Robert Charles Wilson Spin

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Inhaltsangabe zu „Spin“ von Robert Charles Wilson

Die Sterne am Himmel verschwinden Der junge Tyler Dupree sitzt eines Abends mit seinen Freunden auf dem Dach – als plötzlich die Sterne verschwinden. Am nächsten Morgen geht zwar die Sonne auf, aber ihr Licht erscheint wie durch einen Filter. Satelliten fallen aus, der Mond ist verschwunden. Ein riesiger Energieschirm scheint sich um die Erde gelegt zu haben. Wie ist so etwas möglich? Wer ist dafür verantwortlich? Und was wird damit bezweckt? Während die Erde in Hysterie versinkt, beginnt für Tyler das Abenteuer seines Lebens …

Hervorragender SF mit einer ganz anderen Idee. Nichts für Weltraumschlachtenliebhaber

— rallus
rallus

So viel mehr wäre drin gewesen...

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Coole Idee und wirklich spannend. Man will unbedingt herausfinden, was das alles zu bedeuten hat.

— coldsky
coldsky

3-4 Sterne. Ganz nette Idee - "Zeitreisen" mal andersrum.

— pworm
pworm

War ok, aber ich fand es stellenweise etwas zu langatmig.

— Niniji
Niniji

Nach 70 Seiten: Wow, lange keine so fesselnde SF mehr in der Hand gehabt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Habe ich angefangen zu lesen und dann entnervt weggelegt, aber ich werde noch einen Versuch starten, vielleicht war es der falsche Zeitpunkt.

— Gwynifer
Gwynifer

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denise7xy

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  • Die Hypothetischen

    Spin
    rallus

    rallus

    10. June 2016 um 16:09

    Im ersten Band lässt sich Wilson viel Zeit die 3 Hauptcharaktere zu entwickeln und die Idee des Spins zu verfeinern. Ein zu Recht mit dem Hugo Award ausgezeichneter Roman.

    Eine Ausführliche Rezi: http://www.lovelybooks.de/autor/Robert-Charles-Wilson/Spin-Die-Trilogie-1179580677-w/rezension/1245862902/1245863549/

  • So ein Potential...

    Spin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. August 2014 um 21:34

    Das Leben eines Kindes ist nur Jetzt. Ein Teenager ahnt die Flüchtigkeit der Zeit, ein Erwachsener kämpft gegen sie an, ein Greis lebt sie. Das Leben eines einzelnen Menschen ist in seiner Zeit banal im Verhältnis zum Lebensalter einer Spezies, eines Planeten oder einer Galaxie. Insofern ist für jeden von uns das Wissen um den zukünftigen Untergang unseres Sonnensystems irrelevant, eine Seitennotiz, nichts weiter. "Spin" lässt diese unvereinbaren zeitlichen Dimensionen aufeinander prallen: Die Welt wird untergehen und nicht erst in ein paar Millionen Jahren, sondern während einer Generation. Alles, was Generationen von Menschen ihren Nachkommen als Gewissheit über ihre Sterblichkeit und über die Zeit tradieren konnten, wird nichtig. Wenn Zeit plötzlich in sich bricht und nicht mehr einmal irgendetwas verspricht, was sie in Zukunft nicht halten wird, entsteht daraus ein großartiges erzählerisches Potential: Die Möglichkeit über die Natur des Menschen in vollen Zügen zu schreiben. Während "Spin" dieses Potential auf Seiten der ScienceFiction wunderbar ausschöpft, sieht man es bei der Betrachtung des einzelnen Menschen nur in einer Figur, Jason - dem besten Freund des Erzählers, und auf der Ebene gesellschaftlicher Entwicklungen kaum. Was angesichts der Ausgangsidee, des guten Erzählstils und der interessant angelegten Figuren schade ist.

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  • Lebending, farbenfroh und warm.

