Robert Charles Wilson Darwinia

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Inhaltsangabe zu „Darwinia“ von Robert Charles Wilson

Was wäre, wenn sich Europa von einem Tag auf den anderen in eine gigantische Dschungelwelt verwandeln würde? Und wenn sich amerikanische Forscher aufmachen würden, diesen neuen Kontinent namens Darwinia zu erkunden? Und wenn sie dort eine Entdeckung machen würden, die unser Verständnis des Universums für immer verändert? Richtig: Es wäre eines der größten Abenteuer aller Zeiten …<br /><br />

Neben der SF ein richtiger Abenteuerschmöker, den ich mit wachsender Begeisterung gelesen habe.

— Liseron
Liseron

Fand's nach 100 S. so langweilig, dass ich's weggelegt habe.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Darwinia" von Robert Charles Wilson

    Darwinia
    Manfred_SH

    Manfred_SH

    24. December 2010 um 16:00

    Ein bisschen viel Fantasy wird verlangt, um das Buch zu verstehen. Mir hat es nicht so gut gefallen, war einmal drauf und dran es wegzulegen.

  • Rezension zu "Darwinia" von Robert Charles Wilson

    Darwinia
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2010 um 20:45

    Guilford Law ist noch ein Kind, als eines Abends kurz nach dem Ersten Weltkrieg ein gleißendes Licht die Welt in Schrecken versetzt und den europäischen Kontinent in eine wilde, fremdartige Dschungelwelt verwandelt. Viele Jahre später verlässt eben jener Guilford Law, mittlerweile Fotograf und Vater einer Tochter, die nun Alte Welt Amerika, um die langsam an den Küstenlinien neubesiedelte Welt - getauft auf den Namen Darwinia, mit einem Expeditionsteam zu erforschen und ihr Geheimniss zu lüften. Ein Geheimnis, das nicht nur die verschwundenen Menschen Europas betrifft, sondern Guilford selbst. Ein Geheimnis, das ihm fast jede Menschlichkeit raubt... Robert Charles Wilson, hauptsächlich bekannt durch den Science Fiction Hit "Spin", bleibt sich auch mit dem vermeindlichen Abenteuerroman "Darwinia" treu. Die Reise ins Herz der Finsternis a la Jospeh Conrad bleibt aus. Ebenso Wilsons Nähe zu seinen Hauptfiguren und sein ausgezeichneter Stil. Darwinia ist Science Fiction, versteckt unter einem Belag aus halbgezeichneten Figuren, mystischen Göttern und einer jahrzehntelangen Zeitlinie, die im Buch abgeklappert wird. Ja, Guilford Law, das Kind vom Anfang, wird Guilford Law, der hundertjährige Erwachsene, der seine Menschlichkeit mit seinem hohen Alter verliert und sie am Ende doch nach langer Suche wiedergewinnt. Diese Suche nach Menschlichkeit zeichnet ihn aus, lässt ihn mit sich hadern, lässt ihn weitermachen und lässt zumindest auch den Leser weiterschmökern, wenngleich dieser unmenschlich-menschliche Guilford Law einem nie richtig ans Herz wachsen mag. Genau wie der Hauptprotagonist blass bleibt, so bleiben auch die Nebencharaktere bloße Statisten - ihre Motivationen vermeindlich belanglos und nicht klar genug gezeichnet, das sich Sympathie oder Antipathie einstellen könnte. Darwinia selbst wird mit einigen kitschigen Kreaturen und Landmarken garniert, gerät jedoch nicht so spektakulär wie erhofft. Was jedoch am gravierendsten auffällt: Die Handlung bleibt ebenso blass... der vermeintliche Twist, die Erklärung für Darwinia, verpufft im pseudokryptischen Science-Fiction-Slang, der letztendlich auch nicht kaschieren kann, dass eine mittlerweile ganz bekannte Idee - hier in grün, anstatt gelb verpackt - benutzt wurde. Selbst Philip K. Dick konnte das 1950 schon besser und verdammt Darwinia zu einem lesenswerten, weil kurzweiligem, Science-Fiction-Schmöker, der gerne ein Epos mit Philosophischen Ansätzen gewesen wäre.

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