Robert Cohen

 4.8 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Der Vorgang Benario, Exil der frechen Frauen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Robert Cohen

Robert Cohen, geboren 1941 in Zürich, lebt seit 1980 in den USA. Vor der Hinwendung zur Germanistik studierte er an der staatlichen Filmhochschule in Paris, bis 2012 lehrte er deutsche Literatur an der New York University. Er verfasste zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten zur deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts, gab Werke von Peter Weiss und Anna Seghers sowie den Gefängnis- und KZ-Briefwechsel von Olga Benario heraus.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Robert Cohen

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Cover des Buches Der Vorgang Benario9783958410411

Der Vorgang Benario

 (2)
Erschienen am 18.07.2016
Cover des Buches Exil der frechen Frauen9783867890571

Exil der frechen Frauen

 (2)
Erschienen am 09.03.2009
Cover des Buches Exil der frechen Frauen9783293208742

Exil der frechen Frauen

 (1)
Erschienen am 17.02.2020
Cover des Buches Die Unbeschwerten9783867890939

Die Unbeschwerten

 (0)
Erschienen am 01.03.2010
Cover des Buches The Varieties of Romantic Experience1400031842

The Varieties of Romantic Experience

 (0)
Erschienen am 01.04.2003
Cover des Buches Rebellion in Black and White9781421408507

Rebellion in Black and White

 (0)
Erschienen am 25.04.2013
Cover des Buches Theatre9780077333515

Theatre

 (0)
Erschienen am 25.06.2010
Cover des Buches Acting Professionally9780230217249

Acting Professionally

 (0)
Erschienen am 15.09.2009

Neue Rezensionen zu Robert Cohen

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Rezension zu "Exil der frechen Frauen" von Robert Cohen

Drei aufrechte Frauen, denen die Geschichte übel mitgespielt hat
aus-erlesenvor 4 Monaten

Zwei Tage nach Ostern 1928 kommt es im Kriminalgericht Moabit in Berlin zu einer der spektakulärsten Befreiungsaktionen. Otto Braun, wegen Hochverrats und Spionage (für die Sowjetunion) angeklagt und schon länger inhaftiert, wird mit Waffengewalt aus den Fängen der Justiz befreit. Ein Gerichtsschreiber wird mit einer Waffe bedroht. Diese hält Olga Benario. Die Flucht gelingt, ist jedoch der Anfang einer bis zu ihrem Tode währenden Reise. Die Waffe war nicht geladen. Dafür hatte sie sich stark gemacht. Immer wieder argumentierte sie für die Aktion bei den Genossen der KPD. Immer wieder wurde sie – sie war eine Frau – belächelt (?), zumindest jedoch hingehalten. Nun also der große Tag. 

Die Aktion schlägt hohe Wellen. An den Litfasssäulen leuchten die Konterfeis des Delinquenten und seiner Befreierin. In Kinos werden ihr Heldenmut und die Chuzpe gefeiert, was dazu führt, dass ihre Gesichter aus dem öffentlichen Leben auf Geheiß der Administration verbannt werden. In den Cafés sind sie Gesprächsthema Nummer Eins. Auch Maria Osten, damals noch Maria Greßhöner und Ruth Rewald sind ganz angetan von den Schlagzeilen und der außergewöhnlichen – frechen - Tat. Rewald ist Autorin, Greßhöner Verlagsangestellte bei Malik. Man kennt sich flüchtig. Im Hinausgehen bittet Greßhöner Rewald allen vom Verein der frechen Frauen zu berichten. 

Für die drei Frauen beginnt unabhängig voneinander eine Odyssee, die für keine der Drei ein gutes Ende nehmen wird. Olga Benario ist noch in Moskau, als sie Luis Carlos Prestes kennenlernt – der von ihr befreite Braun steht wieder einmal nicht mehr an ihrer Seite. Mit ihm Prestes reist sie nach Brasilien. Er soll dort einen Umsturz – ohne Waffengewalt – initiieren und umsetzen. Wie so oft in ihrem Leben wird Olga Benario verhaftet. Und nach Deutschland abgeschoben. Hier haben inzwischen die braunen Schergen die Macht. Als alt, krank und nicht mehr arbeitsfähig – so hieß das im Jargon der Nazis – wurde sie in der Euthanasie-Anstalt Bernburg 1942 vergast. 

