Robert C. Marley Die Marmortreppe

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Inhaltsangabe zu „Die Marmortreppe“ von Robert C. Marley

London 1894. Chief Inspector Swanson ist am Silvesterabend im Hause seines Freundes Frederick Greenland zu Gast. Der Jahreswechsel soll gemütlich im Kreise weiterer illustrer Gäste begangen werden – darunter eine emanzipierte Lehrerin, ein angesehener Arzt, ein pensionierter Colonel, zwei berühmte Teefabrikanten und ein egozentrischer Großwildjäger. Doch mit der Gemütlichkeit ist es bald vorbei. Denn noch ehe die Uhr zwölf schlägt, ist einer von ihnen tot…

tolle kurzgeschichte, spannend, ich liebe die romane um inspektor swanson,

— eulenmama

Atmet den Geist von Conan Doyle aus!

— Jare
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  • Interessanter Kurzkrimi, der Lust auf mehr macht!

    Die Marmortreppe

    Jare

    08. September 2016 um 16:54

    Der Jahreswechsel 1894/1895 steht an. Frederik Greenland hat eine Schar illustre Gäste zur Silvesterfeier in sein Haus eingeladen. Darunter befindet sich auch Chief Inspector Donald Sutherland Swanson. Mitternacht rückt näher, als die Feier durch einen Todesfall jäh unterbrochen wird. Einer der Gäste wird am Fuß der großen Marmortreppe tot aufgefunden. Sehr schnell ist Swanson klar, dass es sich nicht um einen Unfall handelt.  "Die Marmortreppe" ist eine Kurzgeschichte des deutschen Schriftstellers Gerald Hagemann, der unter dem Pseudonym Robert C. Marley die Krimireihe um Chief Inspector Swanson zum Leben erweckt hat. Geprägt und beeinflusst von Autoren wie Sir Arthur Conan Doyle oder Agatha Christie legt er hier einen Kurzkrimi vor, der in bester Tradition dieser Autoren steht. Zusammen mit Swanson und dem Ich-Erzähler Frederik Greenland begibt sich der Leser auf die Suche nach dem Mörder. Dabei werden, wie bei solchen Krimis üblich, zahlreiche Verdächtige abgeklopft.  Natürlich kann man bei einer Geschichte von 50 Seiten nicht so in die psychologische Tiefe gehen. Aber Robert C. Marley schafft es, die Waage zwischen Handlung und Beschreibung ausgeglichen zu halten und trotzdem ganz unterschiedliche Charaktere herauszuarbeiten. Am Ende gibt es eine plausible und durchaus überraschende Auflösung des Falles.  Auch stilistisch kann die Geschichte überzeugen. Marley fängt das Flair der damaligen Zeit ausgesprochen gut ein und versetzt den Leser in die Welt der Gaslaternen und des Kopfsteinpflasters.  Fazit: "Die Marmortreppe" ist ein gelungener, ganz klassischer Who-Done-It-Krimi, der aus jedem Buchstaben den Geist seiner großen Vorbilder verströmt, ohne dabei ein billiges Plagiat dieser zu sein. Mit Inspector Swanson gibt es einen Inspector, den man sich durchaus näher ansehen kann. Als kurzweilige Krimiunterhaltung und als Einstieg in die Welt von Inspector Swanson ist die Geschichte ganz hervorragend geeignet. 

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  • Appetithappen

    Die Marmortreppe

    PMelittaM

    13. June 2016 um 18:49

    Zum Jahreswechsel 1894/95 gibt Frederick Greenland eine Silvesterparty für einige Freunde, u. a. ist auch Chief Inspector Donald Swanson geladen. Gut, dass Swanson da ist, denn kurz vor Mitternacht gibt es eine Leiche: Ein Gast wird tot am Fuß der Treppe gefunden und ganz offensichtlich ist er nicht einfach nur gestürzt. Da ich die nächsten Tage den dritten Band der Reihe um Donald Swanson beginnen möchte, habe ich mir vorab als Appetithappen den Kurzkrimi zur Reihe gegönnt – und freue mich jetzt noch mehr auf „Inspector Swanson und der Magische Zirkel“, dieser Fall wird übrigens sogar erwähnt und es scheint, ich kann mich darauf freuen, dass dort Frederick Greenland, mein Lieblingscharakter in der Reihe, wieder dabei ist.Frederick Greenland erzählt in „Die Marmortreppe“ selbst von den Geschehnissen in seinem Haus, natürgemäß lernt man nicht alle beteiligten Gäste gut kennen, schließlich hat der Kurzroman nur 52 Seiten, über einige erfährt man aber schon etwas mehr, darunter der Tote. Die Auflösung, die Swanson am Ende Agatha-Christie-mäßig verkündet, gefällt mir gut.Mir hat der Kurzroman gut gefallen, als Appetithappen ist er sehr gut geeignet und sicher auch dazu, Autor und Reihe kennenzulernen. Fans der Reihe sollten auf jeden Fall zugreifen.

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