Die Schattenherren - Feind

von Robert Corvus 
3,8 Sterne bei73 Bewertungen
Die Schattenherren - Feind
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (50):
Vivi300s avatar

Düster und spannend - wie es sein soll.

Kritisch (7):
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Austauschbar. Wenig originelle Geschichte und zweidimensionale Charaktere. Die "Bösen" wirken fast schon klischeehaft.

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Inhaltsangabe zu "Die Schattenherren - Feind"

Dies ist die Geschichte von Modranel, dem kein Preis zu hoch war, um zu werden, was er ist: der mächtigste Magier der Menschheit.
Dies ist auch die Geschichte von Lióla und Ajina, den ungleichen Schwestern, der Dunkelruferin, die der Macht der Schatten verfallen ist, und der Adepta, die im Dienst der Mondmutter Kranke heilt.
Es ist eine Geschichte aus dem Silberkrieg, in dem sich die freien Reiche gegen die Schatten stellen, die sich über die Welt legen.
Vor allem aber ist es die Geschichte von Helion, dem Paladin der Mondschwerter, der dem letzten Wunsch seines verstorbenen Meisters folgt. Er, der einfache Silberträger, ist der entschlossenste Feind der unsterblichen Schattenherren. Kann er gegen Lisanne bestehen, die Schattenherzogin, in der Schönheit und Grausamkeit ihre Vollendung finden?

Unterschiede der erweiterten Edition (2018) zur Originalausgabe (2013):
Kein Kampf, der vorher verloren war, wird jetzt gewonnen. Niemand, der vorher starb, überlebt nun. Es gibt keinen neuen Schauplatz, und jede Weltengegend, die zuvor besucht wurde, wird auch in dieser Edition angesteuert. Der Schnitt der Romane innerhalb der Trilogie ist ebenfalls gleich geblieben – man kann also die Bücher der Originalausgabe und der erweiterten Edition mischen.
Dennoch hat sich eine Menge getan:
- Der Autor hat den Text komplett überarbeitet. Überwiegend handelt es sich dabei um sprachliche Polituren, aber in der Summe machen sie den Text gefälliger, stimmungsvoller und exakter.
- Es gibt zwei neue Szenen.
- Einige im Originaltext geraffte Passagen werden ausführlicher erzählt.
- Die Kurzgeschichte Giftschatten ist als Interludium integriert.
- Einige Szenen sind innerhalb des Romans verschoben, um sie besser in den Zeitablauf einzupassen.
- Timo Kümmel hat Titelbild und Kartenmaterial neu gestaltet.
- Vignetten zeigen an, aus welcher Perspektive die jeweils folgende Szene geschildert ist.
- In einem Nachwort schildert der Autor, wie ihm mit Feind die erste Veröffentlichung in einem Publikumsverlag gelang.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07D8C98S1
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:397 Seiten
Verlag:Independently Published
Erscheinungsdatum:22.05.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Vivi300s avatar
    Vivi300vor einem Monat
    Kurzmeinung: Düster und spannend - wie es sein soll.
    Spannung bis zur letzten Seite

    *** Band 1 ***

    Klappentext
    Dies ist die Geschichte von Modranel, dem kein Preis zu hoch war, um zu werden, was er ist: der mächtigste Magier der Menschheit.
    Dies ist auch die Geschichte von Lióla und Ajina, den ungleichen Schwestern, der Dunkelruferin, die der Macht der Schatten verfallen ist, und der Adepta, die im Dienst der Mondmutter Kranke heilt.
    Es ist eine Geschichte aus dem Silberkrieg, in dem sich die freien Reiche gegen die Schatten stellen, die sich über die Welt legen.
    Vor allem aber ist es die Geschichte von Helion, dem Paladin der Mondschwerter, der dem letzten Wunsch seines verstorbenen Meisters folgt. Er, der einfache Silberträger, ist der entschlossenste Feind der unsterblichen Schattenherren. Kann er gegen Lisanne bestehen, die Schattenherzogin, in der Schönheit und Grausamkeit ihre Vollendung finden?

