Feuer der Leere

von Robert Corvus 
4,2 Sterne bei16 Bewertungen
Feuer der Leere
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Wolf1988s avatar

Sehr gute Science Fiction, mit kleinen Ähnlichkeiten die an "Der Wüstenplanet" von Frank Herbert erinnern. Sehr zu empfehlen.

Ben_Notworlds avatar

Etwas zäher Beginn, dann aber sehr unterhaltsamer Zukunftsroman.

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Inhaltsangabe zu "Feuer der Leere"

Zwischen den Sternen tobt ein Krieg um tote Welten. Die letzten Menschen fliehen auf Großraumschiffen durch die Galaxis, gejagt von einem erbarmungslosen Feind. Um Nahrungsmittel aufzunehmen, muss die Flotte auf Cochada zwischenlanden, einem Planeten, der überraschende Ähnlichkeit zur Erde aufweist. Doch was bedeutet dieser Kontakt für die Bewohner des Planeten – ihren Untergang oder eine Blüte ihrer Zivilisation? Und während die Menschen um ihre Existenzsicherung kämpfen, ereignet sich auf der SQUID, dem einzigen außerirdischen Raumschiff der menschlichen Flotte, Unglaubliches. Denn die SQUID ist eine riesige Lebensform und Ugrôn, ein Besatzungsmitglied und Priester des Void, lauscht auf den Gesang des Schiffes in seinem Fleisch. Er betritt einen Pfad, den niemals zuvor ein Mensch beschritten hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492704397
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:20.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Ben_Notworlds avatar
    Ben_Notworldvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas zäher Beginn, dann aber sehr unterhaltsamer Zukunftsroman.
    Auf einmal fiebert man mit der Menschheit mit!

    Am Anfang hatte ich zugegebenermaßen etwas Schwierigkeiten mit dem Lesen voranzukommen. Das hat sich allerdings ab einem gewissen Punkt geändert. Ab da ging das Buch ab, wie eine Rakete und die Ereignisse überschlagen sich.

    Mir gefällt vorallem die Kreativität und gleichzeitig die Gewissenhaftigkeit des Autors beim Erfinden von Spezies und dem Erschaffen der Geschichte.
    Die Handlung macht einfach Sinn in sich selbst und plötzlich fiebert man mit der verbliebenen Menschheit mit und hofft auf einige wunderbare Wendungen.

    Um nicht zu viel zu verraten, die Geschichte geht weiter und auf den zweiten Band darf man schon gespannt sein.

    Ich hoffe inständig, dass der Autor noch viel bekannter wird und sich gänzlich aufs Schreiben konzentrieren kann.
    Außerdem finde ich seinen Youtube Kanal, bei dem man sehr viele Insidertipps und spannende Hintergründe erfährt, äußerst lobenswert.

    Weiter so!

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 7 Monaten
    Wie immer gute SF

    Robert Corvus mausert sich allmählich zu einem von mir sehr gern gelesenen Autoren. Mit der Schwertfeuer-Saga bin ich bereits in eine seiner Fantasy-Welten abgetaucht, mit »Grauwacht« ging es in die Science-Fantasy und nun verschlugen mit die Zeilen in seinen Science-Fiction-Roman »Feuer der Leere«.

    Der Weltraum der Zukunft ist hart und unerbittlich. Die Erde wurde vor Jahrtausenden zerstört, die letzten Menschen ziehen als Nomaden in einem Raumschiffschwarm durch das All und ernten Planeten zur Nahrungsgewinnung ab, während sie von feindlichen Lebensformen verfolgt werden. Im Schwarm weilt auch die SQUID, ein Raumschiff, das eigentlich eine fremdartige Lebensform ist. Die Menschen an Bord der SQUID, die sie Mutter nennen, verändern sich auf seltsame Weise. Ugrôn, einer der Bewohner der SQUID, scheint auf eine ganz einmalige Weise verändert zu sein, da er eine besondere Verbindung zu Mutter hat – eine Verbindung, die ihn Wege eingehen lässt, die kein Mensch zuvor gegangen ist.

    Da ich momentan ohnehin ein offenes Herz für Science-Fiction hatte, wollte ich mir dieses Buch nicht entgehen lassen. Das erste, das mir ins Auge fiel, ist ein Detail des Covers, das offensichtlich die SQUID abbildet, ein octopusähnliches Raumschiff, das sehr an die Reaper aus der Spielreihe Mass Effect erinnert. Es passt auch, da die Menschen sich ähnlich verhalten, auch wenn sie nicht vorsätzlich so extrem destruktiv dabei vorgehen. Sie sind jedoch durchaus dazu bereit, auch größere Schäden bis hin zur Vernichtung ganzer Planeten vorzunehmen, um das eigene Überleben zu sichern.

