Robert Crais Straße des Todes

(20)

Lovelybooks Bewertung

  • 21 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 10 Rezensionen
(2)
(11)
(5)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Straße des Todes“ von Robert Crais

Ihre Spur ist ausgelöscht
Jack Berman macht mit seiner Freundin Krista einen Ausflug in die kalifornische Wüste. Plötzlich zerreißen Motoren die Stille, Scheinwerfer schneiden durch die Nacht. Die beiden beobachten, wie eine Gruppe Mexikaner von mehreren Männern brutal zusammengetrieben wird. Dann fallen Schüsse. Sechs Tage später wird der Ermittler Elvis Cole mit der Suche nach dem jungen Pärchen beauftragt. Für ihn und seinen Partner Joe Pike beginnt ein Albtraum ...

Spannend...

— 22an08

Super Story, leider lässt gegen Ende die Spannung nach.

— Violet Baudelaire

Spannend und temporeich. Aber die Charaktere sind aus der Actionfilm-Schublade.

— Gulan

Spannend mit aktuellem Thema - und die Wirklichkeit ist sogar noch einen Tick "grausamer". Gewohnt routiniert von Robert Crais.

— PerAspera

Fazit: Recht eindimensional und klischeehaft beschriebene Charaktere in einer Story, die vorhersehbar und nur mäßig spannend ist.

— Bellexr

Eine rasante Jagd durch die Wüste und viele Verstecke. Kann Elvis Cole seinen Auftrag erledigen,ohne sich selbst in Lebensgefahr zu begeben?

— ginnykatze

Stöbern in Krimi & Thriller

Geheimnis in Rot

Etwas langatmiger und völlig spannungsfreier britischer Krimi

Rees

Stalker

Leider gibt es ungefähr in der Mitte des Buches eine Wendung, die ich sehr seltsam und unrealistisch fand.

Colorful_Leaf

Blutzeuge

Ein fesselnder Plot, Nervenkitzel und Adrenalin pur, perfekt umgesetzt.

Ladybella911

Das Original

Spannender Anfang, dann lange lähmend, hintenraus wieder spannend, das Ende enttäuschend.

Jana68

Flugangst 7A

Spannender Thriller, von dem ich etwas anderes erwartet hätte und der mich am Ende nicht komplett Über zeugen konnte.

corbie

Das Apartment

Langweilig. Thriller? na daran üben wir noh mal :)

Sternlein

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Action an der mexikanischen Grenze