    Gesamteindruck
    Ich kannte die Bücher noch unter anderem Cover aus dem Buchladen. Doch diese Cover hatten mich leider nie dazu bewegen können, die Bücher zu lesen (sie sahen halt super langweilig und nach 08/15-Fantasy aus - schon ein bisschen oberflächlich von mir, ich weiß :P). Mit diesem Cover ging es mir aber anders und ich bin sehr froh darum, denn das Buch hatte es echt in sich. 
    Auch hatte ich vor dem Buch nichts aus dem Bereich der Dark-Fantasy gelesen, kann mir aber nach diesem Buch durchaus vorstellen, öfter mal ein solches Buch zur Hand zu nehmen. 
    Mir gefällt es sehr, wenn es kein Schön-Gerede gibt und die Figuren ungeachtet ihrer Rolle im sozialen Gefüge der erdachten Welt dran glauben müssen. Das macht die Geschichte trotz des Fantasy-Settings so viel realistischer als so manch andere Bücher. 
    Außerdem wird mit dem lästigen Schwarz-Weiß-Denken, welches vor allem in dem High-Fantasy-Genre oft vorherrscht, gebrochen. 
    Dadurch bleibt die Spannung immer hoch und der Leser hat tatsächlich das Bedürfnis, sich ein wenig mit dem Buch auseinander zu setzen. Zum Kopf-ausschalten ist das Buch aber definitiv nichts, wie ich fand. 

    Figuren
    Davon haben so einige in diesem Buch dran glauben müssen. Egal, wie sympathisch oder nicht, man hatte das Gefühl, dass niemand aus Sentimentalität oder Fan-Service verschont werden würde. Gut... was das angeht, sind die meisten ja schon durch Game of Thrones relativ abgehärtet.
    Schade fand ich, dass ich keine großen Einsichten in den Protagonisten hatte bzw. ich mich nicht wirklich mit ihm identifizieren konnte. Er blieb mir bis zum Schluss relativ fremd.

    Erzähl-/Schreibstil
    An dem Schreibstil gibt es absolut nichts auszusetzen, er ist genauso, wie es sich für ein solches Buch gehört.
    Auch der Erzählstil konnte komplett überzeugen. Das Wechseln der Perspektiven ist sehr gut gelungen und hat dem Buch den nötigen Schwung gegeben.

    Mein Fazit
    Dieses Buch hat mir gezeigt, dass das Dark-Fantasy-Genre durchaus etwas für mich ist und ich mehr davon lesen sollte. Ich kann es Leuten empfehlen, die keine Lust mehr auf weichgespülte Heldengeschichten, zahme Monster und glitzernde Vampire mehr haben. Für Fans des Genres wird es sowieso etwas sein, denke ich.

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    inabroichs avatar
    inabroichvor 2 Monaten
    Darkfantasy in Reinform

    "Feind" ist ein wunderbarer Auftakt zu einer fantastischen Darkfantasy-Reihe! Vielschichtige Figuren und eine gut durchdachte Welt machen das Buch zu einem Pageturner.
    Den einen oder anderen Charakter hätte ich durchaus gerne etwas länger in der Story gesehen, verstehe aber die Konsequenz dahinter und bin begeistert. Es gibt kein Schönreden und Verschonen, genau was ich mir vom Buch erhofft hatte. Die Vermischung von Böse und Gut, keine Eindeutigkeit. So mag ich es und so habe ich es vorgefunden. Sehr empfehlenswert für alle Darkfantasy-Fans und alle, die es werden wollen! Kleiner Wehrmutstropfen: Der Hauptprotagonist ist mir aufgrund zu weniger Innenansichten etwas fremd geblieben. Ansonsten: top!

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    Jisbons avatar
    Jisbonvor 2 Monaten
    Wird zurecht als 'düstere High Fantasy' bezeichnet

    "Feind" wird zurecht als 'düstere High Fantasy' bezeichnet. Schon im Prolog treffen die Charaktere Entscheidungen, die für den Leser entsetzlich und unvorstellbar sind, und in den nachfolgenden Kapiteln geht es so weiter. Es werden Opfer gefordert, die Bedrohung durch die Schattenherren ist durchgängig präsent und der Autor scheut sich nicht darzustellen, welche schrecklichen und unmenschlichen Taten ihre Anhänger vollbringen. Die Schilderungen sind zwar nicht allzu detailliert, aber dennoch schonungslos, sodass man sich immer bewusst ist, wozu die Figuren fähig sind. Selbst die Protagonisten handeln oft fragwürdig und eine 'gute', moralisch unfehlbare Person gibt es nicht wirklich, auch wenn manche positiver charakterisiert werden als andere. Umso schlimmer ist es, dass niemand sicher zu sein scheint und viele Charaktere ein furchtbares Schicksal erleiden.

