Robert C. Marley Wald der Toten

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Inhaltsangabe zu „Wald der Toten“ von Robert C. Marley

Komme später." Es ist die letzte SMS, die Chris von seiner Ex-Freundin empfängt. Doch in dieser Nacht wartet er vergeblich. Fran Lovey, eine junge Schwesternschülerin am Brighton General Hospital, kommt niemals zu Hause an. Detective Miriam Beckett wird auf den Fall angesetzt, der schnell eine unerwartete Wendung nimmt: Wenige Tage nach ihrem spurlosen Verschwinden meldet sich Fran plötzlich bei Chris: "Ich wollte euch nur Bescheid sagen, dass es mir gut geht. Bitte sag Mum und Dad und den anderen Bescheid." Dann legt sie auf. Ist die junge Frau einfach von zu Hause abgehauen? Beckett will das nicht glauben und wird auf fürchterliche Weise recht behalten: Denn Frans Anruf war nur der Auftakt zu einem perfiden Katz-und-Maus-Spiel, das der Täter mit der Polizei und Frans Familie treibt ... Psycho-Thriller voller "Hochspannung" - die neue Reihe von Bastei Entertainment! Bisher sind in der Reihe "Hochspannung" folgende weitere Titel erschienen: Vincent Voss - Tödlicher Gruß; R. S. Parker - Raus kommst du nie; Christian Endres - Killer's Creek - Stadt der Mörder; Linda Budinger - Im Keller des Killers; Andreas Schmidt - Dein Leben gehört mir; Uwe Voehl - Schwesternschmerz; Jens Schumacher - Die Tote im Görlitzer Park; Timothy Stahl - Haus der stillen Schreie; Vincent Voss - Du darfst mich nicht finden; Christine Drews - Dunkeltraum; Alfred Bekker - Der Blutzeichner: Kay Forster - Lächle, bevor du stirbst; A.K. Frank - Blutzorn

toller, spannender thriller - sehr empfehlenswert :-)

— romanasylvia

Der Thriller ist nicht schlecht, aber es fehlt ihm schlicht an Raffinesse und an ausgearbeiteten Handlungssträngen.

— AenHen

Es war schon an einigen Stellen spannend, aber nicht zum Fürchten.

— Lealein1906

Wenn Liebe umschlägt

— Rebecca1120

„Steig nicht zu Fremden ins Auto.“ Doch was kann alles passieren, wenn man zu einem Bekannten ins Auto steigt?

— DianaE

Dem Thriller fehlt die Spannung und Überzeugung.

— oztrail

Spannender Thriller mit realem Hintergrund

— SaintGermain

Schade, dass der Täter schon so früh bekannt war. Trotzdem sehr spannend, nur leider etwas zu kurz.

— CoffeeToGo

Ein superspannender Psychothriller, den man ungerne aus der Hand legt.

— Cookie1962

Ein spannender Roman um die Entführung einer jungen Krankenschwester.

— claudi-1963
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    Wald der Toten

    romanasylvia

    17. September 2017 um 14:35

    toller, spannender Thriller - sehr empfehlenswert :-) 

