Robert Dick Turm-Tour

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Inhaltsangabe zu „Turm-Tour“ von Robert Dick

Mit diesem Buch will der Chemnitzer Verlag ganz hoch hinauf: Die „Turm-Tour“ vereint die „hundert schönsten Aussichtstürme in Sachsen“. Es sind wahre Schmuckstücke: Zum Beispiel der Hochsteinturm in den Königshainer Bergen bei Görlitz, der früher ein Übungsturm für Fallschirmspringer war. Der Turm auf der Neuberzdorfer Höhe bei Hagenwerder sieht aus wie ein futuristisches Hotel in Dubai. Und der schönste von allen: der König-Friedrich-August-Turm in Löbau. 1854 eingeweiht, aus tausend gusseisernen Einzelteilen zusammengesetzt – ein Meisterwerk. Aber natürlich gibt es auch ganz in der Nähe wunderbare Türme zu entdecken, zum Beispiel den gar nicht so sehr hohen, aber originellen Aussichtspavillon in Landwüst, den der Volksmund „Zitronenpresse“ getauft hat, und den an eine Skulptur erinnernden Glück-Auf-Turm in Oelsnitz.
Robert Dick stellt seit Jahren in der Wochenendbeilage der Freien Presse Aussichtstürme vor – in seiner „Turm-Tour“ hat er diese Serie zu den hundert schönsten Türme in Sachsen erweitert. Voller Begeisterung schreibt der Autor: „Aussichtstürmen ist ein einmaliges Geschick beschieden: Sie stehen ausnahmslos an exponierten Punkten im wahren Sinn des Wortes herausragend und hervorragend in zauberhafter Landschaft. Schöne Wandertouren kreuzen ihre Wege, und die wohlverdiente Einkehr liegt immer öfter gleich nebenan. In den letzten Jahren haben viele Aussichtstürme eine aufwändige Sanierung und Verschönerung erfahren, wurden vor dem Verfall gerettet, neue entstanden. Abertausende Euro wurden dafür aufgewendet. Genießen Sie die sächsische Turm-Tour und lernen Sie alte und neue, bekannte und weniger bekannte Aussichtstürme und ihre mittelbare und unmittelbare Umgebung mit Sehenswertem und Erlebenswertem kennen. Über 10.000 Turmstufen können unter die Füße genommen werden. Oder auch nicht. Weil schon der Weg zum Turm das Ziel sein kann.“
Eine Begeisterung, die sich auf den Leser überträgt, zumal der Verfasser, der natürlich alle Türme selbst erwandert, erklettert und fotografiert hat, sehr anschaulich schreibt und viele, teilweise kaum bekannte Fakten über die Türme zusammengetragen hat, die sich zwischen Vogtland und Zittauer Gebirge mal mehr und mal weniger mächtig in den Himmel recken, rund oder eckig, hölzern gezimmert oder Stein auf Stein gesetzt;, jüngere zeigen sich in Stahl montiert. Ihr Alter reicht von neugeboren bis weit über 100 Jahre. Gebaut wurden sie aus unterschiedlichen Gründen. Monumental und der Ehre wegen, aber auch mit einem praktischen Zweck – etwa als Wasserreservoir, wie die Exemplare in Glauchau, Reichenbach und Burgstädt. In anderen wiederum bot sich Wohnraum oder sie wurden als Speicher genutzt. Heute wie damals erfreut sich der Mensch an der schönen Ansicht und noch schöneren Aussicht.
Auf jeweils einer Doppelseite werden die Türme in Wort und Bild vorgestellt – technische Daten, die meist wechselvolle Geschichte, Anfahrt und Anmarschwege, Ausflugsziele in der Nähe, Kontaktadressen, Webseiten, Telefonnummern, Gastronomie. Eine Übersichtskarte hilft bei der Planung der ganz persönlichen Turm-Tour.

Überraschende Entdeckungen in Sachsen!

— mabuerele
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  • 100 Türme Sachsens

    Turm-Tour

    mabuerele

    20. April 2017 um 20:29

    „...Je höher der Turm, desto näher die Weite...“ Mit obigen Zitat beginnt das Buch, dass 100 Aussichtstürme in Sachsen vorstellt. Das Buch ist nach den drei Regionen Chemnitz, Leipzig und Dresden gegliedert. Für die Region Chemnitz werden unter anderen die Bismarcktürme in Glauchau und Plauen und der Aussichtsturm auf dem Fichtelberg vorgestellt. In der Leipziger Gegend lernt der Leser das Völkerschlachtdenkmal und den Aussichtsturm auf den Cospudener See kennen. Bei Dresden findet man auf dem Hutberg den Lessingturm und auf dem Pfaffenberg einen Aussichtsturm. Die kurze Auswahl zeigt schon, dass bekannte und eher unbekannte Türme enthalten sind. Nicht alle können bestiegen oder im Inneren besichtigt werden. Alle aber fallen durch ihre völlig unterschiedliche Architektur auf. Auf jeder Doppelseite befindet sich rechts eine ganzseitige Fotografie des Turmes und links eine meist dreiteilige Beschreibung. Sie enthält im oberen Teil Hinweise zur Lage des Turmes und seiner Besonderheiten. Im zweiten Teil folgen Informationen zur Geschichte. Der letzte Teil informiert über Anreisewege, Besichtigungsmöglichkeiten und Eintrittsgelder. Den Abschluss bildet die Angabe einer Internetadresse. Eine Karte mit den beschriebenen Türmen und ein Inhaltsverzeichnis nach Orten ergänzt das Buch. Das Buch ist als Nachschlagewerk für jeden zu empfehlen, der sich für Sehenswürdigkeiten in Sachsen interessiert.

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