Robert Dempfer Wozu Ausländer?

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Inhaltsangabe zu „Wozu Ausländer?“ von Robert Dempfer

Österreich hat das Schreckenssz enario, das den europäischen Sozialstaaten für 2050 vorausgesagt wird, bereits erreicht: Ein Erwerbstätiger muss einen Nicht-Aktiven erhalten. Jetzt sollen Zuwanderer helfen, den Wohlstand zu sichern. Ist das klug angesichts der bisherigen Erfahrungen? Belasten sie nicht das Sozialsystem? Nehmen sie nicht den Eingesessenen die Jobs weg? Wie sieht es mit Kriminalität aus? Die Analyse zeigt: Weil Österreich nicht zur Kenntnis nimmt, dass es längst zum Einwanderungsland geworden ist, liegen die Potenziale Hunderttausender Immigranten brach. Zu deren Schaden – und zum Nachteil der Aufnahmegesellschaft. Ohne Steuerung der Zuwanderung, größere Akzeptanz von Zuwanderern und Investitionen in Bildung droht ein humanitäres und wirtschaftliches Desaster erster Ordnung.

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  • Rezension zu "Wozu Ausländer?" von Robert Dempfer

    Wozu Ausländer?
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    17. May 2011 um 17:04

    Der erste bundesdeutsche Integrationsminister Armin Laschet hat in seinem Buch „Die Aufsteigerrepublik“ schon 2009 die These aufgestellt: wir brauchen 20 Jahre nach dem Mauerfall so etwas wie die "Dritte Einheit" - die Umsetzung der Erkenntnis, dass unser Land neue Deutsche braucht. Doch die müssen in ihrem neuen Land auch ankommen und vor allen Dingen aufsteigen können. Wie das vielen von ihnen schon gelungen ist, hat er in diesem Buch mit vielen erfolgreichen und zum Teil auch bewegend erzählten Beispielen unterstrichen. Die Zahl dieser Aufsteiger sei unter anderem deshalb bisher so gering, weil unser Land nicht wirklich eine Kultur des Willkommens entwickelt habe und viel zu lange an der Illusion festgehalten habe, die Einwanderer würde irgendwann wieder in ihre Länder zurückkehren. Laschet schreibt auch von den Parallelgesellschaften und von dem Zündstoff, den sie für unsere Gesellschaft bedeuten. Das vorliegende Buch des in Österreich sehr bekannten Journalisten Robert Dämpfer hat unter vielen anderen die Thesen Armin Laschets aufgenommen und sieht auch für sein Land in den schon im Land befindlichen Ausländern aber auch in weiterem Zuzug von Ausländern „eine Chance für unsere Gesellschaft“. Wichtig, so auch er, sei dabei eine gelungene Integration, die noch weiterer Förderung bedürfe. Denn „die Integrationsdefizite stellen auch ein enormes volkswirtschaftliches Problem dar. Denn Zuwanderung und Integration sind Teil eines größeren Projekts: Sie dienen dem Erhalt des Sozialstaates, der durch die demographische Entwicklung und die wirtschaftliche Globalisierung unter Druck gekommen ist.“ Für Österreich und auch für Deutschland ist deshalb der weitere Zuzug von vornehmlich EU- Ausländern eine Frage des Selbsterhalts. Dass es dabei aber auch um viel mehr geht, als nur die wirtschaftliche Seite, dass die Ingeration vieler ausländischer Menschen an die Gesellschaft auch hohe Anforderungen stellt an ihre Wertekompetenz und ihre Humanität und kulturelle Vielfalt, das wird in diesem Buch angedeutet, bedarf aber an anderer Stelle näherer Ausführung.

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