  • Kurz und knackig, aber leider nicht spannend

    Wald der Toten

    AenHen

    02. August 2016 um 14:04

    Fran Lovey ist 21 Jahre alt, macht eine Ausbildung zur Krankenschwester in Brighton, lebt mit ihrem Exfreund in einer WG zusammen und ist im Grunde genommen zuverlässig – wenn man ihre Mutter fragt – hat jedoch schon einmal häufiger wechselnde „Herrenbekanntschaften“ – was alle ihre Freunde wissen. Trotzdem verwundert es alle, dass sie nach einem Pubbesuch einfach verschwindet. Noch seltsamer wird es, als SMS und Telefonate von Fran bei der Familie eingehen. Was ist passiert? Ist sie entführt worden, hat sie sich abgesetzt? Familie, Freunde und Polizei rätseln und versuchen Fran zu finden. Mit jedem Tag wird ein Gewaltverbrechen wahrscheinlicher… Wenn ich nur einen Satz mehr schreibe, habe ich zuviel von der Handlung verraten, und die gibt leider nicht so viel her. Ich weiß, ein ebook hat so viele Seiten, wie ich es abhängig von der Schriftgröße anzeigen lasse – d.h. bei mir hatte „Wald der Toten“ von Robert C. Marley auf dem IPad 185 Seiten, oder anders ausgedrückt, an zwei Abenden war ich damit durch. Einerseits ist man ja irgendwie immer dafür, dass bei einem 600 Seiten Thriller jemand mal mutig alle Längen rausstreicht und die Sache um schlappe 100-200 Seiten kürzt, aber das fand ich dann doch ein bißchen arg wenig. Der Thriller ist nicht schlecht, aber es fehlt ihm schlicht an Raffinesse und an ausgearbeiteten Handlungssträngen. Der Beginn ist wirklich gut, liest sich flüssig und spannend, die Figuren sind in der Anlage gut gezeichnet. Aber dann hat man leider den Eindruck, als sei dem Autor außer der Grundidee und Konstellation der Figuren nicht mehr viel eingefallen, er schafft es – für mich – nicht seinen Protagonisten Leben einzuhauchen. Ich habe niemanden wirklich vor Augen, alles ein bißchen farb-, seelen- und charakterlos. Unter einem perfiden Katz-und-Maus-Spiel wie im Klappentext angedeutet, stelle ich mir in jedem Falle etwas mit mehr Tempo, mehr Turns, mehr Dramatik vor. Ich war etwas erstaunt, dass in Teil 2 aus dem Stand heraus dem Leser das Geheimnis um den „Entführer“ gelüftet wird, dachte aber, okay, dann geht es eben jetzt darum , wie ihm die Ermittlungsbehörden auf die Schliche kommen. Nein, auch das nicht. Die letztendliche Auflösung war auch einfach „da“, ohne Showdown oder ähnliches. Naja, im Fazit: nichts Besonderes, aber es war okay.

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  • Gute Geschichte, aber manchmal zu wenig Spannung

    Wald der Toten

    Lealein1906

    15. June 2016 um 12:08

    Das Buch „Wald der Toten“ hat mir ganz gut gefallen, mich aber nicht umgehauen, deswegen gebe ich dem Buch drei Sterne. Von einem Thriller erwarte ich normalerweise sehr viel Spannung, sodass ich Angst habe nachts schlafen zu gehen. Das hatte ich hier nicht. Es war schon an einigen Stellen spannend, aber nicht zum Fürchten. Fran Lovey wird an einem Abend von einer für den Leser noch unbekannten Person abgeholt, die sie aber gut kennt. Und dann hält er nicht mehr an. Das Interessante an dem Fall ist dann, dass der Täter Fran immer wieder SMS schicken und sie Telefonate machen lässt, um den Schein eines normalen Verschwindens zu bewahren. Als Ermittlerin in dem Fall lernen wir Miriam Beckett kennen. Sie vermutet anhand der Aussagen der Familie mehr hinter dem Fall, auch wenn sich Fran immer wieder meldet und ihre Vorgesetzten deswegen nicht an eine Entführung glauben. So beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Ob Fran am Ende gerettet und der Täter gefasst werden kann? Der Aufbau der Geschichte hat mir gut gefallen, es werden immer wieder Szenen abgewechselt: Fran mit ihrem Entführer, von dem der Leser etwa nach der Hälfte des Buches erfährt, wer es ist, die Familie und ihr Ex-Freund, die Ermittlungen von Miriam und auch das Privatleben der Kommissarin. Sehr gut gelungen fand ich vor allem die mathematischen Rechnungen zur Lösung des Problems vom Nachbar der Mutter von Miriam. Sehr sehr interessante Denkweise. Auch der Fall an sich mit den immer wieder abgegeben Lebenszeichen der Entführten finde ich gut entwickelt. Das Buch ist gut geschrieben, ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen. Als einziges gefehlt hat mir wirklich ein bisschen mehr Thriller-Stimmung, auch wenn es an einigen Stellen spannend war.

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  • Warum verschwinden Menschen spurlos?

