Inspector Swanson und das Schwarze Museum

von Robert C. Marley 
4,8 Sterne bei16 Bewertungen
Inspector Swanson und das Schwarze Museum
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Genau so spannend und klug wie die vorherigen Krimiteile um Inspector Swanson. Für Sherlock Holmes-Liebhaber sehr zu empfehlen!

danielamariaursulas avatar

Ein viktorianischer Krimi mit Stil und Klasse! Sehr kniffelig und atmosphärisch

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Inhaltsangabe zu "Inspector Swanson und das Schwarze Museum"

London, 1894. Aus Scotland Yards Schwarzem Museum, einer Sammlung von Mordwerkzeugen, verschwindet ein Ausstellungsstück. Wenig später wird die Leiche eines Freimaurers in einem Schlafwagen auf der Bahnstrecke London - York gefunden. Chief Inspector Donald Swanson - selbst Freimaurer - sieht sich gezwungen, in den Kreisen seiner eigenen Logenbrüder zu ermitteln.

Als jedoch am Tatort eines weiteren Verbrechens Fingerabdrücke gefunden werden, wendet sich das Blatt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783940855695
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:264 Seiten
Verlag:Dryas Verlag
Erscheinungsdatum:26.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Ascari0s avatar
    Ascari0vor 3 Monaten
    Kriminell gute Reihe!

    Mit der vorliegenden Geschichte “Inspector Swanson und das schwarze Museum” ist die Reihe um den sympathischen Inspektor bereits bei Band 4 angekommen, Band 5 steht bereits in den Startlöchern und wird im Herbst erscheinen.

    Da jeder Roman einen in sich abgeschlossenen Fall enthält, kann “Das “Schwarze Museum” ohne Probleme für sich gelesen werden, mittlerweile ist aber fast anzuraten, die früheren Bände zu kennen, um die Anspielungen auf die früheren Abenteuer besser zu verstehen und das Aufeinandertreffen der einzelnen Figuren richtig einzuordnen.

    Der Klappentext:

    London, 1894. Aus Scotland Yards Schwarzem Museum, einer Sammlung von Mordwerkzeugen, verschwindet ein Ausstellungsstück. Wenig später wird die Leiche eines Freimaurers in einem Schlafwagen auf der Bahnstrecke London – York gefunden. Chief Inspector Donald Swanson – selbst Freimaurer – sieht sich gezwungen, in den Kreisen seiner eigenen Logenbrüder zu ermitteln.

    Als jedoch am Tatort eines weiteren Verbrechens Fingerabdrücke gefunden werden, wendet sich das Blatt …

    Meine Meinung:

    Die ersten drei Romane dieser Reihe habe ich mehr oder weniger am Stück genossen, da sie auch als Hörbuch vorliegen. Band 4 gönnt unserem geplagten Chief Inspector nun endlich den wohlverdienten Urlaub, den er sich nach seinen vergangenen Abenteuern (Eine Übersicht der Bücher findet ihr hier) redlich verdient hat.

    Aber der Frieden währt nicht lange, den auf der Fahrt nach Norden wird ein Toter im Zug gefunden. Zunächst auf sich gestellt, findet der Chief Inspector schon bald heraus, dass die Spuren in eine Loge der Freimaurer weisen. Ein Bund, dem er selbst angehört und auf den er große Stücke hält …

    Wie jedes Buch aus der Reihe hat auch dieses ein Thema: Waren es bisher der Hope-Diamant, der Fall Jack the Ripper oder die Zauberei, so geht es dieses Mal um die geheimnisvollen Freimaurer. Darauf weist der Autor bereits im Vorwort hin, auch darauf, welches “Alphabet” die Freimaurer verwendet haben, um miteinander zu kommunizieren. Ergo: Auch dieses Mal habe ich etwas Neues gelernt, was mich noch eine Weile beschäftigen und recherchieren lassen wird.

    Wie bereits in den früheren Büchern begegnen wir auch hier wieder einigen historischen Persönlichkeiten, die Marley sehr detailliert recherchiert haben muss, um deren Lebensumstände in seine Romane gekonnt einzubringen. In diesem Band legt der Autor seinen Fokus auf Sir Arthur Conan Doyle, den Schöpfer von “Sherlock Holmes”, aber auch ein gewisser Abraham Stoker darf nicht fehlen, der auf Recherche für einen Gruselroman ist. Diese kleinen, fast nebenbei eingeflochtenen Details sind es auch, die für mich einen Teil des ganz besonderen Charmes der “Inspector Swanson”-Reihe ausmachen.

