedes Klischee bedient wurde. Da gab es den böse aussehenden schwarzen Bullen – der sogar durchaus sympathisch war, die lesbische Kollegin, die reiche Familie – über die man bloß kein böses Wort verlieren sollte, der mürrische und Steine in den Weg legende Kollege, der cholerische Vorgesetzte – der aber nur ihr Bestes will, die drogenabhängige Nutte, und so weiter. Bitte nicht falsch verstehen! Ich habe kein Problem mit Homosexualität, Hautfarben oder beruflichen Orientierungen, aber hier war es mir teilweise einfach zu viel auf einmal. 


    Das tut der Geschichte jedoch keinen Abbruch. Die ist von Anfang bis Ende spannend. Man kann sich wunderbar über die Schichtengesellschaft aufregen und auch wie sehr sich die „Chefs“ davon beeinflussen lassen. Es wird sehr schön aufgezeigt: Geld regiert die Welt. Der Autor lässt den Leser lange im Unklaren darüber, wer der eigentliche Täter ist und legt auch einige falsche Spuren. Ich würde ihm sogar einen kleinen Hang zum Dramatischen unterstellen. 


    Fazit:

    Alles in allem ist es ein gut durchdachter Krimi, mit einer ordentlichen Portion Spannung. Die Story als solches fand ich einfach super gut, nur dieses zwanghafte erfüllen wollen von Klischees hat die Atmosphäre für mich etwas gedämpft. 

    3,5 von 5

    Dank:
    Ein herzliches Dankeschön an den Penguin Verlag sowie das Bloggerportal für die Überlassung des Buches. Ich bin schon gespannt was der zweite Teil bereithält! 

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    kidcat283s avatar
    kidcat283vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Es hat bisschen Action gefehlt
    Es hat bisschen an Action gefehlt

    Als ein Mann, der zum Arbeitsort erscheint ein Handy klingeln hört, möchte er herausfinden, wo das Klingeln herkommt, und entdeckt stattdessen die Leiche einer jungen Frau. Er zutiefst schockiert und bald ist auch die Polizei vor Ort.
    Erika Foster, eine grandiose Polizistin, bzw. Detectiv wird der Fall übertragen. Zusammen mit zwei Kollegen versucht sie den Mörder des Mädchens zu finden.
    Erst vor Kurzem ist ihr Mann bei einem Einsatz ums Leben gekommen. Erika hat sich davon noch nicht erholt, aber sie kämpft mit sich.
    Gegen allen Widerständen gibt sie nicht auf, um dem Mädchen die Gerechtigkeit zu verschaffen, die es verdient.

    Meine Meinung:

    Das Cover ist toll und auch der Klappentext versprechen eine heikle Geschichte. Leider hat der Geschichte PEP gefehlt.
    Es war einfach zu langweilig.
    Es kam mir auch vor, als wenn Erika Foster die Einzige war, die wirklich Interesse daran hatte den Mörder zu finden. Dauernd wurden ihr Steine in den Weg gelegt, anstatt ihr zu helfen.
    Es gab Streitigkeiten unter den Kollegen, und ich dachte schon, dass der Fall nie geklärt wird.
    Die ganze Ermittlung war mir zu langweilig, es fehlte Action, es fehlte Blut.
    Detailiertere Beschreibungen mancher Passagen wären wünschenswert gewesen.
    Dieses Buch kann mein 13 jähriger Sohn lesen, weil einfach zu wenig Brutalität und Taten vorhanden waren. Das war mir zu lasch. Echt schade
    Trotzdem war der Schreibstil sehr gut und auch die Wahl der Wörte, die Sätze war alles okay. Nur die Tatsache, dass die Polizei wahrscheinlich in so einer Ermittlung mehr Action hat wie im Buch beschrieben.

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    Malibus avatar
    Malibuvor 5 Monaten
    Erikas erster Fall

    Im Job als Detective als Frau hat man es nicht leicht unter vielen Männern, schon gar nicht wenn man eine Vorgesetztenfunktion hat. Oder auch wenn man etwas hinter sich gelassen hat, das einen immer wieder einholt. Dann sich um einen Fall kümmern, bei dem alle anderen das Sagen übernehmen wollen und seinen eigenen Kopf durchsetzen, ist noch weniger leicht. Erika Foster kommt zurück in die Dienststelle und übernimmt grad einen Fall, bei welchem es um angesehene Leute geht...

    In London wird die Tochter einer der mächtigsten Familien in London tot im Eis gefunden. Erika wird auf den Fall angesetzt, den Mörder zu finden und da setzt sie alles darauf. Sie ist erst ins Revier zurückgekommen, da sie vor acht Monaten bei einem Einsatz ihren Mann und  einige Leute verloren hat. Sie versucht mit allen Mitteln, den Mörder zu finden und rückt dabei immer mehr in sein Visier...