    Spin
    Sieben

    Sieben

    18. July 2014 um 12:56

    Woran liegt es, dass eine Rezension mir in den meisten Fällen leichter von der Hand geht, wenn es sich um ein mittelmäßiges oder gar um ein schlechtes Buch dreht, als wenn es um eines meiner Lieblingswerke geht? Vielleicht weil der typisch notorisch unzufriedene Deutsche dann im Keller bleibt? Weil es nichts zu meckern gibt? Weil man so in tollen Erinnerungen an das Buch schwelgt, dass man keinen Gedanken an die richtigen Wörter für eine Rezension verschwendet?   Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß, ist, dass „Spin“ definitiv eines meiner Lieblingsbücher geworden ist. Das weiß ich, weil die Bilder in meinem Kopf, die Robert Charles Wilson durch seine Worte erzeugt hat, so lebendig, so farbenfroh und so warm sind, wie eine schöne Urlaubserinnerung. Ich bin großer Fan von Geschichten, die eine ganze Lebensspanne beschreiben. Und ich liebe Science-Fiction von klein auf. Hier wird beides vereint. Wir begleiten Tyler, Jason und Diane, deren Leben, durch unbekannte Hand beeinflusst, einen ganz anderen, außergewöhnlichen Verlauf nimmt, als ihnen wohl ursprünglich zugedacht war. Wir nehmen Teil an ihren Problemen, beruflichen, spirituellen und zwischenmenschlichen, und manchmal auch an deren Lösungen. Alles ist wohl dosiert, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Dazu kommen diese unglaublich faszinierende Idee und der Kniff des Autors, die es ihm erlauben, Jahrmillionen der Evolution des Weltraums zwischen zwei Buchdeckeln unterzubringen. Über allem schwebt dieses Unbekannte, diese Frage nach dem Woher und Warum, und es lässt mich absolut nicht unbefriedigt zurück, dass nicht alle dieser Fragen am Ende beantwortet werden. Im wirklichen Leben gibt es eben auch nicht immer auf alles eine Antwort. Dafür werden schlussendlich zwei Zeitebenen mit ruhiger Hand und sauberen Nadelstichen miteinander verknüpft, die über den gesamten Verlauf des Buches auf- und ausgebaut wurden.   „Spin“ ist kein Roman der mitreißenden Action oder der epischen Schlachten. „Spin“ ist ein soziologisches Experiment, Evolution des Geistes, Science-Fiction, so ruhig und still wie ein Sommerabend auf der Veranda. Ja, ich verfalle in schwulstige Schwärmereien. Aber dazu neige ich, wenn ich mich in etwas verliebt habe. Dieses Buch ist ein wahres Meisterwerk der Science-Fiction, ganz anders als manch andere Romane, die diesen Titel offiziell auf ihrem Cover tragen. Ich werde mich, trotz der schlechten Kritiken, mit Freude an den zweiten Teil „Axis“ begeben, und wenn ich dann enttäuscht werde, ist das – wie so oft im Leben – halt so. „Spin“ aber wird weiter ganz weit vorne in meiner Rangliste zu finden sein. Danke, Mr. Wilson!

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  • Rezension zu "Spin" von Robert Charles Wilson

    Spin
    Ajana

    Ajana

    01. October 2012 um 19:44

    Inhalt Der junge Tyler Dupree sitzt eines Abends mit seinen Freunden auf dem Dach als plötzlich die Sterne verschwinden. Ein riesiger Energieschirm scheint sich um die Erde gelegt zu haben. Wie ist so etwas möglich? Wer ist dafür verantwortlich? Und was wird damit bezweckt? Während die Erde in Hysterie versinkt, beginnt für Tyler das Abenteuer seines Lebens Meine Meinung Dieses Buch habe ich schon lange vor mich hingeschoben, obwohl ich schon so einiges Positives über es gelesen hatte. Am Anfang war ich wirklich positiv überrascht, der Schreibstil des Autors gefiel mir wirklich gut und es wird auch alles sehr detailliert beschrieben. Nach und nach fing die Geschichte aber an, sich ein wenig zu ziehen. Die Idee, dass "Außerirdische" die Welt umhüllen und die Erde plötzlich abgeschnitten ist von der Galaxie hat mir gut gefallen. Auch wie die Menschen versuchen damit zurecht zukommen und herauszufinden, was wirklich passiert ist. Es gibt drei Hauptpersonen, Tyler, sein Freund Jason und Diane, deren Geschichte eng verbunden ist mit der neuen Situation der Erde. Es gibt immer wieder Zeitsprünge in die Vergangenheit der drei, die aber gut in die Geschichte einfließen, sodass man immer weiß, in welcher Zeitspanne man sich grade befindet. Über den Inhalt will ich jetzt nicht allzu viel sagen, weil ich nichts verraten möchte, was in dem Buch vorkommt. Insgesamt hat mir die Story gut gefallen, nur am Ende wurde es mir dann doch ein wenig zu langatmig und das Ende war meiner Meinung nach ein wenig zu kurz, aber allgemein eine interessante Science Ficiton Geschichte, die ich bisher so nicht gelesen habe. Meine Fazit Interessante Geschichte, viele Details - aber 100 Seiten weniger hätten es auch getan

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  • Rezension zu "Spin" von Robert Charles Wilson