    Aber auch die fiktiven Figuren sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen, beispielsweise der etwas naive und unselbständige Sergeant Phelps, der aber Swanson immer treu zur Seite steht und ihm ohne zu murren tatkräftig zur Seite steht. Swanson selbst erscheint mir ab und zu etwas distanziert, das Wissen darum, dass der Autor in ihm seinen eigenen Vorfahren zu einer Romanfigur gemacht hat, rückt die Wahrnehmung seines Charakters aber in ein ganz eigenes Licht.

    Ein kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch: Den Fall fand ich dieses Mal im Vergleich zu den früheren Romanen nicht ganz so mitreißend, ich hätte mir da einige Male noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Vieles blieb für meinen Geschmack an der Oberfläche, wo noch mehr drin gewesen wäre. Der Bezug zum titelgebenden Kriminalmuseum von Scotland Yard war für mich eigentlich so gut wie gar nicht gegeben, es kam eigentlich nur sehr kurz in dem Roman vor. das Ein paar Seiten (und Details mehr) mehr hätten daher der Geschichte sicherlich nicht geschadet, finde ich.

    Wer in dem Roman große Action sucht, ist sicherlich fehl am Platz, aber wer auf Krimis im “Cosy Crime”-Stil steht, kann auch mit diesem Band der Reihe nicht viel falsch machen. Man merkt es Marleys Büchern immer wieder an, dass dem Autor sehr viel daran liegt, seine Geschichten möglichst authentisch und zeitgemäß zu erzählen. Und genau darin sehe ich auch das Liebenswerte dieser Romanreihe :).

    Mein Fazit:

    “Inspector Swanson und das schwarze Museum” ist eine gelungene Fortsetzung der Reihe, wenn auch die Kriminalgeschichte im Vergleich zu den früheren Romanen mich nicht so perfekt zu fesseln zu vermochte. Wer auf historisches Cosy Crime in viktorianischer Zeit steht, kann allerdings mit gutem Gewissen zugreifen – Sherlock Holmes-Fans sollten es sowieso :).

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    danielamariaursulas avatar
    danielamariaursulavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein viktorianischer Krimi mit Stil und Klasse! Sehr kniffelig und atmosphärisch
    Herrliche Details am Rande, machen diesesn Krimi zu etwas Besonderem

    London 1894, eigentlich befindet sich Chief Inspector Donald Sutherland Swanson schon auf seiner Abschiedsrunde in Scotland Yard, um seinen 14-tägigen Familienurlaub in Schottland anzutreten. Doch die Pflicht ruft und er muß erst noch einen Abstecher zur heutigen Eröffnung des Kriminalmuseums, dem sogenannten „schwarzen Museum“ im Keller des Gebäudes machen, wo er auch den berühmten Schriftsteller Conan Doyle trifft und zahlreiche Journalisten. Dies ist im Zug schon fast wieder vergessen, als dieser unvermittelt hält. Ein wohlhabender Passagier in einem Schlafwagenabteil wurde ermordet und niemand hat es mitbekommen. Die Tat ist äußerst rätselhaft. Ehe er erdolcht wurde, explodierte eine Taschenuhr in seiner Weste und verletzte ihn schwer. In der Jackeninnentasche befindet sich ein Brief in einem Freimaurercode. Swanson ist der einzige Polizist vor Ort und selbst Freimaurer. Da muß der Familienurlaub erst mal warten, denn er muß vor Ort die Spuren bewerten und einem Verdächtigen folgen. Nicht lange und der Fall wird persönlich, wie persönlich ahnt Swanson aber vorerst nicht. Nicht nur die Freimaurer tauchen bei diesem kniffeligen Verbrechen immer wieder auf, auch der berühmte Kriminalautor hat immer wieder kurze Gastauftritte.

    Schon bei der Wahl der Vornamen Donald Sutherland seines Inspectors hat Robert C. Marley Sinn für Humor bewiesen. So wie auch der berühmte Schauspieler ist auch der Chief Inspector ein beeindruckender Mann, aber ohne persönliche Skandale, er überzeugt durch sein können und seinen scharfen Verstand.