    Wald der Toten

    Xanaka

    23. May 2016 um 13:53

    Fran Lovey, Schwesternschülerin am Brighton General Hospital, ist verschwunden. Das heißt, so richtig verschwunden ist sie eigentlich nicht. Sie meldet sich bei Chris ihrem Exfreund per SMS, dass sie später kommt. Tage später die nächste Meldung, in der sie Chris Bescheid gibt, dass es ihr gut geht und sie bald nach Hause kommt. Für die Polizei ist es zunächst ein Routinefall einer jungen Frau, die einfach mal für eine Zeit aus ihrem gewohnten Leben ausgebrochen ist. Lediglich Chris und auch die Familie von Fran ist überzeugt, dass sie gegen ihren Willen festgehalten wird. Und es wird noch ominöser. Fran fängt an sich telefonisch meist bei Chris zu melden. Aber ihre Stimme wird immer schwächer. Miriam Beckett, eine junge Detektivin, gibt sich mit dem lapidaren Erklärung der Polizei nicht zufrieden und beginnt intensive Recherchen.Warum ist Fran verschwunden? Warum ruft sie immer wieder ihre Familie an? Vor allem, warum ruft sie meist bei Chris an, obwohl sie doch einen neuen Freund hat? Warum meldet sie sich nie bei ihm? Gibt es überhaupt noch eine Chance für Fran?So viele Fragen stellen sich beim Lesen - und sie werden natürlich alle wunderbar beantwortet, wenn man das Buch gelesen hat. Das macht im Übrigen die Spannung dieses Buches auch. Diese Katz- und Mausspiel mit dem man als Leser konfrontiert wird. Oft weiß oder ahnt man als Leser mehr als die Polizei und hofft, dass diese dann auch irgendwann die richtigen Schlüsse ziehen wird.Wen es interessiert, was mit Fran Lovey passiert ist, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ein spannender Krimi den ich mit drei Lesesterne bewerte.

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  • Wenn Liebe umschlägt

    Wald der Toten

    Rebecca1120

    18. April 2016 um 09:15

    Nachdem die 21 jährige  Franny nach deinem Kneipenbesuch nicht nach Hause kommt, denkt die Polizei erst einmal, sie ist aus ihrem bisherigen Leben ausgebrochen und macht sich eine schöne Zeit. Einzig die Kripobeamtin Miriam glaubt dem besorgten Exfreund und den Eltern….Der Titel des Buchs hat mich dazu bewogen es zu lesen. Aber so richtig nachempfinden konnte ich die im Buch genannte Begründung nicht.Das Lesen des Buchs war sehr kurzweilig. Miriam als Hauptakteur in dem Krimi war mir gleich von Anfang an sympathisch, ihr Einfühlungsvermögen, ihre Fähigkeit sich auf neue Dinge einzulassen. Der etwas neugierige Nachbar ihrer Mutter wurde auf sehr schöne Weise mit seinen kautzigen Eigenheiten beschrieben – sehr gut gemacht. Hier fand ich auch die Beschreibung, wie er mittels seines Lehrwissens >ehemaliger Mathematiklehrer< die Funkdaten analysiert und dadurch den Ort des Verstecks ermittelt hat, bemerkenswert. Das fand ich glaubhaft und verständlich dargestellt.Weniger gefallen hat mir, als auf Seite 79 der Täter ohne Ankündigung/Vorwarnung  dem Leser der Täter bekanntgegeben wurde. Das fand ich etwas abrupt, wie ein Bruch beim Lesen und außerdem war da ab diesem Zeitpunkt bei mir die Spannung weg. Bis zum Ende war das dann nur noch die Beschreibung der polizeilichen Ermittlung und ich >der Leser< war außen vor. Schade.

