Robert Corvus Schattenkult

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Inhaltsangabe zu „Schattenkult“ von Robert Corvus

Wer erfüllt ist von Hass, wer die Götter verlacht, wer die Schwachen versklavt, wer den Weg der dunklen Magie beschreitet, dem huldigt man in den Tempeln des Schattenkults ...§Der Kult dient seinen unsterblichen Herren mit Hingabe und unvorstellbarer Grausamkeit - wer den Schatten trotzt, den erwartet Schlimmeres als der Tod. Doch auch das Leben seiner eigenen Anwärter schätzt der Kult gering. Dies erfährt die junge Tynay gleich bei ihrer ersten Mission, als sie im Gefolge der unsterblichen Baroness Bentora reist. Um das Orakel zu überzeugen, muss Bentora den Sohn des Stiergottes übertreffen. Dafür wird sie über Leichen gehen. Und bald begreift Tynay, dass ihr Leben auf der Waage von Sieg und Niederlage kein Gewicht hat ...

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    Schattenkult
    PeWa

    PeWa

    11. June 2016 um 12:37

    Jedes Jahr zur Feier des dreifachen Neumonds lädt das Orakel der Aesol neun Gesandschaften in seinen schwebenden Palast. Diejenige, die das Geschenk überreicht, welches dem Orakel am besten gefällt, darf diesem eine Frage stellen und wird eine absolut wahre Antwort bekommen. Dieses Mal jedoch ist die Stimmung angespannter als sonst, denn unter den Gesandschaften sind auch Vertreter des Schattenkults. Die junge Adäptin Tynay sollte die Nacht eigentlich gar nicht mehr erleben, sondern als Opfer für die Erweckung einer Schattenherrin dienen. Ärgerlicherweise sucht die sich jedoch jemand anderen aus (leider die einzige Person, die in der Lage gewesen wäre, das Geschenk für das Orakel zu erschaffen) und damit bedingt eine ganze Reihe unvorhergesehenen, mörderischer Ereignisse. Die anderen Gesandschaften haben sich gegen den Schattenkult verbündet und bald gibt es die ersten Toten. Tynya sieht sich plötzlich als Anführerin ihrer Gesandschaft und muss sich schnell etwas einfallen lassen, wenn sie nicht nur die Gunst des Orakels, sondern auch ihr eigenes Leben retten will...Das Buch ist eine Art Spin-Off zu der Trilogie um die Schattenherren des Autors, jedoch ohne an Details der dort erzählten Geschichte anzuknüpfen. Allerdings ist deren Kenntnis durchaus hilfreich, da man sich dadurch schneller in der Welt zurechtfindet. Die Geschichte hat etwas von einem Kammerspiel: Sie ist auf den Ort des Palastes beschränkt und erzählt zeitlich die Ereignisse einer Nacht (jedes Kapitel steht dabei für eine der zwölf Stunden dieser). Trotz all dieser eigentlich viel versprechenden Ansätze will nicht so wirklich Spannung aufkommen. Die Handlung ist nicht komplex genug, die Figuren wirken wie Abziehbilder ohne wirkliche Tiefe oder Faszination. Wirklich schade, denn die Welt an sich birgt durchaus mehr Potenzial, wie die vorherigen Bücher des Autors hierzu gezeigt haben. Leider reicht ein bisschen düstere Magie, finstere Mächte und (um dann vermutlich auf Nummer sicher zu gehen) billige Sexszenen nicht aus, um das Optimale aus einer Geschichte herauszuholen.

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  • Eine gnadenlos finstere Nacht