    Dieser viktorianische Krimi überzeugt vor allem durch sein Zeitempfinden und seine Kniffeligkeit. Es gibt keine spektakulären Verfolgungsjagden, bis zum Schluß, denn selbst der Täter, den Swanson verfolgt, hat so viel Vorsprung, daß erst mal keine Gefahr droht. Es ist vor allem ein Whodunnit. Bis zum Ende tappte ich im Dunkeln, was die Identität des Täters anbelangte und das, obwohl ich eine Krimipause eingelegt hatte, weil mir der Täter in den letzten Krimis viel zu früh offensichtlich oder unlogisch vorkam. Während ich mir also den Kopf über die Identität des Täters zerbrach, erfreute ich mich an den kleinen Details am Rande. Der Möchtegern-Autor Abraham Stoker schleicht nachts über den Friedhof von Highgate, um für seinen geplanten großen Vampirroman, der die Literarturwelt revolutionieren soll, die Atmosphäre zu erspüren. Sir Arthur Conan Doyle, der vor Kurzem sein geistiges Kind Sherlock Holmes, das Fluch und Segen zugleich für ihn war, literarisch hat sterben lassen, um auch andere Romane schreiben zu können, hat immer wieder kurze, aber nicht unbedeutende Auftritte. Oscar Wilde, Jack the Ripper und andere Größen der damaligen Zeit finden Erwähnung am Rande. Zudem verschafft der Krimi Einblick sowohl in die geheime Welt der Freimaurer, als auch in den Verbreitungsgrad dieser Bruderschaft. Das Buch ist in 7 Teile unterteilt, die alle mit einem Vorsatzpapier, das eine alte Dampflok zeigt die von links nach rechts das Bild durchquert und einem jeweils wechselnden Zitat eines berühmten Freimaurers (?) eingeleitet wird z.B. „Jedes zu große Übergewicht von einer Seite stört die Freundschaft“ Adolph Freiherr von Knigge.

    Dieser Band ist Teil der „Baker Street Bibliothek“, also der viktorianischen Krimis, dieses Verlages der auf Krimis spezialisiert ist, die in England spielen. Die Baker Street Bibliothek mag ich schon wegen ihrer wunderbar nostalgischen Aufmachung sehr gerne. Es gibt einen farbigen Schnitt, eine Vignette zu Beginn eines Kapitels, ein Glossar am Ende und oft auch Karten und Skizzen. Eine Karte war hier entbehrlich, dafür wird der Winkelcode der Freimauer skizziert und erläutert.

    Robert C. Marley, Jahrgang 1971 ist Autor, Kriminalhistoriker, Goldschmiedemeister und Mitglied des Syndikats – der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren. Natürlich liebt er seit seiner Jugend Sherlock Holmes und Agatha Christie.

    Ein kniffeliger Krimi mit Stil und Klasse, ein echtes Lesevergnügen, das 5 von 5 Krimisternen verdient.

    Kommentare: 4
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    Berrits avatar
    Berritvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Krimi mit einem herrlich normalen Inspector.
    Spannender Krimi mit einem herrlich normalen Inspector

    Inspector Swanson ist auf dem Weg in den wohlverdienten Urlaub. Zwei Wochen Schottland mit der gesamten Familie. Leider wird der Urlaub unterbrochen, bevor er richtig angefangen hat: In dem Zug, in dem der Inspector mitsamt Familie sitzt, wird ein Passagier ermordet. Verantwortungsvoll, wie Swanson ist, fühlt er sich in der Pflicht diesem Fall nachzugehen. Durch eine Notiz in der Manteltasche des Opfers, wird ihm klar dass das Opfer Freimaurer war – wie er selbst. Somit muss er dieses Mal in den eigenen Reihen, bei seinen Logenbrüdern ermitteln.

    Die Geschichte spielt im viktorianischen London und man trifft während des Romans auf einige bekannte Namen, wie beispielsweise Conan Doyle. Sehr angenehm fällt auch der Ermittler des Romans, Inspector Swanson, auf. Sein privates Umfeld ist herrlich normal, genauso wie das Verhältnis zu seinen Kollegen. Außerdem ist er öfters zu Späßen aufgelegt, deshalb kommt auch der ein oder andere urkomische Dialog in dem Buch vor. Das Buch ist insgesamt sehr kurzweilig­ und der Schreibstil von Robert C. Marley ist sehr angenehm zu lesen. Ein weiterer Vorteil der Bücher ist, dass jede Geschichte in sich abgeschlossen ist. Dieser Roman war auch der erste der Inspector Swanson Reihe, den ich gelesen habe, und mir haben keine Angaben gefehlt.