    Dadurch, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, bekommt man ein sehr gutes Bild davon, wie der Kampf auf allen Seiten geführt wird und obwohl die Szenen, in denen es um die Schattenherren und ihre Gefolgschaft ging in vielerlei Hinsicht grausam waren, waren sie doch eine willkommene Abwechslung zu den Kämpfen und Schlachten, in denen andere Figuren verwickelt waren. Was für mich ein wenig gefehlt hat, ist die emotionale Tiefe; ich konnte mit niemandem wirklich mitleiden, wodurch die tragischen, dramatischen Wendungen für mich ein wenig an Wirkung verloren, doch die einzelnen Ereignisse sind auf jeden Fall schockierend und entsetzlich.

    Momentan bin ich mir noch nicht so ganz sicher, worauf die Reihe hinauslaufen soll, aber der erste Band hat mir trotz allem gefallen; es ist so einiges passiert und die Geschichte war fesselnd. Das Ende macht zudem neugierig auf mehr, vor allem, da alles irgendwie hoffnungslos zu sein scheint und ich mir nicht vorstellen kann, wie diese Lage aufgelöst werden soll.

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    junias avatar
    juniavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wundervoll düstere Dark Fantasy
    Wundervoll düstere Dark Fantasy

    Wie kam ich zu diesem Buch?
    Durch eine Leserunde wurde ich auf die Reihe bzw. den Autor aufmerksam. Es ist das erste Buch von Robert Corvus, das ich lese.

    Wie finde ich Cover und Titel?
    Das Cover ist sehr ansprechend, düstere Farben, schnörkellose Schriftart, wer mag die Frau wohl sein? Der Titel ist auch Programm, ich denke, ich habe nach dem Lesen den Feind klar identifiziert.

    Um was geht’s?
    Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Die Story ist logisch, äußerst spannend aufgebaut, hatte einige für mich überraschende Wendungen, kaum etwas war vorhersehbar.

    Wie ist es geschrieben?
    Es handelt sich um den 1. Teil einer Reihe und ich war gleich angefixt und will wissen, wie es weiter geht. Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend (höchstens das Nachwort), aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein.

    Wer spielt mit?
    Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Gegebenheiten sehr gut vorstellen und habe die Charaktere kennengelernt, gemocht oder gehasst, ich habe mitgefiebert und mitgelitten, da auch nicht jeder das Ende dieses Buches erlebt.

    Wie steht es mit der Fehlerquote?
    Das Buch war sehr gut lektoriert/korrigiert und dementsprechend eine Wohltat für die Augen beim Lesen.

    Mein Fazit?
    Das Buch hat mir außerordentlich gut gefallen, somit erhält es von mir 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch des Autors sein, das ich lese, die Geschichte hat ja erst begonnen.

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    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Düster, unvorhersehbar, spannend, gelungene Charaktere - lesenswerter Dark-Fantasy-Roman
    Dark-Fantasy-Roman, der gespannt auf die Fortsetzungen macht

    Die Schattenherren, mächtige Magier, denen nur Silber schaden kann, wollen alle Silberminen in ihren Besitz bringen, um so die Gefahr zu bannen. Auf der Gegenseite stehen u. a. die Mondschwerter, ein Ritterorden, dessen Schwerter aus Silber bestehen und besonders präpariert sind. Zu ihnen gehört Helion, der eine besondere Mission erhält, die den entscheidenden Umschwung im Krieg gegen die Schattenherren bringen könnte.

    Robert Corvus' Schattenherren-Trilogie erschien ehemals im Piper-Verlag, und wurde nun, nachdem die Auswertung durch den Verlag abgeschlossen ist, vom Autor selbst in überarbeiteter und erweiterter Form neu aufgelegt. Cover und Karten hat Timo Kümmel beigesteuert.

    Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, jede Perspektive hat eine eigene Vignette erhalten so dass jeder Leser klar erkennen kann, mit wem er die Geschichte gerade erlebt – eine tolle Idee, wie ich finde. Die Protagonisten entstammen beiden Seiten, der Leser erhält dadurch einen guten Einblick sowohl in das Leben auf Seiten der Schattenherren, als auch in das der Mondschwerter und der freien Menschen. Sehr interessant finde ich auch das Volk der Fayé, die ebenfalls Magie wirken, jedoch in anderer Art als die Schattenherren. Einen der Fayé begleitet eine Zeit lang Helion. Nicht immer ist klar zu erkennen, ob ein Charakter eher „gut“ oder eher „böse“ ist, und manch einer macht eine Entwicklung mit, die sich der Leser so nicht gewünscht hätte.