    Spin
    silbereule

    silbereule

    09. April 2012 um 08:11

    Mein erster richtiger Science Fiction Roman - erst war ich skeptisch, aber innerhalb kürzester Zeit habe ich mich eingelesen und war doch recht begeistert, da die Handlung solide und nachvollziehbar daher kommt. Erzählt wird in der 'Ich-Form' von dem Arzt Tyler Dupree, der als 12 Jähriger eines Abends gemeinsam mit seinen Freunden, dem Zwillingspärchen Jason und Diane erleben muss, wie sich eine dunkle Hülle um die Erde legt und die Sterne am Himmel verschwinden. Jason ist hochbegabt und erforscht wenige Jahre später zusammen mit seinem prominenten Vater, einem Raumfahrtexperten und Firmeninhaber, die Ursachen des 'SPIN', wie das Phänomen genannt wird. Sie entdecken z.B. dass die Zeit ausserhalb der Erde plötzlich um ein Vielfaches schneller vergeht und nutzen diese Erkenntnis für ihre Versuche, auf dem Mars durch Beschuss mit Mikroorganismen evolutionäre Abläufe in Gang zu setzen. Der Versuch gelingt und nach 2 Jahren bekommen sie Besuch von Wun Ngo Wen, einem marsianischen Wissenschaftler. Geimensam versuchen sie zu ergründen, wer hinter all den endzeitlichen und mysteriösen Vorgängen steckt.

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  • Rezension zu "Spin" von Robert Charles Wilson

    Spin
    Babscha

    Babscha

    26. October 2011 um 23:13

    Wie es wohl sein mag, wenn man an einem lauen späten Sommerabend im Garten sitzt, aufschaut, und feststellt, dass von jetzt auf gleich sämtliche Sterne verschwunden sind und man statt dessen nur noch in undurchdringliche Schwärze blickt. Am nächsten Morgen geht zwar noch die Sonne auf, aber lediglich als matte Scheibe hinter einer milchigen, undurchdringlichen, die gesamte Welt umspannenden Membran. Genau das erleben der junge Tyler Dupree, der Ich-Erzähler des Buches und seine beiden besten Freunde, die Zwillinge Jason und Diane Lawton. Die Welt steht Kopf. Erkundungssatelliten bringen dann die erschreckende Erkenntnis: die Erde wird massiv manipuliert, das Zeitgefüge ist völlig verschoben. Während bei uns ein Jahr vergeht, altert das Universum außerhalb der schützenden Membran im gleichen Zeitraum um 100 Millionen Jahre. Das hat Folgen, vor allem, da sich hieraus sehr realistisch ableiten lässt, wann der Zeitpunkt erreicht sein wird, an dem die ausgebrannte Sonne sich aufblähen und alles Leben im weiteren galaktischen Umfeld vernichten wird. Und es gibt keine Anhaltspunkte, durch wen und warum dies alles veranlasst wurde, nur die beklemmende Angst vor einer jederzeit möglichen Abschaltung des Spin mit den sofortigen verheerenden Folgen. Ein tolles Ausgangsszenario, aus dem der Autor wirklich alles herausholt. Die mit vielen interessanten, spannenden Entwicklungen und überraschenden Wendungen erzählte Geschichte des jahrzehntelangen Versuchs von Politik, Wissenschaft und Militär, die Hintergründe des Spinrätsels zu ergründen, bildet dabei die Plattform für die zweite hierin eingebettete Lebensgeschichte der drei Hauptprotagonisten. Da ist der hochintelligente Jason, der als Wissenschaftler zunächst noch gemeinsam mit seinem despotischen machtbesessenen Vater, später in tiefer Zwietracht mit diesem, sein ganzes Leben dem Spin widmen wird, seiner esoterisch veranlagten Schwester, für die das Leben ebenfalls Schrecken und Prüfungen bereit hält, und natürlich von Tyler, dem Erzähler, einem Jungen aus einfachen Verhältnissen und späteren Arzt, der den Lawtons in völliger Abhängigkeit und vor allem in seiner lebenslangen unerfüllten Liebe zu Diane verhaftet sein wird. Ein außergewöhnliches, seinerzeit zu Recht ausgezeichnetes Buch, das nahezu ohne Gewaltdarstellung auskommt und seine ganze Beklemmung allein aus dem Wechselspiel der gleichermaßen interessanten story wie der handelnden Personen zieht.

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  • Rezension zu "Spin" von Robert Charles Wilson

    Spin
    Improvisationen

    Improvisationen

    28. January 2011 um 20:01

    Spin ist eine unglaublich komplexe, detailreiche Science-Fiction Geschichte. Es war das erste Sciene-Fiction Buch, welches ich je gelesen habe. Ich konnte mich nie für die Themen begeistern, doch mit Spin hat sich das geändert. Tyler Dupree und seine Freunde Jason und Diane beobachten in einer Oktobernacht das Verschwinden der Sterne. Was hinter diesem Ereignis steckt, ist unglaublich umfangreich und vielschichtig, deshalb empfinde ich es als sehr schwierig einen geeigneten Einblick in das Buch zu geben. Doch wer ein Fan von Science-Fiction Literatur ist, wird von Spin sicherlich begeistert sein. Zum Ende hin wird die Story etwas langatmig und viele unwichtige Ereignisse werden meiner Meinung nach zu detailreich beschrieben. Hätte das Buch nur 400 Seiten, wäre es wohl noch etwas besser! Abschließend kann ich sagen, dass ich mit meinem Einstieg in die Science-Fiction Literatur zufrieden bin, und durch Robert C. Wilson angeregt, sicherlich noch mehr Bücher dieser Gattung lesen werde.

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  • Rezension zu "Spin" von Robert Charles Wilson

    Spin
    erasmus_herold

    erasmus_herold

    18. December 2010 um 16:50

    Spin von Robert Wilson ist zweifelsohne eine ganz außergewöhnliche Geschichte um die Menschen auf der Erde. Eines Tages verändert sich der Himmel, doch die Menschen, nachdem sie eine zeitlang erfolglos nach den Gründen geforscht haben, finden sich damit ab und das Leben geht weiter. Als ein Lebewesen von einem anderen Planet (mehr Details dazu will ich hier nicht verraten) auf der Erde landet verändert das wieder einiges. Die Protagonisten sind zwei Geschwister (Bruder und Schwester) und ein gemeinsamer Freund. Die Geschichte wird aus allen drei Sichtweisen beschrieben. Gerade als sich ihr Leben entzweit und sie zwischenzeitlich getrennte Wege gehen, ist diese Betrachtung sehr interessant. Wie ein roter Faden zieht sich die spannende Frage durchs Buch, was der Vater der beiden Geschwister mit all den Vorfällen zu tun hat. Er arbeitet in der Rüstungsindustrie, kümmert sich um geheime Projekte, ist öfters unterwegs. Wer einmal eine ganz andere Art von SciFi Unterhaltung lesen will, ist mit SPIN gut aufgehoben.

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  • Rezension zu "Spin" von Robert Charles Wilson

    Spin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. April 2010 um 20:33

    Bodenständige Science Fiction ohne Außerirdische, riesige Raumschiffe oder andere Arten von "Magie". Der zeitliche Rahmen könnte heute (+/- 50 Jahre) liegen, was dem Ganzen in meinen Augen einen interessanten Beigeschmack gibt.

  • Rezension zu "Spin" von Robert Charles Wilson

    Spin
    Ameise

    Ameise

    17. October 2009 um 22:18

    Eines Nachts machen der 12jährige Tyler und seine Freunde, die Zwillinge Jason und Diane, eine erschreckende Entdeckung: Von einem Augenblick zum anderen sind die Sterne verschwunden. Die Erde wurde von irgendjemanden mit einer Membran umhüllt, die beinahe undurchdringlich für äußere Einflüsse ist. Es stellt sich heraus, dass außerdem auf der Erde die Zeit sehr viel langsamer verläuft als im Rest des Universums. Fortan wird das Leben des Trios von dieser Membran, dem "Spin", bestimmt. Der hochbegabte Jason entwickelt sich, von seinem einflussreichen Vater gefördert, zu einem genialen Wissenschaftler, der sein ganzes Leben der Erforschung des Spin widmet. Diane sucht lieber Zuflucht in diversen Sekten. Ich-Erzähler Tyler wird Arzt, und dadurch, dass Jason ihm geheime wissenschaftliche und politische Details anvertraut, bleibt er (so wie der Leser) immer über die aktuellsten Entwicklungen auf dem Laufenden. Und während unter der Abgeschirmtheit des Spin das Leben auf der Erde milliardenfach verlangsamt abläuft, entwickelt sich die Sonne in der realen Zeit des Kosmos zu einem Roten Riesen... "Spin" ist ein hochinteressanter Endzeit-Roman, der nicht nur durch die faszinierende Ausgangssituation Spannung erzeugt, sondern auch mit glaubhaften Charakteren und gut beschriebenen zwischenmenschlichen Beziehungen überzeugen kann. Auf gut 550 Seiten wird der Leser in einem regelrechten Sog aus Endzeitstimmung, Liebe, Freundschaft, Wissenschaft, Politik, Krankheit und Tod mitgerissen, ohne dass dabei irgendwelche Längen auftauchen. Das Spannungslevel ist durchgehend hoch, obwohl der Roman alles andere als reißerisch geschrieben wurde. Und trotz eines leicht unterkühlt wirkenden Schreibstils sind die ambivalenten Beziehungen der Hauptfiguren sensibel geschildert, so dass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Die Geschichte ist gespickt mit überraschenden und dramatischen Wendungen, Gelegentlich wurde die Lektüre für mich auch mal ein bisschen anstrengend, wenn es (was kaum zu vermeiden war) ein bisschen zu sehr in Richtung Wissenschaft oder, als anderes Extrem, Religion ging (Stichwort rotes Kalb), beides aber immer noch knapp unterhalb meiner Schmerzgrenze. Ansonsten fiebert man förmlich der Auflösung entgegen, und erfreulicherweise ist das Ende genauso gelungen wie das gesamte Buch. Fazit: "Spin" ist ein Science-Fiction-Roman vom Feinsten, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Unbedingt empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Spin" von Robert Charles Wilson

