Robert C. Marley Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper

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Inhaltsangabe zu „Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper“ von Robert C. Marley

London, East End, 1888: Ein unheimlicher Killer verübt im Stadtteil Whitechapel eine bis dahin beispiellose Mordserie, der ausschließlich Prostituierte zum Opfer fallen. Er nennt sich selbst »Jack the Ripper«. Scotland Yards Chief Inspector Donald Swanson und sein Team werden auf den Fall angesetzt. Sie bekommen unerwartete Unterstützung von Oscar Wilde und Lewis Carroll. Doch alle Versuche, Licht ins Dunkel zu bringen, scheitern. Wer ist der perfide Killer? Und warum ordnet der Commissioner von Scotland Yard die Vernichtung von Beweismaterial an? Ist am Ende etwas dran an den Gerüchten, das britische Königshaus selbst habe seine Finger im Spiel?

Spannender Fall mit sympathischen Ermittlern. Gefällt mir sehr, sehr gut!

— Bibi1960
Bibi1960

Ein interessantes Buch für Krimi-Fans, tolle viktorianische Atmosphäre, nur nicht so mein Genre :)

— papaverorosso
papaverorosso

Akribische Aufbereitung vieler Fakten zur Jagd nach Jack the Ripper. Beachte vor allem das Nachwort vom Urenkel des Swanson!!!

— BerniGunther
BerniGunther

Ein düsteres London, dreckige Straße, tote Frauen und viel Angst und Schrecken

— Eternity
Eternity

Ein gut geschriebener und interessanter Krimi der im viktorianischen London spielt

— Kerstin_Lohde
Kerstin_Lohde

Dunkle, nebelverhangene Gassen und grauenhafte Morde - auch der zweite Band ist brillant recherchiert und spannend konzipiert. Lesen!

— Buchgespenst
Buchgespenst

Was für ein außerordentliches Genrehighlight; das macht süchtig! Bitte mehr davon!

— Cridilla
Cridilla

Ein tolles Buch über Jack the Ripper, welches gleichzeitig eine mehr als plausible Theorie liefert.

— Cieena
Cieena

Kurzweiliger, spannender Krimi mit viel Wortwitz und schwarzem Humor!

— Literatur-Lady
Literatur-Lady

Ich hab leider so gar nicht in das Buch gefunden.

— Seelensplitter
Seelensplitter

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waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

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    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
    Jeanne_Darc

    Jeanne_Darc

    24. January 2016 um 17:37

    Nicht alles was auf den ersten Blick einfach erscheint ist es auch und so tauchen Inspector Swanson und Co. immer tiefer in die düstern Ecken von London des 19. Jahrhunderts um den erbarmungslosen Frauenmörder zu suchen. Eckdaten: Erscheinungsdatum:20.05.2015 Verlag : Dryas Verlag ISBN: 9783940855596 346 Seiten Genre: Krimi/Historischer Roman Art: Reihe Autor: Robert C. Marley, geboren 1971, ist Autor, Kriminalhistoriker, Goldschmiedemeister und Mitglied des Syndikats – der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren. Seit seiner Jugend liebt er Sherlock Holmes und Agatha Christie und besitzt ein privates Kriminalmuseum. Der Autor lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in einer sehr alten Stadt in Ostwestfalen. Klappentext: London, East End, 1888: Ein unheimlicher Killer verübt im Stadtteil Whitechapel eine bis dahin beispiellose Mordserie, der ausschließlich Prostituierte zum Opfer fallen. Er nennt sich selbst »Jack the Ripper«. Scotland Yards Chief Inspector Donald Swanson und sein Team werden auf den Fall angesetzt. Doch alle Versuche, Licht ins Dunkel zu bringen, scheitern. Sogar Oscar Wilde und Lewis Carroll geraten in den Dunstkreis der Ermittlungen. Wer ist der perfide Killer? Und warum ordnet der Commissioner von Scotland Yard die Vernichtung von Beweismaterial an? Ist am Ende etwas dran an den Gerüchten, das britische Königshaus selbst habe seine Finger im Spiel? Das Buch erschien in der Reihe “Baker Street Bibliothek“. Cover: Das Cover und die allgemeine Aufmachung des Buch ist einfach nur wunderschön. Ich war überrascht als ich nach dem Auspacken festgestellt habe, dass die Seitenränder farbig (violett) eingefärbt sind. Das ist ein absoluter Hingucker und sieht gleichzeitig sehr elegant aus, ebenso wie die das schöne Cover mit den wundervoll ausgearbeiteten Details. Schreibstil: Der Schreibstil ist einfach zu lesen, trotz der Tatsache, dass wir uns in einem anderen Jahrhundert befinden. Trotzdem erkennt man durch typische Floskeln und Redewendungen ganz schnell, dass wir uns im London des 19. Jahrhunderts befinden. Ach wie liebe ich den Flair den Herr Marley in seinem Buch immer wieder perfekt aufkeimen lässt, als wäre man wirklich dort. Ansonsten gefallen mir die sehr interessant gezeichneten Charakter, die sich durch einzigartige Macken und Charakterisierungen von einander abheben und durch ihre Authentizität überzeugen. Nur die Spannung fehlt mir ein bisschen, aber das macht diese allgemein sehr interessante Geschichte zwischendurch auch locker vergessen und so begleitet man Inspector Swanson ermittelnd durch London und seine berüchtigsten Stadtviertel. Meinung: Ich habe es genossen dieses Buch zu lesen. Ich fühlte mich gleich wieder in der Zeit zurück versetzt und ich liebe das alte London des 18 und 19 Jahrhunderts. Sehr schön diese Zeit und daher lese ich auch liebend gerne Bücher aus dieser Epoche mega gerne. Robert C. Marley überzeugt mit guter Recherche und eine amtosphärischen Schreibstil der das Londoner Flair durch das Zimmer wehen lässt. Selten habe ich Buch so schnell gelesen, die Seiten blättern sich quasi von selbst weiter und merkt nicht wie viel Zeit während des Lesen eigentlich schon vergangen ist. Die Geschichte selbst könnte zwar noch etwas mehr an Spannung vertragen wird aber mit einen gewissen Charme kompensiert und so verfolgt man die Ermittlungen auch ohne den gewissen Tick Spannung gefesselt den Ermittlungsstatus. Sehr gelungen ist die Auflösung des Falles und so zieht sich der berüchtigte "rote Faden" durch das Buch und als Leser hat man in keiner Sekunde das Gefühl irgendetwas verpasst zu haben. Einer meiner Lieblinge war neben Swanson vor allem der köngliche Hausarzt, der mich teilweise durch seine trocken, ironischen Äußeren zum Schmunzeln brachte und ich kann nur sagen ich freue mich auch mehr Lesestunden mit Inspector Swanson. Very british! Fazit: Ein erfrischender Krimi, der mit sympathischen Ermittlern, einer einzigartigen, Londoner Atmosphäre des 19. Jahrhunderts überzeugt. Nicht zu letzt darum sollte man den gut recherchierten, historischen Krimi lesen und lieben! Wer Sherlock Holmes mag wird Inspector Swanson lieben! Cover: 1 von 1 Sterne Schreibstil: 0,8 von 1 Stern Protagonisten: 1 von 1 Stern Thematik: 1,8 von 1 Stern Gesamteindruck: 4,6 Sterne von 5 möglichen Sternen

