Robert Friedrich von Cube

 4.3 Sterne bei 4 Bewertungen

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Rezension zu "Honigmann & Breuer: Seelenjäger" von Robert Friedrich von Cube

Übersinnliche Spannung mit Suchtpotential
veronika_lackerbauervor 10 Monaten

Das ungleiche Duo Honigmann und Breuer kennt der geneigte Leser schon aus einigen Kurzgeschichten, die u.a. im Art Skript Phantastik Verlag erschienen sind. Schon darin ist es die Kombination aus dem alten, knurrigen Haudegen Dr. Breuer, der scheinbar mit allen Wassern gewaschen ist, und dem zurückhaltenderen, überlegten Wissenschaftler Honigmann, die die Geschichten trägt und auch darüber hinaus im Gedächtnis bleibt.
Überfällig, dass die beiden eine eigene Plattform bekommen und mehr Raum, um ihre Fälle auszubreiten!
"Land zwischen den Linien" ist der Auftakt einer Novellen-Reihe und für die Leser der vorausgegangenen Kurzgeschichten liefert diese Novelle die Erklärungen nach, wie Honigmann und Breuer überhaupt dazu kamen, gemeinsam auf Seelenjagd zu gehen.
Eindringlich schildert Robert von Cube die unmittelbare Nachkriegszeit. Der historische Anteil der Geschichte ist fundiert recherchiert und fügt sich als realistischer Hintergrund perfekt in die übernatürliche Welt der Seelenjäger ein. Dadurch bekommen auch Leser, die normalerweise mit Phantastik und übernatürlichen Phänomenen weniger anfangen können, leichten Zugang zur Handlung.
Während zunächst die existenziellen Probleme der Kriegsüberlebenden im Vordergrund steht, schleicht sich die Spannung ein, packt den Leser und fesselt ihn bis zur letzten Seite. Und genau dort liegt der größte Kritikpunkt: Man ist viel zu schnell am Ende!
Freue mich bereits auf den nächsten Teil.

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Rezension zu "Honigmann & Breuer: Seelenjäger" von Robert Friedrich von Cube

Überzeugend recherchiert und routiniert geschrieben hat es mich rundum gut unterhalten
Tini_Svor einem Jahr

Meine Meinung: Auf „Honigmann & Breuer“ bin ich durch Stöbern auf Amazonien aufmerksam geworden. Ich mochte Robert Friedrich von Cubes Kurzgeschichten sehr, die in verschiedenen Anthologien der Verlage „Art Skript Phantastik“ und „ohneohren“ veröffentlicht wurden. Also: Gesehen, gekauft. Witzigerweise schrieb mich der Autor ein paar Tage später selbst an und fragte, ob ich nicht Lust auf ein Rezensionsexemplar hätte. :D Tja, ich bin einfach eine vorbildliche Bloggerin, nicht wahr? ^^ Die zwei titelgebenden Seelenjäger hatten übrigens schon zwei Auftritte in Kurzgeschichten der Anthologien „Fantasy Noir“ und „Absinth“ und da mir diese richtig gut gefallen haben, wollte ich natürlich mehr Abenteuer mit ihnen erleben!

An der Stelle muss ich noch dezent auf das schicke, düstere, stimmungsvolle Cover hinweisen, das mich sofort in den Bann zog. Findet ihr es nicht auch hammermäßig? Es ist übrigens meine erste Lektüre aus dem Verlag „In Farbe & Bunt“, den ich vorher gar nicht kannte. Umso schöner, dass ich ihn jetzt entdeckt habe. Monatlich erscheinen dort neue Folgen von Buchreihen in der Serie „Weltenwandler“ exklusiv als E-Book. Die Genres reichen von Science-Fiction über Fantasy bis Mystery, Thriller, Dystopie und Nervenkitzel. Beim Stöbern auf der gut sortierten Homepage hatte ich viel Spaß und es sind gleich einige weitere Titel auf meiner Wunschliste gelandet. :)

Aber zurück zu „Honigmann & Breuer“. In dieser ersten Folge erfahren wir alles über die Anfänge und erleben das erste Zusammentreffen von Simon Honigmann und Dr. Breuer. Es ist also perfekt zum Starten und man muss dafür keine der oben genannten zwei Kurzgeschichten gelesen haben, also nur Mut und lest munter drauf los. ;) Als erstes fiel mir wieder der ausgereifte, routinierte Schreibstil von Robert Friedrich von Cube auf. Der Herr weiß, was er erzählen will, und tut es einfach.