    Wie immer in allen Polizeiromanen hat es auch Erika als Frau nicht leicht angesehen zu werden. Sie hat eine Vorgesetztenfunktion und das Sagen ihres Teams. Einen Dickkopf hat sie ebenso und versucht sich des Öfteren über den Kopf ihres Chefs hinwegzusetzen, da er ihr die Leine eigentlich kurz halten will, weil er Druck der mächtigen Familie bekommt, ja nicht das Familienansehen zu besudeln. Was aber zweifellos geschieht, wenn man die Vergangenheit der Tochter Andrea aufrollt, um hinter die Fassade zu blicken, wer der Mörder sein könnte.

    Man durchlebt mit der Detective Erika Foster harte Zeiten, man sieht mal wieder das man es als Frau nicht leicht hat in so einem Beruf. Es stellt sich einem dauernd die Frage, wer hier wohl der Mörder ist und warum. Wenn man einmal meint, das sei er, ist er es dann doch nicht. Und wieso versucht die Familie so einiges zu vertuschen? Hier läuft so einiges komisches ab und man möchte dahinter kommen - genauso wie Erika. Ihr werden Steine in den Weg gelegt, die umgeht sie aber geschickt.

    Der Schreibstil und die Spannung lassen den Leser schnell vorankommen. Der erste Teil um Erika Foster ist gekonnt geschrieben und lässt einen auf die weiteren Teile hoffen. Leider sind nur in England weitere bisher erschienen und hier noch nicht - aber das Warten lohnt sich mit Sicherheit!

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    birgitfacciolis avatar
    birgitfacciolivor 6 Monaten
    Neue Krimireihe

    Detective Erika Forster ist die Hauptfigur in der neuen Krimireihe von dem Autor Robert Bryndza.

    Ihr erster Fall beginnt nach 8 monatiger Pause von Detective Forster.Sie hat ihren Mann und Partner

    bei einem Einsatz den sie geleitet hat verloren.Sie trifft auf neue Kollegen und Kolleginnen die ihr nicht alle wohlgesonnen sind.Der Fall ist heikel ,die Tochter eines der mächtigsten Familien Londons wird ermordet aufgefunden,doch Erika blickt nach vorn und kniet sich mit all ihren Fähigkeiten in den Fall.Sie gerät dabei selbst ins Visier des Mörders.

    Die sympathische Erika ist eine tolle Figur,die sich auch so manches mal gegen Chefs und Mächtigen auflehnt.Sie riskiert auch dabei,ihren Job zu verlieren,aber die Wahrheit ist ihr wichtiger.Sie hat auch tolle Kollegen die ihr zur Seite stehen.Der erste Fall hat mich gefangen genommen und ich warte schon jetzt auf die Fortsetzung.

    Dieses Buch wurde mir vom Penguin Verlag zur Verfügung gestellt und ich bedanke mich für das Lesevergnügen.

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    Nisniss avatar
    Nisnisvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Vielversprechender Krimi-Reihenauftakt
    Auf Augenhöhe

    Ein bitterkalter Wintertag hüllt London in Schnee und Schweigen. Das Klingeln eines Handys durchbricht die gespenstische Stille eines zugefrorenen Sees. Doch niemand antwortet. Nur wenige Zentimeter daneben ragen Finger aus dem Eis …

    Acht Monate sind vergangen seit Detective Erika Fosters letztem Einsatz, der in einer Katastrophe endete und ihrem Mann das Leben kostete. Doch es ist an der Zeit, nach vorn zu blicken. Die Tochter einer der mächtigsten Familien Londons wurde ermordet, und Erika setzt alles daran, den Schuldigen zu finden. Während sie noch gegen die Dämonen der Vergangenheit kämpft, rückt sie ins Visier eines gnadenlosen Killers.

    Der Autor:

    Robert Bryndza ist in England geboren und hat in den USA und Kanada gelebt, ehe er mit seinem slowakischen Mann in dessen Heimat zog. Er hat eine Schauspielausbildung absolviert und ist heute hauptberuflich als Autor tätig. »Das Mädchen im Eis« ist der Auftakt seiner Krimireihe um Detective Erika Foster, die in 22 Ländern erscheint. (Quelle: Penguin Verlag / Random House)

    Reflektionen:

    Autor Robert Bryndza ist mit seiner Hauptfigur Detective Erika Fosters ein spannender Reihenauftakt gelungen. Es ist nachvollziehbar, dass dieser Krimi in den USA und in England bereits auf Platz 1 platziert ist, denn Robert Bryndzas Schreibstil und seine komplexe Handlung zeugen von literarischem Potenzial. Zwar kann der Autor die knisternde Hochspannung nicht durchgängig halten, aber durch eine interessant inszenierte Ermittler-Story bleibt man als Leser trotzdem gut unterhalten dran.

