Robert E. Howard

 4.3 Sterne bei 93 Bewertungen
Autor von Conan, Volk der Finsternis und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Robert E. Howard

Robert Ervin Howard † 11. Juni 1936 in Cross Plains

Neue Bücher

CONAN, DER PIRAT

Neu erschienen am 28.11.2018 als Taschenbuch bei epubli.

SOLOMON KANE - DIE KOMPLETTE SAGA

Neu erschienen am 25.09.2018 als Hardcover bei epubli.

Die Herren von Outremer

Neu erschienen am 24.09.2018 als Taschenbuch bei epubli.

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Conan

Conan

 (23)
Erschienen am 06.02.2006
Volk der Finsternis

Volk der Finsternis

 (6)
Erschienen am 01.09.2009
Conan - Band 1

Conan - Band 1

 (5)
Erschienen am 25.06.2015
Conan - Band 1: Die Original-Erzählungen

Conan - Band 1: Die Original-Erzählungen

 (4)
Erschienen am 03.06.2015
Conan und der Schatz des Tranicos

Conan und der Schatz des Tranicos

 (1)
Erschienen am 01.04.1994
Conan 3

Conan 3

 (1)
Erschienen am 05.03.2007
Conan - Band 5: Die Original-Erzählungen

Conan - Band 5: Die Original-Erzählungen

 (1)
Erschienen am 13.09.2015
Die Halskette der Königin

Die Halskette der Königin

 (1)
Erschienen am 20.03.2017

Neue Rezensionen zu Robert E. Howard

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Rezension zu "Gruselkabinett - Folge 137" von Robert E. Howard

Gruselkabinett – 137. Aus finsterer Tiefe
PoldisHoerspielseitevor 8 Monaten

Gruselkabinett – 137. Aus finsterer Tiefe



Erster Eindruck: Eine stürmische Nacht...

Verzweifelt fleht Margaret Deveral ihren Verlobten einige Tage vor der geplanten Hochzeit an, nicht mit seinem Boot auf die See zu fahren, eine düstere Vorahnung jagt ihr fürchterliche Angst ein. Dennoch fährt Adam Falcon auf das nebelverhangene Meer. Kurze Zeit später wird seine Leiche an Land gespült, doch Margaret behauptet aus voller Überzeugung, dass es sich nicht um Adam handelt...

Das Frühlingsprogramm 2018 des Gruselkabinetts wird mit der mit Abstand kürzesten Folge abgeschlossen – 35 Minuten dauert „Aus finsterer Tiefe“. 35 Minuten, die sehr intensiv und atmosphärisch erzählt sind, die sehr kreative Ideen vereinen und den Gruselfaktor der Serie wieder in die Höhe treiben. Toll ist der düstere Bezug zur See, von Anfang an wird hier die Gefahr in den Vordergrund gestellt. In einer in der Serie bisher einzigartigen Szene wird dann auch aus der Sicht des Meeres die Stimmung noch weiter verdichtet, was der Handlung um den Toten Adam sehr gelungen beeinflusst. Mir gefällt sehr gut, wie die Dorfgemeinschaft immer aufgebrachter wird und auch die persönlichen Beziehungen mit hineinspielen, wie sich Angst und Schrecken immer weiter ausbreiten. Und auch die übernatürlichen Elemente sind gelungen eingeflochten, was sich in vielen mysteriösen Ereignissen niederschlägt. Das ist sehr gekonnt komponiert und eindringlich umgesetzt, sodass eine sehr starke Folge entstanden ist, die einen ganz eigenen Weg geht und frischen Wind in die wundervolle Reihe mit einbringt. Denn die vielen eigenständigen Elemente fügen sich stimmig in die Serie ein und machen „Aus finsterer Tiefe“ sehr hörenswert.

Bert Steves ist als Silas zu hören, der meist als Erzähler für die Handlung fungiert. Das macht er ganz hervorragend und verleiht dem einen sehr eigenständigen Charakter, liest sehr düster und stimmig, sodass auch diese Passagen sehr unheimlich wirken. Dana Fischer ist als Margaret ebenfalls sehr gut ausgewählt, mit viel Energie und einer markanten Sprechweise gestaltet sie ihre Rolle sehr treffend. Daniela Bette hat als die See zwar keine große Rolle, gestaltet diese aber so eindringlich und düster, dass die wenigen Momente sehr lange im Gedächtnis nachhallen. Weitere Sprecher sind Detlef Bierstedt, Bodo Primus und Dagmar von Kurmin.