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  • Ein perfekter und perfider Ausflug in das viktorianische London Jack the Rippers…

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
    Cridilla

    Cridilla

    Biografie: Robert Cedric Marley, Jahrgang 1971, ist Goldschmiedemeister und fertigt als Mitglied des Magischen Zirkels Zauberapparate an. Seit seiner Jugend liebt er Sherlock Holmes und besitzt ein eigenes Kriminalmuseum. Wenn er nicht gerade schreibt, neue Zaubertricks erfindet oder in geheimer Mission in Großbritannien unterwegs ist, unterrichtet er Kinder und Jugendliche in Selbstverteidigung und Selbstbehauptung. Er lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in einer sehr alten Stadt. Im März 2015 wurde Marley mit dem HOMER-Literaturpreis in Bronze ausgezeichnet. Buch: London, East End, 1888: Ein unheimlicher Killer verübt im Stadtteil Whitechapel eine bis dahin beispiellose Mordserie, der ausschließlich Prostituierte zum Opfer fallen. Er nennt sich selbst 'Jack the Ripper'. Scotland Yards Chief Inspector Donald Swanson und sein Team werden auf den Fall angesetzt. Doch alle Versuche, Licht ins Dunkel zu bringen, scheitern. Sogar Oscar Wilde und Lewis Carroll geraten in den Dunstkreis der Ermittlungen. Wer ist der perfide Killer? Und warum ordnet der Commissioner von Scotland Yard die Vernichtung von Beweismaterial an? Ist am Ende etwas dran an den Gerüchten, das britische Königshaus selbst habe seine Finger im Spiel? Ja, auch ich wurde infiziert und ja, diese Jack the Ripper Theorie ist in sich für mich so schlüssig und stimmig, dass ich sie prompt anderen unter die Nase rieb, aber jetzt zum Buch… Obwohl eigentlich die Geschichte um die Morde an den Bordsteinschwalben im berühmt-berüchtigten Viertel Whitechapel hinlänglich bekannt sein dürfte, wird hier ein neues, aber doch anderes Szenario entworfen, da ein Inspektor Swanson (der auf historischem Vorbild basiert), im Mittelpunkt des Geschehens und der Ermittlungen rund um die grausigen Morde steht. Genüsslich breitet der Autor sein Können und sein großes Wissen um die Details der Morde aus und schwupps sind wir als Leser mitten im London des ausgehenden vorletzten Jahrhunderts und tauchen in die Welt des wohl ersten Serienkillers der jüngeren Geschichte ein. Wie riechen die Themse, wir schmecken die Nebelschwaden, fühlen die Feuchtigkeit Londons auf unserer Haut und befinden uns direkt neben den jeweiligen Opfern. Mit traumwandlerischer Sicherheit lässt Marley das viktorianische Zeitalter auferstehen und gestaltet sein Ermittlerteam mit geradezu bravouröser Finesse. Mit dabei auch ein junger Gentleman, der wohl im ersten Teil im Fall um den Hope Diamanten schon glänzen durfte: Frederick Green, der hier quasi eingeführt wird. Natürlich dürfen auch hier echte Zeitgenossen nicht fehlen, allen voran ein kurzer Glanzauftritt von Oscar Wilde, der auch eine prickelnde Theorie der Morde an Inspector Swanson weitergibt. Woraufhin die Constables und Sergeantes dann zu späteren Zeitpunkten in Frauenverkleidungen durch die Straßen patrouillieren, was ein gewisses Schmunzeln hervorruft. Und bei diesem Schmunzeln bleibt es in diesem brillanten viktorianischen Krimi nicht. Roberts tiefschwarzer britischer Humor blitzt immer wieder hervor. Sei es bei räumlichen Yard Beschreibungen, bei Tatort Begehungen oder bei einem Auftritt eines bekannten Mediums, was sogar der britischen Krone seine Dienste angedeihen ließ. Einfach göttlich! Des Weiteren seien die Zeitungszitate des Punch Satiremagazins lobenswert zu erwähnen. Sie spiegeln nicht nur die damalige Zeit, sondern auch die Reaktion der englischen Zeitgenossen auf diese unfassbaren Morde wieder. Sie zieren die jeweiligen Unterteilungen des Buches mit zusätzlichen gekonnten Szenenmotiven, die sich stimmungsvoll in das Lesegeschehen einfügen. Schon wieder schwärme ich, sowas aber auch… Das Team (falls man es als solches bezeichnen kann) ist noch nicht so aufeinander eingespielt, da hier der junge Frederick auch erstmals an die Materie der verdeckten Ermittlungen rangeführt wird. Aber Swanson ist ein kühler Kopf mit Weit- und Durchblick. Er scheint Gott und die Welt zu kennen und kann somit sehr weitgreifend ermitteln. Der berühmt-berüchtigte Kollege Inspector Abberline kommt natürlich auch zum Einsatz – er geht wirklich bildlich „in die Vollen“, was mir etwas bitter aufgestoßen ist, aber seinem sehr aufbrausenden Charakter leider zu entsprechen scheint. Swanson ist auch Familienmensch und trennt dies sehr dezidiert und bewusst von seiner Arbeit. Was einerseits sehr gut ist, aber andererseits (zumindest für mich auf der Gefühlsebene) auch sehr schade ist, da er wohl sein „Päckchen“ von der manchmal sehr heftigen Arbeit, nicht mit seiner Frau teilen will, oder nicht teilen kann. Schön auch die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen dem letzten berühmten Mordopfer und einem jungen Advokaten entwickelt, die fast schon ergreifend zu Tränen rührt, aber eben nur fast… Auflösung nur beim Selberlesen zu erfahren! Ich weiß wirklich nicht, was noch zu sagen bleibt, alle Protagonisten und Antagonisten glänzen, es wird auf geschickte Art ermittelt und selbst ein Pathologe – für die damalige Zeit durchaus fortschrittlich – hat hier seinen Glanzauftritt. Gekonnt wird reale Geschichte zum Leben erweckt, da lacht das Kennerherz! Und das zu recht, ich hatte zum Schluss so viele Lieblingsszenen, dass ich hier nur die Wassertropfenwette und die zum Verspeisen fertige Niere erwähnen möchte! Der vielleicht geneigte und etwas infizierte Leser mag selber herausfinden, was es damit auf sich hat… Roberts Theorie zu den Morden werde ich jetzt nicht näher beleuchten, es sei nur so viel gesagt: ich halte sie für absolut schlüssig und es wird den ein oder anderen Leser doch sehr überraschen, wenn nicht gar erschüttern wozu Menschen unter gewissen Umständen fähig sind… Was soll ich sonst noch sagen, hier stimmt wirklich alles: von der liebevollen Aufmachung des Buches, bis hin zu seinen zahlreichen zusätzlichen Illustrationen (kleine antike Straßenlaternen als jeweiliger Kapitelaufmacher!) und kleinen historischen Extras und Schmankerln ist dieser Jack the Ripper eine kleine Perle unter den viktorianischen Krimis. Haptik und Optik sind perfekt aufeinander abgestimmt und lassen keine Wünsche offen (zumindest meine nicht!). Last but not least: wer viktorianische niveauvolle Krimis, stilvolle Schreibweise mit einem großen Schuss schwarzen Humors, lebendige Schauplätze und Figuren (hier mit sehr realen Hintergrund), schaurige Szenarien und Geschichte zum Anfassen (äh, Eintauchen!) liebt, der ist hier bestens aufgehoben. Für mich ein absolutes Krimi-Lesehighlight des Jahres! Ach und natürlich durfte ich dieses Juwel dank einer ausgesprochen tollen Leserunde hier genießen, die auch vom sehr sympathischen Autor stark frequentiert wurde, und der immer mit tollen Informationen zu unseren ach so banalen Fragen Spalier stand. Chapeau nochmal Robert Marley und dank auch an den tollen Dryas Verlag, dass ich dieses Exemplar genüsslich verlustieren durfte! P.S.: Der Hope Diamant – der 1.Teil um den gewitzten, aber immer ruhigen Inspector Swanson – harrt meiner schon; ich freu mich (erst recht auf Arthur Conan Doyle!)!

