Robert E. Howard

 4,3 Sterne bei 128 Bewertungen
Autor von Conan, Conan - Band 2 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Robert E. Howard

Robert Ervin Howard † 11. Juni 1936 in Cross Plains

Neue Bücher

Cover des Buches Conan der Cimmerier: Die Stunde des Drachen (ISBN: 9783962192136)

Conan der Cimmerier: Die Stunde des Drachen

Neu erschienen am 27.09.2022 als Gebundenes Buch bei Splitter-Verlag.

Alle Bücher von Robert E. Howard

Cover des Buches Conan (ISBN: 9783453520691)

Conan

 (24)
Erschienen am 06.02.2006
Cover des Buches Conan - Band 2 (ISBN: 9783865523921)

Conan - Band 2

 (15)
Erschienen am 25.06.2015
Cover des Buches Volk der Finsternis (ISBN: 9783865520623)

Volk der Finsternis

 (6)
Erschienen am 01.09.2009
Cover des Buches Conan. Bd.2 (ISBN: 9783453520714)

Conan. Bd.2

 (5)
Erschienen am 03.07.2006
Cover des Buches Der Cthulhu-Mythos 1917-1975 (ISBN: 9783935822510)

Der Cthulhu-Mythos 1917-1975

 (5)
Erschienen am 01.04.2009
Cover des Buches Conan - Band 3 (ISBN: 9783865523952)

Conan - Band 3

 (4)
Erschienen am 28.07.2015
Cover des Buches Conan - Band 4 (ISBN: 9783865523983)

Conan - Band 4

 (3)
Erschienen am 28.07.2015
Cover des Buches Conan - Band 5 (ISBN: 9783865524003)

Conan - Band 5

 (3)
Erschienen am 29.09.2015

Neue Rezensionen zu Robert E. Howard

Cover des Buches Der Mythos des Cthulhu (ISBN: 9783865528551)
Soerens avatar

Rezension zu "Der Mythos des Cthulhu" von Robert E. Howard

Wenig Grusel, dafür viele altertümliche Kriegergeschichten
Soerenvor einem Jahr

Schon lange hatte ich vor, etwas vom Pulp-Autor Robert E. Howard zu lesen. Jenem Autor, der "Conan, der Barbar" und "Kull, der Eroberer" erfunden hat und sich selbst im Alter von 30 Jahren das Leben genommen hat. Im Festa Verlag ist von ihm ein gut 500 Seiten starker Schmöker mit zahlreichen Kurzgeschichten und einer Novelle erschienen. Der Buchtitel "Der Mythos des Cthulhu" ist da leider etwas irreführend, denn mit Lovecrafts Cthulhu-Mythos hat der Sammelband nur sehr wenig zu tun. Es gibt zwar ein paar Gruselgeschichten, die denen von Howards Vorbild ähneln (aber nicht mal ansatzweise dessen unheimliche Klasse erreichen) und die eine oder andere geheimnisvolle Schrift (wie von Juntz‘ „Unaussprechliche Kulte“) wird erwähnt, meistens geht es jedoch um Abenteuer irgendwelcher altertümlicher Krieger. Zweimal passiert es sogar, dass ein Person in der Gegenwart bewusstlos wird und sich dann in seinem Traum als Krieger durch die Frühgeschichte kämpft (einmal davon sogar als Conan). Etliche Geschichten sind recht klischeebeladen, was um 1930 herum, als sie erschienen sind, aber vermutlich noch nicht der Fall war. In der Novelle hat ein Bösewicht einen Drogensüchtigen allein dadurch im Griff, dass er ihm ein vermeintliches Heilmittel gegen Haschisch verabreicht und ihn damit von sich abhängig macht. Ebenfalls etwas gewöhnungsbedürftig ist das oftmals ziemlich abrupte Ende der Geschichten. Das hätte man meist auf bessere Art lösen können.
So oder so gibt der Band zwar einen interessanten Überblick über Robert E. Howards Schaffen, hat mir aber gleichzeitig klargemacht, dass die Storys dieses Autors nicht ganz nach meinem Geschmack sind. Hätte ich gewusst, dass so viele Krieger-Geschichten enthalten sind, hätte ich mir das Buch vermutlich gar nicht erst zugelegt. Am interessantesten fand ich wohl das kleine Essay über Howard und Lovecraft am Ende.