    Der Roman ist dem Dark-Fantasy-Genre zuzurechnen und so ist er sehr düster und nicht für zarte Gemüter geeignet. Manche Grausamkeit wird hier explizit genannt, es gibt viele Tote, und auch die Protagonisten sind nicht gefeit davor, ihr Leben zu lassen, nicht jeder Charakter, schon gar nicht jeder, der dem Leser sympathisch ist, wird am Ende noch unter den Lebenden sein. Man sollte also nicht unbedingt ein Happy End erwarten und vor allem sollte man mit allem rechnen. Dadurch ist der Roman nie vorhersehbar – und das gefällt mir sehr gut. Dass der Roman spannend ist, muss ich jetzt wohl kaum noch erwähnen.

    Erwähnenswert, und richtig gut, sind die Extras des Romans: Zwei Karten, mehrere Anhänge wie ein Personenverzeichnis und ein Glossar, und das lesenswerte Nachwort des Autors machen den Roman zusätzlich rund. Am Ende wird wohl jeder gespannt darauf sein, wie es weitergehen wird. Band 2 ist bereits erschienen, Band 3 wird bald ebenfalls zu haben sein, ich freue mich schon darauf, sie zu lesen.

    Der erste Band der Schattenherren-Trilogie konnte mich überzeugen, düster, nicht vorhersehbar, spannend, mit Protagonisten auf beiden Seiten, die sich alle nachvollziehbar weiterentwickelt haben. Ich vergebe 4,5 Sterne, die ich, wo nötig, aufrunde und eine Leseempfehlung für Genre-Fans oder solche, die es wollen.

    Kommentare: 1
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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Zwar nichts für Leser, die mit Gewalt gegen Tiere und Menschen nicht umgehen können, dafür aber trotzdem ein wunderbarer Dark Fantasy Roman.
    Vielschichtige Charaktere und umwerfendes Worldbuilding

    »Die Schattenherren« von Robert Corvus, eine Dark Fantasy Trilogie, erschienen bereits 2013 bei Piper. Nun, nachdem der Vertrag mit dem Verlag ausgelaufen ist, hat der Autor die Reihe noch einmal neu aufgezogen und als Ebook veröffentlicht. »Feind«, der erste Teil der Reihe, der die Vorgeschichte der Welt Eloy schildert und wie es dazu kam, dass die Schattenherren sich alles untertan machen konnten, ist ein in jedem Fall sehr gelungener Auftakt in ein Abenteuer voller Finsternis!

    »Feind« ist in jeder Hinsicht Dark Fantasy, hier wird definitiv nicht gegeizt mit den Abgründen menschlicher Seele. Daher sei hier der Hinweis angebracht, dass im Roman explizit Gewalt an Mensch und Tier geschildert wird und auch nicht vor Kindern Halt gemacht wird.

    Der Roman besticht mit wirklich außergewöhnlichen Charakteren. Ich denke, es kommt nicht von ungefähr, dass ich mich hin und wieder an Rollenspiele erinnert fühlte, vor allem jetzt,  wo ich da wieder mehr drin stecke, während ich den Roman las. Was Robert Corvus aber gern macht und was man hier auch sehr deutlich merkt: Er nimmt gern eine bestimmte Sache, zum Beispiel den klassischen Paladin, und dreht an ein paar Schrauben und schaut, was dabei herauskommt.

    In diesem Fall ein Paladin, der vielleicht nicht unbedingt der strahlende Held ohne einen Makel ist, wie man bei dem Wort »Paladin« sonst denken mag. Helion trifft im Roman Entscheidungen, die ich vom klassischen Paladin nicht unbedingt erwartet hätte, da sie moralisch mindestens fragwürdig sind. Das hat mich wirklich positiv überrascht, dass Corvus‘ Charaktere da aus ihren typischen Rollen fallen und zeigen, dass jeder Mensch seine guten aber auch schlechten Seiten hat. Besonders zum Ende hin zeigt Helion das ganz deutlich.

    Weitere gedrehte Schräubchen finden sich im detailreichen Worldbuilding wieder. Man merkt, dass die Schattenherren ursprünglich ihre Wurzeln im Underworld-Filmuniversum fanden, und ich als bekennender Fan der Filme finde das ganz großartig. Mittlerweile sind die Schattenherren zwar keine Vampire mehr, aber die Atmosphäre ist dennoch sehr ähnlich: düster und grausam und angefüllt mit rituellen Opfergaben, die einem kalte Schauer den Rücken hinunterjagen.