Im gleichen Jahr wurde das Urteil gegen Maria Osten umgesetzt. Ihr warf die stalinistische Justiz Spionage vor. Das sah zur damaligen Zeit nur eine Konsequenz vor: Todesstrafe. Osten war mehrmals europaweit verhaftet worden. Und immer wieder freigelassen worden. Ebenfalls 1942 schnappte die Gestapo Ruth Rewald in Frankreich und deportierte sie nach Auschwitz. 

Robert Cohen muss keine Verbindungen weben, um die Geschichte dieser drei außergewöhnlichen Frauen schreiben zu könne. Er muss jedoch im Staub des Vergessens wühlen, damit dieses Netz wieder im Tageslicht seine Brillanz zeigen kann. Maria Osten, Olga Benario und Ruth Rewald sind mittlerweile fast in Vergessenheit geraten. Das Werk Ostens ist zum größten Teil vernichtet. Rewalds Geschichten sind vom Staub bedeckt. Im Osten Deutschlands erinnern Straßen und eine Jugendherberge an die „freche“ Aktivistin. 

Cohen übersieht nicht, dass Idealismus und Gemeinsinn zu oft dem alles gleichmachen wollenden Aktionismus, der nur allzu gern Ehrgeiz und Ignoranz verbergen soll, so manch gutem Tun den Garaus machen konnte. „Exil der frechen Frauen“ zeigt einmal mehr, dass die Geschichte nicht vorbei ist, nur weil das Heute dem Morgen weichen musste. Geschichte darf niemals vergessen werden!


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Rezension zu "Der Vorgang Benario" von Robert Cohen

Gegen das Vergessen
GrueneRonjavor 3 Jahren

„Der von der Gestapo sogenannte >Vorgang Benario< ist die vielleicht umfassendste Sammlung an Dokumenten zu einem einzelnen Opfer des Holocaust. Zugleich bilden diese Dokumente […] eine umfassende Selbstdarstellung der Täter und der Ideologien, Zwänge, Mechanismen, Organisationen und Strukturen, die sie leiten.“ (S.8)


Jeder, der mich kennt, weiß, dass mir unsere Geschichte sehr wichtig ist. Vor allem die Gräueltaten aus dem Dritten Reich sollten nicht vergessen werden. Und doch zeigt die heutige Politik, dass genau das passiert. Von allen Opfern berührt das Schicksal von Olga Benario-Prestes mich besonders. Und zwar so sehr, dass ich sie auf meinem linken Arm verewigt habe. In Herznähe. Umso „erfreulicher“ ist es für mich, dass dieses Buch erschienen ist. Vielen Dank an meine Seelenschwester, dass sie mir diesen Herzenswunsch nach diesem Buch erfüllt hat.

Nach einem Vorwort von etwa 20 Seiten, in dem die Geschichte von Olga und ihrem Mann Luiz Carlos Prestes grob umrissen wird, werden die Mitteilungen aus der Gestapo-Akte mit Datum, Sender und Empfänger wiedergegeben. Es ist zum einen sehr spannend, wie die politischen Ansichten in diesen Vermerken der Gestapo deutlich werden. Zum Beispiel wird Leocádia Prestes immer als „angebliche Schwiegermutter“ von Olga bezeichnet, da die Ehe mit Luiz Carlos Prestes bis zum Ende nicht anerkannt wurde. Auch der Grund der Schutzhaft wechselt zwischen gefährlicher Kommunistin und Volljüdin hin und her.

Auf der anderen Seite wird die Unterstützung aus dem Ausland genauso deutlich, wie die Angst vor „Hetzpresse“ über das Reich. Nicht nur die Verwandten und Freunde von Olga bemühen sich um Entlassung, sondern auch deren Bekannte und diverse öffentliche Organisationen. Das Schicksal von Olga, Sabo und Anita ging um die Welt. Und doch war keine Rettung für Olga und Sabo möglich. Es ist ein berührendes Schicksal. Und gerade Einzelschicksale bleiben uns eher im Gedächtnis als das Grauen als Ganzes, welches kaum zu begreifen ist.