    Schattenkult
    Heimfinderin

    Heimfinderin

    07. August 2014 um 00:07

    Inhalt Die Welt der Schatten ist finster und gnadenlos. Wer dem Schattenkult dient, verliert sich tief in der Finsternis oder sucht direkt den Weg dorthin. Diese Erfahrung macht die Adepta Tynay, die mit ihrer Schattenherrin Bentora und deren Gefolge zu einer besonderen Nacht, nämlich der Nacht des dreifachen Neumonds, den Regenbogenpalast erreicht. Dort treffen neun Gesandtschaften aufeinander, neben den Ondriern und ihrer Schattenherrin auch Göttergetreue in Begleitung des Halbgottes Gûndûr. Damit ist es nicht mehr nur ein Wettbewerb um das beste Geschenk für das Orakel (wer das Orakel am meisten erfreut, darf ihm persönlich eine Frage stellen), sondern auch ein Kampf zwischen Göttern und Schatten. Denn nicht nur die Adepta Tynay erfährt am eigenen Leib, wie tödlich es sein kann, dem Kult zu dienen, sondern auch die göttergetreue Tänzerin Iotana wird in den Strudel der Finsternis gezogen, obwohl es die Liebe ist, die sie in dieser besonderen Nacht gefunden hat. Die beiden Mädchen erkennen, dass es nur einen Weg gibt, diese Nacht zu überleben: den Weg ganz tief in die Finsternis hinein... Meine Meinung Der Roman kann als Einzelroman gelesen werden, auch wenn er in der Welt der Schattenherren-Trilogie spielt. „Schattenkult“ spielt hier zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort, als die Buchreihe. Eine Gesandtschaft Ondrier zieht nämlich aus ihrer Heimat im Norden gen Süden in die Wüste der Arriek, wo der Regenbogenpalast der Aesol steht und neutralen Grund bietet für die verschiedenen Gesandtschaften. Und damit zieht die Finsternis ein, nicht nur in die Räume des Palastes, sondern auch in die Herzen einiger Protagonisten. Die Nacht des Orakels wird zu einer grausamen Machtprobe zwischen den Anhängern der Götter und der Schatten, einem Kampf zwischen Halbgott und Schattenherrin und einem Überlebenskampf für die jungen Frauen im Gefolge. Die Geschichte ist aber nicht einfach eine Aneinanderreihung von Grausamkeiten und Kämpfen, sondern bietet einen tieferen Einblick in die Gedanken und Emotionen einiger Beteiligter und zeigt so verschiedene Schicksale und deren Wege in die Schatten. Es ist nicht immer nur einfach Faszination am Grauen, was die Anhänger in den Schattenkult treibt, sondern die Wege sind vielschichtig. Es kann schon früh in der Kindheit der Samen dazu gesät werden, aber genauso gut kann eine einzige Nacht der Auslöser sein, sich den Schatten anzuschließen. Durch den Fokus auf einzelne Personen bekommt man als Leser durch Rückblicke, Gespräche und Gedanken eine besondere Nähe zu einzelnen Figuren und entwickelt dabei sogar Sympathien oder zumindest Verständnis. So ist die Tänzerin Iotana voller Glück und Lebensfreude, weil sie ihre große Liebe im Palast ansprechen will, wofür die Adepta Tynay, die seit zwei Jahren dem Schattenkult huldigt, kein Verständnis hat, ist doch Liebe eine Schwäche. Nur Zerstörung bietet Macht. Die sich entwickelnde Freundschaft dieser beiden Frauen erscheint daher auf den ersten Blick unverständlich. Aber nur auf den ersten Blick. Wobei ich aber auch gemerkt habe, dass gerade die Gespräche und Gedanken z. T. auch mal fast zu lang waren und damit die Geschichte ein bisschen ausgebremst haben. Wäre es dann nicht gerade noch rechtzeitig wieder gekippt und wieder etwas "passiert", hätte ich anfangen können, die ein oder andere Länge zu spüren. Das empfand ich als grenzwertig. Denn auch wenn der Fokus auf den Figuren liegt, was mir insgesamt ja gut gefallen hat, sollte der Handlung damit nicht zu sehr das Tempo und damit auch die Spannung genommen werden. Für mich hat der Autor aber immer noch recht gut die Kurve gekriegt und insgesamt war es spannend zu lesen, wie die Nacht von Stunde zu Stunde „schwärzer“ wird und auf den Höhepunkt, nämlich die Übergabe des Geschenks an das Orakel, zutreibt. Der Autor geht dabei wieder nicht gerade zimperlich mit seinen Figuren um und einige schockierende Handlungen sind nicht unbedingt etwas für ein schwaches Nervenkostüm. Im Gegenteil: man sollte sich früh wappnen, denn Gnade ist ein Wort, das die Schatten nicht unbedingt in ihrem Wortschatz haben. Etwas irritierend ist es dabei allerdings, dass man mit Anhängern der Schatten mitfiebern kann, denen man im echten Leben doch möglichst aus dem Weg gehen sollte. ;)