    Die Welt selbst ist detailreich und anschaulich geschildert und es hatte unheimlich viel Spaß gemacht, zwischen den Seiten zu schmökern und mehr über Eloy und ihre Bewohner zu erfahren, von den Menschen, über die bizarren Fayé bis hin zu den grausamen Schattenherren. Im Anhang des Buches gibt es einen Teil, der noch einmal weitere Details zur Welt gibt.

    Alles in allem kann ich den Roman nur wärmstens empfehlen. Wer Underworld als Roman lesen will, ist hier an der richtigen Adresse. Aber seid gewarnt, dass es hier nicht gerade zimperlich zugeht, da auch nicht vor Kindern und Haustieren Halt gemacht wird und es hier jeden treffen kann. Daher lest den Roman bitte nur, wenn ihr mit solcherart Gewalt umgehen könnt.

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    Marion_Schemels avatar
    Marion_Schemelvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: spannender und düsterer Auftakt, eine Welt in welcher von einigen wenigen erbittertert Widerstand gegen die Schattenherren geleistet wird
    Dark Fantasy Abenteuer

    Inhaltsangabe
    Dies ist die Geschichte von Modranel, dem kein Preis zu hoch war, um zu werden, was er ist: der mächtigste Magier der Menschheit.
    Dies ist auch die Geschichte von Lióla und Ajina, den ungleichen Schwestern, der Dunkelruferin, die der Macht der Schatten verfallen ist, und der Adepta, die im Dienst der Mondmutter Kranke heilt.
    Es ist eine Geschichte aus dem Silberkrieg, in dem sich die freien Reiche gegen die Schatten stellen, die sich über die Welt legen.
    Vor allem aber ist es die Geschichte von Helion, dem Paladin der Mondschwerter, der dem letzten Wunsch seines verstorbenen Meisters folgt. Er, der einfache Silberträger, ist der entschlossenste Feind der unsterblichen Schattenherren. Kann er gegen Lisanne bestehen, die Schattenherzogin, in der Schönheit und Grausamkeit ihre Vollendung finden?

    Unterschiede der erweiterten Edition (2018) zur Originalausgabe (2013):
    Kein Kampf, der vorher verloren war, wird jetzt gewonnen. Niemand, der vorher starb, überlebt nun. Es gibt keinen neuen Schauplatz, und jede Weltengegend, die zuvor besucht wurde, wird auch in dieser Edition angesteuert. Der Schnitt der Romane innerhalb der Trilogie ist ebenfalls gleich geblieben – man kann also die Bücher der Originalausgabe und der erweiterten Edition mischen.
    Dennoch hat sich eine Menge getan:
    - Der Autor hat den Text komplett überarbeitet. Überwiegend handelt es sich dabei um sprachliche Polituren, aber in der Summe machen sie den Text gefälliger, stimmungsvoller und exakter.
    - Es gibt zwei neue Szenen.
    - Einige im Originaltext geraffte Passagen werden ausführlicher erzählt.
    - Die Kurzgeschichte Giftschatten ist als Interludium integriert.
    - Einige Szenen sind innerhalb des Romans verschoben, um sie besser in den Zeitablauf einzupassen.
    - Timo Kümmel hat Titelbild und Kartenmaterial neu gestaltet.
    - Vignetten zeigen an, aus welcher Perspektive die jeweils folgende Szene geschildert ist.
    - In einem Nachwort schildert der Autor, wie ihm mit Feind die erste Veröffentlichung in einem Publikumsverlag gelang.

