Robert Charles Wilson

 3.8 Sterne bei 264 Bewertungen
Autor von Spin, Axis und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Robert Charles Wilson

Robert Charles Wilson, geboren 1953 in Kalifornien, wuchs in Kanada auf und lebt mit seiner Familie in Toronto. Er zählt zu den bedeutendsten Autoren der modernen Science-Fiction. Er hat etliche Romane veröffentlicht, darunter den internationalen Bestseller "Spin". Neben zahlreichen Nominierungen wurde er mehrfach für seine Romane ausgezeichnet, unter anderem mit dem Philip K. Dick Award, dem John W. Campbell Award und dem Hugo Award.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Robert Charles Wilson

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Buchformat:
Cover des Buches Spin (ISBN:9783641149185)

Spin

 (100)
Erschienen am 21.07.2014
Cover des Buches Darwinia (ISBN:9783453526464)

Darwinia

 (27)
Erschienen am 01.02.2010
Cover des Buches Quarantäne (ISBN:9783453523166)

Quarantäne

 (24)
Erschienen am 03.09.2007
Cover des Buches Die Chronolithen (ISBN:9783453521056)

Die Chronolithen

 (23)
Erschienen am 02.09.2005
Cover des Buches Chronos (ISBN:9783453524484)

Chronos

 (12)
Erschienen am 02.06.2008
Cover des Buches Julian Comstock (ISBN:9783453525665)

Julian Comstock

 (10)
Erschienen am 01.09.2009
Cover des Buches Kontrolle (ISBN:9783453316584)

Kontrolle

 (7)
Erschienen am 09.01.2017
Cover des Buches Netzwerk (ISBN:9783453316577)

Netzwerk

 (6)
Erschienen am 13.06.2017

Neue Rezensionen zu Robert Charles Wilson

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Rezension zu "Quarantäne" von Robert Charles Wilson

Alles in allem gut
tine-schreibtvor 2 Monaten

Robert Charles Wilson ist so ein Ein-Prämisse-Autor. Er hat eine einzige Prämisse - eine unerklärliche Veränderung mit globalen Auswirkungen findet statt - die er in zig verschiedenen Varianten durchexerziert. Mal wird ein Kontinent ausgetauscht, mal nur eine kleine Stadt, mal verschwinden die Sterne, mal entsteht ein außerirdisches Ding auf der Erde... Das ist sein Thema und er bleibt dabei. Kann ich respektieren.

'Quarantäne' unterscheidet sich dahingehend von den anderen Büchern, die ich von Wilson gelesen habe, dass es tatsächlich ziemlich charakterzentriert ist (die anderen tun nur so, um die Seitenzahl aufzupolstern und davon abzulenken, wie dünn der Plot in Wahrheit ist). Er geht auch hier nicht so sehr in die Tiefe wie er es könnte, aber es reicht, damit ich das Buch gleich beim ersten Versuch zu ende bekommen und später sogar noch ein zweites mal gelesen habe und es auch dieses mal gut fand. 
Mir gefällt v.a. die Perspektive des Aliens. Die Art, wie es mit dem Eingriff in seinen Seelenfrieden umgeht, seine einsame Reise, alles sehr reizvoll. 

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Rezension zu "Kontrolle" von Robert Charles Wilson

Robert Charles Wilson - Kontrolle
einz1975vor 6 Monaten

Alles fängt an... vielleicht ist es in diesem Fall schwierig wirklich mit dem Anfang zu beginnen. Denn vielmehr entwickelt sich erst im Lauf der Geschichte der eigentliche Hintergrund, warum hier wer auf der Flucht ist. Cassie, ein junges Mädchen, hat vor einigen Jahren ihre Eltern verloren. Zusammen mit ihrem Bruder lebt sie aktuell bei ihrer Tante. Als Leser erfahren wir auch ziemlich schnell, dass dafür seltsame menschenähnliche Wesen mit grünem Blut verantwortlich sind. Das klingt ganz nach Marsianer, aber weit gefehlt, vielmehr kommen sie direkt von der Erde. Sie stammen von der Hyperkolonie, eine Art Energie, welche sich um den gesamten Globus erstreckt.

Diese wiederum scheint eine ganz eigene Art von Leben zu sein, welche mit dem ersten Radiosignal eindeckt wurde. Soviel zum Hintergrund, gegen was oder besser, gegen wen man hier auf der Hut sein muss. Wir befinden uns zwar im Jahr 2014, sind technologisch aber auf dem Stand der 50er Jahre stehen geblieben. Das mag zum einen ein Vorteil sein, weil wir einige der schlimmsten Erfindungen noch nicht am Menschen ausprobiert haben, aber auf der anderen Seite, werden wir Menschen in unserer Entwicklung gestoppt. Wie schnell und rasant sich in den letzten Jahren die Elektronik entwickelt hat, gerät hier völlig in Vergessenheit.

