Robert Corvus Die Schattenherren - Herr

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Inhaltsangabe zu „Die Schattenherren - Herr“ von Robert Corvus

Bren Stonner hat sein Leben den Schattenherren gewidmet, mit dem Ziel, von ihnen Unsterblichkeit zu erlangen. Nun liegt sein Herz in der Hand des Schattenkönigs, der ihn an die Front gegen die mysteriösen Fayé befiehlt. Bren muss die finsteren Pfade der Magie erkunden und sich mit den Nachtsuchern und Dunkelrufern des Kults einlassen. Allein dies kann ihn vor Lisanne schützen, der abtrünnigen, übersinnlich schönen Schattenherzogin, die in den Nächten von Jahrtausenden Macht ansammelte ‒ um nun ihren hasserfüllten Blick auf Bren zu richten. Doch dunkle Magie hat ihren Preis. Und Bren muss sich einer undenkbaren Gefahr stellen.

Die ersten beiden Bücher waren deutlich besser.

— Yvetta

Fantasy von der Stange, aber trotz allem nicht enttäuschend. Kein Muss, aber auch kein Stuss...

— OlafBlumberg

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    Die Schattenherren - Herr

    OlafBlumberg

    02. June 2014 um 14:19

    "Oh, nein!" dachte ich, beim Lesen des ersten Bandes der Schattenherren-Reihe, bitte nicht so ein strenggläubiger, alles abweisender Gotteskrieger, der die päpstlicher als der Papst ist und gegen "das Böse" zieht. Gott, wie langweilig. Aber hey, da gibts ja noch den Vater, die Tochter uuuuuund die abtrünnige Tochter (ich möchte nicht zuviel spoilern...oder vielleicht doch). Insgesamt bietet der erste Band der Reihe einen interessanten Schauplatz, interessante Charaktere und eine gute Schlacht. Gut, um darauf aufzubauen. ...Und was macht Herr Corvus? Er läßt mal eben alle Hauptcharaktere, die man nun kennen gelernt hat (mehr oder weniger) allesamt über die Klinge springen und führt im zweiten Band einen NEUEN Hauptcharakter, einen komplett neuen Schauplatz und neue Bösewichte ein. Hallo? Was soll das denn? Der zweite Band ist dann auch der Schwächste der drei und nimmt den Schattenherren viel von ihrer Bedrohlichkeit. Während ich wissen wollte, was so im Schattenpalast abgeht oder die Auswirkungen der ersten Schlacht in Band 1 waren, wurde ich stattdessen mit einer Insel abgefrühstückt. Naja... Der dritte Band vollführt diesen Wechsel dann Gott sei Dank nicht mehr und führt den Helden von Band 2 weiter. Es erwartet einem aber auch hier ein relativ offenes Ende und Band 4, 5 und 6 sind sicher schon auf Halde... ...Was soll ich sagen? Das ist keine Trilogie, sondern eine ziemlich langsam erzählte Geschichte, die zwar ihre Spannung und Höhen hat, aber (wie immer bei Mehrteilern) so viele Fragen offen lässt, dass einem die Lust am Lesen vergeht. Wartet mit dem Kauf lieber, bis alle Bände erschienen sind...das kann aber dauern...

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  • Ein finsteres Finale - diesmal aus der Sicht eines Schattenherren

    Die Schattenherren - Herr

    Heimfinderin

    21. March 2014 um 11:17

    Inhalt Bren hat endlich erreicht, was er sich lange erträumt hat: er ist in den Kreis der unsterblichen Osadroi aufgenommen worden. Doch der Preis dafür ist hoch, denn er fordert seine Seele. Immer tiefer sinkt er in die Finsternis hinein. Dabei versucht er, die Erinnerungen an seine vergangene Menschlichkeit und seine Liebe zu Kiretta zu bewahren, um sich nicht völlig in den Schatten zu verlieren. Doch dieser Kampf wirkt aussichtslos. Zugleich hat er sich gegen den Hass der Schattenherzogin Lisanne zu behaupten, die alles daran setzt, ihn für den Mord an Helion leiden zu lassen, so sehr wie sie selbst darüber gelitten hat. Gleichzeitig mobilisieren die verfeindeten Fayé und die unterdrückten Menschen ihre letzten Kräfte, um einen Befreiungsschlag gegen die Schatten zu erwirken, die durch ihren Königswechsel und innere Intrigen geschwächt wirken. So werden ausgerechnet Bren und Lisanne gemeinsam in die Schlacht geschickt. Bren kämpft nun gegen äußere und innere Feinde, muss sich mit Dunkelrufern und Nachtsuchern auseinandersetzten und ganz besonders mit seinem veränderten Selbst und seiner dunklen Magie. Meine Meinung Dies ist der dritte und letzte Teil der Schattenherren-Trilogie und bringt die Geschichte zu einem guten Abschluss. Im Gegensatz zum zweiten Teil, der mit einem Abstand von etwa 50 Jahren weitergeführt wurde, setzt dieser Teil nahtlos an das Vorgängerbuch an. Haben wir im ersten Teil („Feind“) die Schattenherren aus der Sicht der unterdrückten Menschen kennen- und dort ihre beängstigende Macht fürchten gelernt, im zweiten Teil („Knecht“) dann aus der Sicht eines untergebenen Gardisten die besondere Faszination zu spüren bekommen, die die Schatten auf ihre Anhänger ausstrahlen, so haben wir hier im letzten Teil den Blickwinkel eines Schattenherren selbst eingenommen und die kompromisslose Macht selbst gespürt, die ein Osadro aus der Finsternis zieht. Diese drei unterschiedlichen Blickwinkel haben die gesamte Trilogie zu einem besonderen Leseerlebnis gemacht, denn man erlebt die Welt aus drei Perspektiven, in die man sich jeweils sehr gut hineinversetzen kann, und bekommt damit einen besonders intensiven Eindruck von der düsteren Welt, die der Autor geschaffen hat. Dieser dritte Teil lässt den Leser dabei tief in die Finsternis sinken. Da man den neuen Schattenherren Bren bereits aus dem zweiten Teil kennt, kann man die veränderte Sichtweise vom Untergebenen zum Osadro besonders gut mitfühlen und auch den Charakter von der bisher immer ein bisschen unnahbar wirkenden Schattenherzogin Lisanne erlebt man hier hautnah mit. Es ist dabei erschreckend zu beobachten, wie die Menschlichkeit von der Finsternis aufgesogen wird. Und es ist erschreckend, wie sehr man beim Lesen nach und nach die Schattenherren in ihrer Kompromisslosigkeit versteht und ihr Handeln sogar nachvollziehen kann, während man sich gleichzeitig vor Schreck erstarrt fühlt. Der Autor geht keine Kompromisse ein, sondern lenkt seine Figuren konsequent durch die Geschichte. Er schreibt kein Märchen, in dem Wunder geschehen, und so darf der Leser sich nicht wundern, wenn die Figuren so handeln wie sie handeln müssen, weil sie sind, was sie sind. Diese Konsequenz macht den besonderen Reiz aus. Man verinnerlicht so nach und nach das Wesen der Schatten, und wenn man doch wieder anfängt, menschlich zu denken, wird man vom Autor gerne wieder eines Besseren belehrt. Doch es gehört nicht nur Finsternis zu den Osadroi, sondern auch Magie, von der Bren hier eine besondere Form entwickelt. Und nicht zu unterschätzen ist die Macht der Erinnerung, die die Osadroi mit Beginn der Unsterblichkeit zu bewahren versuchen. Neben den Schattenherren erlebt man auch in diesem Teil wieder die Fayé, die ein ganz besonderes Ereignis erwarten und damit auf einen Sieg gegen die Schatten und einen Neuanfang hoffen. Und auch die Menschen bekommen einen schicksalhaften Platz in der Geschichte, um die scheinbar durch innere Intrigen abgelenkten Osadroi vielleicht doch noch zu besiegen. Besonders gefreut hat es mich dabei, bekannte Gesichter aus dem ersten Buch wiederzutreffen. Ein düsteres und sehr spannendes Finale, in dem man einen Anhänger der Osadroi dabei begleitet, wie er selbst zu einem Schattenherren wird und dabei erkennen muss, dass die Erfüllung seines Traumes ihn tief in die Finsternis zieht und er sich fragen muss, was am Ende noch bleibt.

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  • Würdiger Abschluss der Schattenherren-Trilogie

    Die Schattenherren - Herr

    odenwaldcollies

    15. March 2014 um 23:47

    In Eloy tobt der Krieg zwischen den Fayé und den Schattenherren, den Osadroi. Bren Stonner, der dabei ist, sich an sein neues Dasein als Schattenherr zu gewöhnen, soll eine der Heere anführen und siegreich gegen den Gegner führen. Der Kampf ist nicht einfach, da den unsterblichen Fayé magische Möglichkeiten zur Verfügung stehen, von denen die Menschen nur träumen können. Dennoch sind auch die Menschen nicht zu unterschätzen, die die Möglichkeit zum Widerstand erkennen, da die Osadroi momentan innerlich geschwächt sind. Dabei entstehen Bündnisse mit den Feinden der Feinde. Zusätzlich muß sich Bren vor dem tödlichen Hass der Schattenherzogin Lisanne in Acht nehmen. Mit diesem spannenden und fesselnden Finale findet die Schattenherren-Trilogie einen würdigen Abschluss. Die Handlung ist, wie in den beiden vorherigen Bänden, nicht vorhersehbar, alles scheint möglich. Bis zum Schluß sind den Spekulationen des Lesers keine Grenzen gesetzt, das Ende war anders, als ich vermutet hatte, aber dennoch sehr stimmig und konnte mich überzeugen. Sehr gut gefallen hat mir das Zusammentreffen mit Personen, die bereits im ersten Band einen Auftritt hatten und mit denen ich überhaupt nicht mehr gerechnet hatte. Und auch sonst gibt es einige sehr überraschende Wendungen, von denen ich im Vorfeld nichts geahnt hatte. Wie gewohnt, muß man bei dem Autor mit allem rechnen, was seine Protagonisten angeht: er geht auch in diesem Band nicht gerade zimperlich mir ihrem Leben um. Am meisten war ich auf die Entwicklung von Bren Stonner gespannt, einer meiner Lieblingsfiguren aus dem zweiten Band, der dort am Ende die Wandlung vom sterblichen Menschen in einen unsterblichen Osadro schafft. Während man im ersten Band die Geschehnisse aus Sicht der Feinde der Schattenherren erlebt, im zweiten Band sich dann die Perspektive zu dem treu ergebenen Feldherrn der Osadroi, Bren Stonner, verschiebt, erlebt man in diesem Buch die Ereignisse durch die Augen des Schatttenherrn Bren. Dadurch erlebt der Leser fasziniert mit, wie sich die dunkle Magie für die Osadroi anfühlt, wie das Ernten der Essenz empfunden wird und mit welchen Schwierigkeiten ein junger Unsterblicher zu kämpfen hat, welche Emotionen aus dem Menschsein ihre Nachwirkungen haben. Außerdem erlebt der Leser hautnah die Intrigen am Hofe des Schattenkönigs mit. Die Handlung schließt sich zeitlich beinahe nahtlos an das zweite Buch an. Auch Lisanne bleibt weiterhin faszinierend und unberechenbar: durch ihren Hass auf Bren, der für den Tod ihrer großen Liebe Helion verantwortlich ist, ist sie sein größter Feind, die ihn leiden sehen will. Durch diesen Hass wird es für Bren umso schwieriger, zu erkennen, wem er trauen kann: Jittara, eine junge und ehrgeizige Dunkelruferin versichert ihm zwar immer wieder ihre Treue, aber kann er ihr wirklich trauen? Ebenso Attego, ein ambitionierter Seelenbrecher, der sich Bren anbiedert, der aber Jittara ein Dorn im Auge ist. Der Leser bekommt einen Einblick in die frühe Geschichte der Schattenkönige, in das Denken und Fühlen der Schattenherren und in die verschiedenen Fähigkeiten, die die einzelnen Osadroi auszeichnet. Auch wenn die Trilogie nun abgeschlossen ist: vielleicht gibt es irgendwann doch noch einen Band, der die weitere Entwicklung der überlebenden Figuren aufgreift, Potential ist in jedem Fall gegeben.

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  • Leserunde zu "Die Schattenherren - Feind" von Robert Corvus

    Die Schattenherren - Feind

    RobertCorvus

    Liebe Lovelybooker, meine Dark-Fantasy-Trilogie Die Schattenherren ist beinahe fertig. Nun möchte ich sie auch bei Lovelybooks vorstellen und würde mich freuen, wenn Ihr Interesse an einer Leserunde zum ersten Band Feind hättet. Vor uns liegen die dunklen Monate, da passt eine finstere Lektüre recht gut, wie ich finde. Auf meiner Homepage www.robertcorvus.net findet Ihr weitere Informationen, und überall, wo es eBooks gibt, kann man das kostenlose eBook Giftschatten bekommen, das neben einer abgeschlossenen Kurzgeschichte auch eine Einführung in die Trilogie und eine Leseprobe enthält. Dies ist die Geschichte von Modranel, dem kein Preis zu hoch war, um zu werden, was er ist: der mächtigste Magier der Menschheit. Dies ist auch die Geschichte von Lióla und Ajina, den ungleichen Schwestern, der Dunkelruferin, die der Macht der Schatten verfallen ist, und der Adepta, die im Dienst der Mondmutter Kranke heilt. Es ist eine Geschichte aus dem Silberkrieg, in dem sich die freien Reiche gegen die Schatten stellen, die sich über die Welt legen. Vor allem aber ist es die Geschichte von Helion, dem Paladin der Mondschwerter, der dem letzten Wunsch seines verstorbenen Meisters folgt. Er, der einfache Silberträger, ist der entschlossenste Feind der unsterblichen Schattenherren. Kann er gegen Lisanne bestehen, die Schattenherzogin, in der Schönheit und Grausamkeit ihre Vollendung finden? Der Piper Verlag stellt für die Leserunde 10 Exemplare zur Verfügung, die ich unter den Interessierten verlosen werde. Die Bücher kommen dann direkt von Piper zu Euch, sobald ich Eure Adressen habe. Wer bei der Verlosung kein Glück hat, ist dennoch herzlich willkommen - Euer Lieblingsbuchhändler wird Euch den Roman gern besorgen. Bitte bewerbt Euch für die Freiexemplare bis einschließlich Sonntag, 24. November 2013. Ich freue mich auf Euch, Robert Corvus

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