    Straße des Todes

    j125

    19. September 2017 um 21:25

    Reiheninformation:Bei diesem Buch handelt es sich um den 15. Band einer Reihe. Diese Rezension ist spoilerfrei. Ich kenne keinen der Vorgänger und hatte nicht das Gefühl, der Handlung nicht folgen zu können. Auch fühle ich mich nicht in Bezug auf vorherige Bände gespoilert. Inhalt:Kris und ihr Freund Jack beobachten ein grausames Verbrechen in der kalifornischen Wüste. Dabei werden sie entdeckt und entführt. Der Privatermittler Elvis Cole wird beauftragt Jack und Kris zu finden. Das ist nicht ganz so einfach wie es scheint, ist das Paar doch in die Hände von Menschenschmugglern geraten. Meine Meinung:Das Buch lag ewig auf meinem SuB und ich hatte eigentlich keine große Lust mehr drauf, obwohl es ziemlich spannend klingt. An einem Leseabend habe ich es mir dann doch zur Hand genommen und es keine Sekunde bereut. Ich bin super in die Geschichte eingestiegen, auch wenn es sich hierbei um den 15. Teil einer Reihe handelt. Zwar bleiben im Nachhinein die Charaktere ein bisschen oberflächlich (um sie besser zu kennen, muss man vielleicht die anderen Teile lesen), aber ich möchte sie auch nicht unbedingt näher kennenlernen. Die Handlung ist spannend und hat mich ans Buch gefesselt, was mich im Grunde ein bisschen wundert. Es handelt sich hierbei eher um einen Actionthriller und das ist eigentlich nichts, was ich gern lese oder schaue. Es gibt so gut wie keine Ermittlungsarbeit, stattdessen wird alles mit Waffelgewalt oder Hinterhalten gelöst. Wundert aber wohl auch nicht, wenn es sich bei den Protagonisten um ehemalige Militärs handelt. Der Aufbau des Buches trägt zum schnellen Lesefluss bei, auch wenn ich mich über manche Sachen gewundert habe. Zunächst mal wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Wir erfahren nicht nur, was Jack und Kris in Gefangenschaft erleben (und das ist wirklich nicht ohne), sondern auch wie Cole und seine Freunde ihnen auf die Spur kommen (wollen). Außerdem sind die Kapitel zeitlich eingeteilt. Zum Beispiel: „Elvis Cole – Sechs Tage nach ihrer Entführung“. Hierbei spoilert das Buch sich allerdings selbst, da es unter anderem heißt: „Elvis Cole – Vier Tage vor XX“. Damit weiß der Leser schon was passieren wird, bevor Cole überhaupt eine Spur zu Kris und Jack hat. Das macht einerseits neugierig, weil man wissen will wie es zu XX kommt. Aber andererseits hat es mir auch ein wenig die Spannung genommen. Wie bereits angesprochen, gibt es einige brutale Szenen. Blut fließt reichlich. Das passt aber auch zum Thema, denn Menschenschmuggel ist kein sauberes Geschäft. Es war wirklich schrecklich, was die armen Menschen durchmachen mussten, aber es ist ein interessantes Thema, über das ich bisher noch nichts gelesen habe. Fazit:Ein spannender Thriller, der mir unerwartet gut gefallen hat. Thematisch sehr ansprechend und durch den Handlungsaufbau entsteht ein hohes Lesetempo. Allerdings geht es heftig zur Sache, also ist das Buch nicht für jeden etwas.

    Mehr
  • Spuren im Sand

    Straße des Todes

    Violet Baudelaire

    28. May 2014 um 20:28

    Krista Morales und ihr Freund Jack Berman verschwinden nahe der mexikanischen Grenze spurlos. Krista's Mutter beauftragt den Privatermittler Elvis Cole sie zu finden. Doch was Cole findet, sieht nicht gut aus: beide werden durch Zufall von einem Gangster-Kartell gefangen genommen und nur gegen Lösegeld freigelassen. Doch in Wahrheit "melken" die Entführer die Familien nur so lange, bis diese kein Geld mehr geben können. Dann werden die Opfer getötet. Den wer in Amerika interessiert sich für illegale Einwanderer. Cole und sein Partner Joe Pike müssen mit anderen Gangstern zusammen arbeiten, um die beiden Teenager zu finden, doch ist ihnen ihr Gegner immer einen Schritt voraus. Den nach und nach verwischt der Wind die Spuren im Wüstensand. Eine richtig, richtig coole Story mit Zeitsprüngen und Angaben, wo wir uns gerade zum Zeitpunkt der Geschichte befinden. Leider ging gegen Ende die Spannung vollkommen verloren und auch die beiden Ermittler waren eher flach umrissen. Etwas mehr hätte die beiden sympatischer machen können.

    Mehr
  • Spannung und Tempo top, aber die Charaktere sind Schema F.