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  • Vollgepackt bis obenhin

    Wald der Toten

    CoffeeToGo

    14. April 2016 um 11:50

    InhaltDetective Miriam Beckett wird auf den Fall der verschwundenen Fran Lovey angesetzt. Fran verschwand nach einem Besuch im Pub spurlos, doch dann beginnt sie sich wieder regelmäßig zu melden. Für Freunde und Familie ist klar: Fran wurde entführt. Aber wie sollen sie die Polizei davon überzeugen, wenn sie sich doch jeden Tag meldet?Eigene MeinungDas Buch ist flüssig geschrieben und hat mich von Anfang an mitgerissen. Wir begleiten hauptsächlich Miriam bei ihren Ermittlungen, wobei wir auch in ihr Privatleben schauen. Erst war ich verwundert und habe mich gefragt, warum wir so viel von ihrem scheinbar unwichtigem Leben erfahren. Doch später wird klar, warum ihr Leben eine so wichtige Rolle spielt.Außerdem lernen wir Frans Freunde und Familie kennen, die eine wichtige Rolle in ihrem Leben und bei der Suche nach ihr spielen. Sie sind allesamt sehr authentisch und glaubwürdig gestaltet. Zudem erleben wir, wie grausam der Täter zu Fran ist und vor allem wer er ist.Dass der Täter schon so früh bekannt gegeben wurde (gegenüber dem Leser), hat mich ein kleines bisschen enttäuscht, da so ein entscheidender Rätselpunkt wegfällt. Allerdings hat mir die Darstellung des Täters richtig gut gefallen. Bei jeder neuen Grausamkeit gegenüber Fran merkt man, wie krank er eigentlich ist und gleichzeitig was er für ein riesiges Lügenkonstrukt aufrecht erhalten muss.Mir hat das Buch sehr gefallen. Der einzige Kritikpunkt ist Miriams Nachbar. Das erschien mir dann doch etwas unglaubwürdig und vor allem wie er ihr hilft war sehr konstruiert.FazitSpannender, nur leider recht kurzweiliger Thriller für zwischendurch.

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  • Die verschwundene Frau

    Wald der Toten

    cybergirll

    13. April 2016 um 13:31

    Fran Lovey ist von einem Besuch im Pub nicht nach Hause gekommen.Sie hat nur eine SMS an ihren Exfreund und Mitbewohner geschickt, dass sie später kommt.Als sie am nächsten Tag auch nicht auf der Arbeit ist macht ihre Mutter sich große Sorgen und geht zur Polizei.Dort ist man nicht bereit ihr nach so kurzer Zeit weiterzuhelfen. Auch als die Tage vergehen glaubt die Polizei nicht an ein Verbrechen da die Vermisste sich immer wieder telefonisch meldet und sagt, dass es ihr gut geht.Nur Sergeant Miriam Becket glaubt der Familie, dass Fran nicht freiwillig verschwunden ist und sucht nach dem Mädchen.Wald der Toten ist ein kurzer Krimi von Robert C. Marley und gehört zu der Reihe „Hochspannung“ in der Krimis von verschiedenen Autoren erschienen sind.Die besagte Hochspannung blieb bei dem Buch leider aus. Ich habe mir hier mehr erhofft, gerade weil es ein Buch mit nur 230 Seiten ist und das Thema interessant klang.Aber selbst auf den wenigen Seiten zog sich die Ermittlung in die Länge oder kam gar nicht erst richtig in Gang.Auch gab es für mich einige Ungereimtheiten auf die der Autor aber nicht weiter einging.Da es ein kurzer Krimi ist kann man ihn schnell zwischendurch lesen man darf sich aber nicht zu viel Spannung davon versprechen. 