Die Geschichte von Robert E. Howard ist sehr feinsinnig inszeniert und erhält dadurch eine noch intensivere Wirkung. Die Nähe zum Meer ist dabei deutlich zu spüren, das Meeresrauschen im Hintergrund ist ein ebenso gelungenes Stilmittel wie die atmosphärische Musik. So ist alles passend und dicht zusammengefügt, die Dialoge und ihre Sprecher bestens unterstützt.

Auch das Cover ist fantastisch, der sehr klare Zeichenstil bringt eine neue Note in das bisherige Artwork mit ein. Zu sehen ist ein rotäugiger, riesiger Oktopus, der Margaret mit zwei seiner Tentakeln hält. Die dunkle, blaue Grundstimmung unterstreicht dabei einerseits den Bezug zum Meer, andererseits wird dadurch aber auch ein mystischer und bedrohlicher Ausdruck geschaffen.

Fazit: „Aus finsterer Tiefe“ ist sehr eigenständig und bringt neue Stimmungen in das Gruselkabinett mit ein. Durch die auf den Punkt gebrachte Erzählweise, den mystischen Anklang und die lebendige, vielschichtige Handlung ist man schnell mit der Folge verbunden und kann ganz darin versinken. Eine sehr starke Folge!

VÖ: 27. April 2018
Label: Titania Medien
Bestellnummer: 978-3-7857-5629-4

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Masaus avatar

Rezension zu "Conan" von Robert E. Howard

Conan, Robert E. Howard
Masauvor einem Jahr

Als großer Fan des Films mit Arnold Schwarzenegger interessierte ich mich schon länger für das Thema Conan und seine Anfänge. In diesem Buch erfährt man einerseits wie die Filmemacher und speziell der Autor auf die tollen Ideen für „Conan – der Barbar“ gekommen sind. Aber auch das die gesammelten Kurzgeschichten in 1930er Jahren erschienen und deswegen nicht mehr ganz Zeitgemäß sind. Für Fantasyfans immer noch ein Griff wert, für die Gewohnheiten der meisten Leser wohl aber nicht ganz auf dem Niveau von heuten Top-Autoren.

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LukeDaness avatar

Rezension zu "Conan - Band 1" von Robert E. Howard

Conan, wie er wirklich war...
LukeDanesvor einem Jahr

Conan, der Barbar aus dem Land Cimmeria, ist vielen Altlesern sicher noch aus den Jahren ein Begriff als Fantasy nicht nur aus Elfen, Feen und weichgespülten Glitzervampiren bestand. Es ranken sich viele Geschichten – sei es nun Comic, Film oder auch Bücher – um den Kämpfer für seine eigene Freiheit und seine eigenen Ansichten was Recht und Gerechtigkeit bedeutet, doch die wenigsten davon sind von seinem Schöpfer selbst erdacht worden.

Robert Ervin Howard - oder auch R.E. Howard oder gar REH, ganz nach Belieben – nahm sich am 11.06.1936 in Cross Plains (Texas, USA) selbst das Leben, nachdem er Helden wie Conan, Bran Mak Morn, Kull oder anderen überlebensgroßen Helden das Leben geschenkt und noch diverse andere Genre mit seinem Ideenreichtum belebt hatte.

Conan ist und bleibt sein bekanntestes Werk und der Barbar scheint eine Art Identifikationsfigur für Howard gewesen zu sein, denn Howard selbst war in früher Kindheit und Jugend eher schmächtig und schaffte es nur durch Sport – vordergründig Bodybuilding – sein Erscheinungsbild zu verändern.

Auch dies hat er seinem größten Helden gemein, denn der Conan, welchen sich Howard ausmalte, sah nicht so aus wie die meisten ihn kennen. Der Schwarzenegger-Conan ist eine regelrechte Anomalie, welche durch die Marvel-Comics der Siebzigerjahre des vergangenen Jahrtausends hervorgebracht wurde, denn als der Zeichner John Buscema die optische Ausarbeitung der Comics übernahm wurde der Cimmerier zum bulkigen Tier und wich von Howards und Barry Windsor-Smith (dem ersten Zeichner der Comicserie) recht weit ab.

So, jetzt genug Blah, denn wer mehr Infos zum Autor und Conans Story an sich möchte, der sollte sich genau dieses Buch zulegen und das Vorwort des Herausgebers auf der Zunge zergehen lassen. Nicht nur das es sich über vierzehn Seiten des Tradepaperbacks erstreckt, es ist auch noch erschreckend intensive recherchiert und brachte selbst einem alten Howard-Hasen wie mir noch diverse „Achso!“-Momente.