    Straße des Todes

    Gulan

    Jack und Krista geraten bei einem nächtlichen Ausflug in die Wüste plötzlich in eine Entführung: Eine Gruppe Bewaffneter kidnappen eine Gruppe gerade über die Grenze geschleuster illegaler Einwanderer – und mit ihnen Jack und Krista. Kristas Mutter engagiert den Detektiv Elvis Cole, die Verschwundenen zu suchen. Cole und sein Partner Joe Pike nehmen die Spur auf und geraten in eine gefährliche Gemengelage zwischen Kartellen, Schleusern, Entführern und koreanischen Gangstern. Der Thriller von Robert Crais ist der 15. Roman um das Ermittler-Duo Cole und Pike, davon sind aber noch nicht alle in deutsch erschienen. Crais gelingt es, eine ansprechende Atmosphäre die Schauplätze in Los Angeles und der südkalifornischen Wüste zu erzeugen. Das Thema des Thrillers um Schleuser an der amerikanisch-mexikanischen Grenze und den „bajadores“, die den Schleusern ihre „Ware“ abnehmen, um Lösegeld zu erpressen, ist hochaktuell. Crais schreibt schnell, gradlinig und temporeich. Immer wieder wechselt die Perspektive zwischen dem Ermittlerteam, den Entführten und weiteren Nebenfiguren. Die Spannung wird konsequent bis zum Showdown hochgehalten. Die Story ist ungewöhnlich und das Action-Spektakel wirkt stellenweise ziemlich weit hergeholt, was an sich kein Problem wäre, hätte Crais seine Charaktere nicht so extrem schwarz-weiß und ziemlich eindimensional gezeichnet. So fehlt der Geschichte erheblich an Tiefe. Elvis Cole ist der smarte Ermittler, auch in Krisensituationen immer einen kessen Spruch auf Lager und Joe Pike ist der wortkarge Söldner-Typ. Beide ziehen ohne Zögern in den Kampf gegen eine brutale Übermacht. Bei aller Spannung fehlt mir da ein wenig Finesse bei den Figuren. So bleibt als Fazit ein action- und temporeiches, spannendes Werk mit allerdings etwas plumpen Charakteren. Macht alles in allem eine Durchschnittsnote.

    Mehr
    • 11

    Igelmanu66

    28. April 2014 um 08:39
  • Gradlinig, spannend und cool

    Straße des Todes

    michael_lehmann-pape

    26. November 2013 um 12:49

      Man sieht fast schon auf einer imaginären Leinwand vor sich, wie Matt Damon als Elvis Cole (nomen est omen), Brad Pitt als Joe Pike und ein blondierter Mark Wahlberg als Jon Stone dieses rasante Buch als Schauspieler zum anregenden Film „transportieren“ könnten (wobei natürlich, je nach Gusto des Lesers, auch andere Schauspieler die entsprechenden Rollen besetzten könnten). Gradlinig und klar, mit trockenen Sprüchen, mit beinhartem Einsatz, wo es nötig ist, dem entsprechenden militärischem Hintergrund (zumindest bei zweien der Protagonisten), dem ebenso entsprechenden Waffenarsenal und der Haltung, angefangene Dinge auch zum Ende zu bringen, egal, wie gefährlich die Situation werden sollte, legt Robert Crais ein rasantes Tempo im Thriller vor.   Und setzt die seit Jahrzehnten bestehende illegale Einwanderung (nicht nur von Mexikanern) in die USA zum zentralen Thema des Buches. Ein „Geschäft“, dem Jack und Krista auf ihrem „romantischem Ausflug“ eher zufällig in die Quere kommen und umgehend mit „eingesammelt“ werden. Von „Piraten“. Nicht auf hoher See, sondern harte Gangs, deren Geschäftsmodell darin besteht, den entsprechenden „Schleppern“ jene illegalen Einwanderer „abzunehmen“ und dann bei deren Familien (so möglich) noch den letzten Rest an Dollars herauszuquetschen als Lösegeld.   So geraten Jack und Krista zwischen die Interessensfronten derer, die Geld mit dem „Schleppen“ verdienen, derer, welche die Illegalen professionell „bestellen“ als Arbeiter und eben jener, welche dazwischen funken und ein ganz eigenes Geschäft mit den Lösegeldern tätigen (wobei eine Chance auf ein tatsächliches „Freikaufen“ natürlich eher nicht gegeben ist).   Bis Elvis Cole von Kristas Mutter beauftragt wird, ihre Tochter zu finden und zu befreien. Der seinen Freund Joe Pike mit ins Boot nimmt. Der wiederum seinen Kontakt zum Söldner Jon Stone spielen lässt, um sich im koreanischen Umfeld besser „umhören“ zu können. Denn ein wichtiger Koreaner ist mit verschleppt worden, wie sich zeigen lässt.   Crais nutzt klare Hauptsätze, prägnante Bilder, einen trockenen Humor zur temporeichen und spannenden Darstellung der Jagd auf die Entführer, die sowohl was die nackte Zahl angeht wie auch im Blick auf ihre Skrupellosigkeit harte Gegner sind. Ob Cole mit seinen beiden Mitstreitern dagegen halten kann? Wobei im Lauf der Ereignisse deutlich wird, dass gerade Pike und Stone auch „keine Gefangenen“ machen, wenn es hart auf hart kommt.   Ein klarer, gelungener und unterhaltsamer Thriller, der in seiner gesamten Anlage bereits nach einer Verfilmung als Action Kracher ruft.