    Da mir das Buch sehr gut gefallen hat, werde ich auch irgendwann die vorherigen lesen – und auch die kommenden. Ich freue mich schon darauf!

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    Cellissimas avatar
    Cellissimavor einem Jahr
    Wie immer: großartig!

    Der vierte Fall für Chief Inspector Donald Swanson: Der Urlaub mit seiner Familie endet, bevor er richtig begonnen hat, als kurz nach dem Verschwinden eines Ausstellungsstückes aus dem Schwarzen Museum ein Freimaurer im Zug von London nach York ermordet wird und Swanson sich ebendort befindet.
    Schnell ist klar, dass nur ein Freimaurer als Täter in Frage kommt. Swanson muss in den eigenen Reihen ermitteln - und gerät dabei in große Gefahr ...

    ******

    "Inspector Swanson und das Schwarze Museum" ist der vierte Band dieser Reihe, er lässt sich jedoch auch problemlos ohne Vorkenntnisse von Quereinsteigern lesen.
    Es handelt sich um eine gewohnt gute Fortsetzung: sehr gut geschrieben, sofort herrlich düster und gruselig, spannend und atmosphärisch.
    Ohne Anlaufzeit findet sich der Leser mitten in diesem Fall und im London des späten neunzehnten Jahrhunderts wieder.
    Man trifft wieder einmal auf bekannte (Stoker und Doyle lassen etwa grüßen) und zwielichtige Figuren.
    Der eigentliche Fall ist wieder einmal äußerst knifflig, scheint zunächst unerklärlich. So bekommt der Leser auch in diesem vierten Band Gelegenheit, mitzuermitteln und sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wer der Täter ist und wie diese Tat sich abgespielt haben muss.
    Wieder tappte ich bis zum Schluss im Dunkeln, wieder empfand ich die Auflösung als genial, logisch und absolut überzeugend.

    ******

    Fazit: Ein weiterer hervorragender Swanson, den man nur so verschlingt, der sehr spannend und atmosphärisch ist und bestens unterhält, ohne eine einzige Länge aufzuweisen.
    Ein großartiger viktorianischer Krimi. Ich freue mich schon sehr auf den fünften Band!

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    nellsches avatar
    nellschevor einem Jahr
    Inspector Swanson und das Schwarze Museum

    London im Jahr 1894: Chief Inspector Donald Swanson hat eigentlich beabsichtigt, mit seiner Familie Urlaub zu machen. Doch im Zug von London nach York wird ein Mann erstochen. Swanson findet heraus, dass dieser, so wie er selbst, ein Freimaurer war. Er beginnt mit den Ermittlungen und sieht sich gezwungen, auch in den Kreisen seiner Logenbrüder zu ermitteln. Und welche Verbindung gibt es zu einem verschwundenen Ausstellungsstück des Schwarzen Museums, wo Mordwerkzeuge gesammelt werden?

    Dieser Cosy-Krimi hat mir sehr gut gefallen. Es ist bereits der vierte Band um Inspector Swanson, für mich war es allerdings der erste Fall. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten, mich bei den Personen zurechtzufinden. Ganz im Gegenteil, ich konnte sofort in die damalige Zeit abtauchen und die Ermittlungen von Inspector Swanson verfolgen und genießen.
    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, denn das Buch ließ sich leicht und zügig lesen. Positiv empfand ich den leichten Humor, der mehrmals durchkam und mich zum Grinsen brachte.
    Die Charaktere sind anschaulich und authentisch beschrieben, so dass ich sie mir prima vorstellen konnte. Inspector Swanson ist ein absoluter Sympathieträger, der den Fall mit seiner ruhigen und bedachten Art angeht und dadurch Feinheiten erkennt, die ihn auf die Spur des Täters führen. Ich habe das sehr genossen.
    Auch die Umgebungen und die Kleidungen etc. wurden bildhaft beschrieben und ich empfand sie der Zeit entsprechend.
    Toll gefielen mir auch die Einblicke in die damaligen Ermittlungsmethoden, z.B. wie die Identifizierung einer Person anhand dessen Fußmodells bei einem Schuster erfolgte. Das war total interessant.
    Der Fall selbst war sehr gut durchdacht und ich habe viel rätseln können, wer der Täter sein mag und was dessen Beweggründe für einen Mord waren. Allerdings bin ich nicht auf des Rätsels Lösung gekommen. Das gefiel mir, denn dadurch wurde die Spannung wirklich bis zum Ende gehalten.