Dieses Buch lehrt uns also nicht nur, wie es Olga in Gefangenschaft ergangen ist, sonder auch welche Angst das Reich vor ihr eigentlich hatte. Ich schöpfe Kraft aus ihrem Mut und hoffe einfach, dass auch andere von ihr lernen.

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Rezension zu "Der Vorgang Benario" von Robert Cohen

Ein wichtiges Zeitzeugnis, aktueller denn je
Devonavor 3 Jahren

Bücher wie „Der Vorgang Benario“ kann man eigentlich nicht rezensieren. Man kann sie lesen, verinnerlichen und so man mit offenen Augen und offenem Gehirn durch die Gegenwart geht, wird man Angst bekommen. Ich wünsche jedem Leser, dass es eine Angst sein möge, die ihn wachrüttelt, die ihm Erkenntnis beschert und ihn handeln läßt.

Der Klappentext erklärt, wie es zu diesem Buch kam. Robert Cohen hat sich der Herausforderung gestellt, aus Tausenden -teilweise unübersichtlichen-  Seiten Gestapo-Akte ein Exzerpt zu erstellen, dass es dem Leser ermöglicht, den Weg der inhaftierten Kommunistin Olga Benario von der Auslieferung durch die brasilianischen Behörden 1936 bis zu ihrem Tod in der „Euthanasieanstalt“ Bernburg im Jahr 1942 zu verfolgen.

Dieses Buch ist aufbereitetes Täterwissen, reine Täterdokumentation der Gestapo. Dessen muss man sich bewusst sein, wenn man sich an die Lektüre macht. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass „Der Vorgang Benario“ ein „Stellvertreterbuch“ ist, es gab Tausende derartiger Akten. Für die Leser, die mit den Personen Olga Benario und Luis Carlos Prestes nicht so vertraut sind (mir als in der DDR sozialisiertem Mensch sind beide bestens bekannt gewesen, zahlreiche Schulen trugen ihre Namen), gibt es ein knappes, aber detailliertes Vorwort zu Beider Biografie. [Wer sich näher mit den beiden Widerstandskämpfern beschäftigen möchte, dem sei der Briefwechsel des Paares aus der Haft empfohlen, der ebenfalls von Robert Cohen im Jahre 2013 bei Wallstein herausgegeben wurde. Ich habe es nicht gelesen.]

Aus jeder Zeile dieser Dokumentation trieft deutsche Gründlichkeit, deutsche Korrektheit, deutsche Ordnung, deutsche Dienstbeflissenheit, deutsche Obrigkeitshörigkeit von Mitarbeitern und Aktenführern. Der Briefverkehr über die korrekte Auflistung und Verwertung des „Nachlasses“ ( 15 Schlüpfer, 6 Jacken, 2 Hüfthalter, 11 Blusen usw.) einer vergasten Person noch Monate nach ihrem Tod zwischen der Gestapo und dem „Hauptamt für Volkswohlfahrt der NSDAP“ inklusive Berechtigungsscheinen und Empfangsquittungen ist eigentlich unvorstellbar, erschütternd und NUR EIN Beispiel. Keine Briefmarke, kein Geld, welches Olga Benario während ihrer Haft Verwandte und internationale Organisationen zur Hafterleichterung zukommen ließen, wurde von den Nazis unterschlagen, alles wurde KORREKT erfasst, dokumentiert, erledigt. (Lediglich bei der Todesursache nahm man es nicht ganz so genau.)

Das Reichssicherheitshauptamt an den Direktor des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück:

Im Nachgang zur Überweisung von 49 Reichsmark und 70 Pfennige an den Schutzhäftling Benario übersende ich eine Zuschrift der Garantie- und Kreditbank für den Osten mit Quittungsformular und Umschlag für die Rückantwort mit der Bitte um unmittelbare Erledigung.

Das hat keiner geschrieben, der Zyklon B in Lüftungsschächte geworfen hat. Sicher nicht. Es bleibt aber auch nach 80 Jahren die beklemmende Frage: wer hat wovon gewusst, wer war BEWUSST Täter, wer war Mitläufer, wer war nur menschlich naiv? Wie konnte all das passieren?