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    • 14
  • Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
    Klusi

    Klusi

    05. November 2015 um 23:32

    Für diesen Kriminalroman hat der Autor einen Zeitsprung zurück gemacht, denn er spielt ungefähr fünf Jahre früher als der im Mai 2014 erschienene Band „Inspector Swanson und der Fluch des Hope Diamanten“.Robert C. Marley nimmt sich in seinen Romanen immer die realen, bedeutenden Kriminalfälle des viktorianischen Zeitalters vor, und gerade „Jack the Ripper“ gehört wohl zu den spektakulärsten. Besonders interessant finde ich, dass es auch den Protagonisten, Inspector Swanson, wirklich gegeben hat und er mit dem Fall betraut war. Auch bei den Verdächtigen lässt R.C. Marley wieder einige schillernde Gestalten der realen Geschichte aufmarschieren bzw. finden sie Erwähnung im Verlauf der Ermittlungen.Wer sich schon einmal näher mit dem wirklichen historischen Fall befasst hat, dem werden einige Namen bekannt sein, die im Verlauf des Romans vorkommen, sei es bei den Opfern als auch bei den Verdächtigen. Auch die Theorien, die zur Sprache kommen, haben größtenteils einen wahren Hintergrund bzw. wurden damals in ähnlicher Weise aufgestellt.Die Spuren führen in verschiedene Richtungen, und die Zahl der Verdächtigen ist groß. Die Lösung, die uns der Autor hier anbietet, ist interessant und nachvollziehbar, ganz besonders, wenn man das soziale Umfeld betrachtet. Und doch wirkt das ganze auch irgendwie bizarr.Wie gesagt, der Roman lebt durch die Nähe zur Realität und enthält viele brillante Details und Ideen und ganz nebenbei auch eine Romanze. Wenn ich nun die beiden bisher erschienenen Krimis des Autors vergleiche, dann fand ich den ersten Band, der fünf Jahre später spielt, noch ein wenig besser, einfach insgesamt runder. Vielleicht ist es, weil sich im Lauf der Zeit Swansons Team noch mehr aufeinander eingespielt hat.Lesenswert sind sie auf jeden Fall beide, und ich bin schon gespannt auf weitere Fälle mit dem sympathischen Inspector Swanson und seinem Team.