    Ein sehr gelungener Krimi, der von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen erhält.

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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor einem Jahr
    Rezension zu "Inspector Swanson und das Schwarze Museum"

    London 1894. Inspector Swanson will unbedingt einmal seinen Jahresurlaub von 2 Wochen nehmen. Dazu will er mit seiner Frau und den beiden Kindern nach Schottland in die Heimat reisen.

    Doch wie soll es anders kommen, im Zug wird ein Mann ermordet. So muss Swanson also wieder ran und muss zumindest für den Anfang den Fall übernehmen. Doch bald steckt er bis über beide Ohren in dem Fall drin. Da ist dann nichts mehr mit Urlaub, Ruhe und Erholung.

    Seine Ermittlungen bringen ihn in den verschworenen Bund der Freimaurer. Ist der Mörder etwa in deren Mitte zu finden?

    „Inspector Swanson und das Schwarze Museum“ ist der vierte Fall des viktorianischen Ermittlers aus der Feder des Autors Robert C. Marley.

    Zuerst muss ich wieder einmal die Optik des Buches loben. Die blau schwarze Aufmachung des Cover ist der absolute Hingucker. Dieser schwarze Zug ist echt magisch. Dazu der blaugrüne Buchschnitt rundet alles einfach fantastisch ab.

    Der Schreibstil des Autors ist flüssig und spannend. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Das Buch besteht aus sieben Teilen. Jeder Teil ist mit einem Bild und einem Spruch eingeleitet. Dazu findet man im Text auch die optische Darstellung des Briefes, den Swanson findet und man kann sofort miträtseln, was da geschrieben steht.

    Am Ende des Buches findet man dann auch noch den Anhang mit Erklärungen zu einzelnen Personen und Begriffen, gerade die Freimaurer betreffend.

    Insepctor Swanson an sich, ist wie immer, ein Unikat für sich. Ein sympathischer, arbeitsüberlasteter Insepctor, der seine Mitarbeiter gerne zu selbständigeren Personen erziehen möchte.

    Der Fall selbst ist etwas verzwickt und ich persönlich bin diesmal nicht auf die Lösung gekommen. Trotzdem oder gerade deswegen fand ich den Fall schön rund und die Auflösung gelungen.

    Was mir in den Inspector Swanson Büchern auch sehr gut gefällt ist die Anspielung auf andere Autoren, Büchern, Filme oder sonstiges. So besteigt die Familie Swanson hier zum Beispiel den Zug 16.50 Uhr ab Paddington. Und siehe da, eine Leiche gibt es auch noch in dem Zug. Einfach herrlich!

    Interessant war, dass an dem Wochenende, an dem ich das Buch gelesen habe, hier bei uns gerade eine Freimaurerloge ihre Türen für Nichtmitglieder geöffnet hatte und ich mich direkt vor Ort etwas über die Freimaurer informieren konnte. Da ich auch an einer, nicht echten, Zeremonie im Tempel teilnehmen durfte, fand ich den Teil im Buch natürlich auch überaus spannend. Vor allem konnte ich mir sofort alles vorstellen, wie es dort aussieht und was da in etwa von statten geht.

    Was ich etwas bedauert habe ist, dass der Titel zwar zum Inhalt passt, aber das Schwarze Museum leider doch nur eine Randfigur ist. Zumal als ich erfahren habe, was das Schwarze Museum ist, ich mich kaum halten konnte. Ich liebe ja solche Orte. Aber wie gesagt, das Museum hat zwar eine starke Rolle, jedoch leider nur im Hintergrund.

    „Insepctor Swanson und das Schwarze Museum“ kann ich wirklich weiter empfehlen. Alles in allem ein gelungenes Werk. 