    Überhaupt ist das ganze Konzept der gegenwärtigen Lebensweise der Menschen sehr spannend. Dutzende von Generationen sind auf den Schiffen geboren, lebten dort und starben schließlich auf ihnen, ohne jemals einen Fuß auf einen Planeten gesetzt zu haben. Jedes Schiff hat seine eigene Lebensform und Kultur entwickelt, aber die grundsätzliche Mentalität der Menschen insgesamt ist so anders. So etwas wie Schwerkraft, die ein planetengeborener Mensch bewusst gar nicht wahrnimmt, ist für sie ein außergewöhnliches Erlebnis und so einfache Dinge wie Wind für sie absolut fremdartig.

    Dem Autoren ist es hervorragend gelungen, das zu vermitteln. Ich meine, es ist ja schon eine bemerkenswerte Leistung, während des Schreibens an solche Dinge zu denken, die wir bewusst eigentlich gar nicht mehr wahrnehmen, und dann auch immer mal wieder an den geeigneten Stellen darauf hinzuweisen, wie neuartig für die Menschen Erlebnisse wie fallendes Wasser, Wind in den Haaren oder schlicht die Gravitation am eigenen Leib zu spüren sind. Natürlich macht es Sinn, dass die Menschen des Schwarms so denken, aber ich halte es für sehr lobenswert, dass der Autor sich so gut in diese Denkweise einfühlen und sie auch dementsprechend transportieren konnte.

    Natürlich gab es auch einen Erstkontakt mit einer neuen intelligenten Spezies, und Linguisten würden mit Neid auf die Technologie der Menschen blicken, die es ihnen ermöglichte, innerhalb kürzester Zeit die Sprache der neuen Lebensform zu dekodieren und eine Kommunikation zwischen beiden Seiten zu ermöglichen; wobei zugegeben das Szenario des Erstkontakts aus dem Film »Arrival« zum einen eindrucksvoller und zum anderen doch näher an einer möglichen Realität war.

    Dennoch, alles weitere war doch sehr interessant dargestellt. Die Botschafterin der Menschen vermeidet beispielsweise bestimmte Mimiken, da diese als Bedrohung angesehen werden könnten. Auch werden im weiteren Verlauf verschiedene Auswirkungen dieses Erstkontaks erläutert, da die Menschheit beschließt, für eine Weile in der Nähe des bewohnten Planeten zu verweilen, um ihre Vorräte aufzufüllen und Handel zu treiben.

    Leider liegen genau da ein paar der Schwächen des Buches. Der Erstkontakt verläuft erwartungsgemäß nicht ganz reibungslos. Davon sieht man aber lange nichts. Es werden zwar immer wieder Unruhen auf dem Planeten erwähnt, die von der Ankunft der Menschen ausgelöst wurden, aber viel sieht man davon nicht, bis die ganze Situation zu kippen droht und menschliche Geiseln genommen werden. Das ist ein wenig schade, weil das das ganze Szenario des Erstkontakts, und immerhin sind hier einmal die Menschen die Aliens, doch wesentlich lebhafter ausgestaltet hätte.

    Dasselbe gilt auch für den Feind. Es gibt zwar am Anfang und am Ende des Buches jeweils einen Feindkontakt, aber so wirklich schlau wird man aus der Situation doch nicht. Warum genau werden die Menschen von den Giats verfolgt? Ist es wirklich wegen des Kampfes um Ressourcen? Ist der Weltraum nicht eigentlich weiß Gott nun wirklich groß genug dafür, um sich aus dem Weg zu gehen, oder läuft es auf ein ähnliches Kriegsszenario wie im »Ewigen Krieg« von Joe Haldman hinaus: Krieg, einfach weil Krieg? Leider finde ich in diesem Buch keine wirkliche Antwort darauf, aber da am Ende des Buches ein paar Dinge offen bleiben, hoffe ich auf eine Fortsetzung, auch wenn, wie ich das momentan überblicken kann, keine in Aussicht ist.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mitunter sehr mit den Charakteren durcheinander gekommen bin und einige für mich sogar sehr gesichtslos blieben; zwischenzeitlich dachte ich sogar, Koichy (ein Mann) sei die Mutter der Hauptprotagonisten Starn und Rila, auch wenn ich da wohl einfach unaufmerksam gelesen habe. Ein Glossar, wie ich es aus Corvus‘ anderen Büchern gewohnt bin, wäre hier sehr hilfreich gewesen.