    Mehr
  • Der beste Detektiv der Welt

    Straße des Todes

    Bellexr

    11. November 2013 um 16:26

    Seit einem Interview hat Detektiv Elvis Cole diesen Spitznamen weg. Und dieses Interview ist mit ein Grund, warum Privatermittler Cole seinen nächsten Auftrag erhält. Ein junges Pärchen ist in der kalifornischen Wüste spurlos verschwunden, die besorge Mutter von Krista beauftragt Cole mit dem Fall. Schnell ist klar, dass Krista und Jack zwischen die Fronten zweier konkurrierender Schmugglerringe geraten sind, die illegal Menschen über die mexikanische Grenze in die USA einschleusen. Zusammen mit seinem Partner Pike macht sich Cole auf die Suche nach Krista und Jack, bald schon tatkräftig unterstützt von Söldner John Stone. Zwar ist das Thema, welches Robert Crais in seinem aktuellen Thriller aufgreift, brisant und erschütternd, aber die Umsetzung erfolgt doch ziemlich simpel und irgendwie typisch amerikanisch. Die Guten sind natürlich absolute Superhelden, die selbstverständlich immer alles im Griff haben und aus jeder Situation als die Gewinner hervorgehen. Ach ja, supercool und gutaussehend sind Cole, Stone und Pike natürlich auch noch und was für tolle Autos sie fahren! Und da Elvis Cole seinen Part der Geschichte selbst erzählt, ist auch von vornherein klar, wie die Geschichte – zumindest für ihn - ausgeht. Man könnte dem Thriller nun zugutehalten, dass ja der Weg das Ziel sein könnte. Aber auch dieser gestaltet sich zumeist vorhersehbar, überrascht nur selten einmal mit einer unvorhersehbaren Wendung, ist durch die zeitlichen Sprünge anfangs etwas verwirrend gehalten und als hochspannend kann man den Thriller auch nicht unbedingt beschreiben.   Natürlich gibt es in der Story auch noch die bösen Buben. Und man mag es nicht glauben, diese sind tatsächlich doch nur böse, fies, handeln menschenverachtend und absolut brutal. Die unterschiedlichen Mitglieder bzw. Handlanger der beiden Schmugglerringe sind durchweg sehr eindimensional skizziert und verlieren hierdurch bei ihren Handlungen jeglichen Überraschungseffekt. Positiv an dem Thriller ist jedoch, dass es Robert Crais durchaus versteht, die Story rasant, etwas actionlastig und stellenweise sogar fesselnd zu erzählen. Entsprechend der mitwirkenden Charaktere ist der Schreibstil von Robert Crais sehr direkt und hart, Emotionen spielen eher nur eine Nebenrolle. Die Kapitel sind zumeist recht kurz gehalten und durch die relativ häufig wechselnden Handlungsstränge bekommt man die Story zudem aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt. Hierdurch lässt sich der Thriller – trotz der vielen Abstriche – wenigstens sehr zügig lesen. Fazit: Recht eindimensional und klischeehaft beschriebene Charaktere in einer Story, die vorhersehbar und nur mäßig spannend ist.