Die Story wird übrigens als „Geschichte in der Geschichte“ dargestellt, da Simon Honigmanns Tochter sie aus dessen Aufzeichnungen nacherzählt. In dem Zusammenhang gibt es ein paar hilfreiche Fußnoten, was echt erfrischend ist und das Ganze noch authentischer macht. Auch merkt man, wie viel Recherchearbeit darin steckt und dass Herr Cube weiß, wovon er spricht. Denn zunächst geht es um das Ende des 2. Weltkrieges und dessen Auswirkungen auf die Hinterbliebenen. Das hat mich ein bisschen überrascht, weil es doch eher geschichtlich zugeht.

Der Fantasy-Anteil kommt erst spät zum Tragen und auch dann (noch) nicht so stark. In zukünftigen Teilen wird es da noch viel mehr zu entdecken geben – wie ich aus zuverlässiger Quelle weiß. ;) Aber dies ist ja auch erst der Anfang. Trotzdem waren die Kriegsnachwirkungen interessant und ich fühlte mich nicht „wie im Geschichtsunterricht.“ Ich konnte mit Simon Honigmann, unserem Protagonisten, mitleiden und -leben und habe auch seine Familie ins Herz geschlossen, vor allem Tante Ruth, eine bodenständige, herzliche und taffe Frau!

Da Simon selbst Wissenschaftler ist und übernatürliche Phänomene erforscht, gibt es ein paar wissenschaftliche Erklärungen bzw. Thesen zu herrenlosen Seelen und einer Welt hinter der unsrigen. Das war spannend zu lesen und keinesfalls trocken. Außerdem macht es die Ereignisse plausibel und verankert sie in unserer Welt.

Besonders erwähnen muss ich noch den Charme und Witz, der von den Charakteren ausgeht. Besonders das Zusammen-(oder sollte ich besser sagen Gegen-)spiel, das zwischen Honigmann & Breuer entsteht, bringt Lesespaß und Würze rein. Breuer ist echt eine Type für sich! :D So ein bisschen hat mir aber noch das gewisse Etwas gefehlt, das mich mit angehaltenem Atem weiterlesen lässt, dazu noch mehr Action und Spannung und fantastische Ereignisse. Da ist noch ordentlich Luft nach oben für die Folgebände.

Fazit: „Honigmann & Breuer: Seelenjäger – Teil 1“ ist überzeugend recherchiert und routiniert geschrieben. Es hat mich kurzweilig unterhalten und zum Grinsen gebracht. Laut Autor soll Band 2 bereits im Februar 2019 folgen und es wird noch episch! Ich freue mich drauf, denn es gibt noch jede Menge Potential und jetzt geht es gerade erst richtig los mit unseren zwei Seelenjägern …

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Rezension zu "Honigmann & Breuer: Seelenjäger - Teil 1: Land zwischen den Linien: aus der Serie WELTENWANDLER" von Robert Friedrich von Cube

Überzeugend recherchiert und routiniert geschrieben hat es mich rundum gut unterhalten
Tini_Svor einem Jahr

Meine Meinung: Auf „Honigmann & Breuer“ bin ich durch Stöbern auf Amazonien aufmerksam geworden. Ich mochte Robert Friedrich von Cubes Kurzgeschichten sehr, die in verschiedenen Anthologien der Verlage „Art Skript Phantastik“ und „ohneohren“ veröffentlicht wurden. Also: Gesehen, gekauft. Witzigerweise schrieb mich der Autor ein paar Tage später selbst an und fragte, ob ich nicht Lust auf ein Rezensionsexemplar hätte. :D Tja, ich bin einfach eine vorbildliche Bloggerin, nicht wahr? ^^ Die zwei titelgebenden Seelenjäger hatten übrigens schon zwei Auftritte in Kurzgeschichten der Anthologien „Fantasy Noir“ und „Absinth“ und da mir diese richtig gut gefallen haben, wollte ich natürlich mehr Abenteuer mit ihnen erleben!