Cassie erkennt nun, dass diese Wesen hinter ihr her sind. Sie flieht und als zweite Story, startet auch ein Wissenschaftler mit der Flucht, als eines dieser Wesen an seine Haustür klopft. Es passieren noch einige wirklich gruslige Taten, welche rückblickend wohl nur ein Mensch verüben kann. Was Leben ist oder wie es geschätzt wird, scheint in diesem Buch nicht wirklich eine Rolle zu spielen. So versteht sich irgendwie auch das Ende. Wo vorher noch von Leben und Reproduktion gesprochen wird, haben die Menschen nichts Besseres zu tun, als sich plötzlich die Köpfe einzuschlagen. Interessant war jedoch der Gedanken, dass wir alle nur gesteuert werden.

Nicht wirklich neu, aber in diesem Fall wurden eben die Radiosignale neu interpretiert. Sanfte Worte für den aufbrausenden Humanoiden. Dennoch verläuft der Roman sehr vorhersehbar und selbst die großen Überraschungen am Ende sind schon von Anfang an zu erkennen. Nette kleine Beschreibungen helfen zwar sich das Geschehen gut vorzustellen, jedoch bleibt der Ablauf einfach zu stumpf. Gerade hier wären die interessanten Gespräche mit diesen Wesen viel wichtiger gewesen, als plumpe Aktion, in der halbe Kinder mit Waffen unterwegs sind. Irgendwie schade, denn Robert Charles Wilson hat wirklich einen eigenen Stil sich die Welt in der Zukunft vorzustellen.

Fazit:
Kontrolle hat, wer nicht zulässt, dass ein anderer sie bekommt. Menschen lieben ihre Freiheit und so sollte jeder auch leben können. Robert Charles Wilson schickt uns jedoch in einen fast aussichtslosen Kampf gegen ein Bewusstsein, welches uns zwar Frieden bringt, aber unter Kontrolle hält. Leider verläuft sie Story sehr schwerfällig und nur selten horcht man als Leser auf. Die Charaktere handeln nicht immer logisch und oft auch unnötig brutal. Ohne groß mit der Moral zu winken, schließt er auch das Ende ein und es bleibt die Frage offen, ob wir Menschen nicht vielleicht doch besser unter Kontrolle gehalten werden sollten.

Matthias Göbel

Autor: Robert Charles Wilson
Taschenbuch: 398 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 01.02.2017
ISBN: 9783453316584

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Rezension zu "Kontrolle" von Robert Charles Wilson

Etwas andere Außerirdische
TanteGhostvor 2 Jahren

Die Handlung begann echt spannend, aber es flachte dann doch gewaltig ab. - Schade

Vom Einstieg in das Buch war ich direkt mal total begeistert. Alles beginnt wie eine ganz normale Handlung. Man könnte meinen, man liest eine ganz normale Story aus den USA. Aber dann kommen auch schon die ersten ungewöhnlichen Komponenten dazu. - Ein Leiche, die überfahren wurde und aus der eine grüne Masse verdampft. Dann eine unterschwellige Gefahr und kurze Erklärungen. Und zack – ist man in einer neuen, ganz eigenen Welt gefangen.
Das Lesen war eine sehr einfach Sache. Zum einen war die Story nicht so schwer zu begreifen. Bis auf ein paar Begriffe, die jetzt auf die andere Macht hin deuten, war es eine sehr einfache Story. Leichte Kost, die super als Feierabendlektüre geeignet war.
Bei Unterbrechungen war es nicht mal nötig, das Ende eines Kapitels abzuwarten. Einfach irgendwo pausiert und dann wieder angefangen. Ratz fatz war ich wieder in der Handlung drin und wusste, wo ich war. Es kam allerdings auch erleichternd hinzu, dass die Handlungsstränge, zwei an der Zahl, recht schnell zueinander gefunden haben.
Für meinen Geschmack war alles ein bisschen ganz schlimm flach gehalten. Kaum eine überraschende Wende, keine Überraschungen in der Handlung und keine neuen Charaktere, die dazu gekommen wären. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das auch eine ganze Nummer aufregender gegangen wäre.
Alles in Allem ein Buch, dass mich anfangs zwar ein wenig überrascht hat, zum Ende hin aber extrem flach, fast langweilig, geworden ist. Keine Weltliteratur, aber ein Fall von einem gelesen und gut.

Für mich war das Buch jetzt ein Fall von einmal gelesen und gut. Deswegen möchte ich auch keine Leseempfehlung aussprechen. Man hätte durchaus etwas aus diesem Thema machen könnte, aber der Autor hat es nicht geschafft. Nein, ich bin nicht zu hundert Prozent überzeugt. - leider

(Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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