    Mehr
  • Straße des Todes

    Straße des Todes

    mamenu

    03. November 2013 um 18:02

    Zum Buch  Anza Borrego-Wüste,Kalifornien,nahe der Grenze zu Mexiko:Der junge Angloamerikaner Jack Berman unternimmt mit seiner Freundin Krista Morales einen romantischen nächtlichen Ausflug.Plötzlich zerreißen dröhnende Motoren die Stille,Scheinwerfer schneiden durch die Nacht.Das junge Pärchen wird Zeuge,wie eine Gruppe illegaler Einwanderer von mehrren Männern brutal zusammengetrieben wird dann fallen die ersten Schüsse. Sechs Tage später:Der Ermittler Elvis Cole wird von der wohlhabenden Unternehmerin Nita Morales beauftragt,deren verschwundene Tochter Krista zu suchen. Cole findet heraus,dass es sich um den schlimmsten aller möglichen Fälle handelt.Krista und Jack befinden sich in den Händen mexikanischer Kartell-Gangster,die ihr Geld mit Menschenschmuggel verdienen. Mit der tatkräftigen Unterstützung seines Detektiv Kollegen und Freundes Joe Pike macht Cole sich auf der Suche.Die Freunde geraten in einem mexikanischen Bandenkrieg und erkenne,dass sie sich mit mächtigen Feinden angelegt haben,deren Verbindungen bis in höchste Kartellkreise reichen. Als die Freunde zum Gegenschlag ausholen,scheint es schon zu spät zu sein. Meine Meinung Das Thema im Buch fand ich nicht schlecht, denn hier geht es um Menschenhandel, was sich auch sehr spannend anhört. Doch leider bin ich am Anfang sehr schlecht in die Geschichte reingekommen. Für mich war alles sehr verwirrend und die ganzen Zeitsprünge im Buch haben mir das lesen nicht gerade einfach gemacht. Leider muss ich gestehen, das ich das Buch ab der Mitte dann doch zur Seite gelegt habe, da es mir dann gar keinen Spass mehr gemacht hat. Irgendwie bin ich nicht in die Geschichte reingekommen und somit habe ich beschlossen das Buch nicht zu Ende zu lesen. Ich möchte wirklich nicht sagen das es ein schlechtes Buch ist, doch für mich war es leider überhaupt nichts. Vielleicht lag es auch an mir weil ich von der Geschichte was anderes erwartet habe.Es hat mich alles in allem nicht gerade gefesselt.