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    Wildponys avatar
    Wildponyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wieder ein mehr als genialer Fall für Swanson.... ich bin - wie jedes Mal - mehr als begeistert.
    Wieder ein mehr als genialer Fall für Swanson

    Inspector Swanson und das Schwarze Museum   -   Robert C. Marley

    Kurzbeschreibung Amazon:

    London, 1894. Aus Scotland Yards Schwarzem Museum, einer Sammlung von Mordwerkzeugen, verschwindet ein Ausstellungsstück. Wenig später wird die Leiche eines Freimaurers in einem Schlafwagen auf der Bahnstrecke London - York gefunden. Chief Inspector Donald Swanson - selbst Freimaurer - sieht sich gezwungen, in den Kreisen seiner eigenen Logenbrüder zu ermitteln.

    Als jedoch am Tatort eines weiteren Verbrechens Fingerabdrücke gefunden werden, wendet sich das Blatt ...  

    Mein Leseeindruck: 

    Wie habe ich mich gefreut als ich gesehen habe das es einen neuen Fall für Inspector Swanson gibt. Denn diese Reihe hat mich bisher mehr als begeistert. 

    Spannend beginnt es dann auch gleich als ein Mann im Zug ermordet wird und Swanson genau mit in diesem Zug sitzt, da er endlich mal in den verdienten Urlaub mit seiner Familie fahren wollte. Das dies dann durch den Toten über den Haufen geworfen wird ist ja vorauszusehen.

    Und dann verfolgt er noch den "Täter", der in geistlicher Kleidung unterwegs war.Und dann überschlagen sich die Ereignisse und als ein weiterer Mord geschieht gerät Inspector Swanson selbst unter Verdacht. Steckt hier einer seiner Freimaurer Brüder dahinter? Mehr möchte ich euch nicht verraten. Denn ihr sollt diesen tollen viktorianischen Krimi selbst lesen.

    Die Spannung ist stets greifbar, die humorvollen Einlagen lockern das ganze Geschehen auf und ihr werdet auf bekannte Figuren stoßen, die zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bekannt waren... wen ich meine? Ihr werdet es herausfinden! 

    Fazit: 

    Wieder ein toller Fall für Swanson. Hat mich sehr gefesselt und begeistert! Ein großes Lob an den Autor Robert C. Marley und auch an den Dryas Verlag mit der großartigen Gestaltung des Covers.

    Es passt hervorragend zu den anderen Bänden und ich liebe es! Für diesen spannenden Krimi gibt es von mir 5 Sterne *****

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein großartiger historischer Krimi, den man nicht aus der Hand legen kann!
    Der Tote im Zug

    Inspector Swanson startet den zweiten Versuch seinen wohlverdienten Urlaub mit seiner Frau Annie und seinen Kindern anzutreten, doch auch wenn er London verlässt folgt ihm das Verbrechen auf dem Fuße. Ein Toter im Zug nach Schottland veranlasst Swanson wieder Ermittlungen aufzunehmen und seinen Urlaub erneut zu verschieben. Diesmal führt ihn der Fall zu seinen Logenbrüdern.

    Gekonnt führt Robert C. Marley den Leser wieder ins historische London. Mit leichter Hand lässt er die vergangene Zeit vor dem Leser auferstehen. Mit Details und Fachwissen lässt er den Leser die Geschichte mit allen Sinnen erleben. Dabei überzeugt er mit starken Charakteren, einer wunderbaren Sprache, einem Panorama, in dem er sich nicht verzettelt und amüsiert mit literarischen und historischen Zitaten. Dabei sind Auftritte von bekannten Schriftstellern, die eine mehr oder minder tragende Rolle spielen nur ein Element, das der Geschichte Originalität und Flair gibt. Kenner klassischer Kriminalromane und Klassikern der Weltliteratur können noch eine Menge mehr entdecken. Gekonnt wird die fiktive Geschichte mit historischen Fakten, der Entstehung der modernen Kriminalistik und Forensik sowie dem geheimnisvollen Flair der Freimaurer abgerundet.

    Für mich sind die Inspector-Swanson-Romane immer wieder ein Erlebnis! Sympathische Charaktere, glaubwürdige Geschichten, witzige Anekdoten und historische Fakten werden zu einem Krimi gewoben, der mich immer exzellent unterhält! Gerade die Auftritte bekannter Schriftsteller – in diesem Fall Arthur Conan Doyle höchstpersönlich – geben den Fällen eine besondere Note.

    Ich liebe die Krimis um Inspector Swanson und hoffe bald einen fünften Band in Händen zu halten! Eine klare Leseempfehlung!