    Die Düsternis hält Einzug und einige wenige versuchen dies zu verhindern. Mit einer brachialen Leidenschaft für die Schattenherrin versucht eine Dunkelruferin auf ihrem Weg nach oben alles um weiterzukommen und zu gefallen. Gegenüber steht Helion mit seinen Mondschwertern und eine Adepta der Mondmutter und vielen Mitstreitern um Paroli zu bieten.
    Mit ausführlichen Kampfbeschreibungen wird der Leser hineingezogen in ein dunkles und grausames Abenteuer im Dark Fantasy Bereich. Brutale Aspekte fügen sich gut in die Story ein, ab und an aufgelockert durch wie s zu der Geschichte auch am besten paßt, mit schwarzem Humor.
    Um die Vielzahl der Charaktere und Schauplätze besser überblicken oder auch im Hinterkopf zu behalten kann man sich Karten, Glossar und das Dramatis Personae auf der Webseite des Autoren herunterladen was ich eine schöne Idee finde um nicht dauernd aus den Kapiteln zu springen.
    Mit viel Liebe zum Detail ausgestattet die einzelnen Schauplätze, die Phantasie hat ein Leichtes daraus die entsprechenden Bilder zu gestalten.
    Einige Fragen blieben offen, ich hoffe auf Beantwortung im nächsten Band.
    Für mich ein unterhaltsamer und spannender Ausflug in ein dunkles und lesenswertes Abenteuer.


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    buecherwuermlis avatar
    buecherwuermlivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine tolle und spannende Dark Fantasy Geschichte! Macht Lust auf mehr!!
    Spannend...

    Titel : Die Schattenherren - Feind
    Autor : Robert Corvus
    Seitenzahl : 397
    Format : E-Book
    Verlag : Independently Published

    Meine Meinung:

    Ich fand die Geschichte von Anfang bis Ende sehr spannend. Sie ist düster und auch brutal.
    Man fiebert mit Helion und seinen Mitstreitern mit  und leidet mit ihm als er seine Freunde und Mitstreiter verliert.
    Die Schlachten werden durchaus brutal geschildert und nichts wird beschönigt.
    Die Charaktere sind manchmal sehr sympathisch und manchmal weiß man nicht was man von ihnen halten soll oder sind auch ziemlich unsymphatisch. Was aber den Reiz dieser Dark Fantasy Geschichte ausmacht. Auch der Held der Geschichte hat seine Ecken und Kanten, was ihn sehr autentisch erscheinen lässt. Er ist in dieser Geschichte nicht der klassische strahlende Held.
    Die Geschichte Endet mit einem Ende das Lust auf die Nachfolgebände macht!

    Fazit:

    Sehr spannende und fesselnde Dark Fantasy! Bitte mehr davon!!



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    Wolf1988s avatar
    Wolf1988vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Dark Fantasy in seiner besten Form.
    Gute Dark Fantasy

    Die Schattenherren unterjochen die Menschen. Doch ein paar kleine Reiche lassenlsivh nicht erobern und ziehen gegen die Schattenherren in den Krieg. Auf dem Weg zur groseg Schlacht befinden sich der Paladin  Helion, Ajina die Mondpriesterin, sowie Estrog der Barbar.Gemeinsam versuchen sie  gegen die kaltblütige Schattenherrin Lisanne anzutreten. Dazu verbünden sie sich mit dem Gefallenen Zauberer Modranel.


    Die Geschichte ist wie es sich für Dark Fantasy gehört, sehr düster und Brutal. Schnell können hier Charaktere Sterben die man mag. Die Charaktere begehen auch fehler, bringen Leute zum Schutz mehrerer Leben um. Auch beginnt man Sympathien für die Bösen zu entwickeln, was die Story sehr mitreißend macht.

    Ich war sehr gut unterhalten mit diesem Buch und freue mich schon auf die Nachfolgewerke.

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    Inge78s avatar
    Inge78vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: düstere Atmospähre, fantastische Charaktäre die nicht alle überleben, Schlachten, Mythen, Legenden ... Dark Fantasy vom Feinsten
    düster, brutal, spannend und faszinierend

    In Eloy übernehmen die Schattenherren die Macht. Durch finstere Magie haben sie Unsterblichkeit erreicht und gebieten über eine schier unbesiegbare Macht. Nur Silber kann sie verletzten oder sogar töten so dass die Menschen um die letzten Silberminen verzweifelt kämpfen.


    Helion ist ein Paladin der sog. Mondschwerter, einer eingeschworenen Gemeinschaft von Kämpfern. Zusammen mit anderen Mitstreiter sagt er den Schattenherren den Kampf an.

    Und im Buch lernen wir nach und nach mehr Mitstreiter gegen die Schattenherren kennen , und auch die Schattenherren und ihre Untergebeben kommen nicht zu kurz.

    Was wie ein klassischer Kampf "Gut gegen Böse" scheint, entwickelt sich zu einem verzweifelten Ringen der Menschen gegen den scheinbar unbesiegbaren Feind. Und dabei muss mehr als Einer sein Leben opfern. Und oft weiß man bei den Personen nicht ob man sie lieben oder hassen soll und in wie weit man ihnen trauen kann.