    Mehr
  • Menschen als Ware

    Straße des Todes

    antjemue

    21. October 2013 um 19:50

    Obwohl der SuB riesig ist, musste ich auch diesen Thriller haben. Die Kurzbeschreibung, die andeutete, dass es mal nicht um die Jagd auf einen Serienmörder geht, reizte mich. Ich versprach mir davon eine fesselnde und kurzweilige Unterhaltung. Straße des Todes Krista Morales und ihr Freund Jack Berman machen mit Freunden einen Ausflug in die Anza-Borrego-Wüste. Als die Freunde den Heimweg antreten, möchten die beiden noch ein bisschen bleiben. Plötzlich tauchen mehrere Fahrzeuge auf und das Paar wird Zeuge eines Verbrechens an illegalen Einwanderern, danach fehlt von ihnen jede Spur. Obwohl Kristas Mutter eine Lösegeldforderung erhalten hat, glaubt sie anfangs nicht an eine Entführung. Trotzdem engagiert sie den Privatdetektiv Elvis Cole, um die beiden zu suchen… In den Händen brutaler Schlepper, denen Menschenleben egal sind Der Einstieg war grandios und fesselnd. In der Erzählperspektive wurde kurz das junge Paar vorgestellt. Beide hatten bereits meine Sympathien, als sie auf einmal mitten in das Gemenge gerieten, das mit ihrer Entführung endete. Dann wechselten Schauplatz und Perspektive. Für die Handlungsstränge um den Detektiv Elvis Cole hat der Autor die ICH-Perspektive gewählt. Für andere Protagonisten ebenfalls die 3. Person. Allerdings erfuhr ich über Elvis Cole erst einmal nicht viel mehr, als dass er im Artikel eines Magazins als der beste Detektiv der Welt betitelt wird und dass Kristas Mutter ihn deswegen engagiert hat. Der Detektiv geriet selbst ins Kreuzfeuer der Menschenhändler. Mit ihm arbeiteten jedoch noch zwei weitere Männer an dem Fall, von denen ich einiges erfuhr und um die sich weitere Handlungsstränge drehten. Leider ließ nach dem grandiosen Auftakt die Spannung immer mehr nach. Obwohl die Handlungsstränge wechselten und der Autor in verschiedenen, jeweils gekennzeichneten Zeitebenen erzählte, fand ich eine Zeit lang lediglich die Szenen um das entführte Paar richtig packend. Bei den Ermittlungen des Privatdetektives und seiner beiden Kollegen empfand ich ziemliche Längen. Bei der Hälfte des Buches hätte ich fast aufgegeben. Sicher war das, was sie zutage förderten nicht uninteressant, beinhaltete es doch u.a. die Strukturen der Verbrecher, die grausamste Menschenrechtsverletzungen ausüben, Menschen als pollos (Hühner) bezeichnen und in ihnen nichts weiter sehen, als Ware, die auch mal verderben und weggeworfen werden kann, weil sich für sie kein Mensch interessiert. Auch war noch eine weitere mafiaähnliche Organisation mit im Spiel. Irgendwie war es mir aber doch alles ein bisschen zu durcheinander und die privaten Ermittler blieben mir irgendwie zu blass. So biss ich mich eine ganze Weile durch und kämpfte gegen das Einschlafen. Allerdings bin ich jetzt froh, drangeblieben zu sein. Auf einmal nahm das Ganze nämlich wieder richtig Fahrt auf. Schlag auf Schlag hagelte es neue Informationen, es folgte eine Aktion nach der anderen und ich konnte das Buch bis zum Ende gar nicht mehr aus der Hand legen. Mit dem US-Amerikanischen Autor Robert Crais war „Straße des Todes“ mein erster Lesekontakt. Allerdings begab ich mich im Netz ein bisschen auf die Suche und entdeckte bei wikipedia, dass der 1953 in Independence, Louisiana geborene und heute mit seiner Familie in Santa Monica, Kalifornien lebende Schriftsteller ganz schön aktiv ist. Mit 23 verließ er seine Heimat gen Hollywood und agierte dort zunächst als Schreiber für TV-Serien. Einige dieser wurden auch im deutschen Fernsehen ausgestrahlt, z. B. Quincy, Polizeirevier Hill Street, Miami Vice oder Cagney & Lacey. Dann erfüllte er sich seinen ursprünglichen Traum, das Schreiben von Romanen. Der erste Roman mit Elvis Cole und Joe Pike erschien im Original bereits 1987. „Taken“ - so der Originaltitel dieses Buches - erschien voriges Jahr und ist bereits Teil 15. Allerdings wurden bislang nicht alle Teile ins Deutsche übersetzt. Kein Wunder, dass mir die Detektive teilweise zu blass vorkamen. Ich nehme an, dass sich der Autor nicht immer wiederholen wollte und Fans der Serie die Eigenschaften der Männer so bekannt sind, dass ihnen diverse Andeutungen genügen. Dass mir Informationen zu ihnen fehlen, die der Autor irgendwie voraussetzt, erklärt mir jedenfalls die diversen dadurch entstandenen Längen. Alles in allem hatte ich hier einen aktionsreichen Thriller vor mir, der mir in der Gesamtheit durchaus gefallen hat. Durch die Längen habe ich mich erfolgreich durchgekämpft. Ein Wiederlesen mit den Detektiven schließe ich nicht aus.