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  • Auf Verbrecherjagd

    Wald der Toten

    ConnySch

    04. April 2016 um 21:20

    Das Buch „Wald der Toten“ von Robert C. Marley ist ein Psychothriller, der auf einem ungeklärten Verbrechen basiert, jedoch frei erfunden ist. „Komme später“ - das sind die letzten Worte die Chris per SMS von seiner Ex-Freundin Fran erhält. Danach ist die junge Frau verschwunden. Detective Miriam Becket übernimmt den Fall, da ihr Vorgesetzter und auch ihre Kollegen nicht an ein Verbrechen glauben. Dies wird von der Tatsache unterstützt, dass Fran sich in unregelmäßigen Abständen seit ihrem Verschwinden telefonisch bei Chris meldet. Würde sie das tun, wenn sie nicht freiwillig weggegangen wäre? Miriam und Frans Ex glauben nicht an das Weggehen der jungen Frau, sondern an eine Entführung. Doch wer steckt dahinter? Frans verheirateter Chef, mit dem sie eine Affäre hatte? Ihr aktueller Freund Marcus, der zu perfekt erscheint und eifersüchtig auf Chris ist? Oder gar Chris selbst? Hilfe bei der Suche nach dem Täter erhält Miriam von einem alten Mathelehrer. Er ist der Nachbar ihrer verstorbenen Mutter. Kann er den Aufenthaltsort von Fran errechnen? Kann Miriam Fran noch lebend retten? Oder kommt für die junge Krankenschwester alle Hilfe zu spät? Der Thriller ist sehr spannend geschrieben. Der Autor erzählt die Geschichte aus verschiedenen Sichten, mal aus der von Fran, mal aus der des Täters und dann wieder aus der Sicht der Ermittlerin Miriam. Was mich etwas stutzig macht, ist, dass der Täter zusammengeschlagen und auch deutlich im Gesicht verletzt wird, dies jedoch bei einer anschließenden Polizeikontrolle nicht einmal angedeutet wird.

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  • Wald der Toten

    Wald der Toten

    nellsche

    07. March 2016 um 07:53

    Fran Lovey will mit einer Freundin zusammen in einem Pub ein WM-Fußballspiel schauen. Als das Spiel vorbei ist, macht sie sich auf den Heimweg. Doch dort kommt sie nie an. Denn unterwegs wird sie von einem Bekannten angesprochen und sie nimmt sein Angebot an, sie nach Hause zu fahren, an. Doch er bringt sie nicht nach Hause, sondern entführt sie. Frans Familie und Freunde melden sie schon am nächsten Tag als vermisst, da Fran sonst immer sehr zuverlässig ist und noch keinen Tag während ihrer Ausbildung verpasst hat oder krank war. Die zuständige Ermittlerin, Sergeant Miriam Beckett, nimmt sich der Sache an. Aufgrund der Erzählungen von Frans Familie und Freunden hat sie die Vermutung, dass etwas Schlimmes passiert ist. Sie beginnt mit ihren Ermittlungen. Der Prolog, in dem das Verschwinden von Fran beschrieben wird, ist wirklich spannend. Als sie dabei war, in den Wagen des Bekannten zu steigen, hätte ich am liebsten gerufen „nein, tu das nicht!“. Die Ermittlerin Miriam Beckett muss sich in ihrem Privatleben zusammen mit ihrer Schwester Tess um die Haushaltsauflösung ihrer kürzlich verstorbenen Mutter kümmern. Dabei lernt sie auch den Nachbarn Albert Gower kennen. Zuerst wird er als neugieriger, penibler Nachbar dargestellt, doch als Miriam ihn näher kennen lernt, wird er sympathisch und er wird zu einem späteren Zeitpunkt eine wichtige Information für Miriam haben. Die Ermittlerin ist sehr bemüht, Frans Verschwinden aufzuklären, doch das ist nicht so einfach. Die Geschichte ist gut durchdacht und der Schreibstil leicht verständlich. Ich konnte der Geschichte zu jeder Zeit folgen, ohne zurück blättern zu müssen oder ähnliches. Für meinen Geschmack hätte der Grund für die Entführung bzw. die Tat gerne noch etwas spektakulärer begründet sein können. Dass der Täter ein psychisches Problem hat, ist klar, doch das hätte gerne noch intensiver dargestellt werden können. Es war durchgehend eine gute Spannung und ich vergebe 4 Sterne.

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  • DER TÄTER IST UNTER UNS

    Wald der Toten

    Gral

    05. February 2016 um 14:33

    Eine spannende Geschichte vom Anfang bis zum bitteren Ende. Der Autor versteht  es, seine Leser über den gesamten Erzählstrang hin zu fesseln. Eine Geschichte, die tragischer nicht enden könnte. Ausgerechnet Marcus, der feste Freund von Fran wird im Verlauf der Geschichte vom Entführer zum Mörder. Miriam von der britischen Polizei in Sussex ist dem Täter eigentlich schon sehr dicht auf den Fersen. Doch Marcus hatte sie ganz bestimmt nicht auf ihrer Rechnung gehabt. Fran ruft immer wieder bei ihrem Ex David an und so beschleunigt sich dieser spannungsgeladene Krimi zu einem makaberen Katz - und Maus Spiel. Doch am Ende verliert das Opfer.