Der Inhalt des Buches besteht aus den ersten (chronologisch hintereinander gehängt) acht Geschichten um Conan. In ihnen lernt man Land und Leute gut kennen und versteht Howards Intention hinter seinem Helden, der ja eigentlich gar kein Held ist, sondern nur jemand der versucht in seinem feindlichen Lebensraum zurecht zu kommen.

Das Buch wartet ebenfalls mit einer Menge Illustrationen aus der Zeichenfeder von Mark Schultz auf, dessen bekanntestes Werk wohl die  „Xenozoic Tales“ sind. Schultz zeigt hiere ineen Conan, so wie man ihn sich beim Lesen vorstellt und nicht den gigantischen Übermenschen in der John Buscema / Arnold Schwarzenegger-Version.

Genug über die Optik und Haptik des Buches…

…schwafeln muss ich dennoch etwas.

Conan wurde im Laufe der Jahrzehnte durch die weitere Bearbeitung vieler Autoren, welche kaum das Format von Howards Erzählungen hatten und welche Conan ihren eigenen Stempel aufdrückten, in diverse Richtungen gedrückt. Manche vollendeten angefangene Scripte Howards, andere schrieben Storys von Howard so um das sie zu Conan passten und viele erfanden neue Geschichten.

Unter ihnen finden sich Namen wie  Poul Anderson, Leonard Carpenter, Lin Carter, L. Sprague de Camp, Roland J. Green, John C. Hocking, Robert Jordan, Sean A. Moore, Björn Nyberg, Andrew J. Offutt, Steve Perry, John Maddox Roberts, Harry Turtledove, and Karl Edward Wagner. Einzig und allein Karl Edward Wagner schien die Figur verstanden zu haben – meiner subjektiven Meinung nach - und sein Roman „The Road of Kings“ (deutscher Titel „Die Straße der Könige“ – wer hätte es gedacht 😊 ) traf für mich den Barbar so wie ich ihn von Howard her kannte.

Die Lyon Sprague de Camp-Kontroverse klammere ich jetzt mal aus, denn sonst wird das nichts mehr mit der Beschreibung der Geschichten aus dem Paperback an sich…

Diese acht Geschichten (unter anderem) begründeten ein komplettes Untergenre der Fantasy – nämlich die Schublade „Sword & Sorcery“. Howards sehr klare Vision einer Welt welche von Gewalt genau so regiert wird wie von Zauberei, bietet Unterhaltung der einfachen Art, ohne jedoch als trivial bezeichnet werden zu können. Machismo und Testosteron tropfen und triefen aus den Seiten und erfreuen das Herz eines jeden Alt-Fantasy-Lesers, der sich nicht so recht mit Urban-, High oder gar Romantic-Fantasy anfreunden kann.

Das Recht des Stärkeren regiert Conans Welt und dennoch tötet der Barbar nicht nur aus Freude daran, sondern er setzt den Tod auch als Gnade ein. Besonders wird dies von Howard in der Geschichte „Der Turm des Elefanten“ klar, als „Yag-Kosha“ ihn bittet für ihn Rache zu nehmen und Conan dies nur tun kann, indem er vorher das Leben des Elefanten-Aliens auslöscht. Conan kommt der Bitte nach, tut dies aber nicht gerade im Berseker-Modus. Und ja: Alien, denn die Yag-Rasse kommt von einem anderen Stern zu Erde um dort im Asyl in undurchdringlichen Dschungelgebieten zu leben und langsam auszusterben bis das nur noch Yag-Kosha übrig ist.

Blah, blah, blah… 😃

Zum Schluss nun mal wieder die Frage, wer sich solch ein Werk zu Gemüte führen sollte.

Jeder der Fantasy liebt, welche nicht von Einhörnern und Glitzervampiren verwässert wurde. Jeder der sich von Machismo und bodenständigen Charakteren begeistern lassen kann. Jeder der sich mit den im Anhang befindlichen Exposés die Werdung einer Howard Story vor Augen führen will und jeder der gerne ein Werk hätte, welche die Essenz von Conan in sich trägt uns alle Informationen die man braucht um in der Welt des Cimmeriers zurecht zu kommen.

Informativ, aufschlussreich, unterhaltend und optisch ein Burner – was will man mehr…

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Robert E. Howard wurde am 22. Januar 1906 in Peaster (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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