Robert Cormier Zärtlichkeit

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Inhaltsangabe zu „Zärtlichkeit“ von Robert Cormier

Eric Poole ist ein Monster. Nach außen hin ein charmanter junger Mann treibt ihn in seinem Inneren die Mordlust. Seine Opfer sind dunkelhaarige Mädchen, fast Frauen. Drei hat er schon getötet, hat ihnen die Hände um den Hals gelegt und zugedrückt. Lieutenant Proctor beschließt, Eric zu beschatten, um weitere Morde zu verhindern. Er folgt ihm auch als er mit der schönen Lori auf Reisen geht. Wie lange wird Eric das Monster in sich unter Kontrolle haben? (Quelle:'Flexibler Einband/01.03.2013')

Gutes Buch für zwischen durch. Ich werde wohl noch mehr Bücher von Robert Cormier lesen :)

— AliceBuecherWunderland

!!

— isabellbuch

ich liebe dieses buch einfach nur!! empfhelenswert

— Josefine-3

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Unfassbar gut! Ich bin mega gespannt, wie es weitergeht! Wirklich, wirklich lesenswert!!

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  • Themen
  • Eine ganz tolle, aber bedrückende Charakterisierung eines Serienmörders

    Zärtlichkeit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. May 2013 um 12:57

    Eric Poole ist ein Monster. Zuerst lässt er seine Wut und seine negativen Gefühle an Tieren aus. Doch später bringt er junge Mädchen um, für ihn sind es aber keine negativen Gefühle, für ihn ist der Mord an den Mädchen eine Art von Zärtlichkeit. Als er dann auch noch seine Eltern umbringt, kommt er ins Gefängnis. Doch mit 18 Jahren wird er wieder entlassen. Ist er geheilt oder wird er wieder morden? „Zärtlichkeit“ von Robert Cormier wurde dieses Jahr vom Carlsen Verlag neu verlegt. Die Geschichte ist spannend und obwohl sie schon einige Jahre auf dem Buckel hat, wirkt sie kein bisschen veraltert. Robert Cormiers Schreibstil lässt sich sehr gut lesen und die Intensität der Geschichte treibt den Leser immer weiter durch das Buch. Nicht nur der tolle Schreibstil, sondern auch die immer wieder wechselnde Erzählperspektive fördern die Spannung und die Neugierde des Lesers. Neben Eric Poole, erleben wir die Geschichte auch noch aus der Sicht eines alten Polizisten, der sich sicher ist, dass die verschwundenen Mädchen auf Eris Konto gehen, nur leider hat er keine Beweise dafür, und aus der Sicht von Lori. Lori ist neben Eric der zweite Hauptcharakter aus „Zärtlichkeit“ und grade dieser Begriff verbindet die beiden. Beide sind besessen von dem Wunsch nach Zärtlichkeit, auch wenn er sich anders äußert. Lori selbst spricht von einer Fixierung, und um diese wieder loszuwerden muss sie das Objekt ihrer Begierde küssen. Lori verfolgt Eric und schleicht sich sogar in seinen Bus und geht somit unverhofft mit ihm auf eine Reise. Lori merkt, dass mit Eric nicht alles stimmt und dennoch liebt sie ihn auf eine Art und will ihn schützen, wenn schon nicht vor sich selbst, dann zumindest vor der Polizei. Aber es wird schwer.... Wenn ihr wissen wollt, wie es mit Eric und Lori ausgeht, und ihr ein spannendes und kurzweiliges Buch sucht, dann kann ich euch „Zärtlichkeit“ wirklich ans Herz legen! Ein zeitloses Thema und interessante Charaktere machen „Zärtlichkeit“ zu einem tollen Leseerlebnis!

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  • Zärtlichkeit

    Zärtlichkeit

    Sophie333

    28. April 2013 um 15:24

    Eric Poole ist ein Monster. Als Kind tötet er Kätzchen...Doch schon bald reicht ihm das nicht mehr. Mit 15 tötet er schließlich junge Mädchen. Für ihn ist es eine Form der Zärtlichkeit das Leben aus ihnen schwinden zu sehn. Der Mord an seinen Eltern ist es jeodch, der ihn ins Gefängnis bringt. Doch mit 18 Jahren kommt er wieder heraus. Hat er sich geändert oder ist da immer noch dieses unersättlichliche Verlangen an Zärtlichkeit in ihm?! Die Geschichte wird aus abwechselnd aus drei verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Einmal natürlich aus der Sicht von Eric selbst. Aber auch ein Alter Polizist, der ihn gerne weiter hinter Gittern sehen will spielt eine große Rolle. Nur hat er keine Beweise für die Morde an den Mädchen. Dann gibt es noch Lori. Genau wie Eric hat sie ein Problem mit Zärtlichkeit. Nur äußert sich das bei ihr auf anderem Weg. Und so hängen alle drei unweigerlich irgendwie zusammen. Zunächst einmal muss ich gestehen, dass dieses Thema schon sehr gewöhnungsbedürftig ist. Schon allein weil es um zwei Teenager geht mit solchen Fixierungen. Es ist einfach schwer vorstellbar. Der Titel Zärtlichkeit zieht sich durch das ganze Buch und spielt sowohl bei Eric als auch bei Lori eine sehr große Rolle. Es gibt Momente, da erscheinen einen die beiden als völlig normal, doch das schwingt fast genauso schnell wieder um. Da die beiden noch so jung sind, möchte man einfach, dass die beiden "gut" sind. Vorallem bei Eric möchte man an das Gute glauben. Was bei seinen Taten und Gedanken natürlich sehr schwer fällt. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Was auch an den verschiedenen Sichtweisen liegt und lässt sich flüssig weglesen. "Zärtlichkeit" behandelt ein Thema, welches ich so noch nie gelesen habe und hat auch die ein oder andere Überraschung für den Leser parat.

