Cover des Buches Perry Rhodan: Schwarze Frucht (ISBN: 9783404209439)O
Rezension zu Perry Rhodan: Schwarze Frucht von Robert Corvus

Mein erster Ausflug ins Universum des Perry Rhodan

von odenwaldcollies vor 2 Jahren

Review

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odenwaldcolliesvor 2 Jahren

Von Robert Corvus habe ich beinahe alle Romane gelesen, aber mit dem vorliegenden Buch hatte ich meinen Erstkontakt mit Perry Rhodan und seinem Universum. „Schwarze Frucht“ ist zwar der zweite Teil der Dunkelwelten-Trilogie, kann aber ohne Vorkenntnisse von Band 1 gelesen werden und ist ein in sich geschlossener Roman.


Die Handlung führt den Leser in die dunkle Eiswelt Styx, einer Kolonie, die zu dem Konzern des Multimilliardärs Viccor Bughassidow gehört. Dort gehen in den Tiefen des unter dem Eis liegenden Ozeans seltsame Dinge vor sich, uralte verborgene Geheimnisse drängen an die Oberfläche. Währenddessen bahnen sich politische und gesellschaftliche Änderungen auf Styx an, die von Avea Zaruner vorangetrieben werden, einer wichtigen Managerin von Bughassidows Konzern.

Aus diesem Grund bittet Perry Rhodan den Milliardär, sich mit seiner Krusenstern zu der Kolonie zu begeben.


Da ich die anderen Science-Fiction-Romane des Autors kenne, fallen einem direkt die Unterschiede im Stil zum vorliegenden Roman auf, was auch daran liegt, dass man sich als Autor für die Rhodan-Serie an bestimmte Rahmenbedingungen zu halten hat. Und diese Rahmenbedingungen haben mir sehr gut gefallen und haben mich neugierig gemacht, mehr aus diesem Universum kennenzulernen. So wie ich es mitbekommen habe, ist für Perry-Rhodan-Fans die Krusenstern kein unbekanntes Schiff. Ihre Dimensionen und vor allem ihre spezielle Würfelform finde ich ziemlich faszinierend, zumal das Schiff derart groß ist, dass nicht mal sein Besitzer alle Winkel und Ecken kennt.


Bei einem Multimilliardär und Boss eines riesigen Konzerns hatte ich einen ganz anderen Typ Mensch erwartet, als es Bughassidow ist: er lässt überhaupt nicht den Boss raushängen und hat auch ein offenes Ohr für die Belange seiner Mitarbeiter, wenn sie ihn denn erreichen. Seine auffälligste Eigenschaft ist jedoch sein Entdeckerdrang und seine Neugier auf Neues und Unbekanntes, die ihn durchaus auch in Gefahr bringen kann.


Sehr gut gefallen haben mir die Posbis – positronisch-biologische Roboter – die ein fester Bestandteil der Rhodan-Romane sind. Vor allem fand ich ihre Namen recht witzig: Grüner Heinerich oder Madame Ratgeber; und ihre für sie typischen Charaktereigenschaften, die wahrscheinlich durch ihren biologischen Anteil begründet sind.


Perry Rhodan hat in dem Buch nur kleine Auftritte, aber das ist wohl durchaus öfter so, wie ich in der Leserunde erfahren habe, daher kann ich über ihn noch wenig sagen.

In jedem Fall möchte ich noch weitere Geschichten aus seinem Universum lesen, sowie seine Welten und Figuren kennenlernen.





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