Robert Cormier Unheilvolle Minuten

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Inhaltsangabe zu „Unheilvolle Minuten“ von Robert Cormier

Der Rächer beobachtet alles genau: Wie die Jugendlichen in das Haus eindringen und es verwüsten. Er sieht auch, wie Karen dann nach Hause kommt - und wie die Jugendlichen kurz darauf den Tatort verlassen. Sie haben versucht Karen zu vergewaltigen und sie eine Kelltertreppe heruntergestoßen. Aber der Rächer hilft nicht. Er hat seine ganz eigene, brutale Vorstellung von Gerechtigkeit. Erst als er erfährt, dass Karens Schwester Jane nichtsahnend eine Beziehung mit einem der Täter eingeht, greift er ein.

Das Cover verspricht, was der Inhalt erzählt. Leider ein wenig kurz geraten und an einigen Stellen etwas schwammig.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

will es lesen

— isabellbuch

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  • Noch immer aktuell und aufrüttelnd...

    Unheilvolle Minuten

    Moep

    29. December 2013 um 19:03

    Im Hause der Familie Jerome geschieht eine unfassbar schreckliche Tat, die das Leben der Familie für immer verändern wird. Jugendliche zerstören alles, was sie zwischen die Finger bekommen, was bleibt ist nur noch als Verwüstung zu bezeichnen. Doch das denkbar Schlimmste geschieht, als die jüngste Tochter Karen Jerome von ihrer Freundin nach Hause kommt und den Tätern zum Opfer fällt. Die Folgen für die Familie sind unvorstellbar schrecklich: Die Sorge um Karen, die seitdem nicht mehr aus dem Koma erwacht, ein schwerer Neuanfang in ihren alten vier Wänden und die Ungewissheit über die Motive der Tat. Nach und nach bemühen sich die Jeromes ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, was allerdings auch nicht ohne Schwierigkeiten bleiben wird... Zunächst muss ich sagen, dass ich nahezu geschockt war, wie zeitnah, wie aktuell dieses Buch doch ist, zumal es doch bereits 1991 erschienen ist. Die Problematik des Vandalismus und Alkoholismus unter Jugendlichen wurde so authentisch dargestellt, dass man glauben könnte, die Geschichte spiele im Jahre 2012. Auch fand ich die Gestaltung der Protagonisten sehr gelungen, da der Autor ihre individuellen Probleme, insbesondere der Figur Buddy sehr gut charakterisiert hat. Man könnte fast glauben, die Geschichte beruhe auf wahren Begebenheiten, so realistisch wirkten die Geschehnisse und ich kann mir durchaus vorstellen, dass es derartige Vorfälle schon einmal gegeben hat. Des Weiteren war ich auch von dem „Rächer“ als Antagonist sehr begeistert, da er dem Leser von Anfang bis Ende immer ein Rätsel gestellt und aber gleichsam Details zum Tathergang enthüllt hat. Alles in allem ist dieses Buch ebenso spannend wie aktuell wie auch aufrüttelnd. Ich kann dieses Buch an alle weiterempfehlen, die Thriller lieben, jedoch auf Tiefgang und eine komplexe Handlung nicht verzichten möchten.

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  • Rezension zu "Unheilvolle Minuten" von Robert Cormier