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  • Potential verschenkt

    Wald der Toten

    amena25

    03. February 2016 um 20:51

    Zu Beginn des Romans bekommt man einen ersten Eindruck von Fran, der netten, höflichen Krankenschwester, die ihr Leben ändern will und eine Entscheidung getroffen hat. Auf dem Heimweg von einem Pub-Besuch wird Fran von einem Bekannten abgepasst, der ihr anbietet, sie mit dem Auto nach Hause zu bringen. Stattdessen fährt er aber an ihrem Haus vorbei in ein abgelegenes Waldstück, wo er sie zwingt, eine SMS an ihren Mitbewohner zu schicken, um ihm mitzuteilen, dass es später werde. Allerdings kommt sie nie zu Hause an, erscheint nicht bei ihrer Arbeitsstelle und wird von ihrer Mutter als vermisst gemeldet. Sergeant Miriam Beckett nimmt sich des Falls an, obwohl ihre Vorgesetzten nicht an ein unfreiwilliges Verschwinden Frans glauben. Beckett erfährt, dass Fran zwischen zwei Männern stand, ihrem Exfreund und Noch-Mitbewohner Chris, und ihrem neuen Freund, Marcus. Beide wirken verdächtig: Marcus, der aggressiv und verstört auf Frans Verschwinden reagiert, und Chris, der mit seiner Rolle als Exfreund in Frans Leben nicht zufrieden war. Allerdings gibt es in Frans Leben noch so manch anderes Rätselhafte. Offenbar hatte sie einige weitere Männerbekanntschaften, sodass die Reihe der Verdächtigen lang ist. Kurze Einblicke erhält man in Sergeant Becketts Privatleben, die nach dem Tod ihrer Mutter deren Haus räumen muss und sich mit dem schlechten Gewissen rumplagt, sich zu wenig Zeit für sie genommen zu haben. Diese Szenen bleiben aber recht knapp und später erfährt man fast gar nichts mehr darüber. Eigentlich schade, da Miriam Beckett eine sympathische Ermittlerin abgibt, die der Fall deutlich mehr mitnimmt, als es sollte und man gern mehr über sie wissen würde. Erstaunlich schnell, etwa in der Mitte des Romans, wird klar, wer der Täter ist, was der Spannung ziemlich abträglich ist. Allerdings sind die Beweggründe des Täters noch nicht erkennbar, sodass man hofft, darüber mehr zu erfahren. Leider wird dies aber erst im Schluss ziemlich knapp abgehakt und dadurch nicht so ganz nachvollziehbar. Insgesamt lesenwert, spannend, aber stellenweise wird Potential verschenkt.

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  • eine junge Frau wird entführt