    Am meisten fasziniert mich an der Science Fiction jedoch die technische Seite, weshalb ich wahrscheinlich auch mit Filmen wie »Arrival« und »Interstellar« (erstgenannter ist ein hervorragender Film, der zweite sogar mein absoluter Lieblingsfilm) bedeutend mehr anfangen kann als mit »Star Wars«, »Star Trek« und Konsorten. Das schlägt sich auch in meinem Literaturgeschmack wieder. »Feuer der Leere« wird zwar durchaus treffenderweise mit dem »Wüstenplaneten« verglichen, hat aber auch viele technische und wissenschaftliche Aspekte, die der Autor sehr passend einbindet und die den Hauptteil meines Interesses auf sich zogen. Darüber zu lesen, hat mir sehr große Freude bereitet.

    Auch wenn der Roman ein paar kleine Schwächen hat, hat es doch insgesamt sehr viel Spaß gemacht, ihn zu lesen. Gern sehr viel mehr davon!


    Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar!

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    Wolf1988s avatar
    Wolf1988vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gute Science Fiction, mit kleinen Ähnlichkeiten die an "Der Wüstenplanet" von Frank Herbert erinnern. Sehr zu empfehlen.
    In der Leere ist viel Los!!!

    Der letzte Rest der Menschheit befindet sich als Flottenverband, genannt "der Schwarm", auf der Flucht vor Ihren Erzfeinden, den Giats. Die Lage spitzt sich zu, als der Schwarm einen Erdähnlichen Planeten finden, auf der eine Intelligente Rasse lebt, mit denen sie Handel treiben wollen. Doch dieser Handel wird gestört durch Missverständnisse und das Eigenleben der "Squid", einer riesigen Lebensform die von den Menschen als Raumschiff genutzt und angebetet wird.


    "Feuer der Leere" hat mir wirklich gut gefallen. Ich fand es gut das der Autor vieles von der Wissenschaftlichen Seite zeigte, was auch die Raumschlachten noch interessanter machte, da er die Raumschiffe der echten Physik anpasste, die in so manchen Science Fiction Büchern gerne weggelassen wird. 
    Im Buch macht der Liebling der Squid, Ugrôn eine körperliche, sowie Seelische Veränderung durch.In diesem Punkt, sowie bei vielen Philosophischen Gesprächen entdeckt man diese kleine Ähnlichkeit zu dem Roman "Der Wüstenplanet" von Frank Herbert, wobei der Autor auch sagt, das er sich von diesem Buch inspirieren ließ. Was ich nicht schlimm finde, ich mag sowieso den Wüstenplaneten.
    Die Charaktere waren sehr verständlich in Ihren Beweggründen und Ihren Charakterentwicklungen, wobei es mir selbst besser gefallen hätte,wenn die Charakterentwicklung von Ugrôn noch detaillierter geschildert worden wäre.


    Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der auf Hard Science Fiction, der Wüstenplanet und Philosophisches Geplänkel steht. Mir hat es sehr gut gefallen und es war auch mal ein ganz neues Konzept in der Science Fiction, wie ich empfand. 

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor einem Jahr
    Ein sehr gelungener Science Fiction Roman, der den Leser in seine Tiefen mitnehmen kan

    Eine Rezi meines Mannes
    Der Weltraum – weit, lebensfeindlich, leer. Das ist die neue Heimat der Menschheit. Sie existiert nur mehr in einer Flotte von Raumschiffen nachdem ihre besiedelten Planeten von den feindlich gesinnten Giats, einer aggressiven raumfahrenden Spezies, vernichtet wurden. Können die Menschen diesen Kampf gegen Feinde und gegen Ressourcenmangel überstehen oder gar eine neue Zuflucht finden?

    Im Science Fiction Roman von Robert Corvus steht die Familie um Starn Egron, einen ehemaligen Raumsoldaten, im Mittelpunkt des Geschehens. Schon auf den ersten Seiten konnte ich mit in den Weltraum eintauchen und fast selber die Leere und Einsamkeit spüren. Sehr gut fand ich, dass einerseits futuristische Techniken mit einem quasi-plausiblen Hintergrund versehen wurden und andererseits die Physik des realen, uns bekannten Universums richtig geschildert und beibehalten wurde. Dadurch wird ein Science Fiction für mich um so greifbarer. Interessant fand ich auch den Ansatz, dass sich auf jedem Großraumschiff im Laufe der Zeit ein eigenes Gesellschaftssystem entwickelt, was zu weiteren Spannungen führt.
    Die Protagonisten entwickeln schnell ein eigenes Leben, sie sind charakterstark und besitzen eine entsprechende Tiefe. Die Handlung und die Umgebungen werden teilweise sehr detailliert geschildert, so dass sie einem sehr plastisch vor dem inneren Auge erscheinen. Allerdings wirken einige Stellen dadurch auch etwas langatmig und verlieren an Spannung.
    Insgesamt ein sehr gelungener Science Fiction Roman, der den Leser in seine Tiefen mitnehmen kann.
    4 von 5 Sternen.

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    einz1975s avatar
    einz1975vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Egal wie sich die Zukunft für uns gestalten wird, Robert Corvus gibt uns eine zweite Chance im All zu überleben...
    Feuer der Leere

    Feuer der Leere

    Robert Corvus präsentiert uns eine wahrlich düstere Zukunft. Die Menschen haben ihre geliebte Erde vor vielen Jahren bereits verloren. Schuld ist eine außerirdische Rasse - die „Giat“. Selbst ähneln sie mehr Insekten und von den Menschen werden sie auch Giftatmer genannt, da sie eine methanhaltige Luft zum Leben benötigen. Seither leben die Menschen nur noch auf Raumschiffen und suchen eine neue Heimat. Doch kommen wir erst einmal zu Geschichte. Rila ist Kampfpilotin und auf den ersten Seiten können wir sie bei einem mächtigen Angriff gegen die Gitas begleiten. Später lernen wir ihren Bruder Starn kennen. Er war früher auch beim Militär, hat sich aber jetzt mehr der planetaren Ernte gewidmet. Alle Schiffe der Menschen sind sehr unterschiedlich. Besonders die SQUID.

    Ein außerirdisches und zum Teil organisches riesiges krakenähnliches Wesen, genannt Mutter, welches die Menschen bei sich wohnen lässt und mit ihnen telepathisch kommuniziert. Hier lebt Ugròn, ein Anwärter, welcher immer mehr zum Liebling von Mutter mutiert. Er muss mehr als eine Prüfung überleben und dabei verändert sich nicht nur seine Beziehung zum Schiff/Mutter, sondern auch er sich selbst. Die Flotte der Menschen findet auf ihrer Reise einen bewohnten Planten. Die hier lebenden Wesen sind freundlich und an Handel interessiert. Welch ein Glück und doch scheint dieser Planet noch ein weiteres Geheimnis zu besitzen, welches erst zum Ende hin aufgelöst wird.

    Der Verlauf der Geschichte nimmt immer wieder kleine Wendungen, damit man genauer kennenlernt, wie die Menschen jetzt leben müssen, was damals alles geschah und warum sie sind wie sie jetzt sind. Das Leben, wie das Essen gewonnen wird, das Schweben im Raum, die Aufzucht der Kinder in Brutkästen, der Antrieb der Schiffe und vieles mehr. Corvus hat sich schon sehr genau überlegt wie er uns die Zukunft präsentiert und fand dabei einige interessante Ansätze. Irgendwann Treffen alle drei Hauptfiguren auch zusammen, was unweigerlich auf dem Planeten passieren muss, welcher sich vielleicht doch als die Rettung der restlichen Menschheit entpuppt. Wenn man jedoch genau hinhört, scheinen wir hier eben nur einen kleinen Teil der Menschen zu begleiten, welche sich in dem bekannten All befinden. Genau das macht die Geschichte eben nicht ganz greifbar.

    Alles in allem bekommt man Seite für Seite ganz kleine Häppchen und löst dabei das eigentliche Geheimnis. Leider finde ich persönlich das Ende dann doch eher zu ernüchternd, dass ich wirklich satt geworden wäre. Viele Fragen bleiben offen, der Kampf gegen die Giats wird nur unterbrochen, aber nicht gewonnen und der Planet ist eben keine zweite Erde. Warum all die Wirren zwischendurch? Robert Corvus konzentriert sich eben sehr auf seine Figuren und lässt sie in keiner Seite außer acht. Ein Grund um eben doch dran zu bleiben und mitzufühlen, nachzudenken und mitzuerleben. Keine Reise ist je zu Ende und ich wünsche den Menschen in diesem Fall, dass sie endlich eine neue Heimat finden, verdient haben sie es sich.

    Fazit:
    Egal wie sich die Zukunft für uns gestalten wird, Robert Corvus gibt uns eine zweite Chance im All zu überleben und die Möglichkeit vielleicht doch ein neues Zuhause zu finden. Liebe findet hier genauso ihren Platz wie heftige Weltraumschlachten. Der Kampf um das Überleben der Menschheit ist allgegenwärtig, dennoch findet man als Leser auch genug Licht und Wärme. Mit detailverliebten Figuren schreibt er die Geschichte gelungen zu Ende, nur die ganz große Überraschung fehlt irgendwie.

    Matthias

    Autor: Robert Corvus
    Klappenbroschur: 496 Seiten
    Verlag: Piper Verlag
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsdatum: 20.03.2017
    ISBN: 978-3-492-70439-7

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    J
    Jennifer_Dvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende Science-Fiction mit ein paar kleinen Längen
    Feuer der Leere

    Die Menschheit lebt schon lange nicht mehr auf dem Planeten Erde. Denn die Erde ist zerstört. Die verbleibenden Menschen leben verteilt auf Großraumraumschiffen die gemeinsam eine Flotte bilden: Den Schwarm!
    Dieses Leben an Bord der Raumschiffe bringt einige Probleme mit sich: Es gibt keinen Planeten mehr, auf dem z.B. Ackerbau betrieben werden kann. Darum sind die Menschen ständig auf der Suche nach potentiell nutzbaren Planeten im All. Dies gestaltet sich als schwer und das erstrecht, weil die Menschen von ihren größten Feinden verfolgt werden: Den Giats.
    Soviel zum Grundgerüst der Story.


    Die Geschichte wird aus 3 unterschiedlichen Sichten erzählt. Rila - Eine Soldatin, die die Menschen vor Angriffen versucht zu beschützen. Starn - Rilas Bruder und Xenofarmer - der versucht Lebensmittel von potentiell nutzbaren Planeten zu 'ernten' und von Ugron - der auf einem ganz besonderen Schiff lebt.


    Die Protagonisten fand ich sehr interesssant. Sie sind alle irgendwie miteinander verbunden und dennoch sehr eigenständig.  Einzig Ugrons Denk- und Handelsweise hat mich im Mittelteil des Buches die Stirn runzeln lassen.
    Die Geschichte beginnt aus der Sicht von Rila, die sich in einer spannenden Schlacht befindet. Das Kapitel endet aprupt, sodass der Leser in der Luft hängt: Was ist mit Rila passiert?! 
    Diese spannenden Aufhänger versteht Robert Corvus als Autor wunderbar zu nutzen und der Leser möchte unbedingt wissen wie es weiter geht. 
    Im Mittelteil des Buches habe ich mich allerdings teils etwas verloren gefühlt. Mir kam es vor, als gäbe es ein paar kleine Längen und ich wusste nicht, wohin die Ereignisse die Geschichte führen.
    Das Ende wiederum war erneut Spannend, mit einem Abschluss, mit dem ich nicht gerechnet hätte.
    Mich haben im Lesefluss manchmal zu viele Fakten gestört. Einige Sequenzen sind voll mit Daten und Fakten und millitärischen zusammenhängen. Andere Teile sind davon teils fast frei. Wer auf diese Daten und Fakten steht, der wird voll auf seine Kosten kommen.


    Meine Endwertung sind 3,5 Sterne. Viel Spaß mit der Geschichte!



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    Pings avatar
    Pingvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Positiv: Viele philosophische Ansätze und Perspektiven - Wiederholende Personenbeschreibungen dagegen nicht so mein Fall.
    Meine Lesermeinung zu "Feuer der Leere" von Robert Corvus

    Spoilerfrei.




    Feuer der Leere ist ein Science-Fiction-Roman, der im Weltall in der Zukunft spielt. Die Erde ist schon länger nicht mehr bewohnbar, und die Anzahl der Menschheit hat sich auf etwa 1 Million reduziert und befindet sich aufgeteilt in einem Schwarm von Großraumschiffen.

    Jedes Großraumschiff pflegt eine andere Kultur, von denen wir einige besser kennenlernen. Dieses Näherbringen bietet Platz für anregende Gedanken. Welches System scheint mir an sinnvollstes zu sein, in welchem Raumschiff würde ich gerne leben, wäre das spezielle demokratische Abstimmungssystem der MERLIN wirklich klüger?

    Die Menschen befinden sich im Krieg mit den Giats und in dem Roman geht es um eine Art Flucht und Verfolgungsjagd durchs Weltall, bei der man auf die ein oder andere erstaunliche Entdeckung stößt.

    Der Roman beginnt ziemlich Hardcore mit einer Reihe von Fachbegriffen und komplexen technischen Erklärungen. Das bedeutet, dass man dieses Buch doch mit einer guten Portion Konzentration lesen sollte oder, wenn man in dem Bereich über kaum Vorbildung verfügt, vielleicht sogar durchzubeißen. Danach wird das alles nahbarer und man kommt in den Leserhythmus rein.
    Der Autor selbst bietet auf seinem YouTube-Kanal einige Erklärungen zu Feuer der Leere an, was die Technik, aber auch einen Überblick der vorkommenden Völker betrifft. Am Ende verlinke ich das interessante Video, denn mir hat es sehr geholfen, Feuer der Leere besser zu verstehen und somit mehr aus dem Roman mitnehmen zu können.


    Bei Science-Fiction geht es auch stark um die Frage „Wie könnte die Welt in Zukunft aussehen?“ und auch die ethischen Zusammenhänge damit und diesbezüglich kommt man bei Feuer der Leere einiges geboten. Man wird oft eingeladen darüber nachzudenken, wie man selbst auf gewisse Umstände reagieren würde und wie es mit der eigenen Moral steht.


    Die zwischenmenschlichen Beziehungen oder die Beschreibungen der Personen wiederum haben mich leider so manches Mal gestört. Beispielsweise wurde jedem Charakter ein besonderes Merkmal zugesprochen, beispielsweise ein grauer Bart. Wenn dieser Charakter in einem Kapitel dann wieder vorkam, wurde sofort dieses Merkmal angesprochen. Ich verstehe, dass dadurch erzielt werden möchte, dann man die Personen leicht wieder zuordnen kann, zumal wir es auch mit mehreren Charakteren zu tun haben. Dennoch empfand ich diese Wiederholen etwas störend, zumal ich keine Probleme mit dem Zuordnen der Figuren hatte.
    Da hätte ich mir lieber eher Wiederholungen zu den Geschehnissen gewünscht, um gegengleichen zu können, dass man bisher alles richtig mitbekommen hat. Dass bei so ziemlich jeder Frau der Körperbau und/oder vor allem die Brüste beschrieben wurden, machte es auch nicht besser, aber das ist wohl Geschmacksache, wie so vieles.


    Ansonsten konnte mir die Sprache gut gefallen, die Beschreibungen der Örtlichkeiten, Rituale oder Begegnungen konnte man sich gut vorstellen und außerdem gibt es ein Extra-Lob für die „Fun Facts“, manchmal auch „Unnützes Wissen“ genannt, die aber oft gar nicht so unnütz oder zumindest echt interessant sind z.B. die Erklärung, dass zweitausend Kelvin etwa eine Temperatur darstellt, die zwischen den Schmelzpunkten von Eisen und Platin oder die Erläuterung von Scheinkräften.


    Fazit: Weltall-Science-Fiction mit einer nicht zu verachtenden Portion Space-Opera mit vielen philosophischen Ansätzen und verschiedenen Perspektiven. Hier ist der Weg das Ziel, denn auch wenn das Ende zufriedenstellend abgehandelt wurde, geht es in diesem Roman eher um die verschiedenen Auseinandersetzungen, sei es kriegerischer oder zwischenmenschlicher Art.

    Empfehlenswert: weiterführende Infovideos vom Autor Robert Corvus:
    https://youtu.be/iLYwpRZu3GY (Technische Erläuterungen und das Näherbringen anderer Spezies)
    https://youtu.be/lJg0oXKeLZQ (Überblick über den Roman, eine Vorstellung der verschiedenen Schiffe, eine Vertiefung des Klappentextes. Spoilert aber nicht, bei mir hat es den Lesespaß auf alle Fälle erhöht als geschmälert.)

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    Dominique_Stalders avatar
    Dominique_Staldervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Es hätte sooo toll werden können
    Ein wenig enttäuscht bin ich schon...

    Gerade, bevor ich diese Rezension schreibe, habe ich mir die anderen Meinungen angeschaut. Ich wollte einfach wissen, ob ich unfair bin, aber ich bin offenbar nicht der Einzige, der so denkt. Ich lernte Robert Corvus das erste mal in einem Perry Rhodan Neo Roman kennen und das war mein Antrieb zu sagen, den Roman MUSST du lesen.

    Auch bei mir lässt dieser Roman ein sehr schwankendes Gefühl zurück. Wir haben auf der einen Seite eine Fülle an Details, die sehr liebevoll darstellen, was "Leere" bedeutet. Riesige Entfernungen, Zeitversetzte Kommunikation, Laserstrahlen, die man im Vakuum einfach nicht sehen kann, die Bedeutung von Steuerdüsen und Vektoren. Alles Elemente, die ich in anderen SciFy Werken oftmals vermisst habe. Dazu die Erkenntnis, dass ein Planet nicht zu verteidigen ist. Wo ist aber nun mein Problem?

    Es sind viele Probleme. Die Technik nimmt mir an mancher Stelle einfach zu viel Überhand. Wenn Vektoren eingestellt werden müssen, entfleucht bei mir die Spannung wie Luft aus einem Raumschiff in einen luftleeren Raum. Ich mag einen gewissen Realismus, aber hier wurde er meines Erachtens übertrieben. Die Story ist das nächste Problem. Es ist ein Abschnitt, ein kurzer Einblick, der mir zu viel offen lässt. Bei einem abgeschlossenen Roman gehe ich von einer abgeschlossenen Handlung aus, aber diese wirkt dermaßen offen, dass ich richtig unbefriedigt das Buch zur Seite lege. Dann bitte doch alle Menschen tot und ich bin glücklich. Auch die Geschehnisse auf der SQUID, die als lebendes Schiff eine tolle und famose Idee ist, sind mir ebenfalls zu überflächlich. Hier fehlt eindeutig Tiefe. Gerade die Verbindung von "Mutter" und ihrem Zögling hätte mich sehr interessiert. Es wirkt einfach unvollständig.