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  • Zärtlichkeit auf andere Weise

    Zärtlichkeit

    Malibu

    07. April 2013 um 21:25

    Alle wollen immer Zärtlichkeit, Zuneigung und Anerkennen. Ob das immer so gut ist, alles hierfür zu tun? Manch welche denken das wohl – und rennen so in ihr Verderben... Eric Poole ist ein Monster. Er hat schon gemordet – dunkelhaarige Mädchen, fast Frauen. Nach außen hin ist er der Traummann schlechthin, charmant und lässig. Drei hat er schon getötet, Hand angelegt. Lieutnant Proctor beschattet Eric, um so weitere Morde zu verhindern, denkt er. Da begegnet Eric Lori, welche in ihm genauso eine Mordlust entzügelt. Kann er sich beherrschen oder greift die Mordlust doch wieder nach ihm? Der Autor zieht den Leser gleich zu Anfang durch die leichte Sprache in das Buch hinein. Als erstes lernen wir hier nicht etwa gleich den Protagonisten kennen, sondern Lori, welche er noch kenennlernt im Laufe des Buches. So erfährt der Leser also erst einmal etwas von der Person, welche sich in Acht nehmen muss vor Eric. Die Sprache und der Schreibstil sind locker gehalten, wie es eben ein Krimi für Jugendliche halten mag. Man folgt gebannt den Wörtern und kann kaum aufhören zu lesen, vermag der Autor einen doch richtig zu fesseln mit seinen Worten. Die Spannung ist da ohne dass sie wirklich da ist, man weiß, dass etwas passiert. Man hat es im Gefühl, nur wann, das weiß man nicht. Genau daraufhin zieht der Autor das Augenmerk des Lesers, er treibt ihn immer weiter, bis die beiden sich das erste Mal begegnen. Kommt der Augenblick, so merkt man gleich, dass die zwei sich schon länger kennen. Hier wird es spannend, wieso und warum der Kontakt abbrach. Lori ist eine etwas komische Persönlichkeit. Sie hat es so mit ihren Fixierungen – einmal ist es ein Musikstar, auf den sie fixiert ist, bis sie ihn geküsst ist, im nächsten Moment ist es wieder jemand anders. Zudem ist sie sehr auf Zärtlichkeit fixiert, man könnte sagen, sie tut fast alles dafür. Vom Charakter her ist sie eine eher etwas unpersönliche Erscheinung, fast gefühlskalt, würden in ihrem Innern nicht doch noch Gewissensbisse brodeln. Bei Eric merkt man gleich, dass er ein großes Selbstbewusstsein hat. Er ist sehr von sich überzeugt, irgendwie sieht er aber auch seine Schuld gar nicht ein. Ob er überhaupt so etwas wie Gefühle hat oder einfach nur ein unberechenbarer Psychopath ist? Zeile um Zeile lernt man diesen eigenartigen Killer dann doch etwas mehr kennen und man mag ihn fast sogar, würden hier nicht die schrecklichen Taten dazwischen stehen. Als die beiden aufeinander treffen, merkt man gleich, dass es hier anders zugeht, als bei anderen Charakteren, welche die beiden treffen. Ihrer beiden verkorksten Leben geben einander die Hand und sie mögen sich auf irgendeine Art und Weise, gehen fast behutsam miteinander um. Auch in Eric, dem gefühllosen Monster, scheint sich Zuneigung zu regen – nicht die gefährliche, sondern die normale, welche man einem Menschen gegenüber darbringt, welchen man mag. Der Autor hat das Buch in einem lockeren Schreibstil geschrieben, welchen dem Leser ein schnelles Lesen ermöglicht. Man kann gar nicht anders als aufhören, es zieht einen immer mehr in die Geschichte hinein. Man möchte wissen, was hinter den Köpfen der Charaktere steckt, wieso sie so handeln, wie sie es tun. Denn beide sind eigenartige Individuen, einer mehr als der andere. Als dann das Ende kommt, ist es anders als erwartet – wobei, was erwartet man hier eigentlich für ein Ende? Das Buch bleibt noch etwas in Gedanken, auch nach dem Beenden – es regt an, über zwischenmenschliche Situationen nachzudenken. Ein gut geschriebener Krimi für Jugendliche, der auch nicht von junggebliebenen Erwachsenen ausgelassen werden sollte! Eine Mischung zwischen leichter und etwas anspruchsvollerer Kost, die einen ins Grübeln bringt.

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