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  • Angst in London

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    Die finsteren, verkommenen Gassen White Chappels waren schon in den guten Zeiten der Schrecken von ganz London. Doch neuerdings bergen sie für die heruntergekommenen Bewohner einen namenloses Entsetzen: Prostituierte sterben in den Gassen eines grauenhaften Todes und der Mörder ist nicht zu fassen. Scotland Yards Chief Inspector Donald Swanson und sein Team stehen vor einem großen Rätsel. Alle Spuren führen ins Leere. Kommt der Mörder vielleicht aus den eigenen Reihen? Warum sonst scheinen gewisse Leute die Ermittlungen behindern zu wollen? Dann geraten sogar Oscar Wilde und Lewis Carroll unter Verdacht. Augenblicklich wird der Leser ins viktorianische London versetzt. Die dunklen Gassen, die verkommenen Häuser, die kalte Hoffnungslosigkeit schleicht sich sofort ins Blut. Man meint den Nebel zu spüren und Jack the Ripper hinter jeder Figur vermuten zu können. Marley schafft es die Atmosphäre des viktorianischen Londons perfekt zu spinnen. Die Charaktere sind großartig aufgebaut. Glaubhaft konstruiert er die bekannte Geschichte um einen der brutalsten Verbrecher. Man spürt in jeder Zeile die große Sachkenntnis des Autors. 25 Jahre hat er zu diesem Roman recherchiert und das merkt man. Er hat es geschafft aus seinem Faktenwissen und seiner Begeisterung eine Geschichte zu spinnen, die sich nicht in Einzelheiten verliert, sondern alles zu einem spannenden, glaubhaften und unvergesslichen Kriminalroman verdichtet. Eine besondere Überraschung findet der Leser im Nachwort. Persönlich verfasst vom Urenkel des Inspector Swanson! Marley hat mich auch mit seinem zweiten Roman um Chief Inspector Swanson, der chronologisch vor dem ersten spielt, restlos begeistert! Das fast alle Charaktere historisch belegt sind, ist eigentlich nur noch das i-Tüpfelchen. Jede Zeile atmet die viktorianische Zeit. Man ist als Leser versucht, sich umzuschauen. Lauert nicht doch was hinter der dunklen Mauer? Leider hat meine Lieblingsfigur, Oscar Wilde, hier keinen großen Auftritt gehabt, aber das ist auch alles, was ich zu bemängeln habe. Da hoffe ich auf das nächste Buch. Titelfigur ist aber nun mal Inspector Swanson. Ich kann den dritten Band nicht erwarten!

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    • 2
  • Ein düsteres London, dreckige Straße, tote Frauen und viel Angst und Schrecken

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
    Eternity

    Eternity

    22. October 2015 um 13:46

    Jack The Ripper zieht umher und verbreiten im alten London Angst und Schrecken. Die Polizei gibt sich größte Mühe, doch meist kommen sie zu spät. Inspector Swanson und seine Kollegen nehmen sich den Fällen an und versuchen dem Serienmörder in Londons Straßen und Gassen auf die Spur zu kommen. Robert C. Marley erschafft in seinem Roman ein düsteres Bild des damaligen Londons. Die Straßen sind eng und dreckig, es ist kalt und ungemütlich, Angst wabert durch die Gassen und hält die Gesellschaft in ihren Fängen. Wer nicht auf Straße muss, verbarrikadiert sich daheim. Der Schreibstil ist wirklich großartig, die Szenerie so realistisch dargestellt, als säße man nicht gemütlich Zuhause im Lesesessel, sondern verstecke sich verängstigt hinter der Straßenecke mitten im viktorianischen London und werde Zeuge der grausigen und brutalen Morde des Jack The Rippers. Auch wenn ich (leider) nicht allzu viel über die Mythen und tatsächlichen Fakten des ominösen und noch immer identitätslosen Serienmörders weiß, werden in diesem Roman einige der damaligen und aktuellen Theorien um Jack The Ripper aufgezeigt. Zwar ist seine Identität noch immer ungeklärt (und wird es vielleicht auch immer bleiben), doch es gibt Zusammenhänge und Hinweise, die auf bestimmte Personen verweisen oder sie entlasten. Marley schafft mit seinem Roman eine spannenden Geschichte, die nicht nur unterhält, sondern auch gut recherchierte Informationen vermittelt. Eine toll geschriebene Geschichte (von einem überaus sympathischen Autoren, den wir in der gemeinsamen Leserunde kennenlernen durften) voller Grusel und Angst! Verfolgt mit Inspector Swanson den Serienmörder des Jahrhunderts! Aber Ladies, passt auf, lasst Euch nicht erwischen! ;)

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  • Leserunde zu "Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper" von Robert C. Marley

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
    Dryas_Verlag

    Dryas_Verlag

    Suche 10 Testleser/innen, die bereit sind, unserem Inspector auf eine nervenaufreibende Verbrecherjagd durch das viktorianische London zu begleiten. Zum Buchinhalt: London, East End, 1888: Ein unheimlicher Killer verübt im Stadtteil Whitechapel eine bis dahin beispiellose Mordserie, der ausschließlich Prostituierte zum Opfer fallen. Er nennt sich selbst »Jack the Ripper«. Scotland Yards Chief Inspector Donald Swanson und sein Team werden auf den Fall angesetzt. Doch alle Versuche, Licht ins Dunkel zu bringen, scheitern. Sogar Oscar Wilde und Lewis Carroll geraten in den Dunstkreis der Ermittlungen. Wer ist der perfide Killer? Und warum ordnet der Commissioner von Scotland Yard die Vernichtung von Beweismaterial an? Ist am Ende etwas dran an den Gerüchten, das britische Königshaus selbst habe seine Finger im Spiel? Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 13.08. Der Autor Robert C. Marley und ich als Verlegerin freuen uns auf die Leserunde mit euch! Eine Leseprobe aus dem Buch findet sich unter „Blick ins Buch“ auf der Verlagswebseite: http://www.dryas.de/baker-street/inspector-swanson-und-der-fall-jack-ripper

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    • 413
  • Viktorianischer Krimi gefällig?