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    Igelas avatar
    Igelavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wieder ein toller, überzeugender Fall mit einem meiner Lieblingsermittler!!!Leseempfehlung!!!
    Leseempfehlung!!!

    Chief Inspektor Donald Swanson fährt mit seiner Familie endlich in den Urlaub. Noch im Zug muss Swanson seine Familie alleine weiter reisen lassen, denn ein Mord vereitelt seine Urlaubspläne.Der Tote gehörte ebenso wie Swanson den Freimaurern an. Swanson muss in den eigenen Reihen, bei seinen Logenbrüdern ,ermitteln und dies stellt ihn vor viele Herausforderungen.

    Ich habe mich lange auf einen neuen Fall mit einem meiner Lieblingsermittlern gefreut. Ich mag Swansons trockene und witzige Sprüche, die clevere Ermittlungsarbeit und seinen augenzwinkernde Umgang mit seinen Untergebenen. Die Dialoge zwischen Swanson und seinem Team sind genial und haben mich so manches mal schmunzeln lassen.

    Dies ist der vierte Band rund um Swanson,doch die Bücher können unbedenklich einzeln gelesen werden. Ab und zu ,doch sehr zurückhaltend , wird ein früherer Fall angesprochen. Jedoch immer so, dass auch Neuleser sich nicht benachteiligt fühlen und problemlos mitkommen.

    Neben den Figuren, die alle ausgezeichnet charakterisiert sind, ist ein grosses Plus in diesem Buch die Recherche der Zeit um 1894. DNA und Zahnabgleich gab es damals natürlich noch nicht. Der Autor hat eine zeitgemässe und überaus logische Methode gefunden um eine Person zu intentifizieren. Doch nicht nur die Ermittlungsmethoden , auch die Ausdrücke wie "Matrone" oder "auf den Kontinent reisen " wurden angepasst und zeigt,dass der Autor als Kriminalhistoriker weiss wovon er schreibt.

    Die Geschichte entwickelt von Beginn weg einen unheimlich starken Sog und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen…wollte ich doch möglichst schnell wissen wer denn der Mörder ist.Wenn ich 20 Seiten vor Schluss noch im Trüben fische Punkto Täterfrage und die Auflösung eine gewaltige Überraschung und doch schlüssig ist, dann hat der Autor alles richtig gemacht. Und das war (wieder mal ) der Fall bei diesem Swansonfall. Ab und zu habe ich mich auch herausgefordert , fast überfordert ,gefühlt, all die verschiedenen Personen auseinander halten zu können. Als ich zu Ende gelesen hatte , habe ich ein Personen und Begriffe Glossar entdeckt. Leider erst am Schluss und ich frage mich, wann die Verlage endlich beginnen diese am Anfang der Bücher einzuschieben ,damit man sie vor dem Lesen und nicht erst danach sieht?

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannender neuer Fall für Swanson, der im Ambiente des viktorianischen London nach einem gerissenen Mörder sucht.
    Schuldig bei Verdacht

    Beschreibung;
    London, 1894. Aus Scotland Yards Schwarzem Museum, einer Sammlung von Mordwerkzeugen, verschwindet ein Ausstellungsstück. Wenig später wird die Leiche eines Freimaurers in einem Schlafwagen auf der Bahnstrecke London - York gefunden. Chief Inspector Donald Swanson - selbst Freimaurer - sieht sich gezwungen, in den Kreisen seiner eigenen Logenbrüder zu ermitteln. Als jedoch am Tatort eines weiteren Verbrechens Fingerabdrücke gefunden werden, wendet sich das Blatt ...

    Der Autor:

    Robert Cedric Marley, Jahrgang 1971, ist Goldschmiedemeister und fertigt als Mitglied des Magischen Zirkels Zauberapparate an. Seit seiner Jugend liebt er Sherlock Holmes und besitzt ein eigenes Kriminalmuseum. Wenn er nicht gerade schreibt, neue Zaubertricks erfindet oder in geheimer Mission in Großbritannien unterwegs ist, unterrichtet er Kinder und Jugendliche in Selbstverteidigung und Selbstbehauptung. Er lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in einer sehr alten Stadt.
    Im März 2015 wurde Marley mit dem HOMER-Literaturpreis in Bronze ausgezeichnet.