    Mühelos gelingt der Einstieg in die Geschichte, da Bryndzas Erzählstil und Sprache ausgewogen, leicht verständlich und flüssig erscheinen.

    Detective Erika Fosters ist sympathisch, taff und sie schwimmt ohne mit der Wimper zu zucken gegen den Strom. Sie erhält den neuen Fall der jungen, ermordeten und geschändeten Andrea, obwohl ein Kollege bereits Ermittlungen aufgenommen hatte. Dass das nicht zu einer besonders guten Stimmung im Polizei-Team führt, ist authentisch gezeichnet, wenn auch manche Szenen etwas überspitzt dargestellt werden.

    Unabhängig davon, wie sich Erika emotional und körperlich fühlt, stehen die Ermittlungen für sie absolut im Vordergrund. Sie ist eisernen Willens, den Mörder der jungen Andrea aufzuspüren und wiedersetzt sich nicht nur ihrem Vorgesetzten, Kollegen und einer Suspendierung, sondern auch den gesellschaftlich mächtigen, arrogant wirkenden Eltern, der jungen Toten, für die das Tötungsdelikt auch einen gesellschaftlichen Skandal bedeuten.

    Auszugsweise erlauben es kleine Rückblicke zu erkennen, dass Erika bei ihrem letzten Fall einen Fehler begangen hat, der für ihren Ehemann tödlich endete. Seit her leidet Erika unter wiederkehrenden Alpträumen, Panikattacken und Angstzuständen, die jedoch angemessen und maßvoll in die Handlung eingearbeitet sind.

    Robert Bryndza stellt jedoch nicht die vollständige Begebenheit dieses, für Erika zutiefst erschütternden Ereignisses zur Verfügung, so dass man wahrlich an den Seiten hängt, in der Hoffnung die ganze Story zu erfahren. Doch bis zum Schluss bleiben viele Dinge offen, die aus meiner persönlichen Sicht bereits in diesem Band hätten aufgelöst werden müssen. Somit sortiere ich diesen Kriminalroman als gut und solide, nicht aber als herausragend ein, obwohl ich sicher den Nachfolger-Band lesen möchte.

    Robert Bryndza lässt in seinem Kriminalroman zahlreiche Figuren agieren, die vielschichtige Charaktere aufweisen. Einzelne Figuren sind perfekt gelungen, anderen fehlt es an Tiefe. Während Bryndzas Stil und Story literarisches Talent erkennen lassen, nimmt man als Leser ein schlangenlinienähnliches auf und ab, zwischen gelungenem Buch und herausragendem Buch wahr. Von rasantem Tempo, bis zu ein paar Längen und Spannungsabriss ist einfach alles dabei. Der nächste Fall um Erika muss für mich dichter und harmonischer funktionieren.

    Die Stimmung ist knisternd, teilweise düster und dynamisch. Hochspannend und rätselhaft wird es, als Erika bedroht wird und ein Erzählstrang die Sicht des Täters offenbart und zahlreiche Wendungen folgen. Die intensiv und informativ dargestellte Polizeiarbeit wirkt authentisch und es gibt reichlich Futter, um selbst im Kopf mit zu ermitteln. Was wollen wir Krimi-Fans mehr?

    Fazit und Bewertung:

    Ein gelungener Reihenauftakt für Robert Bryndzas Ermittlerin Detective Erika Fosters. Spannend und solide ermittelt die taffe Erika Fosters in einem für die Eltern der jungen Toten skandalösem Fall. Erika Fosters hat das Herz am rechten Fleck und sie wiedersetzt sich allem, was sie daran hindert den Mordfall zu lösen. Zwar geschehen brutale Tötungsdelikte, dennoch können auch Liebhaber von unblutigen Krimis hier zugreifen, da die Ermittlerarbeit im Vordergrund steht.