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  • Schattenkult

    Schattenkult
    Mine_B

    Mine_B

    30. July 2014 um 10:58

    Robert Corvus ist mit seinem Fantasy- Roman „Schattenkult“ seiner bisherigen Welt, bekannt aus der Schattenherren- Trilogie treu geblieben. Jedoch kann man „Schattenkult“ sehr gut ohne Vorkenntnisse aus der Schattenherren- Trilogie lesen.   Inhaltsangabe (Quellenangabe: Lovelybooks): Wer erfüllt ist von Hass, wer die Götter verlacht, wer die Schwachen versklavt, wer den Weg der dunklen Magie beschreitet, dem huldigt man in den Tempeln des Schattenkults ...Der Kult dient seinen unsterblichen Herren mit Hingabe und unvorstellbarer Grausamkeit - wer den Schatten trotzt, den erwartet Schlimmeres als der Tod. Doch auch das Leben seiner eigenen Anwärter schätzt der Kult gering. Dies erfährt die junge Tynay gleich bei ihrer ersten Mission, als sie im Gefolge der unsterblichen Baroness Bentora reist. Um das Orakel zu überzeugen, muss Bentora den Sohn des Stiergottes übertreffen. Dafür wird sie über Leichen gehen. Und bald begreift Tynay, dass ihr Leben auf der Waage von Sieg und Niederlage kein Gewicht hat...   Das Cover von „Schattenkult“ weißt eine gewisse Ähnlichkeit zu denen von der „Schattenherren“- Trilogie auf, ohne jedoch allzu ähnlich zu sein. Auf diesem Cover ist eine bestimmte Figur aus dem Roman dargestellt, der eine wichtige Rolle spielt. Anhand der Ähnlichkeit lässt sich gut erkennen, dass dieser Fantasy- Roman ebenfalls im Land Eloy spielt, jedoch nicht zu der  „Schattenherren“- Reihe gehört. Auch in diesem Buch bekommt man einen guten Einblick von dem Kampf um die Macht zwischen den Schattenherren und den anderen Mächten bzw. den Anhängern von dessen Göttern. Der Schreibstil von Robert Corvus ist gewohnt flüssig und nach einer kurzen Anfangsphase befindet man sich selber mitten im Geschehen. Das besondere an diesem Buch ist, dass der Inhalt sich auf eine einzige Nacht bezieht und somit die gesamte Handlung sich im Regenbogenpalast abspielt. Der Regenbogenpalast ist der Sitz des Orakels von Æterna. In „Schattenkult“ wird besonderer Wert auf die Entwicklung der einzelnen Charaktere gelegt. So bekommt man als Leser z.B. einen Einblick, welche Wege und Schicksale in die Welt der Schatten führt. Auch die anderen Kulturen werden thematisiert. Somit bekommt man einen guten Einblick in die Beweggründe der einzelnen Charaktere, die in dieser bedeutenden Nacht vom Orakel eingeladen wurden sind. Besonders haben mich die Entwicklungen von Tynay, einer Adepta des Schattenkults und von Iontara, einer Tänzerin gefesselt. Da in „Schattenkult“ auf die Charakterentwicklung ein Schwerpunkt gesetzt wurde, ist es nicht verwunderlich, dass eine ausführliche Personenbeschreibung im Buch enthalten ist. Innerhalb des Buches wird der Spannungsbogen kontinuierlich aufrecht erhalten und Wendungen eingebaut, die man so nicht erwartet hätte. Jedoch sollte man sich immer bewusst sein, dass dies ein Buch von Robert Corvus ist – das heißt, die Atmosphäre ist gewohnt düster und man darf mit seinen Lieblingscharakteren mitfiebern und hoffen, dass diese die Nacht überleben.   Mein Fazit: ein durchaus gelungener Fantasy- Roman, der es geschafft hat, mich in seinen Bann zu ziehen.