Diese Fragen muss ich mir aber nunmehr als lange nach dem Krieg Geborene stellen dürfen, ohne das Gefühl haben zu müssen, hier mit einer Erbsünde und generationsübergreifender Kollektivschuld leben zu müssen und fürderhin am Rest der Welt Buße tun zu müssen. Genau das passiert aber in der Gegenwart. Ich darf mir diese Fragen nicht als Mensch stellen, sondern werde veranlasst, dies als Deutscher zu tun. Ich weigere mich. Ich nehme diesen staatlich verordneten Schuldkomplex nicht an. Ich bin keinem Menschen der Welt etwas anderes schuldig als den normalen, zwischenmenschlichen Respekt, den mir meine gute Kinderstube gebietet.

Was hat mir nun diese ANGST gemacht? Ich bin kein ängstlicher Mensch, ebenso wenig bin ich konfliktscheu. Ich bin lediglich vorsichtig und misstrauisch auf rationaler Ebene. Im Oktober vergangenen Jahres habe ich die Jobcenter-Akte eines ALGII-Empfängers lesen dürfen, dem aufgrund einer anonymen Denunziation alle Leistungen gestrichen wurden, dem mit mehreren Personen wochenlang nachspioniert wurde und der schlussendlich -ohne dass der Betroffene Gelegenheit zu persönlicher Stellungnahme bekam- beim LKA wegen „Sozialbetrugs“ angezeigt wurde. Es wurden Beweise gefälscht und es wurde in der Akte vermerkt, dass es eigentlich keinen Sanktionsgrund gab. Schwarz auf weiß. Die gefälschten „Beweise“ wurden dem Betroffenen ausgehändigt. Die Anzeige beim LKA verschwiegen.

Ton und Stil, Aufbau und Inhalt dieser behördlichen Akte aus dem Jahr 2016 ließen die 80 Jahre, die sie von der Olga Benarios trennen, dahinschmelzen. Nein, da ließen sich kaum Unterschiede feststellen. Auch hier machen Deutsche wieder „nur ihre Arbeit“. Auch das zivile Rollkommando des Jobcenters hat akribisch und mit Uhrzeit vermerkt, welche Aktionen durchgeführt wurden. Es werden fußläufig zurückzulegende Entfernungen gemessen, Briefkästen mehrere Tage in Folge durch die Blickschlitze auf Inhalt überprüft, die Anwesenheit des Betroffenen in seiner Wohnung zu verschiedenen Tageszeiten gecheckt. Die Hausverwaltung des Leistungsbeziehers soll telefonisch zu Informationen genötigt werden, die sie aus datenschutzrechtlichen Gründen verweigern muss.

Noch kann man sich gegen die Inhalte der heutigen Akte Kraft Gesetzes wehren. NOCH. Aber auch die Täter stehen bereits unter gesetzlichem Schutz: § 353 StGB – Abgabenüberhebung, Leistungskürzung – zwei Sonderstraftatbestände des Amtsmissbrauchs, „in denen der Amtsträger jedoch nur dann bestraft wird, wenn er die rechtswidrige Amtshandlung  (hier: die rechtswidrige Kürzung von staatlichen Leistungen) zu seinem persönlichen Vorteil vollzieht, wogegen die rechtswidrige Amtshandlung zum Vorteil des Staates und damit zum Nachteil des von der Amtshandlung unmittelbar Betroffenen straflos bleibt.“ [War es nicht schon Ovid, der den Anfängen wehren wollte? Und wir haben es immer noch nicht kapiert?]