    Mehr
  • 'Der Traum von einem besseren Leben.'

    Straße des Todes

    sabatayn76

    19. October 2013 um 22:26

    Inhalt: Krista Morales und ihr Freund Jack Berman sind nachts in der Anza-Borrego-Wüste unterwegs. Plötzlich tauchen Trucks mit Illegalen auf, die von Schleppern von Mexiko in die USA gebracht werden. Es fallen Schüsse, Krista und Jack befinden sich mitten im Handgemenge und werden schließlich entführt. Kristas Mutter bekommt eine Lösegeldforderung, glaubt jedoch nicht an einen politischen Hintergrund, engagiert dennoch den Detektiv Elvis Cole, der sich auf die Suche nach Krista und Jack macht. Mein Eindruck: 'Straße des Todes' liest sich sehr flüssig und abwechslungsreich. Mir haben die Zeitsprünge und wechselnden Situationen / Perspektiven sehr gut gefallen, wobei ich die Handlung, die sich direkt um Jack und Krista drehte, am besten fand. Vor allem dieser Erzählstrang ist sehr spannend und überzeugend, die anderen haben mir weniger gefallen und wirkten bisweilen ein wenig wirr. Hinten im Buch befindet sich eine Karte vom Norden Mexikos und dem Grenzgebiet zur USA. Diese Karte ist prinzipiell eine schöne Idee, aber leider ist sie ziemlich unleserlich und bildet auch nicht die Handlungsorte des Romans ab. Damit ist sie praktisch unbrauchbar, und es ist mir ein Rätsel, warum sie im Buch abgedruckt wurde. Mein Resümee: Ein Thriller mit spannendem und politisch relevantem Inhalt, der jedoch Längen aufweist.

    Mehr
  • Straße des Todes

    Straße des Todes

    vormi

    13. October 2013 um 22:20

    Es hat mich sehr gut unterhalten. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Es ist sehr spannend geschrieben. Und hat eine interessante Grundgeschichte. Es geht um Schleuserbanden, die illegale Einwanderer in die USA bringen. Das ist ja schon kriminell genug. Aber ein skrupelloser Gangsterboss, genannt der Syrer, hat sich darauf spezialisiert, diesen Schleuserbanden die Einwanderer zu entführen um mit ihnen nochmal richtig Kasse zu machen. Als bei einer dieser Entführung zufällig ein junges amerikanisches Pärchen, Jack und Krista, anwesend ist und auch dieses verschleppt wird. Kristas Mutter engagiert daraufhin den besten Detektiv der Welt, Elvis Cole. Die Geschichte wird aus verschiedenen Gesichtspunkten erzählt. Vor jedem Kapitel steht aus wessen Sichtweise es geschrieben ist und seit wann Krista und Jack entführt ist. Nur die Kapitel um Elvis Cole sind in Ich-Form aus Sicht des Detektivs geschrieben und zählen den Zeitpunkt bis zu seiner Entführung runter. Mich hat das Buch, wie schon erwähnt, sehr gut unterhalten. Rasant geschrieben und man merkt gar nicht, wie schnell man die Seiten umblättert. Eigentlich hätte es dafür die volle Punktzahl verdient. Leider waren mir einige Themen etwas zu verschwommen erzählt, da hätte ich mir etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht. Deshalb der Punktabzug.