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  • Die Götter gegen die Schatten – und mittendrin drei böse Mädchen

    Schattenkult
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    25. July 2014 um 12:19

    Es ist die Nacht des dreifachen Neumonds. Zur Feier dieser Nacht treffen neun Gesandtschaften im Regenbogenpalast ein, um dem Orakel ihre Gaben darzubringen. Darunter ist auch eine Gesandtschaft aus Ondrien. Diejenige Gesandtschaft, deren Gabe das Orakel am meisten erfreut, bekommt am Ende der Nacht die Möglichkeit, eine Weissagung des Orakels zu erhalten. Die Fronten sind schnell klar: auf der einen Seite stehen die Göttertreuen unter der Führung des Halbgottes Gûndûr, auf der anderen Seite die Ondrier mit der unsterblichen Baroness Bentora an ihrer Spitze. Die junge Adepta Tynay, die seit 2 Jahren dem Kult dient, soll am Abend der Feierlichkeiten geopfert werden, überlebt aber durch Zufall und erkennt, daß sie die Nacht nur weiterhin überleben wird, wenn sie tief nach der Finsternis in sich sucht – tiefer als je zuvor. Auch wenn „Schattenkult“ erneut im Land Eloy spielt und der Machtkampf zwischen den Göttern und den Schatten Ondriens wiederum eine Rolle spielt, ist dieses Buch kein Abklatsch der Schattenherren-Trilogie. Im Gegenteil: ich empfand das Buch überraschend anders, was sicherlich auch daran liegt, das der Zeitrahmen lediglich eine Nacht umfasst, und die Handlung sich nur an einem Ort, dem Regenbogenpalast, abspielt. Zudem läßt der Autor mit den geheimnisvollen Æsol dem Leser bisher unbekannte Wesen die Bühne betreten. In der Stadt Æterna, die als einzige Stadt der geflügelten Æsol nicht im Himmel schwebt, steht der Regenbogenpalast, der Sitz des Orakels, welcher von den Æsol bewacht wird. Eine Skizze des Regenbogenpalastes am Anfang des Buches erleichtert dem Leser die Orientierung. Der Fokus der Geschichte liegt auf mehreren Charakteren: neben der Schattenbaroness Bentora spielt ihr Kontrahent Gûndûr, dessen Vater der Stiergott Terron ist und von einer menschlichen Frau geboren wurde, eine große Rolle. Wer wird der Stärkere von den Beiden sein? Können die Götter in dieser Nacht über die Schatten siegen? Die spannendsten Figuren sind allerdings die junge Tynay, die eine Tochter der Wüste ist. Und Iotana, eine Tänzerin der Efeya, die unsterblich in Tennato, den Bibliothekar ihrer Heimatbaronie, verliebt ist. Gegensätzlicher können die Auffassungen der beiden Frauen nicht sein, als sie sich das erste Mal begegnen: während Iotana fest an die selbstlose Macht der Liebe glaubt, ist Tynay davon überzeugt, daß Liebe nur eine Schwäche ist und die wahre Macht in der Zerstörung liegt. Dennoch läßt weder Tynay noch Iotana ihr gemeinsames Gespräch los, ihre Gedanken kreisen immer wieder um die Worte der Anderen. Wie auch bei den Schattenherren, schafft es der Autor wieder, daß die Handlung für mich völlig unerwartete Wendungen nimmt, so daß sich die Nacht des Neumonds in eine Richtung entwickelt, mit der zu Beginn niemand gerechnet hätte, am wenigsten die Beteiligten selbst. Die Handlung schreitet schnell voran, was daran liegt, daß sämtliche Entwicklungen innerhalb dieser einen besonderen Nacht vollzogen werden. Die Kapitel umfassen daher jeweils die einzelnen Nachtstunden. Der Schreibstil ist gewohnt düster und schockierend – und damit nichts für schwache Nerven. Und wer die Nacht überleben wird, ist, wie immer, offen. Ein tolles Buch, daß unabhängig von der Schattenherren-Trilogie gelesen werden kann, aber andererseits auch eine tolle Ergänzung ist.

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