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    01. October 2015 um 17:24

    Meine Meinung: Es fiel mir dieses Mal deutlich leichter, der Geschichte von Anfang an zu folgen. Da ich viele der agierenden Personen schon aus dem ersten Band kannte, konnte ich mich besser auf die Story konzentrieren. Die Geschichte fand ich wirklich spannend, wenn auch teilweise sehr gruselig und grausam, sie konnte mich größtenteils fesseln. Das lag vor allem auch daran, dass hier geschichtliche Fakten über Jack the Ripper und die damaligen Polizeiaktionen in die Geschichte verwoben wurden. Dadurch hatte ich den Eindruck, dass ich selbst nach dem Serienmörder suche. Sehr gefallen, hat mir die Auflösung. Ich habe noch lange darüber nachgedacht, was ich von dem Ende halten soll. Es ist intelligent und doch grausam. Dabei habe ich mich trotzdem ertappt, dass ich die Entscheidung des Mörders teils sogar nachvollziehen konnte. Fragt sich nur: Warum diese Grausamkeit? Ich persönlich habe mich beim Lesen auch dafür interessiert, wie die damalige Polizei gearbeitet hat, welche Neuerungen auf sie zu kamen, an welche Grenzen sie stießen, wer sich ihnen entgegenstellte, und und und…dies kommt hier in diesem Buch auch sehr zum Tragen. Der gut gestreute “leise” Humor konnte mich ebenfalls begeistern. Der Autor Robert C. Marley hat die Leserunde begleitet. Selten habe ich erlebt, dass ein Autor so ausführliche Antworten zu Fragen verfasst und wirklich so aktiv an einer Leserunde teilnimmt. Der Autor wirkt sehr sympathisch! *********************************** Fazit: Dieser Band konnte mich deutlich mehr begeistern! Ich persönlich musste mich beim Lesen jedoch sehr konzentrieren, das fiel mir nicht immer leicht!  (4,0 / 5) @books-and-cats.de

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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  • Beide Daumen hoch für diesen spannenden viktorianischen Krimi!

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
    numinala

    numinala

    26. September 2015 um 15:18

    1888, im Londoner East End - genau gesagt in Whitechapel - werden mehrere Prostituierten ermordet und dass auf brutalste Art und Weise. Chief Inspector Donald Sutherland Swanson und sein Team sind mit den Ermittlungen beauftragt, aber der Täter scheint schnell, lautlos und unsichtbar zu Werke zu gehen, keine brauchbaren Spuren sind zu finden und niemand hat etwas gesehen. Könnte es sich bei dem Täter eventuell um einen Polizisten mit Insiderwissen handeln? Oder stimmt sogar das Gerücht, er könnte aus dem Kreis des britischen Könighauses stammen? Inspector Swanson zieht alle Register um den Täter endlich aufzuspüren...  Fazit Wer hat noch nicht von Jack the Ripper gehört? Ein Serientäter, der in Whitechapel sein Unwesen trieb und nie gefasst wurde. Robert C. Marley gelingt es in diesem Buch Fakten und Fiktionen perfekt zu verweben. So war z.B. Donald Sutherland Swanson damals tatsächlich der Ermittler, die Taten spielten sich wie beschrieben ab. (Man weiß allerdings nicht, welche Morde genau auf das Konto des Rippers gingen.)  Als Leser wird man in die damalige Zeit eingezogen und schleicht mit durch die dunklen verwahrlosten Gassen, durch das ärmliche Viertel Londons und erlebt die Jagd nach dem Ripper hautnah mit.  Spannend, interessant, verzwickt, abartig, intelligent - das sind die Worte, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich an das Buch denke. Mir gefiel schon der erste Teil 'Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamenten' sehr gut, der fünf Jahre später spielt und auch von diesem zweiten Teil wurde ich definitiv nicht enttäuscht.  Mir hätte eine etwas weniger detaillierte Beschreibung der aufgefundenen Leichen gereicht, aber es war halt so, wie es war. Leider handelt es sich ja um tatsächlich verübte Morde. Ansonsten beide Daumen hoch für diesen spannenden viktorianischen Krimi!  Viele Grüße von der Numi

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  • Wieder ein guter Krimi Autor der historische Krimi's gut schreibt

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
    Kerstin_Lohde

    Kerstin_Lohde

    19. September 2015 um 18:34

    Am Anfang war ich bei dieser Reihe etwas skeptisch und so fand ich es gut das ich bei der Verlosung mitgemacht und ein Exemplar gewonnen habe. Denn als ich es angefangen hatte zu lesen war ich einfach nur gefesselt von dem guten Schreibstil. Das Buch ist in einem flüssigen Schreibstil geschrieben aber auch gleichzeitig spannend, interessant und unterhaltsam. Ich werde mir die andren Bände der Inspector Swanson Reihe auch nach und nach besorgen.

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  • Gute alte Zeit? Mitnichten!