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Cover des Buches Gruselkabinett - Folge 164 (ISBN: 9783785781913)
PoldisHoerspielseites avatar

Rezension zu "Gruselkabinett - Folge 164" von Robert E. Howard

Gruselkabinett – 164. Die Toten vergeben nichts
PoldisHoerspielseitevor 2 Jahren

Jim Gordon, ein abenteuerlustiger Cowboy, kommt nach einem erfolgreichem
Rindertrails am Haus zweier ehemaliger Sklaven vorbei und wird von Joel
freundlich am Feuer aufgenommen. Doch er behandelt die beiden nach
vielen Gläsern Tequila voller Abscheu und gerät schließlich mit ihnen in
heftigen Streit, währenddessen er Joel erschießt. Der magiekundigen
Jezebel gelingt es gerade noch, einen schrecklichen Fluch über ihn
auszusprechen, bevor er auch sie tötet…



Auch nach über 160 Episoden gibt es für das „Gruselkabinett“ noch
Szenerien, die bislang nicht in den klassischen Gruselgeschichten
bekannte Autoren vorgekommen sind. „Die Toten vergeben nichts“ entführt
den Hörer beispielsweise in den Wilden Westen mit Cowboys, Wüstenstädten
und abenteuerlichen Streifzügen, was mal wieder eine ganz andere
Stimmung mit sich bringt. Klassisch ist dagegen zunächst einmal der
Aufbau, da Jim Gordon als Hauptfigur der Episode, in einem Brief an
einen Freund seine Erlebnisse schildert. Dies bildet den Rahmen mit den
Erzähltexten, wobei schon hier vorrangig mit vielen Dialogen gearbeitet
wird. Das wirkt lebendig und sehr greifbar, zumal recht zu Beginn die
oben beschriebene Szene um Jims Zusammentreffen mit den beiden
ehemaligen Sklaven, in der offen zur Schau getragener Rassismus und die
Arroganz der Hauptfigur thematisiert wird, ein wenig Sozialkritik ist
dementsprechend auch eingebaut. Mir gefällt, die sich die Szene immer
weiter steigert und zu ihrem eindringlichen Finale führt. Auch danach
lässt die Geschichte jedoch nicht nach und erzählt, wie sich Jims Leben
danach verändert, wie er immer schrecklichere Visionen hat und welche
unheimlichen Ereignisse ihn ereilen, bis durch einen letzten Brief mit
hoffnungslosem Ausklang ein erster Schlusspunkt gesetzt wird – sehr
gelungen, wie sich bis dahin alles beklemmend aufbaut. Doch das Ende der
Episode ist noch nicht erreicht, die Handlung schwenkt auf eine
Gerichtsverhandlung um, in der die weiteren Umstände geklärt werden, was
eine sehr gelungene Ergänzung mit einigen Überraschungen bildet. Mit
einer Laufzeit von 45 Minuten ist die Erzählweise ist die Episode sehr
dicht erzählt und überzeugt mit ihrer eingängigen Stimmung und dem
ungewöhnlichen Setting.



David Nathans Rückkehr ins Gruselkabinett ist in der Hauptrolle des Jim
Gordon fulminant gelungen, seine tiefe und volltönende Stimme bildet den
zentralen Punkt des Hörspiels, zumal er in den verschiedenen Szenen
sehr dynamisch agiert und mal ruhig und ausgeglichen, dann wieder
aufbrausend oder aufgeregt klingt. Die Rolle der Jezebel übernimmt
Ingeborg Kallweit, die für zahlreiche unheimliche Momente sorgt und die
mit viel Engagement und präsentem Ausdruck begeistert. Auch Bert Stevens
ist in den ersten Szenen als Joel sehr überzeugend, er sorgt für eine
sehr intensive Szene mit viel Gruselpotenzial, die trotz ihrer
begrenzten Dauer die Weichen für das kommende Hörspiel stellt. Weitere
Sprecher sind Patrick Bach, Dietmar Wunder und Jürgen Thormann.



Akustisch ist die Episode wieder sehr sorgfältig umgesetzt worden und
schafft einen sehr dichten Hintergrund aus ineinandergreifenden
Musikstücken, die mit orchestralem Klang und unheimlicher Wirkung für
eine eindringliche Stimmungen sorgen. Sehr gelungen dazu kombiniert sind
die authentisch wirkenden Klänge, die dann auch die Wild
West-Atmosphäre vermitteln. Und wie immer entfaltet beides gemeinsam
eine sehr düstere Szenerie, die mir sehr gut gefallen hat.



Das Western-Setting der Episode hat Ertugrul Edirne für das Cover sehr
gekonnt eingefangen und eine der typischen Städte samt Saloon
eingefangen. Den Fokus zieht jedoch die unheimliche Jezebel auf sich,
die mit diabolischem Lächeln, erhobenen Armen und grünlichem Schimmer
eine sehr mystische Ausstrahlung hat. Mal wieder ein sehr gut
konzipiertes Titelbild der Serie.



Fazit: Das Setting im Wilden Westen wird
mit vielen unheimlichen Momenten angereichert und hat eine
eindringliche Ausstrahlung, während die Hauptfigur alles andere als
sympathisch wirkt und deswegen sehr facettenreich wirkt. Ein sehr
unterhaltsamer Verlauf mit vielen spannenden und unheimlichen
Höhepunkten sorgt für gruselige Unterhaltung mit einem ganz neuen
Anklang im Gruselkabinett.