    Spin
    dragazul

    dragazul

    21. August 2009 um 08:38

    Für mich eines der besten Bücher überhaupt. Glaubwürdige Charaktere machen das Zukunftsszenario hautnah erlebbar. Auch für nicht-SF-Fans empfehlenswert.

  • Rezension zu "Spin" von Robert Charles Wilson

    Spin
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    25. May 2009 um 16:31

    Zwei Sterne?! - Werden sich nun viele Fragen. Ja, ich gebe diesem Buch keine überragende Bewertung, weil es mich enttäuscht hat - Bester Science Fiction Roman des Jahres, verspricht mir das Cover. "Abenteuer seines Lebens" verspricht die Rückseite. Davon habe ich wenig gemerkt! Als Abenteuer würde ich das Buch wirklich nicht bezeichnen. Schon gar nicht einer einzelnen Person! Viel eher eine mögliche Geschichte der Menschheit - mit all ihren wissenschaftlichen Erklärungen und Lücken. Und Entdeckungen. Ja, für einen science fiction mäßigen Bericht ist das Buch ganz gut gelungen, aber als Unterhaltungslektüre ist man weniger beraten.. Womit ich nicht sagen will, dass das Buch nicht spannend wäre. Gerade zur Mitte und gegen Ende hält es, was es nicht verspricht. Wer jedoch auf tiefgründige und vor SYMPATHISCHE Charaktere hofft, der kann von mir nur ein Kopfschütteln ernten. Die Nebencharaktere (vor allem die Zwillinge) waren äußerst UNsympathische Menschen und der Hauptcharakter, Tyler, ist ziemlich 0815. Er zeichnet sich nicht durch Macken aus, scheint kaum Hobbies zu haben - und stottert nicht mal wenn er redet. Auch auf Humor verzichtet das Buch, es bietet lediglich die Aussicht auf ein relativ unfreundliches und raues Weltgeschehen in den nächsten hundert Jahren. Als letzten Minuspunkt muss ich dabei noch die äußerst unpoetische Sprache erwähnen, die der Autor benutzt. Nicht nur ist sie manchmal lastig an wissenschaftlicher Sprache, nein, auch werden Sonnenaufgänge als "pervers" bezeichnet und Gefühle werden selten versucht bildlich darzustellen. Falls du JETZT noch Lust hast das Buch zu lesen, dann hast du dir eine Erdbeere verdient!

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  • Rezension zu "Spin" von Robert Charles Wilson

    Spin
    Nathot

    Nathot

    26. November 2008 um 08:46

    4 STerne dafür, daß es mich in einer meiner SF-Phasen nicht enttäuscht hat. Eine interessante Story und beinahe eher utopisch zu nennen, denn durchaus vorstellbar und nichts Abgehobenes.

  • Rezension zu "Spin" von Robert Charles Wilson

    Spin
    jacam82

    jacam82

    15. October 2008 um 22:18

    SciFi

  • Rezension zu "Spin" von Robert Charles Wilson

    Spin
    da_daniel

    da_daniel

    25. August 2008 um 10:00

    Mein erstes Wilson-Buch. Klasse!

    Schildert nicht schnöde Zukunftstechnik - im Gegenteil: es lässt die Funktionsweise des Erd-umspannenden "Spins" lange im Dunklen.

    Dafür schildert es, wie sich diese Phänomen auf die Menschenheitsgeneration auswirkt und erzählt exemplarisch die Geschichte von Tyler Dupree und seinen Freunden.

    Faszinierend! :-)

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