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    Wer hat nicht schon von Jack the Ripper gehört? Er trieb sein Unwesen im Jahre 1888 in London und hatte es auf Prostituierte abgesehen. Scotland Yards Chief Inspector Donald Swanson begibt sich auf seine Spur. Wird es ihm gelingen, den Killer zu fassen? Wie den meisten bekannt sein wird, ist es nie gelungen, den Fall zu klären. Robert C. Marley hat um diese reale Geschichte seine eigene phantasievolle Geschichte erzählt. Die Sprache dieses Buches ist der viktorianischen Zeit angepasst und liest sich dennoch angenehm flüssig. Auch der typisch britische Humor kommt keinesfalls zu kurz. Wir lernen die Geschichte aus der Sichtweise der Ermittler kennen. Dabei fühlt man sich in sehr gut in die Zeit des 19. Jahrhunderts versetzt. Die dunklen Straßen Londons sind unheimlich, so dass man versucht ist, beim Lesen einen Blick über die Schulter zu werfen. Die Charaktere sind sehr authentisch und sehr lebendig, manchmal ein wenig spleenig. Vielleicht liegt es daran, dass viele Persönlichkeiten historisch belegt sind. Interessant fand ich den Kreis der Verdächtigen, zu denen sogar Persönlichkeiten wie Oscar Wilde, Lewis Carroll und der Leibarzt der Königin gehört. Die Aufmachung des Buches hat mich sehr angesprochen. Es ist sehr spannend, manches Mal sogar schaurig. Es gab so viele Wendungen, dass ich bis zum schlüssigen Ende nicht ahnte, wie die Geschichte ausgehen wird. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

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    • 2
  • Identität von Jack the Ripper gelüftet!

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
    Traeumeline

    Traeumeline

    13. September 2015 um 20:51

    Als eingefleischter "Fan" des Jack the Ripper Mythos war ich natürlich Feuer und Flamme auf dieses Buch. Ich habe schon viel über dieses Thema gelesen, kenne viele Theorien - die mal mehr, mal weniger glaubhaft waren. Im Buch "Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper" herrscht ein gutes Gleichgewicht zwischen Fiktion und Wahrheit. Den Inhalt muss ich eigentlich nicht beschreiben - es geht um den blutigen Herbst 1888, in dem der Ripper sein Unwesen trieb. Inspector Swanson und Inspector Abberline - die beide damals wirklich an dem Fall gearbeitet haben - versuchen mit Hochdruck herauszufinden, WER denn nun dieser Mörder ist. Die Absolut brilliant ist die Recherche-Arbeit in diesem Buch. Bis auf zwei Ausnahmen sind alle Personen in diesem Buch historisch belegt. Das macht die Geschichte umso spannender, weil man genau das im Hinterkopf hat. Ebenso tauchen zahlreiche Verdächtige auf und man fragt sich: ist ER am Ende Jack the Ripper? Was spielt er in dem Moment für eine Rolle? Der Schreibstil ist der viktorianischen Zeit angepasst und der britische schwarze Humor auch, was dem ganze die gewisse Würze gegeben hat und angenehm zu lesen war. Das Ende ist absolut plausibel und könnte man tatsächlich so als Aufklärungsbericht unterschreiben. Schade, dass dies der fiktive Teil ist. Wir  werden zwar niemals erfahren, wer wirklich Jack the Ripper war (es sei denn, es wird wirklich irgendwann möglich sein, durch die Zeit zu reisen), dennoch lesen wir solche Theorien gerne, vor allem so gut recherchiert!

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  • Ein tolles Buch und eine plausible Theorie