    Wald der Toten

    Frenx51

    02. February 2016 um 18:29

    Die junge Schwesternschülerin Fran verschwindet spurlos. Sie hatte mit einer Freundin im Pub ein Fußballspiel geschaut und wollte danach direkt zur ihrer gemeinsamen Wohnung mit ihrem Exfreund Chris, der auf sie warten wollte, da sie keinen Schlüssel dabei hatte. Doch dort kam sie nie an und schickte stattdessen eine einfach SMS an ihn, dass sie später kommt. Frans Mutter meldet ihre Tochter direkt am nächsten Morgen bei der Polizei als vermisst, doch die Polizisten tun sie als hysterische Mutter ab, deren Tochter mal Zeit für sich braucht oder einen Liebhaber hat. Die Polizistin Miriam Beckett wird auf den Fall angesetzt und merkt schnell, dass an diesem Fall etwas dran ist und gehandelt werden muss, doch sie erhält wenig Unterstützung und ermittelt nach besten Möglichkeiten. Fran meldet sich in den Tagen immer wieder bei ihrem Exfreund Chris, was der Familie Hoffnung gibt, doch sie klingt komisch und schnell wird klar, dass etwas mit ihr nicht stimmt und sie irgendwo festgehalten wird. Zuerst wird keiner der Familienmitglieder verdächtigt, doch schnell wird dem Leser erklärt wer der Täter ist. Fran ist eigentlich eine ganz sympathische junge Frau, die sehr viel in ihre Krankenschwesterausbildung steckt und einen Freund hat, dem sie treu ist. Ansonsten aber als Single eher unanständig ist und viele Männerbekanntschaften pflegt. Deshalb wird ihr Verschwinden anfangs nicht ernst genommen und auch ein möglicher Täter aufgrund dieser Freizügigkeit in Frage kommt. Im Verlauf des Buches und aufgrund der Schilderungen ihreres Exfreundes hat man aber immer auch wieder das Gefühl, dass Fran weiß wie sie die Männer um den Finger wickeln kann, sie die Hosen anhat und ihr die Männer zu Füßen liegen und alles für sie machen. Im Buch werden immer wieder die Perspektiven gewechselt, sodass man Passagen aus dem Blick vom Täter, von Fran und ansonsten als Außenperspektive von Miriam bzw. anderen Personen erhält. Dadurch wird die Spannung gut aufrecht erhalten und man erhält einen Blickpunkt auf unterschiedliche Personen. Leider fand ich es etwas schade, dass schon während der Hälfte des Buches der Entführer und späterer Täter klar war und man sich seine möglichen Motive bereits vorstellen konnte. Ebenfalls wurde durch den Titel bereits klar, dass Fran im Laufe des Buches wohl sterben muss. Dies trübte leider die Spannung etwas, ansonsten fand ich das Buch lesenswert. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und trotz der Einschränkungen lies sich das Buch zügig und gut lesen.

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  • Wald der Toten

    Wald der Toten

    jackdeck

    06. January 2016 um 21:00

    Wald der Toten erzählt vom Verbrechen an Fran Lovey, einer angehenden Krankenschwester. Gerade noch fröhlich mit einer Freundin im Stammpub beim Fußball kucken, steigt sie danach in das Auto eines Bekannten ein und wird entführt. Zuhause in der WG wartet ihr Exfreund Chris, dem sie nach dem Verschwinden noch eine SMS schickt, in der sie schreibt, dass sie etwas später kommt. Doch ihr Entführer lässt sie nicht gehen, er zwingt sie sogar dazu, Chris noch einige Male anzurufen und anzukündigen, dass sie bald nach Hause kommt. Das Lesen des Buchs war sehr kurzweilig. Miriam als Hauptakteur in dem Krimi war mir gleich von Anfang an sympathisch, ihr Einfühlungsvermögen, ihre Fähigkeit sich auf neue Dinge einzulassen. Der etwas neugierige Nachbar ihrer Mutter wurde auf sehr schöne Weise mit seinen kauzigen Eigenheiten beschrieben – sehr gut gemacht. Hier fand ich auch die Beschreibung, wie er mittels seines Lehrwissens >ehemaliger Mathematiklehrer< die Funkdaten analysiert und dadurch den Ort des Verstecks ermittelt hat, bemerkenswert. Das fand ich glaubhaft und verständlich dargestellt. Die Thematik immer aktuell. Der Wunsch nach Unabhängigkeit und Freiheit bei jedem jungen Menschen so präsent wie die damit verbundene Gefahren .Der Unerfahrenheit , die unbesorgte Art mit ungewohnten Situationen umzugehen wird in diesem Buch als Hintergrund sehr gut ausgearbeitet. Ein solider Thriller mit einer sympathischen Ermittlerin, der mich über die gesamte Länge  gut unterhalten hat.