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Cover des Buches Conan der Cimmerier: Die scharlachrote Zitadelle (ISBN: 9783962192068)
Ambermoons avatar

Rezension zu "Conan der Cimmerier: Die scharlachrote Zitadelle" von Robert E. Howard

König von Aquälonien
Ambermoonvor 3 Jahren

">>Bald stand nur noch ein letzter Mann aufrecht auf dem Schlachtfeld. Ich sage 'MANN', aber ... es war nicht mehr viel menschliches an ihm. Besessen von einer animalischen Wut ... bis zur Unkenntlichkeit befleckt vom Blut seiner Feinde ... erschlug und verstümmelte König Conan jeden, der es wagte, ihn herauszufordern.<<"
(S. 6)

Conan, derzeit König von Aquilonien, eilte König Amalrus von Ophir zu Hilfe, doch dieser hat sich mit anderen zusammengetan, um Conan zu stürzen. Dieser lief also geradewegs in eine Falle und sitzt nun im finstersten Kerker der scharlachroten Zitadelle des Hexers Tsotha-Lantis. Dieser hat nämlich nichts anderes im Sinn als Aquälonien zu erobern und das Volk seinem Willen zu unterwerfen. Doch Conan wäre nicht Conan, wenn er das auf sich sitzen lassen würde. Sein Barbarenblut kocht und seine Gegner können sich auf etwas gefasst machen, denn König von Aquälonien ist immer noch er.

Hier begegnet man einem etwas zivilisierteren und gesetzteren Conan, immerhin ist er König von Aquälonien und er macht sich nicht mehr nur Sorgen um sich selbst, sondern auch um sein Volk. Doch keine Sorge, das Barbarenblut fließt noch immer durch seine Adern und es wird ordentlich geschlachtet und gemetzelt. Diesmal hätte er sich jedoch nicht ohne Hilfe eines Zauberers und dessen Magie aus der Bredoille ziehen können. Manchmal benötigt eben auch ein Conan Hilfe von außerhalb.

"Die scharlachrote Zitadelle" ist eine von Howards längeren Conan-Kurzgeschichten. Aufgrund dessen war ich verständlicherweise etwas skeptisch und fragte mich, wie und ob man es schaffen kann diese Handlung in einen Comic von gerade einmal knapp 60 Seiten zu pressen. Dies war völlig unbegründet, denn der Franzose Luc Brunschwig hat sich zwar auf das Wesentliche der Story konzentriert, verlor dabei aber keineswegs die kleinen, aber dennoch wichtigen Nebenhandlungen aus den Augen und webte auch noch die eigene Fantasie ein, ohne das Ganze überladen wirken zu lassen.

Illustrator war diesmal Étienne Le Roux, welcher die Story in ein Retro-Comic-Kleid im typisch frankobelgischen Stil steckte. Auch er hat sich bei der Darstellung von Conan an dessen neuen Image orientiert. Conan wirkt älter und kultivierter, lässt aber durchaus die Muskeln seines nackten und gestählten Körpers spielen, während er an Ketten  zerrt oder Blut spritzen lässt.
Dieser Conan und der Zeichenstil im Allgemeinen konnten mich begeistern. Vor allem ist Le Roux einer jener Illustratoren, welcher Emotionen hervorragend herausarbeiten kann.

Für die Coloration war der Franzose Hubert zuständig und auch diese ist gelungen und schafft zusätzlich Atmosphäre.

Als Howard- und Conan-Fan, lese ich, parallel zu den Comic-Alben, immer die jeweilige Originalstory von Robert E. Howard. Obwohl sich alle frankobelgischen Autoren und Illustratoren nahe am Original halten, kommt "Die scharlachrote Zitadelle" diesem am nächsten und das trotzdem diese eine der längsten Conan-Storys ist. Dies alleine ist schon mehr als bewundernswert und ließ mich am Ende begeistert in die Hände klatschen. Zudem harmoniert das 3er-Gespann Brunschwig, Le Roux und Hubert hervorragend miteinander und ließen so Conan wiederauferstehen - atmosphärisch, in Farbe und stimmungsvoll.
Ich habe also auch diesen Band der Comic-Reihe aus dem Splitterverlag genossen und muss wirklich sagen, dass dies eine der gelungensten Comic-Reihen ist.
Ob es zu "Kull" und "Solomon Kane" auch einmal etwas ähnliches geben wird? Wünschen würde ich es mir.

Am Ende erhält man wieder Infos zu der Veröffentlichung der Originalstory von Robert E. Howard und lässt einem an seinem Kampf nach Anerkennung teilhaben.

">>Ich habe meine Titel nicht von einer Familie geerbt, die seit Ewigkeiten über diese Welt herrscht. Ich musste mir mit Faust und Schwert meinen Weg zum Thron bahnen ... und wenn ich kämpfte, habe ich mein Blut vergossen, ebenso wie die Männer, die ich in die Schlacht führte. Ich habe es verdient, mir diese Krone aufs Haupt zu setzen, weit mehr als dieser Clown Arpello.<<"
(S. 11)

© Pink Anemone  (mit Bildern aus dem Comic / Reihenvorstellung)


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Robert E. Howard wurde am 22. Januar 1906 in Peaster (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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