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
    Cieena

    Cieena

    09. September 2015 um 12:11

    Wie ich hier bestimmt schon mehrmals erwähnt habe bin ich wirklich ein absoluter Fan sämtlicher Jack the Ripper Literatur. Umso größer war meine Freude natürlich als ich dieses Buch entdeckte und es kurz darauf durch einen Gewinn auch gleich in mein Bücherregal einziehen durfte. Dort musste es auch nicht lange darauf warten seine schaurig schönen Zeilen über Englands berühmt berüchtigsten Serienmörder aller Zeiten mit mir zu teilen und mich sogleich in die dunklen Straßen des viktorianischen Londoner East Ends zu entführen. . Handlung Die Handlung sollte den meisten in ihrer Grundstruktur sicherlich nur zu gut bekannt sein. Im viktorianischen London des Jahres 1888 treibt ein bis dahin beinahe beispielloser Serienmörder sein Unwesen im Stadtteil Whitechapel des Londoner East Ends. Seine Opfer sind ausnahmslos Prostituierte, welche er grausam abschlachtet und teilweise aufs Unkenntlichste verstümmelt. Schon bald trägt das Grauen seinen selbstgewählten Namen: Jack the Ripper. Inspector Swanson und sein Team werden mit dem Fall betraut, zu den Verdächtigen zählen sogar bedeutende Persönlichkeiten wie Oscar Wilde, Lewis Carroll und sogar der Leibarzt der Königin rückt in das Visier der Ermittler. Hat etwa sogar das Königshaus etwas mit den bestialischen Morden zu tun? . Cover Das Cover ist unbestritten ein Hingucker und lässt dabei mit seinen vielen Details und der leicht düsteren Stimmung sofort Verbindungen in das viktorianische Zeitalter schließen. Die Lupe, welche das Straßennetz von Whitechapel fokussiert, lässt dabei nicht nur die Herzen eingefleischter Sherlock Holmes Fans höher schlagen. Das Cover ist ein echter Augenschmaus für Fans dieses Genres und lässt auf einen Lesegenuss der Extraklasse hoffen! Der violett gefärbte Buchschnitt sorgt natürlich nochmal für einen extra Hingucker! . Schreibstil Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Der Leser wird gekonnt in das London des 19. Jahrhunderts versetzt und begleitet dabei hauptsächlich den Protagonisten Inspector Swanson. Erlebt werden zwischendurch jedoch auch Szenen aus der Perspektive anderer Charaktere. Trotzdem der Leser die Handlung aus der Sicht der dritten Person erlebt, ist die Atmosphäre zum Greifen nahe, sodass man beinahe das Gefühl hat durch die Gassen Londons und damit auf den Spuren Jack the Rippers zu wandeln. Mehr als einmal hielt ich dabei vor Spannung den Atem an. Kleine Wortspiele machen das Buch zudem zu einem Vergnügen der Extraklasse. Auch ist der Schreibstil erstklassig an das viktorianische Zeitalter angelehnt ohne dabei für den Leser anstrengend zu sein. Auch der typische schwarze, britische Humor ist hier keinesfalls zu missen. Gerade die englischen Gentlemen erscheinen so zum Greifen nahe. . Charaktere Die meisten der vorkommenden Charaktere sind historische belegt. Wo Jack the Ripper vorkommt, darf zu allererst Inspector Abberline natürlich nicht fehlen, auch wenn es sich dabei nicht um unseren eigentlichen Protagonisten handelt. Dieser ist hier Inspector Swanson, welcher ebenfalls seinerzeit mit dem Fall des Rippers betraut war. Auch viele Personen, die damals wie heute verdächtigt wurden hinter der berühmten Figur des Jack the Rippers zu stecken, finden auf viele verschiedene Weisen ihren Weg in die Handlung. Manchmal begegnen sie dem Leser als (un)bedeutende Nebenfigur, oder aber als Schlüsselfigur. Auf diese Weise erhält der Roman eine unvergleichliche authentische Note. . Mein Fazit Als eingefleischter Fan sämtlicher Literatur um Jack the Ripper habe ich nun wirklich schon einiges bezüglich dieses Themas gelesen. Mehr als einmal hatte ich dabei tatsächlich das Gefühl, dass wichtige historische Faktoren nicht berücksichtigt wurden, damit am Ende der gewünschte Verdächtige auch wirklich als Jack the Ripper entlarvt werden konnte. Einige präsentierte Theorien erschienen mir dabei schlichtweg als unglaubhaft. Robert C. Marley präsentiert dem Leser hier hingegen eine durchaus plausible Theorie, die in meinen Augen bisher für mich die glaubhafteste darstellt. Mithilfe eines wunderbaren und authentischen Schreibstils, historisch belegten Charakteren und einer guten Portion der allseits bekannten typischen schwarzen britischen Humors kreiert der Autor einen Jack the Ripper Roman der Extraklasse, der sich deutlich von der Masse an Romanen zu diesem Thema abhebt und dem Leser dabei ein authentisches Lesevergnügen bereitet bei welchem keine historischen Fakten angepasst werden. Zwar erfährt man nicht viel privates über die Ermittler, doch dafür finden Persönlichkeiten wie Oscar Wilde und Lewis Carroll ihren Weg in die Handlung. Ein überaus interessantes Vorwort, sowie einzelne Einwürfe des tatsächlich damals erschienenen "Ein Kriminalbeamten-Tagebuch á la monde", sowie das Nachwort eines Nachfahren des Inspector Swanson runden das Profil des Buches ab und bescheren dem Leser ein Hochgefühl des Lesens. „Montag. - Zeitungen voll von der letzten Tragödie. Eine von ihnen deutete an, dass der Mörder ein Mann sei, der einen blauen Mantel trage. Verhaftete drei Blau-Mantel-Träger auf Verdacht." Punch, 22.Sept.1888, Ein Kriminalbeamten-Tagebuch á la monde aus Marley, Robert C., Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper, Seite 13. Die Aufmachung des Buches sowie die zugehörigen Illustrationen sind in meinen Augen die Kirsche auf dem Sahnehäubchen, sodass ich guten Gewissens sagen kann: für Liebhaber des viktorianischen Zeitalter absolut zu empfehlen und für Liebhaber der Jack the Ripper Literatur ein absolutes Muss! Wer im übrigen noch mehr Lust auf Romane dieses Kalibers hat, sollte auf der Verlagsseite gesondert in der "Baker Street Bibliothek" schauen, denn dort befindet sich eine Sammlung von Romanen von denen sicherlich auch Sherlock Holmes nicht die Finger lassen könnte. Diese und weitere Rezensionen findet ihr auch auf meiner Website www.zeit-der-buecher.de

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  • "Fang mich, wenn Du kannst..."

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
    Literatur-Lady

    Literatur-Lady

    London, 1888: Im berüchtigten East End geht ein unheimlicher Serienmörder um, der es auf Prostituierte abgesehen hat. Seine Taten sind unbeschreiblich grausam und brutal. Wird es Inspector Swanson gelingen, den Killer zu finden? Der nie aufgelöste Mythos um Jack the Ripper ist hinlänglich bekannt und in zahlreichen Filmen und literarischen Stoffen verarbeitet worden. Robert C. Marley legt hier, nach langjähriger Recherchearbeit, seine eigene Interpretation vor - und gewinnt hiermit die Herzen der Leser! Seine Figuren sind durchweg wirkliche, manchnal kauzige Charaktere. Vor allem aber ist es die Authenzität seines Personals, das fasziniert. Mit Inspector Donald Swanson, Inspector Frederic Abberline oder vielen  anderen Handelnden werden historisch authentische Personen, die in den Fall verwickelt waren, zum Leben erweckt. Ein Stück britischer Kriminalgeschichte wird dem Leser hier auf teilweise schaurige, immer spannende und mit viel intelligentem Humor gewürzte Art und weise präsentiert. Bis zum genialen Finale bleibt vieles im Dunkeln und es darf immer wieder mit Überraschungen und Wendungen gerechnet werden. Mich hat die Geschichte der Kriminalitätsbekämpfung im viktorianischen Zeitalter sehr in seinen Bann gezogen und so werde ich auch Teil eins der Inspector Swanson-Reihe, der Fall des Hope-Diamantens, mit Freude lesen! Positiv anzumerken ist, dass für die Lektüre des Ripper-Falls keine Vorkenntnisse um den Vorgänger- Band erforderlich sind.

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    • 2
  • Der Affe!

