Gleich vorweg: Ich musste mich mit diesem Buch wirklich abmühen und ich habe vorerst den Kampf aufgegeben.
Es liegt seit Jahren bei mir rum und nun wollte ich es mir mal vorknöpfen, aber ganz ehrlich, das ist einfach so langweilig... Und (in meinen Augen) schlecht/unbeholfen geschrieben.
Ist 'ne Fantasy Standard Story, wo es um einen Jungen aus irgend'nem Kuhdorf geht, der plötzlich von einem weisen Alten Zauberer abgeholt wird, weil er natürlich was ganz besonderes und "der Auserwählte" ist. Jaaa...
Aber ganz ehrlich, dass es so eine Standardkost ist, ist nicht mal wirklich das Schlimme. Darauf hatte ich mich ja eingestellt. Aber der schlechte Schreibstil gepaart mit einem Schneckentempo an Erzählfluss (der Zauberer und der Junge eiern eine gefühlte Ewigkeit durch die Gegend, ohne das IRGENDWAS Storyrelevantes passiert) und den "Weisheiten" des Zauberers, die einem ständig auf's Auge gedrückt werden, die man so wohl in jedem Glückskeks finden kann, sorgen einfach dafür, dass man beim Lesen fast schon darum bettelt, es möge endlich vorbei sein. Ständig kommt einem das Buch mit irgendwelchen Botschaften wie "Die Umwelt ist ganz toll und darf nicht beschmutzt werden" oder "Hochmut kommt vor dem Fall, sei immer nett".
Es werden einem auch von Anfang an Namen um die Ohren (oder eher um die Augen) gehauen, mit denen man Null anfangen kann und der alte Labersack erzält ständig was von irgendwelchen Dingen die in früherer Zeit passiert sind und welche tollen Helden es nicht alles gab. So funktioniert World Building aber nicht... Das ist so, als würdest du Charaktere, Namen, Daten, Geographie, Sprache und das alles in einen Sack stopfen, durchschütteln und dann auf den Leser draufschmeißen.
Wie gesagt, ist einfach nicht gut geschrieben mMn. und es erinnert mich ein wenig an meinen Reread von Eragon.
Der Mann hatte vorher wohl noch nie ein Buch geschrieben... Ich bin nicht mal wirklich böse auf das Buch (auch wenn es hier so wirken mag), aber es ist die Mühe, die man beim Lesen hat einfach nicht wert und dann steht auf dem Buchrücken natürlich mal wieder so ein Schmarrn wie "Der nächste Tolkien".
Robert Carter
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Das Buch ist ganz gut, aber reicht dann doch nicht an Herr der Ringe ran. Die Geschichte ist gut und auch spannend, aber stellenweise doch zu langatmig. Schreibstil ist auch gut, nur die Namen sind zum teil kaum auszusprechen. Also gutes Mittelmaß für mich.
In einem renommierten New Yorker Verlagshaus geschieht ein Verbrechen: Der Starlektor Parker Foxcroft wird in seinem Büro ermordet aufgefunden. Kaum ein Mitarbeiter im Haus, den Foxcroft nicht in irgendeiner Form beleidigt hätte, ferner gedemütigte Autoren und verschmähte Geliebte - Verdächtige gibt es genug. Aber die Ermittlungen der Polizei konzentrieren sich hauptsächlich auf den Verleger Nicholas Barlow, der wenige Tage vor dem Mord eine lautstarke Auseinandersetzung mit dem Lektor hatte. So sieht Barlow keinen anderen Ausweg, als Amateurdetektiv zu spielen, um den Verdacht von sich abzuwenden. Der Hinweis, der ihn dann zum wahren Täter führt, kann nur von einem literarisch Bewanderten entschlüsselt werden...
Dies ist ein Krimi der eleganten und witzigen Art. Der Wort - und Sprachgebrauch ist passend auf den Protagonisten zugeschnitten, schliesslich ist dieser Verleger. Es gibt kleine Schwächen in der Logik des Mordes ansonsten ist das Buch rima.