    4 Sterne

    ©nisnis-buecherliebe.de

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    Lales avatar
    Lalevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender und atemraubender Krimi für zwischendurch mit vielen Wendungen. Für alle die Spannung und Drama mögen!
    Eiskalt und Spannend

    http://lalesbuecherwelt.blogspot.de/2018/01/rezension-das-madchen-im-eis.html


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    miissbuchs avatar
    miissbuchvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Für einen Krimi überwiegend spannend, wenn auch mit einigen Flauten.
    Das Mädchen im Eis. Robert Bryndza (1)

    Infos zum Buch

    Titel: Das Mädchen im Eis
    Autor: Robert Bryndza
    Seiten: 432
    Verlag: Penguin Verlag
    Handlungsort: London, England
    Erstveröffentlichung: 11 September 2017

    Infos zum Autor

    „Robert Bryndza ist in England geboren und hat in den USA und Kanada gelebt, ehe er mit seinem slowakischen Mann in dessen Heimat zog. Er hat eine Schauspielausbildung absolviert und ist heute hauptberuflich als Autor tätig. »Das Mädchen im Eis« ist der Auftakt seiner Krimireihe um Detective Erika Foster, die in 22 Ländern erscheint.“ (Quelle)

    Rezension

    An dieser Stelle möchte ich dem Bloggerportal und dem Penguin Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionexemplares danken.

    Robert Bryndza ist für mich ein neuer Autor, der mit seiner Reihe rund um Erika Foster bei der Londoner Polizei einen guten Start geschafft hat. Nach einer tragischen beruflichen Vergangenheit, bei der Foster ihren Mann im Einsatz verlor, übernimmt sie einen Mordfall einer jungen Londonerin. Doch der Mordfall ist sehr medienwirksam, denn es handelt sich um die Tochter einer großen Londoner Persönlichkeit. Es ist nichts, wie es scheint und Foster setzt mehr als einmal ihren Job und ihr Leben auf’s Spiel.  

    Das Cover finde ich sehr gut gestaltet. Die eisblaue Farbe harmoniert sehr gut mit dem Titel des Buches. Die Augen sehen sehr weiblich aus, sodass man auch dieses Detail mit dem Inhalt des Buches in Verbindung bringen kann. Den Titel und den Namen des Autors finde ich gut lesbar. Das Cover wirkt stimmig und interessant.  

    Die Handlung des Buches beginnt mit einem kurzen Prolog. Die Handlung geht dann, aber sehr schnell in die Polizei-Arbeit über. Man findet sich direkt im Geschehen wieder und erlebt die Personen direkt in Aktion. Der Schreibstil ist sehr angenehm, wenn auch etwas oberflächlich, sodass mir manchmal die Details fehlten. Dieses spiegelt sich insbesondere bei den Namen der unterschiedlichen Charaktere wider, die teils keinen Vor- oder Nachnamen haben. Dadurch fand ich teilweise schwer zu bestimmen, ob es sich um weibliche oder männliche Personen handelt und wie wichtig ihre Rolle im Buch ist. Auch wenn dieses Kriterium keinen Ausschlag dazu geben konnte. Die Grundidee des Buches ist sehr spannend, auch wenn mir bei der Umsetzung die komplexe Vorgeschichte von Erika Forster gefehlt hat. Mir fiel es zwischenzeitlich schwer ihre Motive zu verstehen und ihre Gefühle zu deuten. Zwar gab es zwischenzeitlich immer wieder Rückblicke, durch die der Leser einen Einblick in die Vergangenheit der Hauptcharakterin werfen konnte, aber es sind auch im Nachhinein noch einige Fragen offen geblieben. Die gesamte Geschichte um Forsters Vergangenheit hätten gut und gerne ein eigenes Buch füllen können. Dies hätte mir definitiv besser gefallen. Was mir nicht ganz zu gut gefallen hat, waren die Unstimmigkeiten zwischen den Kollegen und die damit verbundenen Konflikte. Diese erschienen mir etwas an den Haaren herbeigezogen und lassen darauf schließen, dass dem Buch ein Teil des Inhalts gefehlt hat. Was mir hingegen sehr gut gefallen hat, waren die Persönlichkeiten der Charaktere und deren Authentizität. Ich fand es dennoch etwas übertrieben, dass es viele Alleingänge gegeben hat und manchmal der Zusammenhang zwischen den einzelnen Kapiteln gefehlt hat. Durch das ewige Hin und Her zwischen den Ermittlern fehlte es zwischendurch an Spannung und das Buch wies einige Längen auf. Außerdem habe ich total den Überblick über die erzählte Zeit verloren und kann auch im Nachhinein nicht sagen, wie lange die Handlung der Geschichte lief.
    Im Großen und Ganzen finde ich aber, dass Bryndza einen guten Start in eine neue Reihe geschafft hat und ich werde auch auf jeden Fall, das 2. Buch der Reihe lesen, sobald dieses erschienen ist. Für dieses Buch vergebe ich 4 Sterne und hoffe, dass mich das nächste Buch noch mehr fesseln kann.

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