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  • Kurz und gut

    Wald der Toten

    SusanneSH68

    03. January 2016 um 19:25

    Die Schwesterschülerin Fran Lovey kommt von einem Kneipenbesuch nicht nach Hause. Ihr Freund Chris bekommt in der folgende Zeit lediglich kurze SMS oder Anrufe von ihr, wo sie ihre baldige Rückkehr ankündigt. Die Polizeiführung  glaubt nicht an ein Verbrechen. Lediglich Detective Miriam Beckett hat nach Gesprächen mit der Familie ein ungutes Gefühl und nimmt Ermittlungen auf. Dieser relativ kurze Krimi ist sehr gut zu lesen und hält auch die ganze Zeit die Spannung, obwohl der Leser nicht erst am Ende erfährt, wer der Täter ist. Die ermittelnde Miriam Beckett hat mir als Figur sehr gut gefallen und hätte sicherlich auch Potential für weitere Geschichten und auch umfangreichere Krimis.  Auf jeden Fall eine Krimientdeckung, die hoffentlich noch fortgesetzt wird, gerne auch etwas umfangreicher.

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  • Verschwunden

    Wald der Toten

    Legeia

    Klappentext: "Komme später." Es ist die letzte SMS, die Chris von seiner Ex-Freundin empfängt. Doch in dieser Nacht wartet er vergeblich. Fran Lovey, eine junge Schwesternschülerin am Brighton General Hospital, kommt niemals zu Hause an. Detective Miriam Beckett wird auf den Fall angesetzt, der schnell eine unerwartete Wendung nimmt: Wenige Tage nach ihrem spurlosen Verschwinden meldet sich Fran plötzlich bei Chris: "Ich wollte euch nur Bescheid sagen, dass es mir gut geht. Bitte sag Mum und Dad und den anderen Bescheid." Dann legt sie auf. Ist die junge Frau einfach von zu Hause abgehauen? Beckett will das nicht glauben und wird auf fürchterliche Weise recht behalten: Denn Frans Anruf war nur der Auftakt zu einem perfiden Katz-und-Maus-Spiel, das der Täter mit der Polizei und Frans Familie treibt ... Der Autor: Robert Cedric Marley, Jahrgang 1971, ist Goldschmiedemeister und fertigt als Mitglied des Magischen Zirkels Zauberapparate an. Seit seiner Jugend liebt er Sherlock Holmes und besitzt ein eigenes Kriminalmuseum. Wenn er nicht gerade schreibt, neue Zaubertricks erfindet oder in geheimer Mission in Großbritannien unterwegs ist, unterrichtet er Kinder und Jugendliche in Selbstverteidigung und Selbstbehauptung. Er lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in einer sehr alten Stadt. Im März 2015 wurde Marley mit dem HOMER-Literaturpreis in Bronze ausgezeichnet. Meine Meinung: Nach einem Pubbesuch ist die Krankenschwester Fran wie vom Erdboden verschluckt. Dass etwas mit ihr passiert sein könnte, fällt zunächst nicht auf, denn sie meldet sich per SMS, dass sie später kommt. Doch bei ihrer Mutter schrillen die Alarmglocken, auch wenn die telefonischen Nachrichten nicht ausbleiben. Warum würde sich ihre Tochter so verhalten? Es muss deutlich mehr dahinter stecken, und das glaubt auch Detective Miriam Beckett, die sich fortan um den undurchsichtigen Fall kümmert. Bis zum bitteren Ende. "Wald der Toten" ist ein kurzweiliger, spannender Thriller aus der Feder von Robert C. Marley. Das Katz- und Mausspiel, das sich der Täter mit der Polizei liefert, zehrt nicht nur an den Nerven der Familie und Freunde, sondern auch an denen der Leser. Besonders beeindruckend fand ich, dass die Geschichte emotional in die Tiefe ging und die Perspektivwechsel Einblick in die Gedanken, Ängste und Hoffnungen der Personen gewährt wurden. Man fühlt die Verzweiflung, das Bangen und die Ohnmacht förmlich. Frans Mutter fand ich sehr stark, die von Anfang an nicht daran dachte, dass ihre Tochter einfach mal alles hinter sich lässt, sondern dass ein Verbrechen dahinter stecken könnte. Und sie hat mit Detective Beckett eine Frau gefunden, die ihre Sorgen und Ängste teilt. "Wald der Toten" ist ein Buch, das mit viel Spannung daherkommt, beklemmend ist und für Gänsehaut sorgt. Das Einzige, was ich mir gewünscht hätte, ist, dass es durchaus länger hätte sein können. 4 Sterne.

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