    Meine Meinung:

    Chief Inspector Donald Swanson möchte mit seiner Frau Annie und den beiden Kindern in den wohlverdienten Urlaub fahren, doch wie es der Zufall will, wird in dem Zug, den die Familie nimmt, ein Mord verübt. Swanson ist natürlich gleich zur Stelle und ermittelt - ganz der gewissenhafte Inspector, der er ist. Merkwürdig erscheint, wie das Opfer zu Tode kam; Fußspuren führen aus dem angehaltenen Zug. Im Kreise der Freimaurer scheint es einen Mörder zu geben. Swanson kann nicht ausschließen, dort den Schuldigen zu finden, zu dessen Vereinigung er auch gehört.
    Und als wäre das noch nicht alles, muss er bald auf die Hilfe seiner Freunde hoffen, denn allein kann er diesen verzwickten Fall nicht lösen.

    Auch dieser Teil hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich mag Swanson mit seiner besonnenen Art einfach. Er findet stets die richtigen Worte, wirkt souverän und tut alles, um den Schuldigen zu finden. Es macht einfach Spaß, ihn bei seinen Ermittlungen zu begleiten. Und die sind auch dieses Mal wieder nicht ohne.
    Sir Arthur Conan Doyle spielt eine nicht minder interessante Rolle, nämlich sich selbst, der Swanson zur Seite steht, genau wie Phelps, Evans und Stedman, die ihren Job genauso gewissenhaft ausführen wie der Inspector. Nun braucht er seine Leute, und die lassen ihn nicht im Stich.
    Phelps bekommt von Swanson mal wieder die eine oder andere Lektion, was mir ein Grinsen entlockt hat.
    Die Dialoge waren wieder geschliffen und auf den Punkt gebracht.

    Mehr als einmal habe ich den falschen Täter im Auge gehabt, und man kann nur immer wieder staunen, wie Robert C. Marley den neugierigen, rätselnden Leser an der Nase herumführt.
    Es gibt Anspielungen auf Autoren und deren Bücher, die sich beim genauen Lesen finden lassen.

    Am Ende fügt sich alles - mit unvorhergesehenen Wendungen, eingefangen im viktorianischen London, das die Geschichte mit dem Ambiente der damaligen Zeit umrahmt.

    Das Buch wurde vom Verlag wieder so wunderschön gestaltet: Der Anschnitt ist dieses Mal grün, die Seiten knistern beim ersten Lesen geheimnisvoll, und die Gestaltung des Buches besticht mit Bildern und Zitaten.

    Ein kriminalistischer Hochgenuss im alten London, mit einem großartigen Ermittler, der einfach sympathisch und überaus intelligent ist.

    5 Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Dryas_Verlags avatar
    Hallo ihr Lieben,
    aktuell haben wir den neuen Band um Inspector Swanson im Programm, der als "Cosy-Crime" wohl so manche Leseratte begeistert. Nun möchten wir euch zu einer Leserunde einladen. Wer hat Interesse? Vielleicht sollte ich euch erst einmal sagen, worum es geht.

    Worum es geht

    Inspector Swanson ermittelt wieder! Alles dreht sich um eine Sammlung von Mordwerkzeugen und die Leiche eines Freimaurers. 

    Der Klappentext

    London, 1894. Aus Scotland Yards Schwarzem Museum, einer Sammlung von Mordwerkzeugen, verschwindet ein Ausstellungsstück. Wenig später wird die Leiche eines Freimaurers in einem Schlafwagen auf der Bahnstrecke London - York gefunden. Chief Inspector Donald Swanson - selbst Freimaurer - sieht sich gezwungen, in den Kreisen seiner eigenen Logenbrüder zu ermitteln.

    Als jedoch am Tatort eines weiteren Verbrechens Fingerabdrücke gefunden werden, wendet sich das Blatt ... 

    Was ihr tun müsst um euch zu bewerben


    Beantwortet uns doch einfach die Frage: Was motiviert euch dieses Buch zu lesen? Worauf freut ihr euch besonders? Was erwartet ihr von diesem Buch? Habt ihr die Inspector Swanson-Reihe schon gelesen? Und wie gefällt euch das Cover?


    Wir freuen uns auf euch und auf eine aktive Teilnahme an dieser Leserunde, zu der ihr euch mit der Bewerbung um ein kostenloses Exemplar entscheidet. 
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    Letzter Beitrag von  wampyvor einem Jahr
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