An der Stelle muss ich noch dezent auf das schicke, düstere, stimmungsvolle Cover hinweisen, das mich sofort in den Bann zog. Findet ihr es nicht auch hammermäßig? Es ist übrigens meine erste Lektüre aus dem Verlag „In Farbe & Bunt“, den ich vorher gar nicht kannte. Umso schöner, dass ich ihn jetzt entdeckt habe. Monatlich erscheinen dort neue Folgen von Buchreihen in der Serie „Weltenwandler“ exklusiv als E-Book. Die Genres reichen von Science-Fiction über Fantasy bis Mystery, Thriller, Dystopie und Nervenkitzel. Beim Stöbern auf der gut sortierten Homepage hatte ich viel Spaß und es sind gleich einige weitere Titel auf meiner Wunschliste gelandet. :)

Aber zurück zu „Honigmann & Breuer“. In dieser ersten Folge erfahren wir alles über die Anfänge und erleben das erste Zusammentreffen von Simon Honigmann und Dr. Breuer. Es ist also perfekt zum Starten und man muss dafür keine der oben genannten zwei Kurzgeschichten gelesen haben, also nur Mut und lest munter drauf los. ;) Als erstes fiel mir wieder der ausgereifte, routinierte Schreibstil von Robert Friedrich von Cube auf. Der Herr weiß, was er erzählen will, und tut es einfach.

Die Story wird übrigens als „Geschichte in der Geschichte“ dargestellt, da Simon Honigmanns Tochter sie aus dessen Aufzeichnungen nacherzählt. In dem Zusammenhang gibt es ein paar hilfreiche Fußnoten, was echt erfrischend ist und das Ganze noch authentischer macht. Auch merkt man, wie viel Recherchearbeit darin steckt und dass Herr Cube weiß, wovon er spricht. Denn zunächst geht es um das Ende des 2. Weltkrieges und dessen Auswirkungen auf die Hinterbliebenen. Das hat mich ein bisschen überrascht, weil es doch eher geschichtlich zugeht.

Der Fantasy-Anteil kommt erst spät zum Tragen und auch dann (noch) nicht so stark. In zukünftigen Teilen wird es da noch viel mehr zu entdecken geben – wie ich aus zuverlässiger Quelle weiß. ;) Aber dies ist ja auch erst der Anfang. Trotzdem waren die Kriegsnachwirkungen interessant und ich fühlte mich nicht „wie im Geschichtsunterricht.“ Ich konnte mit Simon Honigmann, unserem Protagonisten, mitleiden und -leben und habe auch seine Familie ins Herz geschlossen, vor allem Tante Ruth, eine bodenständige, herzliche und taffe Frau!

Da Simon selbst Wissenschaftler ist und übernatürliche Phänomene erforscht, gibt es ein paar wissenschaftliche Erklärungen bzw. Thesen zu herrenlosen Seelen und einer Welt hinter der unsrigen. Das war spannend zu lesen und keinesfalls trocken. Außerdem macht es die Ereignisse plausibel und verankert sie in unserer Welt.

Besonders erwähnen muss ich noch den Charme und Witz, der von den Charakteren ausgeht. Besonders das Zusammen-(oder sollte ich besser sagen Gegen-)spiel, das zwischen Honigmann & Breuer entsteht, bringt Lesespaß und Würze rein. Breuer ist echt eine Type für sich! :D So ein bisschen hat mir aber noch das gewisse Etwas gefehlt, das mich mit angehaltenem Atem weiterlesen lässt, dazu noch mehr Action und Spannung und fantastische Ereignisse. Da ist noch ordentlich Luft nach oben für die Folgebände.

Fazit: „Honigmann & Breuer: Seelenjäger – Teil 1“ ist überzeugend recherchiert und routiniert geschrieben. Es hat mich kurzweilig unterhalten und zum Grinsen gebracht. Laut Autor soll Band 2 bereits im Februar 2019 folgen und es wird noch episch! Ich freue mich drauf, denn es gibt noch jede Menge Potential und jetzt geht es gerade erst richtig los mit unseren zwei Seelenjägern …

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