    Unheilvolle Minuten

    nana_what_else

    01. March 2013 um 22:39

    "Das Problem, ein elfjähriger Rächer zu sein, lag genau darin: elf Jahre alt und ein Rächer zu sein." Ein klein wenig zum Inhalt: Der Rächer beobachtet wie vier betrunkene Teenager in ein Haus einbrechen, es komplett verwüsten. Wie die jüngste Tochter nach Hause kommt. Was danach geschieht. Während das Mädchen monatelang im Koma liegt, muss der Rächer tatenlos mitansehen, wie deren Schwester sich in einen der Verbrecher verliebt. Doch er wäre kein Rächer, könnte er eine derartige Ungerechtigkeit dulden... Idee: Ein (Jugend-)Thriller, der auf erschreckende Weise, die Augen dafür öffnet, wie schnell "keine bösen Absichten" zum Verbrechen werden. Wie schnell man sich zu Dingen verleiten lässt, die einem im Nachhinein Angst einjagen. Wie schnell es geschehen kann, dass wir Dinge tun, die wir ungemein bereuen, und dennoch nicht aufhören können, sie zu tun. Doch vor allem geht es um jene Dinge, die man bereut NICHT getan zu haben. Die Botschaft: Verbrechen ist (nicht gleich) Verbrechen ist (nicht gleich) Verbrechen... Umsetzung: Ich liebe es, wie es dem Autor gelungen ist, zwei Geschichten parallel zu erzählen, die sich an Spannung, Emotionalität und Genialität zu übertrumpfen suchen. Unerwartete Wendungen, Charaktere, die man lieben und hassen (und alles dazwischen) lernt, und eine Handlung, die zum Nachdenken anregt, an Happy Ends glauben lässt, nur um dann doch das Leben dazwischenfunken zu lassen. In diesem Buch gibt es keine Schwarzweißmalerei - vielmehr zeigt der Autor auf feinfühlige Weise, wie sich die Dinge verändern, wenn man sie aus einer anderen Perspektive betrachtet. Wie aus vermutetem Schwarz Grau wird und sich bei näherem Hinsehen durch das Weiß dunkle Schlieren ziehen. Falsche Entscheidungen machen keinen bösen Menschen. Die Sprache ist schlichtweg wunderschön. Poetisch, knallhart. Ganz dem englischen Originaltitel "We all fall down" entsprechend. Was soll ich sagen? Nana ist überzeugt! "Er rieb sich den Ellbogen, lauschte ihrer Stimme und betrachtete die Lippen, die diese Worte sprachen. Und dabei verliebte sich Buddy Walker auf der Stelle und unsterblich in Jane Jerome. An einem Freitagnachmittag im Mai, um genau vierzehn Uhr sechsundvierzig im Einkaufszentrum der Innenstadt von Wickburg." Gestaltung: Ich liebe die Aufmachung des Taschenbuches. Selbst im Dunkeln stehend kann man die erleuchteten Fenster eines Hauses erahnen. Davor der Titel - wie mit Fingern in Dunst gemalt. Nichts Zusammenhängendes, nur Silben. Abgehackt. Unheilvoll. Grandiose Gestaltung, die meinen Geschmack zu 100% trifft und mich perfekt auf das düstere Lesevergnügen einzustimmen wusste! In einer wirklich finsteren Nacht der Seele ist es immer drei Uhr morgens. Mein persönlicher Soundtrack zu "Unheilvolle Minuten": Zum einen ging mir ständig Kurt Cobains rauchige Stimme durch den Kopf, stellenweise dachte ich Jason Walkers Song "Down" sei nur geschrieben worden, um meine Gedanken beim Lesen dieses Buches zu begleiten. Daraus könnt ihr vielleicht bereits schließen, welche unterschiedlichen Stimmungen dieses Buch aufkommen lässt, welche Gefühle und Gedanken es heraufbeschwört. Fazit: Mit Büchern verhält es sich oft vollkommen gleich wie mit Menschen. Es gibt Bücher (und Menschen), die schließt man vom ersten Augenblick an ins Herz und andere, mit denen man auch nach Jahren nicht warm wird. Begegnet man jemandem das erste Mal, schätzt man ihn ein - der erste Eindruck bleibt der erste Eindruck - und dieser bestätigt sich oft. Zumindest war es so bei diesem Buch! Denn bereits als ich "Unheilvolle Minuten" das erste Mal in Händen hielt, ahnte ich, dass ich es hier mit einem ganz besonderen Roman zu tun hatte und die Lektüre bestätigte diese Vermutung zu meiner absoluten Freude. Meine ABSOLUTE Empfehlung! 4,5 von 5 Sternen Ich bedanke mich vielmals beim Carlsen Verlag und hierschreibenwir.de, dass ich dieses unglaublich tolle Buch vorablesen durfte!

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  • Rezension zu "Unheilvolle Minuten" von Robert Cormier

    Unheilvolle Minuten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. December 2012 um 22:22

    Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von buchbotschafter.de zur Verfügung gestellt. Ich lese sonst nicht viel in Richtung Krimi, Thriller etc. daher habe ich mit diesem (realtiv kurzem) Buch einen Versuch gewagt, ob ich mich auch in solche Geschichten reinfinden kann. Die Geschichte ließ sich sehr gut und spannend lesen. Wir haben abwechselnd Einblick in die Gedanken von Jane, der Schwester der misshandelten und im Koma liegenden Karen, von Buddy, dem einzigen Jugendlichen, der bereut das Haus der Familie Jerome verwüstet zu haben, und (wohl am interessantesten) wir haben Einblicke in die Gedanken des „Rächers“. Einer Person, die die ganze Verwüstungsaktion beobachtet hat. Mir haben die Charaktere in diesem Buch gut gefallen, alle sind sehr realistisch beschrieben. Jane, Karen’s Schwester, muss sich nach dem Überfall damit auseinandersetzen, dass es in ihrer Familie wohl nie wieder so sein wird wie zuvor. Alle sind unterschwellig angespannt. Jane selbst mag sich kaum noch im Haus, geschweige denn ihren Zimmer, aufhalten. Ihr kleiner Bruder hat nachts Angstzustände, ihre Mutter verdrängt alles und zieht den Alltag mechanisch durch und ihr Vater ist hilflos und zorning, was für Jane nur schwer zu ertragen ist. Karen liegt, wie beschrieben, im Koma und kann sich nicht dazu äußern, wer ihr das angetan hat. Auch Buddy ist ein sehr interessanter Charakter. Er hat bei der Verwüstung im betrunkenen Zustand mitgemischt und bereut dies im Anschluss sehr. Allgemein steckt er grade in einer schwierigen Lebensphase, da sich seine Eltern scheiden lassen und er langsam aber sicher den Kontakt zu seiner Mutter und Schwester komplett verliert. Das alles führt dazu, dass Buddy mit dem Trinken anfängt. Es ist sehr realistisch beschrieben, dass er so versucht der Realität die Grausamkeit zu nehmen. Hinweise darauf, wer „der Rächer“ ist, erhalten wir zwar schon am Anfang des Buches, dazu möchte ich aber nicht viel sagen, da es sonst die Spannung der endgültigen Auflösung nimmt. Richtig Fahrt nimmt das Buch auf, als sich durch Zufall die Wege von Jane und Buddy kreuzen und Karen aus dem Koma zu erwachen droht. Das Buch hat keine Kapitel, ist aber in 2 Teile aufgeteilt. Im ersten Teil erhalten wir mehr Einblicke in die Gedanken „des Rächers“ und dessen Vergangenheit. Im zweiten Teil dreht es sich mehr um Jane und Buddy sowie natürlich das absolut spannende Finale. Das Buch ist ab 14 empfohlen, soweit ich das rausfinden konnte. Ich muss aber hinzufügen, dass ich das fast schon ein wenig früh finde, da das Buch doch sehr realistisch und tiefgründig ist. Das Ende hatte fast schon Horrorelemente. Ich habe dem Buch bei meiner Bewertung 4 von 5 Sternen gegeben und kann dieses Jugendbuch auch nur jedem Erwachsenen wärmstens ans Herz legen!

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  • Rezension zu "Unheilvolle Minuten" von Robert Cormier

    Unheilvolle Minuten

    kassandra1010

    17. December 2012 um 19:33

    Unglaublich, wie viel Leid Jugendliche sich und anderen antun können. Als Karen eines Abends zu früh nachhause kommt, ist alles verwüstet aber die vier Jungs, die alles kaputt gemacht haben sind noch da und das ist ihr Fehler. Sie packen sie und sie endet verletzt im Keller. Doch der Nachbar hat alles gesehen und es beginnt ein Rachefeldzug bei dem anschließend keiner mehr etwas zu lachen hat! Die ältere Schwester Jane beginnt, aus dem Leben zu triften und die ganz Familie hat ihre Probleme mit dem Weiterleben, erst als Karen endlich aus dem Koma erwacht, kommt fast, aber auch nur fast alles wieder ins Reine…. Cormier schafft hier eine Geschichte, die in jedem Land schon vorgekommen ist, gerade heute geraten Facebook-Partys außer Kontrolle und die Jugend selbst sind die leidtragenden.

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  • Rezension zu "Unheilvolle Minuten" von Robert Cormier

    Unheilvolle Minuten

    nancy_wilde

    15. December 2012 um 22:48

    Inhalt: Der Rächer beobachtet alles genau: Wie die Jugendlichen in das Haus eindringen und es verwüsten. Er sieht auch, wie Karen dann nach Hause kommt - und wie die Jugendlichen kurz darauf den Tatort verlassen. Sie haben versucht Karen zu vergewaltigen und sie eine Kelltertreppe heruntergestoßen. Aber der Rächer hilft nicht. Er hat seine ganz eigene, brutale Vorstellung von Gerechtigkeit. Erst als er erfährt, dass Karens Schwester Jane nichtsahnend eine Beziehung mit einem der Täter eingeht, greift er ein ... Autor: Robert Cormier wurde 1925 geboren, arbeitete zunächst als Journalist und begann dann bald Romane und Kurzgeschichten für Erwachsene zu schreiben. International bekannt wurde er jedoch mit seinen Jugendbüchern, die sich vor allem durch ihre realistische, oft sogar drastische Darstellung auszeichnen. Robert Cormier starb im Jahr 2000. Meine Meinung: In den Buch geht es um Gewalt, Schuld, Lüge, Liebe und Trauer. Das Buch ist spannend geschrieben und auch wenn es ab und zu langatmig war. Das Buch ist in drei Teile gegliedert: im ersten Teil steht der Überfall mit all Auswirkungen, im zweiten Teil steht die Beziehung von Jane zu Buddy und im dritten Teil geht es um den „Rächer", der eigentlich schüchtern ist, sich aber Attacken von Brutalität und Grausamkeit hingibt und sich anmaßt, als selbst ernannter "Rächer" über Gut und Böse zu richten. Was mich etwas gestört hat war die Figur Buddy bzw sein Problem was er hat, ich finde diese hat der Autor nicht ganz so gut rübergebracht wie es vielleicht sein sollte. Ansonsten war das Buch gut zu lesen und man hatte das Gefühl mitten drin im Geschehen zu sein.

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