    Mehr
  • „Zeit war alles, Tempo war Leben.“

    Straße des Todes

    ginnykatze

    06. October 2013 um 16:53

    „Zeit war alles, Tempo war Leben.“ Zum Inhalt: Als das junge Pärchen Krista Morales und Jack Berman in der Wüste ein vor Jahren abgestürztes Flugzeug anschauen, wissen sie nicht, dass sie in kurzer Zeit die Hölle erleben werden. Sie geraten in eine Entführung von illegalen Einwanderern, die gerade über die Grenze in die USA geschmuggelt wurden und nun von einer Gruppe Mexikanern gekidnappt werden. Die Beiden geben sich nicht als Amerikaner aus, sondern tun so, also wenn sie zu den Einwanderern gehören. Das rettet ihnen erst einmal das Leben. Nita Morales, die Mutter von Krista, macht sich große Sorgen, als sie tagelang ihre Tochter nicht erreichen kann. Aus einer Anzeige in der Zeitung hat sie den Namen und die Adresse von Elivs Cole, einem Privatdektiv, den sie anruft und um Hilfe bittet. Cole ist sehr erfolgreich und übernimmt die Suche nach Krista und auch nach Jack. Nita vermutet, dass ihre Tochter durchgebrannt ist und Jack heiraten möchte. Leider liegt sie da völlig falsch, wie sich bald herausstellen wird. Elvis macht sich sofort an die Arbeit, weiß aber nicht, in welch tiefen Strudel er da gerät. Nachdem er die erste Spur gefunden hat, verläuft sie auch schon wieder im Sand. Er bittet seinen Freund Joe Pike um Mithilfe. Bald schon sind sie der Schlepperbande auf der Spur und in der Wüste finden sie ein Grab. Wer liegt hier in den Plastiksäcken vergraben? Die Leichen sind schon mehrere Tage alt und es bleibt Joe nichts anderes übrig, als die Säcke aufzuschneiden und nachzuschauen. Unter den Leichen sind die beiden Vermissten nicht zu finden. Nun wird auch noch Jon Stone mit ins Boot geholt. Beides Freunde von Cole und sehr erfolgreiche Spurenleser. Nun kann die Jagd beginnen. Als sich dann auch noch Nancie Stendahl, eine Ermittlerin mit dem Fall beschäftigt, wird der Boden langsam sehr heiß unter ihren Füßen. Sie ist die Tante von Jack und hat ihrer Schwester versprochen, sich um ihren Neffen zu kümmern. Dann ist Elvis Cole plötzlich verschwunden, ist er auch entführt worden? Langsam überschlagen sich die Ereignisse und der Syrer, der Oberboss von der Schlepperbande, muss überlegen, was er nun mit seinen Gefangenen machen will; denn die Schlinge, die sich um seinen Kopf zieht, wird immer enger. So, mehr werde ich jetzt nicht verraten. Lest selbst. Fazit: Der Autor Robert Crais nimmt uns mit auf eine wilde Jagd durch die Wüste und viele Unterschlüpfe. Sofort bin ich in der Geschichte gefangen. Die Spannung, die am Anfang aufgebaut wird, hält das ganze Buch über. Sicher sind schon einige Längen zu verzeichnen, aber eben nicht so, dass ich das Buch zur Seite lege, nein ich kann eigentlich gar nicht aufhören zu lesen. Die Charaktere zeichnet der Autor mit viel Gefühl, Ecken und Kanten. Das hat mir sehr gut gefallen. Hier mochte ich den Privatdetektiv Elvis Cole sofort, aber auch Joe Pike war mir gleich sympathisch. Krista und Jack gefielen mir auch, wie sie sich da durch die Tage schleppten und nie aufgaben, immer in der Hoffnung beseelt, doch noch befreit zu werden. Die Umgebung wurde hier auch sehr gut beschrieben. Ich war wirklich mit in der flirrenden Hitze der Wüste und in den zugenagelten Gefängnissen. Der Schreibstil ist gut und flüssig lesbar. Jedes Kapitel hat eine Überschrift, was auch wirklich notwendig ist; denn wir jagen hier ja förmlich von einer Begebenheit zur nächsten. Auch wandern wir in der Zeit hin und her. Aber mit den Hinweisen über den Kapiteln weiß man genau, wie und wann man sich wo befindet. Ich habe mich wirklich sehr gut unterhalten gefühlt. Alles in allem ein sehr guter Thriller, den ich gerne weiterempfehlen werde. Hier kommen von mir wohlverdiente fünf Sterne.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks