Robert Corvus Grünes Gold

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Inhaltsangabe zu „Grünes Gold“ von Robert Corvus

Arzulans Urwald ist Heimat von Legenden. Einige davon sind ebenso gefährlich wie die flammenden Herzen der Dämonen, denen die Söldner Rorgators huldigen. Die Baronie Klataal holt Jade aus den grünen Schatten der Bäume – doch auch anderes … Ist sie dabei zu weit gegangen? Das Geheul der Waldstämme weckt mythische Schrecken. Grenzsiedlungen brennen. Die besten Krieger der Welt werden angeheuert, um die Wilden zurückzuschlagen. Doch der Schutz der Baronie ist nur ein Teil des Kontrakts, den die Kampfherren des Klingenrauschs mit ihrem Blut siegeln. Gefangene erzählen vom Herzen des Waldes und Söldner senden Spähtrupps aus. Sie wollen dieses dunkle Wunder finden – und den Stahl ihrer Klingen hineinstoßen …

Einfach schade, die Ideen waren so toll.

— Dominique_Stalder

Die Söldner des Klingenrausches erledigen ihren dritten und letzten Kontrakt, nichts für schwache Nerven.

— Shellan16

Bildgewaltig! Berauschend! Das fulminante Finale der atemberaubenden Schwertfeuer-Saga

— ZappelndeMuecke

Spannender, überraschender und sehr gelungener Abschluss der Dark Fantasy-Reihe!

— NicoleGozdek

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  • Für mich gab es zu viele Enttäuschungen im Buch...

    Grünes Gold

    Dominique_Stalder

    17. September 2017 um 17:17

    Ich habe lange überlegt, wie ich dieses Buch bewerten soll. Gefiel es mir besser oder weniger gut, als "Weißes Gold"? Zudem ist der Autor ungemein nett. Nach drei Nächten Überlegungen, habe ich mich nun entschieden.Grünes Gold ist (leider) der letzte Teil der Schwertfeuersaga von Robert Corvus. Die Dark Fantasy Reihe hat mich im ersten Buch "Rotes Gold" gepackt (bis auf kleine Abstrich) und in weißes Gold ging es für mich dann in der Qualität schon abwärts, ein Trend der sich nun fortsetzte.Es geht um den Klingenrausch, einer Elite-Söldner Einheit, die in diesem Band in die Geheimnisse eines Dschungels eintaucht. Das Setting ist interessant und gleich zu Beginn wird man direkt ins Getümmel geworfen. Das war neu und gefiel mir noch gut. Im Laufe der Geschichte baut die Stimmung für mich aber stetig ab, die ohnehin mir nicht mehr sympathischen Charaktere wurden mir noch fremder, oder gar nerviger. Die Geheimnisse im "Herzen des Waldes" waren letztendlich flach. Aber dazu später.Die Geschichte um die Söldner wird aus mehreren Sichten erzählt. Eivora ist als Tochter des alten Anführers Kester eine davon. Hab ich ihre "besondere" Leidenschaft für Münzen im ersten Band noch aufregend empfunden, hatte sie am Ende von Band 2 schon etwas getan, was sie mir unendlich dämlich wirken ließ. Leider setzt sich dies in diesem Buch fort. In einer unglaublichen Naivität gibt sie sich einer Sucht hin, einem Rausch und verfällt diesem total. Ihre "Genesung" kommt dann ebenso rasch, wie die Sucht. Das ist für mich kaum glaubhaft, wenn entweder ist es ein Gift/Rausch, welches sofort wirkt und süchtig macht, dann kommt man aber nicht so einfach wieder davon los. Wie sie das Buch verlässt, ist für mich demnach auch nicht nachvollziehbar, hier wäre eine drastischere Lösung notwendig gewesen.Fiafila-Ignuto. Was soll man zu ihr sagen? Sie bleibt gleich gut oder schwach, wie man es gerade empfindet. Ihre kurze Wandlung ist nett, aber sonst? Hier hätte ich mir deutlich mehr Kontakt zu Kester gewünscht, der immer mal wieder als Dämon in der Reihe auftaucht. Der Kampf Kesters im Jenseits wird immer nur angerissen, der Dämonenkult ist so spannend, aber das kommt im letzten Buch kaum noch an. Die Idee mit den Avataren ist toll, aber verblasst im Laufe immer mehr. Schade. Ich hätte gern mehr aktive Dämonen erlebt, mehr Kester, mehr dämonische Macht.Kommen wir zum Prinzen: Gonter. Ja, ich mag ihn nicht, aber immerhin bleibt er sich irgendwie selbst treu. Nun gut, damit kann ich leben. Worauf ich hätte verzichten können, war die Liebelei zu Midalin. Liebe ist ein ungemein komplexes Gerüst und nebenbei hat eine Liebesgeschichte noch nie funktioniert. Zudem tragen die Szenen um Midalin meines Erachtens kaum zum Gesamtplot bei. Wie heißt es so schön? Wenn du etwas weglassen kannst, lass es weg. Ich hatte so viele Stellen, wo ich mir ausgemalt habe, wie cool wäre denn dieses oder jenes. Der Auftraggeber als Panther, der mit dem Herz des Waldes zusammenarbeitet, um die dämonische Brut zu vernichten. Lug, Trug, Intrigen. All das wäre möglich gewesen. Die Lösungen im Buch erschienen mir dann furchtbar trocken und langweilig. Ein schwerwiegender Tod wäre gut gewesen, aber statt brachialer Dark-Fantasy, wo niemand sicher ist, werden die Figuren einfach nur gehätschelt. Das ist leider nicht nur unrealtisch, sondern auch letztendlich langweilig.Es tut mir in der Seele weh, aber mehr als drei Sterne kann ich nicht geben. Beim zweiten sagte ich noch, dass es nicht zu einem weiteren Stern Abzug reichte, hier muss ich es nun tun. Schade, denn die Basis, die Ideen waren da, nur sind sie für mich und meine Erwartungen nicht genutzt worden. Aber das müssen andere Leser oder auch du, der gerade meine Rezension liest, nicht genauso sehen.

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  • Dritter und letzter Band der Schwertfeuer-Saga

    Grünes Gold

    odenwaldcollies

    03. September 2017 um 14:28

    Die Söldner des Klingenrauschs bekommen den Auftrag, die Siedlungen der Baronie Klataal am Rande von Arzulans Urwald gegen Angriffe von menschenfressenden Wilden, die zwischen den gigantischen Bäumen des Waldes leben, zu schützen. Die Klaataler wollen die reichen Jadevorkommen, das grüne Gold des Waldes, abernten. Das alles hört sich nach einem einfachen Auftrag für die Söldner an, jedoch stellt sich bald heraus, dass der Wald ein finsteres Geheimnis hütet – und es für die Söldner um mehr als Leben und Tod geht. Mit Spannung habe ich den dritten Band der Schwertfeuer-Saga erwartet, auch wenn ich traurig darüber bin, dass die Reihe damit beendet sein wird. Nachdem mir die ersten beiden Bücher schon sehr gut gefallen haben, kann ich sagen, dass der Autor für diesen Band nochmal sein ganzes Können aufgewendet hat und damit das Buch für mich persönlich das Highlight der Serie darstellt. Das liegt sicherlich auch daran, dass sich mit diesem Buch nicht nur das Schicksal einer der erfolgreichsten Söldnergruppen des Landes entscheidet, sondern auch das Schicksal der Figuren: wie entwickeln sie sich weiter und vor allem, wer wird das Ende der Saga überleben? Ein Punkt, der dazu beigetragen hat, dass dieser Band für mich der Beste ist, ist sicherlich auch der Urwald als spannender Schauplatz des Geschehens. Warum sind seine Bäume so gigantisch groß und was hat es mit den menschenfressenden Wilden auf sich? Warum wehren sie sich so erbittert gegen das Vordringen der Klaataler? Welches Geheimnis hüten die Klaataler vor den Söldnern? Und wer steckt hinter dem Mordversuch auf die Avatar des Klingenrauschs? Die Verteidigung der Siedlungen und der Kampf gegen die Waldbewohner stellt nicht nur den Fortbestand des Klingenrauschs auf eine harte Probe, sondern bringt auch seine Protagonisten gefährlich nahe an den Rand ihrer eigenen Grenzen. Ein paar der Figuren, die bisher eher Nebenrollencharakter hatten, rücken diesmal in den Erzählfokus. Besonders habe ich mich über ein Wiedersehen mit zwei Charaktere gefreut, denen wir bereits in der Erzählung „Söldnergold“ begegnet sind und hier sogar eine der Hauptrollen besetzen. Besonders spannend und mysteriös war das Geheimnis des Waldes, auf welches ich niemals in der Form gekommen wäre. Eine Macht, die es mit der der Dämonen, denen die Söldner dienen, aufnehmen kann. Durch die überraschende Handlung war ich mir absolut nicht sicher, wie die Geschichte für Eivora, Gonter und Fiafila-Ignuto ausgehen wird. Aber das Ende ist für mich stimmig und rundet die Saga perfekt ab.

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  • Fulminanter Abschluss der Schwertfeuer-Saga

    Grünes Gold

    Shellan16

    21. August 2017 um 01:32

    Nach "Rotes Gold" und "Weisses Gold" beendet Robert Corvus seine Schwertfeuer-Saga mit dem dritten und letzten Band "Grünes Gold" und dieser Abschlussband hat es in sich.Die Söldner des Klingenrausches müssen für ihren dritten Kontrakt in eine Urwald-Region und dem dort regierenden Baron kampfbereit zur Seite stehen. Das Gebiet verfügt über Jadevorkommen, das der Baron offensichtlich abbauen möchte, aber ein im Urwald lebendes Naturvolk steht ihm dabei im Weg. Geht es dem Baron dabei wirklich um die Jade oder haben seine Begehrlichkeiten möglicherweise ein ganz anderes Ziel.Kaum mit dem Lesen angefangen wird man vom Autor mitten ins' Geschehen hineinkatapultiert. Ein Urwald mit Baumriesen, eigentümlichen Geschöpfen, magischen Wesen und merkwürdigen Götzen erwartet die Söldner. Detailliert und bildhaft werden die Umgebung und die bereits bekannten Charaktere beschrieben. Zimperlich darf man beim Lesen nicht sein, denn immerhin ist man im Genre der Dark Fantasy. Abgetennte Gliedmassen und blutige Auseinandersetzungen gehören zum Leben der Söldner und so wird es hier auch dargestellt.Erstaunlicherweise tauchen im Abschlussband der Saga Elfen auf, aber wer Robert Corvus kennt, weiss, dass dies nicht unbedingt bedeutet, dass mit einem magischen "Pling" und einem Zauberstab alles gut wird.Das Buch liest sich weg wie nichts und man muss ständig bangen, welcher der Charaktere, die einem ans' Herz gewachsen ist, eventuell das nächste Kapitel nicht mehr erlebt. Man fiebert mit Eivora, ob sie zu sich selbst findet, mit Gonter, dem Prinzen der Herzen und auch mit Fiafila-Ignuto, ob sie als ehemalige Priesterin dem Homunkulus, der aus Ihrer Schulter wächst, gewachsen ist. Und ich habe innig gehofft, dass die abscheuliche Prekesta endlich das erhält, was sie verdient.Leider ist mit dem dritten Band die Schwertfeuer-Saga beendet. Die Geschichte um die Söldner des Klingenrausches hat mit diesem tollen letzten Band einen würdigen Abschluss erhalten. Ich empfehle dringend, die Bände der Reihe nach zu lesen, damit man die Entwicklung der Charaktere nachvollziehen kann. Aber am wichtigsten ist: Lesen !

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  • Ein bildgewaltiges Meisterwerk und der krönende Abschluss einer phantastichen Saga!

    Grünes Gold

    ZappelndeMuecke

    19. August 2017 um 14:23

    Die Schwertfeuersaga erzählt die Abenteuer einer Söldnerlegion. Mit "Rotes Gold" startete die Dark Fantasy Geschichte und die Mission des Klingenrauschs. In "Weisses Gold" stehen die Söldner dann vor ganz neuen Herausforderungen und nun endet die Trilogie mit dem phänomenalen Abschlussband "Grünes Gold". Der Klingenrausch ist in erneuter Mission unterwegs. Diesmal verschlägt es den Trupp in  einen mystischen Urwald, der von gigantischen Bäumen und unheimlichen Geschöpfen bevölkert ist. Die Kulisse vor der sich das neue Abenteuer abspielt ist so detailliert gestaltet, dass mir an mehr als nur einer Stelle der Atem stockte. Vor Erstaunen, vor Entsetzen, vor Furcht und auch vor Rührung. Robert Corvus schafft es seinen Figuren Leben einzuhauchen. Er zeichnet sie so detailliert und überzeugend, dass sie einen wirklich berühren. Der Autor beherrscht die hohe Kunst den Leser von Anfang an mitzureißen und in einen Strudel zu ziehen, der ihn nicht mehr loslässt. Besonders spannend sind dabei die Entwicklungen, die seine Charaktere durchmachen (müssen). Hier beleuchtet er immer wieder die zwischenmenschlichen Abgründe und wirft Fragen über das Menschsein auf, die einen nachdenklich zurücklassen. Es ist diese einzigartige Mischung aus atemberaubender Fantasy, apokalyptischer Kulisse und packendem Abenteuer, die diese Geschichte so spannend macht. Der Leser wird nicht geschont. Blutige Schlachten, Dramatik, Folter, Mord, Totschlag und Intrigen, all das fährt der Autor hier auf und dennoch beherrscht er ebenso gekonnt die leisen Töne. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Manche Szene berührt zutiefst und immer schwingen wichtige Fragen über unser Handeln und Denken mit, die den Leser fordern."Grünes Gold" entwickelt scheinbar mühelos einen Sog und zieht einen von Beginn an in seinen Bann. Die Dynamik, die dieses Abenteuer entwickelt ist außergewöhnlich. Zum Ende hin gipfeln die Ereignisse in einem fulminanten Finale, das seinesgleichen sucht. Was hier aufgefahren wird, macht sprachlos und immer wieder stellt man sich die Frage, was im Kopf eines Autors vorgeht, der es vermag solche Welten und Figuren zu erschaffen und sie zum Leben zu erwecken. Ich, für meinen Teil hatte heftigstes Kopfkino und unvergessliche Momente mit diesem Buch. Meine Lieblingsfiguren sind Midalin, Fiafila-Ignuto und Gonter. FAZIT: Mit seinem scheinbar grenzenlosen Ideenreichtum brennt Robert Corvus hier ein Feuerwerk an atemberaubenden Bildern ab, das einen fesselt und ins Staunen versetzt. Ein wahrlich krönender Abschluss einer düsteren Trilogie. Schade, dass der Klingenrausch keine weiteren Missionen erfüllen kann. "Grünes Gold" macht Lust auf mehr!

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  • Spannender Abschluss der Dark Fantasy-Reihe

    Grünes Gold

    NicoleGozdek

    18. August 2017 um 20:43

    Inhalt: Ein neuer Auftrag wartet auf die Söldner des Klingenrauschs. Baron Horold hat sie und ihre dämonischen Verbündeten engagiert, damit sie ihm und den Bewohnern von Klataal gegen die Überfälle der menschenfressenden Wilden aus Arzulans Urwald beistehen. Doch schon bald wird aus dem einfachen Garnisonsdienst der gefährlichste Auftrag bislang für Kampfherrin Eivora, Prinz Gonter und die Avatar Fiafila-Ignuto. Kommen sie rechtzeitig hinter das Geheimnis des Waldes?  Meine Meinung: Nachdem ich bereits bei den ersten beiden Bänden dieser düsteren Fantasy-Reihe bei der Leserunde mitgemacht hatte und mir "Rotes Gold" und "Weißes Gold" gut gefallen hatten, war ich sehr gespannt auf den 3. und leider letzten Band. Beim Lesen von Band 1 und 2 hatten sich Lieblingsfiguren genauso herauskristallisiert wie Hassfiguren und so musste ich natürlich unbedingt wissen, wie es mit Eivora, Gonter, Fiafila-Ignuto, Prekesta und den anderen weitergeht."Grünes Gold" startet rasant. Die Leser werden gleich mitten hinein geworfen in die von dämonischen Kräften und Kämpfen geprägte Welt des Klingenrauschs. Nicht nur der Spannungsbogen auch das Setting mit dem europäisch anmutenden Urwald mit Buchen, anderen bekannten Laubbäumen und  Riesenbäumen und der bedrohlichen Atmosphäre durch die überall scheinbar unsichtbar im Nebel lauernden Wilden hat mich sofort in seinen Bann geschlagen. Von den drei Einsatzorten, die wir im Laufe der Reihe kennen lernen, hat mich dieser am meisten begeistert. Die Mischung aus vertrauten und phantastischen Elementen war sehr gelungen und schnell begann der Wald vor meinen Leseraugen Gestalt anzunehmen und zu leben. Großartig!Auch die Geschichte selbst überzeugt mit Spannung, Magie, Geheimnissen, Ermittlungen, Kämpfen und zwischenmenschlichen Konflikten und persönlichen Problemen. Ich wusste nie, was wohl im nächsten Leseabschnitt passieren und welche neuen Gefahren und Herausforderungen auf unsere Helden und Bösewichter lauern würden. Ich mag es, wenn die Handlung sowohl logisch, aber auch überraschend ist, und das war hier eindeutig der Fall.Natürlich lebt eine Reihe auch immer von ihren Figuren. Obwohl jeder Band in sich abgeschlossen ist und aus einem Kontrakt der Söldnerlegion besteht, sodass man sie theoretisch einzeln lesen könnte, möchte man wissen, wie es weitergeht und wie sich die Figuren und ihre Beziehungen untereinander weiterentwickeln. Da ist zum Einen Eivora, eine junge Kampfherrin und Tochter des früheren Flammenbringers Kester, die versucht, sich als Anführerin zu behaupten und die in diesem Band in eine Krise gerät, die sie einen hohen Preis kosten könnte. Auch Prinz Gonter, der sich von seinem herrischen Vater losgesagt und als Söldner dem Klingenrausch angeschlossen hat, steht vor Herausforderungen. Als frischgebackener Rottmeister muss er beweisen, dass er nicht nur Kämpfen, sondern auch Führen kann.Die dritte Haupt- und Erzählfigur ist Fiafila-Ignuto, einst eine unschuldige Priesterin des Windgottes und nun dämonische Avatar und Trägerin eines Homunkulus, dessen dämonische Gelüste sie immer mehr beherrschen. Die große Frage ist auch dieses Mal: Wird es Fiafila gelingen, sich gegen die Einflüsterungen Ignutos zu wehren und ihre menschliche Seite zu behaupten? Neu dazugekommen als 4. Hauptfigur ist die junge Söldnerin Midalin, die wir bereits in der Novelle "Söldnergold" kennen lernen durften, mit ihrem frechen und intelligenten Beo Bratz. Midalin träumt von echter Magie und hofft, diese im Zauberbanner, durch Fiafila-Ignuto oder im Urwald zu finden. Doch als Söldnerin muss sie erst mal kämpfen lernen.Dann gibt es noch Prekesta - meine Lieblings-Hassfigur. Die Frau habe ich gefressen: sadistisch, machthungrig und einfach gestört liebt sie es, die Menschen zu quälen, zu foltern und zu töten. Für mich die große Frage: Wird sie dieses Mal sterben oder zumindest bekommen, was sie verdient?Natürlich kommen auch die phantastischen Elemente im Roman nicht zu kurz. Neben der Magie der Dämonen wie dem glühenden Pfad und dem Schwertfeuer gibt es in diesem Band auch noch andere magische Elemente - aber mehr möchte ich dazu nicht sagen, um nicht zu spoilern.Allerdings sollte man als Leser nicht zu empfindlich sein. Robert Corvus' Spezialität ist die düstere Fantasy: Söldner, Dämonen, Gefechte, menschliche Abgründe. Auch dieses Mal war eine Szene dabei, wo ich einfach nur "Igitt! Das ist jetzt nicht wahr!" dachte. Aber das war es und wer eher auf romantische Fantasy steht, sollte wohl besser die Finger von dieser Reihe lassen. Wer gerne spannende und düstere Fantasy mag, der ist hier richtig. Fazit: Ein überaus gelungener Abschluss der "Schwertfeuer-Saga". Meiner Meinung nach der beste Band der Reihe. Schade, dass die Reihe hiermit seinen Abschluss gefunden hat.

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