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    13. August 2015 um 11:14

    „Wieder ein schrecklicher Mord in Whitechapel.“ Steampunk? Ja, gern. Krimi? Nein, danke. Viktorianischer Krimi? - Betrachten wir es als ein Arrangement dem ich mich hingeben kann. Aye, Jack the Ripper, ein solch ewig durchgekautes Motiv in der Literatur (und im Film). Und ja, da findet sich ein Schmarrn zusammen über die Zeit, das bestreitet sicher niemand. Und dann geht es eben darum jene Geschichten zu finden, die irgendwie glaubwürdig sind. Und wenn man diesem Buch glauben darf, dann hat sich Autor Marley ein viertel Jahrhundert gegönnt um alles zusammenzutragen. Wenn dem wirklich so ist, dann Hut ab vor so viel Motivation zur Rechercheambition. Ich wünschte mehr Autoren würden noch so arbeiten und nicht nur suchmaschinen und surfen. Leider aber kann es genau deswegen auch passieren, dass es zu echt wird und kein richtiger Flair einer Geschichte aufkommen will. Dieses Buch hat also ganz klar den Anspruch authentisch zu sein, bedient sich der originalen Ermittler als Protagonisten und beruft sich auf viele weitere dokumentierte Möglichkeiten der Fallaufklärung. Wir aber starten am 7.8.1888 in London und finden die Leiche einer namenlosen Bordsteinschwalbe, erdolcht mit 39 Stichen zweier unterschiedlicher Waffen. Auftritt Swanson: ja wie sieht er denn aus? Die ersten Szenen rauschen nur so dahin und bringen die ersten ermittlungstechnischen Aufgaben mit sich. Man erfährt ein wenig vom drum herum, zum Beispiel, das das derzeitige Scotland Yard zu eng geworden ist. Dann geht es nahtlos weiter zu den Zeugenaussagen und auch an den Details in Richtung Arbeitszuweisungen und Delegationen wird nicht gespart. Spannend ist es aber natürlich erst einmal gar nicht. Denn der Inspector und sein kleiner Phelps müssen erst mal alles zusammen tragen und fleißig eben jene Notizbücher füllen, nach denen später so ein Roman wie Marley ihn geschrieben hat, entstehen kann. „Constable Nummer 97-J.“ Ach, merkte ich das schon an? Ich bin mal wieder nicht chronologisch. Es gibt einen Vorgängerteil, vielleicht fehlte mir deshalb so ein Hauch mehr Beschreibung für Swanson. Aber wollen wir mal nich’ päpstlich sein, denn hinten bei ist ja eine Fotografie des Inspectors abgedruckt. Doch trotz Anschauungsmaterial zieht sich der Fall ein wenig hin. Liegt auch daran, das verdammt viele Namen fallen die man nicht alle sofort auf der Schnur hat. Es bleibt auch viel an Charakternähe auf der Strecke, wenn man Swanson als Protagonist betitelt aber viel mehr unterwegs ist mit dem jungen Barrister Montague John Druitt, dem man sogar beim Verlieben zusehen darf. Über allem aber bleibt das viktorianische Zeitalter wunderschön dargestellt. Schön, wenn man seine Freude an der Düsternis hat. Leichenschau, sabotierte und boykottierte Polizeiarbeit, nicht schwer vorstellbar, wie schwer die Ermittlungen damals gewesen sein müssen. Der ein oder andere Dichter läuft uns über den Weg mit Hang zu exzentrischer Lebensweise, deutsche Immigranten begegnen uns und auch die Royalen geben sich kurz die Ehre. Darüber hinaus scheint Toilettenpapier eine nicht unwesentliche Rolle zu spielen und an Erfindungen mangelt es auch nicht, so munkelt man es gäbe die Möglichkeit den letzten Blick eines Sterbenden mittels einer Iriskamera sichtbar zu machen. Ich befürchte diese Entwicklung haben wir bis heute nicht erreicht. Laut den damaligen Ärzten jedoch, wird das schon noch irgendwann passieren. „Schwer im Kommen?“ Die Aufmachung gefällt mir sehr gut. Das verwendete Bildmaterial auf dem Cover ist zwar nicht sehr ausgefallen aber passend arrangiert zum Thema. Interessanter gestaltet sich der Innenteil, welcher unterteilt wird mit kleinen Grafiken, nebst jeweils äußerst amüsanten Randbemerkung aus: „Ein Kriminalbeamten-Tagebuch á la mode“: „(…)Bei Dienstschluss beende ich die Woche damit, mich selbst zu verhaften!“ (S. 335) Auch untereinander haben die Herren viele Spitzen verschossen und sich gegenseitig mit Blicken erdolcht, ich hatte jedoch das Gefühl, dass sich alles sehr neutral anfühlt. Fragte mich jedoch, wie ein paar der Akteure auch, wenn Swanson nun vom Fall abgezogen war, wieso er dennoch weiter seine Nase da hinein steckte. Und während am Anfang noch das Datum angegeben wird, fehlt es mir hinten heraus bei dem ein oder anderen kleinen Zeitsprung. Fazit: Das Goulston-Street-Grafitto, sowie die festgesetzten Verdächtigen, die Befragungen und der „Dear Boss“-Brief kommen einem dann doch bekannt vor. Ebenso wie die ein oder andere Theorie zur Lösung der Mordserie, beziehungsweise deren Beweggründe. Alles in allem würde ich sagen, das ganze Ensemble fühlte sich sauber an. Wirklich interessant, weil immer verzwickter, wurde es gegen Ende. Die Platzierung gewisser Hinweise jedoch, ohne dass ich nun spoilern möchte, war aber doch zu durchsichtig. Gut, „Es war der Gärtner!“ war es in diesem Fall sicher nicht, aber wirklich überrascht war ich dann von der hier gebotenen Auflösung nun auch nicht. Ich bin kein ausgemachter Krimi-Leser, weshalb ich nicht weiß, soll das so sein? Und was mir halt wirklich fehlte war die Nähe zu Swanson. Es wird kurz erwähnt er würde zu seiner Familie gehen und wird dort auch geweckt. Aber alles in allem, war der leitende Ermittler alles andere als ein herausragender Protagonist. Er war eher wie alle anderen Personen vorhanden und beteiligt. Schön fand ich das Nachwort des Nachfahren. Urteil: Können wir nicht noch einmal die Orang-Utan Theorie in Betracht ziehen?

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