    "Feind" ist Auftakt einer Trilogie über "Die Schattenherren". Und wie erwartet werden auch am Ende nicht alle Probleme gelöst und nicht alle Fragen beantwortet.


    Das Buch ist sog. "Dark Fantasy" und diesen Hinweis sollte man beim Lesen sehr ernst nehmen denn "Feind" ist düster und brutal und oft auch recht hoffnungslos. Das Böse erscheint übermächtig, das Gute scheint keine Chance zu haben. Und dennoch übt die Geschichte und auch die Personen eine Sogwirkung beim lesen auf mich aus ,der ich mich nicht entziehen kann. Die Charaktere sind vielfach keine klassischen unbesiegbaren Helden, sondern haben Fehler und tun Dinge die man nicht gut heißen kann. Und sie üben eine unehimliche Faszination auf mich als Leser aus. Weil sie spannend sind, tiefschichtig und unnahbar.

    Mit dem Volk der Fayé hat Robert Corvus eine neue Rasse von Elfen erschaffen der ich in noch keinem Fantasybuch begegnet bin.

    Die Kampfszenen sind sehr bildhaft dargestellt und des Öfteren ist mein Kopfkino doch recht ungewünscht angesprungen.


    All dies macht das Buch spannend und ich werde garantiert die nächsten Bände auch noch lesen.


    Im Buch und auf seiner Internetseite stellt Robert Corvus Kartenmaterial und ein Personenverzeichnis und ein Glossar zur Verfügung so dass einem der Eintritt in diese neue Welt etwas erleichtert wird.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    RobertCorvuss avatar
    2013 erschien mit Die Schattenherren meine erste Dark-Fantasy-Trilogie im Piper Verlag. Inzwischen hat der Verlag die Auswertung abgeschlossen, ich habe die Rechte zurück und bringe die Reihe in überarbeiteter und ergänzter Edition als Kindle-eBook exklusiv bei Amazon neu heraus. Der Auftaktband Feind ist bereits erschienen, und ich würde mich freuen, wenn wir eine Leserunde zusammen bekämen, die am 22. Juni 2018 starten könnte.

    Feind ist ein Dark Fantasy Roman, was bedeutet, dass man nicht davon ausgehen sollte, dass alles zu einem guten Ende findet - die Finsternis ist mächtig, und niemand überlebt, nur weil er edle Absichten verfolgt ...

    Es gibt Paladine und Bogenschützen und Zauberer und seltsame Wesenheiten, es gibt himmelhohe Bäume, verzauberte Reiche, Burgen und Tempel. Vor allem gibt es mächtig üble Typen, und die sind beides: mächtig und übel. Die Schattenherren - die Osadroi - sind Magier, die sich über die Gesetze der Götter erhoben und so Unsterblichkeit erlangt haben. Um Magie zu wirken, braucht man Lebenskraft - entweder die eigene oder fremde. Die Schattenherren bevorzugen fremde, am liebsten ist ihnen die von Kindern. Durch ihre finstere Kunst sind sie so mächtig geworden, dass sie das größte Imperium der Welt errichtet haben: Ondrien, das Nordschattenland. Dieses Reich dehnen sie immer weiter aus, um die letzten Vorkommen des einzigen Metalls unter Kontrolle zu bekommen, das ihnen gefährlich werden kann: Silber.

    Aber einmal noch bäumen sich die freien Reiche auf! Mit allen Kräften versuchen sie, Guardaja zu halten, die Festung, die das letzte große Silbervorkommen schützt. Eigentlich ein hoffnungsloses Unterfangen, doch die Schattenherren haben einen zu allem entschlossenen Feind, von dem sie noch nichts ahnen ...


    Dies ist die Geschichte von Modranel, dem kein Preis zu hoch war, um zu werden, was er ist: der mächtigste Magier der Menschheit.
    Dies ist auch die Geschichte von Lióla und Ajina, den ungleichen Schwestern, der Dunkelruferin, die der Macht der Schatten verfallen ist, und der Adepta, die im Dienst der Mondmutter Kranke heilt.
    Es ist eine Geschichte aus dem Silberkrieg, in dem sich die freien Reiche gegen die Schatten stellen, die sich über die Welt legen.
    Vor allem aber ist es die Geschichte von Helion, dem Paladin der Mondschwerter, der dem letzten Wunsch seines verstorbenen Meisters folgt. Er, der einfache Silberträger, ist der entschlossenste Feind der unsterblichen Schattenherren. Kann er gegen Lisanne bestehen, die Schattenherzogin, in der Schönheit und Grausamkeit ihre Vollendung finden?


    Im Vergleich zur 2013 erschienenen Originalausgabe hat sich wesentlich mehr geändert als das Cover:
    - Ich habe den Text stilistisch komplett überarbeitet
    - Bonusmaterial - wie die Erzählung Giftschatten und ein Anhang zu den Bewohnern Eloys - ist in das eBook integriert
    - Es gibt zwei neue Szenen, die Ajinas Perspektive auf die Geschehnisse in den Fokus nehmen
    - In einem Nachwort erzähle ich etwas zur Entstehung des Romans und zur Überarbeitung

    Die Nachfolgebände Knecht und Herr werden im Juni bzw. Juli erscheinen.


    Diese Ausgabe der Schattenherren gibt es ausschließlich als Kindle-eBook (mobi-Format) bei Amazon; man benötigt deswegen ein entsprechendes Lesegerät.


    Gern werde ich 15 Freiexemplare zur Verfügung stellen, für die ich um eine Anmeldung bis zum 21. Juni 2018 bitte.

    Hat jemand Lust, sich bei den Paladinen einzureihen und den Schatten zu trotzen? Dann schreibt bitte in den Bewerbungs-Thread, was gute Dark Fantasy für Euch ausmacht!
    Zur Leserunde
    RobertCorvuss avatar
    Liebe Lovelybooker,

    meine Dark-Fantasy-Trilogie Die Schattenherren ist beinahe fertig. Nun möchte ich sie auch bei Lovelybooks vorstellen und würde mich freuen, wenn Ihr Interesse an einer Leserunde zum ersten Band Feind hättet. Vor uns liegen die dunklen Monate, da passt eine finstere Lektüre recht gut, wie ich finde.
    Auf meiner Homepage www.robertcorvus.net findet Ihr weitere Informationen, und überall, wo es eBooks gibt, kann man das kostenlose eBook Giftschatten bekommen, das neben einer abgeschlossenen Kurzgeschichte auch eine Einführung in die Trilogie und eine Leseprobe enthält.

    Dies ist die Geschichte von Modranel, dem kein Preis zu hoch war, um zu werden, was er ist: der mächtigste Magier der Menschheit.
    Dies ist auch die Geschichte von Lióla und Ajina, den ungleichen Schwestern, der Dunkelruferin, die der Macht der Schatten verfallen ist, und der Adepta, die im Dienst der Mondmutter Kranke heilt.
    Es ist eine Geschichte aus dem Silberkrieg, in dem sich die freien Reiche gegen die Schatten stellen, die sich über die Welt legen.
    Vor allem aber ist es die Geschichte von Helion, dem Paladin der Mondschwerter, der dem letzten Wunsch seines verstorbenen Meisters folgt. Er, der einfache Silberträger, ist der entschlossenste Feind der unsterblichen Schattenherren. Kann er gegen Lisanne bestehen, die Schattenherzogin, in der Schönheit und Grausamkeit ihre Vollendung finden?


    Der Piper Verlag stellt für die Leserunde 10 Exemplare zur Verfügung, die ich unter den Interessierten verlosen werde. Die Bücher kommen dann direkt von Piper zu Euch, sobald ich Eure Adressen habe. Wer bei der Verlosung kein Glück hat, ist dennoch herzlich willkommen - Euer Lieblingsbuchhändler wird Euch den Roman gern besorgen.
    Bitte bewerbt Euch für die Freiexemplare bis einschließlich Sonntag, 24. November 2013.

    Ich freue mich auf Euch,

    Robert Corvus

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    Mine_Bs avatar
    Letzter Beitrag von  Mine_Bvor 5 Jahren
    ich hatte das Buch zwar bereits schon in letzten Jahr fertig gelesen, aber erst jetzt kommt meine Rezi - tut mir wirklich leid: http://www.lovelybooks.de/autor/Robert-Corvus/Die-Schattenherren-Feind-970365968-w/rezension/1075569970/ Die Rezi werde ich auch bei Amazon reinstellen. Mir hat das Buch gefallen und ich freu mich schon auf den Nachfolger :) Vielen Dank, dass ich das Buch innerhalb der LR lesen durfte
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