Robert Focken

 4.2 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf von Robert Focken

Robert Focken wurde in Höxter (NRW) geboren und wuchs in Holzminden auf der niedersächsischen Weserseite auf. Interesse für Historisches war früh vorhanden, zumal sich an der Weser einst zahlreiche Kriegszüge Karls des Großen ins Sachsenland hineinschoben. Regelmäßigeres Schreiben begann während der Bundeswehrzeit für Lokalzeitungen, ein Volontariat bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung folgte. Anhaltendes Fernweh konnte vorübergehend durc h längere Reisen in Afrika und Asien gestillt werden. Nach einem Geschichtsstudium in Bonn dominierte dann das Gebot, Geld für eine wachsende Familie verdienen zu müssen: Seit 1994 ist Robert Focken in der Finanzindustrie beschäftigt. Er ist verheiratet und lebt im Vordertaunus.

Alle Bücher von Robert Focken

Arnulf - Die Axt der Hessen

Arnulf - Die Axt der Hessen

 (5)
Erschienen am 25.02.2015
Arnulf - Das Schwert der Sachsen

Arnulf - Das Schwert der Sachsen

 (1)
Erschienen am 11.12.2017

Neue Rezensionen zu Robert Focken

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Feorags avatar

Rezension zu "Arnulf - Das Schwert der Sachsen" von Robert Focken

Deutsches Mittelalter Teil 2
Feoragvor einem Jahr

Fränkisches Reich, im Jahr 774: Während König Karl (später genannt "der Große") im Süden gegen die Langobarden kämpft, bleibt sein gelehrter Berater Einhard an der Nordgrenze zurück. Dort sieht er sich dem zunehmenden Widerstand der heidnischen Sachsen ausgesetzt - vor allem dem Adligen Widukind. Arnulf, ein junger fränkischer Krieger, ist in Gefangenschaft eben dieses Sachsenherrschers geraten und blickt einer ungewissen Zukunft entgegen.
Wie im ersten Band beschreibt der Autor das Leben im deutschen Frühmittelalter authentisch und detailreich. Auch scheinen die historischen Fakten weitgehend zu stimmen.
Meiner Meinung nach muß man den ersten Band ("Arnulf. Die Axt der Hessen") nicht unbedingt gelesen haben, um der Geschichte folgen zu können.
Empfehlenswert für Leser, die keinen Wert auf übermäßiges Liebesgeplänkel legen und auch vor schonungslosen Beschreibungen der Kampfhandlungen nicht zurückschrecken.

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histerikers avatar

Rezension zu "Arnulf - Die Axt der Hessen" von Robert Focken

Karl der Große und die Sachsen
histerikervor 4 Jahren

Inhalt:
Arnulf ist ein Freier aus Hessen, der zuerst als Holzknecht arbeitet. Wegen einiger Vorfälle, wird er gezwungen an dem Krieg gegen die Sachsen teilzunehmen. Als sax hamar macht er sich einen Namen und bleibt im Sachsenland, um es für den König Karl zu halten. Hier endet der 1. Teil.

Bewertung:
Das Buch ist sicher nicht jedermans Sache. Es ist ungeschönt, blutig, mit vielen Beschreibungen. Für mich waren die Bilder im Kopf genauso, wie ich mir das 8. Jahrhundert vorstelle. Kleine Orte, schmutzig, aber trotzdem voll Überraschungen.
Die Charaktere entwickeln sich, es gibt verschiedene Sorten und keiner ist schwarz oder weiss. Jeder hat seine Vergangenheit und eine Entwicklung hinter sich. Die Mischung aus Kriegern, Prelaten und Gelehrten und einfachen Bauern ist faszinierend, zeigt das Leben wirklich in Farbe. Jede Person ist ein Individuum und gleichzeitig ein Beispiel für viele andere. Das ist dem Autor wirklich gelungen.
Das Buch ist zwar nach Arnulf genannt, aber ich finde es schön, dass er nicht die einzige Hauptperson ist. Ohne Einhart und Esiko wäre dieses Buch nicht das, was es ist. Ein Roman voller Verwicklungen und Informationen.
Der Autor hat, meiner Meinung nach, gut recherchiert, man sieht, dass er die Zeit und die Orte gut beschreiben kann. Es ist für einen der sich mit Geschichte auskennt schön zu lesen, wie Karl Einhart bittet, in seiner Chronik nicht alles zu schreiben, weil es nicht gut aussehen würde. Da hat der Autor schön mit Quellen (oder nicht existenten Quellen) gearbeitet.
Mir hat das Buch gefallen und ich werde sicher den nächsten Teil lesen.

Kommentare: 2
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Antika18s avatar

Rezension zu "Arnulf - Die Axt der Hessen" von Robert Focken

Wild und barbarisch....
Antika18vor 4 Jahren

Inhalt: Schon die Geburt Arnulfs stand unter keinem guten Stern. Geboren in einer Gewitternacht, in der die aus heiligem Holz gebaute Kirche nieder brannte, galt er als Kind - auch wegen seines fünfeckigen Muttermals hinterm Ohr - als Unglücksbringer. Als Holzhauer gewinnt er Fähigkeit und Kraft mit einer Axt umzugehen. Als er durch widrige Umstände fliehen muss und fortan als vogelfrei gilt, nimmt sein Leben eine ungeahnte Wendung. In der Schlacht zwischen den Franken und Sachsen findet er sein Schicksal… Meine Meinung: Der Autor zeigt hier eine wunderbar recherchierte Seite des 8. Jahrhunderts unter Karl dem Großen. Wild, barbarisch und blutig werden die damaligen Schlachten zwischen den Franken und Sachsen dargestellt. Das Leben der Bauern in totaler Armut und die Zwangsrekrutierung ins Fußvolk des Heeres, der immerwährende Streit zwischen Christen und Heiden werden ebenso schonungslos dargestellt wie auch der Hader zwischen Gelehrten und Kirche. Die Liebe kommt nur am Rande vor und das in keineswegs romantischen Sinne. Zu Beginn erklärt der Autor noch einige Begriffe und Personen dieser Geschichte. Zudem ist eine Karte verzeichnet, auf der die Ländereien, Flüsse und Grenzen zu sehen sind. Das war für mich sehr hilfreich. Ebenso wie das historische Nachwort des Autors. Ich bin jetzt schon gespannt auf die Fortsetzung der Arnulf-Saga und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht.

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Gespräche aus der Community

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acabus_verlags avatar

"So wie ein Pflug den Boden aufreißt, so brachen die sächsischen Krieger in die Schlachtreihe der Franken ein. Hass, Angst und Wut entluden sich in einem Gebrüll, das Arnulfs Blut gerinnen ließ. Er sah Widukinds Haupt aus dem Angriffskeil hervorragen, unbehelmt, nicht einmal einen Schild hatte er – aber eine Langaxt, die mit fürchterlicher Gewalt in die ersten Reihen der Franken fuhr."

Endlich mal wieder einen historischen Roman lesen, abseits wandernder Huren, williger Wikinger oder der Töchter jeglicher Berufsstände? Der acabus Verlag verlost 5 Exemplare von "Arnulf - Die Axt der Hessen". Ein Kommentar reicht, um im Lostopf zu landen und bis Ostermontag zu einem genussvollen Hibbeleintopf zu garen. Die 5 Exemplare werden unter allen Teilnehmern per Axtwurf ausgelost. Viel Vergnügen und ein frohes Osterfest!

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