    Auch die anderen Schwarmschiffe, die alle einzigartig in ihrer Art und in der Art, wie die Menschen darauf leben sind, hätten mehr lebhafte Beispiele gebraucht. Das Buch dann mit "Der Wüstenplanet" zu vergleichen ist nicht fair. Nicht für Das Feuer der Leere, noch für Robert Corvus. Die starken Emotionalen Ebenen, die Herbert in seinen Zyklus erreicht, verwehrt uns Corvus hier mehrfach...

    Schade, nach der wirklich tollen Schwertfeuersaga, bin ich schon ein wenig enttäuscht.

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    odenwaldcolliess avatar
    odenwaldcolliesvor einem Jahr
    Die Zukunft der Menschheit

    Die Erde wurde vor langer Zeit von den Giats vollständig zerstört. Die Menschheit, eine Million an der Zahl, lebt seither auf mehrere große Raumschiffe verteilt, die zusammen den Schwarm bilden. Der Schwarm dient der gemeinsamen Verteidigung gegen die Giats, denn der Konflikt zwischen Menschen und Giats hält nach wie vor an. Ansonsten haben sich auf den einzelnen Raumschiffen eigene Gesellschaftsstrukturen etabliert und auch die evolutionäre Entwicklung ihrer Menschen weicht voneinander ab. Ein Verlassen des Schwarms ist undenkbar, da damit die Verteidigung der Menschen entscheidend geschwächt würde. Ebenso steht immer wieder die Frage im Raum, was ein Mensch in seinem Menschsein ausmacht ob bestimmte Optimierungen oder Veränderungen an den Besatzungsmitgliedern notfalls mit Gewalt unterbunden werden müssen. Die Admiralin Demetra Egron steht voll und ganz hinter der traditionellen Haltung, dass Eingriffe in die Biologie des Menschen zu einer Schwächung der Spezies führt, aber ausgerechnet ihre beiden Kinder Starn und Rila beginnen, eigene Wege zu gehen.

    Das Buch beginnt mit einem fulminanten Angriff der Menschen auf den Planeten G'olata, einem wichtigen Stützpunkt der Giats – im Rest des Buches spielen jedoch Weltraumschlachten eine untergeordnete Rolle, was mir gut gefällt, da ich am liebsten Science Fiction-Romane lesen, die mich zum Nachdenken anregen. Bei „Feuer der Leere“ geht es um die Zukunft der Menschen und ob das Zusammenleben in dem Schwarm die einzige mögliche Alternative ist, um gegen die Giats bestehen zu können. Wie würde sich der Mensch, dessen Evolution auf einem Planeten begann, entscheiden, wenn er plötzlich die Wahl hat, auf einem Planeten mit Schwerkraft oder weiterhin in einem Raumschiff in Schwerelosigkeit zu leben? Wenn das Leben in einem Schiff und in Schwerelosigkeit seit langer Zeit Normalität ist?

    Ich konnte jedenfalls Starns Begeisterung, als er das erste Mal einen erdähnlichen Planeten betritt und ohne Maske atmen kann, sehr gut nachvollziehen, auch wenn die Raumschiffe jeglichen Komfort anbieten.


    Die einzelnen Raumschiffe des Schwarms sind sehr unterschiedlich: da gibt es die MARLIN, die zwar eher militärisch straff geführt wird, aber per Mehrheitsbeschluss über anstehende Projekte entscheidet. Die SQUID wirkt dagegen sehr exotisch, handelt es sich bei ihr doch um ein organisches Wesen, welches den Menschen in ihrem Inneren Unterschlupf bietet. Mit ihren langen Greifarmen ähnelt sie einem Kalmar. Als einziges Schiff herrscht in ihr Schwerkraft – warum das so ist, ist ein Geheimnis, das bisher nicht gelüftet wurde.

    Und dann gibt es noch die ESOX, deren Bewohner sich seit Jahren mit dem Computer des Schiffes verbunden und ihren menschlichen Körper technisch optimiert haben. Das jedoch führte innerhalb des Schwarms zu Unmut und hatte eine blutige Zerschlagung dieser Entwicklungen durch die restlichen Schwarmmitglieder zur Folge. Starn Egron war damals an diesem Einsatz beteiligt, jedoch haben die Erlebnisse dazu geführt, seine militärische Laufbahn aufzugeben – sehr zur Enttäuschung seiner Mutter, der Admiralin der MARLIN.

    Starn hat sich seither auf das Gebiet der Xenobiologie verlegt, welches zur Aufgabe hat, Saatgut für die Verpflegung des Schwarms zu entwickeln und Planeten zu finden, die über geeignete Voraussetzungen für ein Ausbringen des Saatguts und spätere Ernte der Nahrungsmittel verfügen. Denn die Beschaffung bzw. Produktion von Nahrungsmitteln bei einem Leben in Raumschiffen stellt die Menschheit vor völlig andere Herausforderungen, wie bei einem planetengebundenen Leben. Das war etwas, über das ich mir zu Beginn des Romans kaum Gedanken gemacht hatte, welches aber eines der zentralen Themen des Buches ist.

    Und immer beherrscht die Gefahr durch die Giats das Leben der Menschen: selbst, wenn sich ein Planet finden würde, auf dem die Menschen leben könnten, müssten sie fürchten, dass die Giats auch diesen Planeten wieder zerstören würden. Das Gleiche gilt für die Ernteflächen, welche von den Giats unbemerkt bleiben sollten.

    Als Leser habe ich mich gefragt, ob dieser schon so lange anhaltende Konflikt überhaupt noch zu stoppen ist, ob es irgendwann eine Chance auf Waffenstillstand zwischen den beiden Völkern geben kann. Und auch auf diese Thematik wird in dem Buch eingegangen.

    Wenn man bisher noch keinen oder nur wenige Romane aus diesem Genre gelesen hat, fühlt man sich sicherlich durch die vielen technischen Begriffe erstmal erschlagen – mir ging es nicht anders vor wenigen Jahren, als ich nach langer Zeit meine ersten Science Fiction-Bücher gelesen habe. Aber man kommt im Laufe der Lektüre immer besser rein und außerdem haben die technischen Details wenig Auswirkung auf das Verständnis der Handlung. Hier hätte ich mir gewünscht, dass es ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen im Anhang des Buches gegeben hätte. Der Autor hat jedoch im Rahmen unserer Leserunde diese Anregung aufgegriffen und ein Glossar auf seiner Homepage eingerichtet

    Ich muss hier lobend herausheben, dass es dem Autor mühelos gelingt, nüchtern-sachliche technische Informationen neben nahezu poetischen und philosophischen Überlegungen zu platzieren.

    Die Charaktere sind wie gewohnt vielschichtig und über so manche Figur musste ich meine erste Meinung im Laufe des Buches revidieren. Ihre Entwicklungen haben mir jedenfalls gut gefallen.

    Besonders gut gefallen haben mir die Erlebnisse von Starn und seinen Kollegen auf dem Planeten Cochada, mit dessen Bewohnern sie neue Handelsbeziehungen knüpfen wollen, um die Verpflegung der Menschen in nächster Zukunft sichern zu können. Zudem machen die Menschen auf Cochada eine verblüffende Entdeckung, mit der ich niemals gerechnet hatte.

    Es werden viele Fragen aufgeworfen und nicht alle beantwortet, was allerdings bei der Komplexität der angesprochenen Themen und der Weite des Weltalls und des Rotraums nicht möglich sein kann. Das Buch ist als Einzelband ausgelegt, aber ich könnte mir vorstellen, dass es noch weitere Bücher zu diesem Universum geben könnte, in denen auch die anderen Schiffe des Schwarms eine Rolle spielen könnten.

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    dominikschmellers avatar
    dominikschmellervor einem Jahr
    Kurzmeinung: SciFi-Roman mit frischen Ideen, die konsequent umgesetzt werden.
    Ein modernes SciFi-Epos

    Es gibt nur noch 1 Million Menschen und sie fliehen auf Großraumschiffen vor garstigen Außerirdischen. Doch ist es eine lebenswerte Existenz, wenn man niemals den Fuß auf echten Boden setzen kann, niemals den Wind in den Haaren spüren?

    Meine Videorezension:


    Besonders gefallen hat mir die alternative Gesellschaftsform der Menschheit, die der Autor entworfen hat. Tausende Details und die konsequente Umsetzung der Ideen lassen das Leben der Hauptpersonen real erscheinen.
    Das Finale verblasst leider ein wenig angesichts des fulminanten Starts im 1. Kapitel.

    Mein persönliches Highlight: der Syntho-Uterus! – Eine Vorrichtung, um Embrionen ex utero (also außerhalb der Mutter) reifen zu lassen 🙂

    Fazit: Ein episches Buch, das in eine sehr komplex beschriebene SciFi-Gesellschaft entführt. Geschickt gesetzte, überrraschende Wendungen sorgen dafür, dass es nicht langweilig wird.

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