Wie leben in einer Zeit, in der das Wort „Nazi“ unreflektiert für Alle benutzt wird, die sich staatlich vorgegebenen Denkweisen widersetzen, die Fragen stellen und „nein“ sagen. Wir leben in einer Zeit, in der ein SPD-Politiker in sozialen Netzwerken (Twitter, gestern) einen Menschen mit Veröffentlichung persönlicher Daten diffamiert, der sich ihm gegenüber als Wähler einer anderen demokratischen Partei outet. Wir leben in Zeiten, in denen das biologische Geschlecht eines Menschen irrelevant zu werden droht und die sexuelle Früherziehung eines Kindes durch den Staat und nicht mehr durch die Eltern bestimmt wird. Und das Schlimmste: die freie Berichterstattung soll mundtot gemacht werden. Es gibt Akten über Menschen und es gibt Denunziationen. Nicht nur anonyme. In besagter Akte fanden sich auch Denunziationen mit Absender. Von einer 84-Jährigen und einem katholischen Pfarrer. Die sind sich des Umstandes, DASS sie denunzieren, nicht einmal bewusst. Die „meinen es nur gut“.

Die „Gestapo“ (ich schreibe es ganz bewusst in Anführungsstrichen, denn natürlich ist nicht Hitlers Gestapo gemeint) ist längst wieder unter uns. Nur die Marschrichtung hat sich geändert. Und sie hat große Teile einer jetzt schon zutiefst gespaltenen Gesellschaft im Griff.

Ich wünsche mir und meinen Mitmenschen, dass unsere Urenkel nicht dereinst in der Schule sitzen müssen und in einer Geschichtsklausur die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem „Vorgang Benario“  1936-1942 und dem „Vorgang Lieschen Müller“ 2016-2026 ausarbeiten müssen. Allerdings befürchte ich genau das. Ich wünsche mir, dass Gehirn benutzt und nicht fremd-programmiert wird. „hatespeech“ verbieten? Warum? Ich hasse dieses DDR 2.0 Gefühl, welches mich mittlerweile tagtäglich beklemmend überfällt und ich lasse mir nicht verbieten, darüber zu sprechen. Und Antworten von denen zu verlangen, die Verantwortung tragen.

Fazit: „Der Vorgang Benario“ sollte Schullektüre werden. In Kombination sollte man mit den Kindern vielleicht ein paar Behörden dieses Landes besuchen, die ihre Arbeit dann vorstellen und deren SINN detailliert erklären. Kinder stellen manchmal Fragen, die Erwachsene zum Nachdenken über ihr Tun anregen.

www.buchimpressionen.de

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Gespräche aus der Community

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Hallo,

von Zeit zu Zeit sehe ich all meine Bücher durch und versuche dann auszusortieren und mir einen Überblick zu verschaffen. Ich merke, dass es mir zunehmend keine "Freude bereitet" zu viele ungelesene Bücher zu Hause zu haben. Denn irgendwie greife ich nur ganz selten nach den Büchern, die schon hier stehen und lese stattdessen die ganz neuen. Ideal wäre es also wohl in meiner Vorstellung, wenn ich einfach nur noch bei Bedarf 1-2 neue Bücher kaufen und direkt lesen würde. Nun kommt das große ABER: 

Ich habe gestern abend alle ungelesenen Bücher aus dem Regal geholt, genau angesehen und überlegt. Am Ende hatte ich 3 Stapel: 1. Definitiv behalten, 2. Anlesen und dann entscheiden, 3. Definitiv weggeben

Leider war der Stapel Nr. 3 dann am Ende mit 37 Büchern verhältnismäßig klein, Stapel 1 immerhin etwas kleiner als Stapel 2. Zugleich habe ich nun ein Problem - so viele Bücher kann ich einfach nicht anlesen und so entscheiden.

Deshalb dachte ich mir, vielleicht möchtet ihr mir bei der Entscheidung helfen? Ich hänge euch mal ein Fotos der Bücher an, bei denen ich unsicher bin, ob ich sie behalten möchte. Kennt ihr etwas davon? Und was würdet ihr sagen - behalten oder weggeben? Eine Begründung für eure Entscheidung wäre natürlich spannend. Falls die  Bücher auf den Fotos nicht gut genug zu erkennen sind, hänge ich sie euch an.

Ich bin es auch ein bisschen leid, Bücher zu lesen, die mich nicht völlig begeistern. Leider werde ich immer anspruchsvoller und somit ist die Chance, ein echtes Highlight zu entdecken, immer geringer. Aber vielleicht verbirgt sich hier ja doch das ein oder andere.

Ich bin gespannt, was ihr sagt!

PS: Die GEO-Zeitschriften dürfen ignoriert werden ;-)

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