Robert Galbraith Career of Evil

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Inhaltsangabe zu „Career of Evil“ von Robert Galbraith

When a mysterious package is delivered to Robin Ellacott, she is horrified to discover that it contains a woman's severed leg. Her boss, private detective Cormoran Strike, is less surprised but no less alarmed. There are four people from his past who he thinks could be responsible - and Strike knows that any one of them is capable of sustained and unspeakable brutality. With the police focusing on the one suspect Strike is increasingly sure is not the perpetrator, he and Robin take matters into their own hands, and delve into the dark and twisted worlds of the other three men. But as more horrendous acts occur, time is running out for the two of them... A fiendishly clever mystery with unexpected twists around every corner, Career of Evil is also a gripping story of a man and a woman at a crossroads in their personal and professional lives. You will not be able to put this book down. (Quelle:'E-Buch Text/20.10.2015')

Sehr viel Spaß, aber mir etwas zu sehr ein Thriller.

— NatashaStark
NatashaStark

Schwächster Teil der Reihe bisher

— Cambridge
Cambridge

Mehr Ausflug in die Vergangenheit, als Lösen eines Mordfalls. Band 1 und 2 haben mir besser gefallen.

— Nightflower
Nightflower

Wie immer sehr spannend und gut zu lesen! Band 1 und 2 haben mir allerdings etwas besser gefallen!

— Mono-chan
Mono-chan

Ein überzeugender Krimi, spannend bis zum Schluss, wobei die letzten 50 Seiten einem das Buch nicht aus der Hand legen lassen.

— Lesen_ist
Lesen_ist
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  • Wirkt irgendwie skandinavisch

    Career of Evil
    Aglaya

    Aglaya

    09. January 2017 um 17:57

    Als er das abgeschnittene Bein einer unbekannten Toten per Kurier zugesendet bekommt, ist dem Privatdetektiven Cormoran Strike sofort klar, dass es da jemand auf ihn persönlich abgesehen hat. Wer steckt hinter der Tat, und was will der Täter Strike mitteilen?„Career of Evil“ ist der dritte Krimi um den Privatdetektiven Cormoran Strike und seine Assistentin Robin Ellacott. Obschon immer wieder auf die Geschehnisse in den ersten beiden Bänden angespielt wird, sind die Bücher in sich abgeschlossen und können auch unabhängig voneinander gelesen werden. Vorkenntnisse sind daher nicht nötig.Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit aus wechselnder Perspektive erzählt. In erster Linie kommen dabei Strike, seine Assistentin Robin sowie der über lange Zeit unbekannte Täter zu Wort. Auch in diesem Band entwickelt sich die Beziehung zwischen Detektiv und Assistentin weiter, auch wenn ich beide gerne des Öfteren mal geschüttelt hätte, wenn sie sich wieder mal etwas gar doof anstellen im zwischenmenschlichen Bereich… Robin wechselt hier besonders oft zwischen unerschrocken ermittelnd und hysterisch weinend ab, dass sie mir teilweise doch etwas auf die Nerven ging.Die Handlung ist zunächst etwas unübersichtlich, da Strike zu Beginn der Geschichte noch mehrere Fälle zu betreuen hat, sodass die Ermittlungen immer hin und her springen. Als sich Strike und Robin dann endlich auf den „Bein-Fall“ konzentrieren können, kann sich Strike nicht für einen Verdächtigen entscheiden sondern verfolgt mal diese und dann jene Spur. Durch dieses hin und her dauert es sehr lange, bis verständlich wird, worum sich der zu lösende Kriminalfall überhaupt dreht. Ganz durchgeblickt habe ich wohl bis zum Schluss nicht, denn mehr als „der Kerl ist halt krank“ konnte ich als Motiv nicht eruieren, und ich bestehe bei meinen Krimis auf ein überzeugendes Motiv, damit ich zufrieden bin (ich meine damit nicht den Einbezug Strikes, da ist mir das Motiv schon klar, sondern für die Morde selbst). Etwas Straffung hätte dem Buch auch nicht geschadet, es erschien mir zu langgezogen, gewisse Szenen schienen sich immer wieder zu wiederholen.Der Schreibstil des Autors Robert Galbraith (aka Harry-Potter-Erschafferin J.K. Rowling) lässt sich grundsätzlich flüssig lesen. Bei den Dialogen kam ich stellenweise aber ins Stocken, da diese sehr umgangssprachlich und dialektgefärbt gehalten sind. Mein Englisch ist zwar recht gut, aber es ist halt doch eine Fremdsprache, sodass ich viele Textzeilen, die von Figuren mit schlechter oder fehlender Bildung gesprochen wurden, laut vorlesen musste, um sie entziffern zu können. Zudem enthält dieser Krimi einige unappetitliche Szenen, die mich zwar nicht gestört haben, sensible Leser aber durchaus schockieren könnten. Auch die Grundstimmung ist sehr düster gehalten. In anderen Rezensionen habe ich öfters die Bezeichnung „skandinavisch“ gelesen, die meiner Meinung nach sehr gut passt. Die düstere Stimmung, die menschlichen Abgründe, da ergibt sich durchaus eine „nordische Stimmung“. Mein FazitEtwas wirre Handlung und schwer zu entziffernde Dialoge. Der Unterhaltungswert stimmt aber durchaus. Für Fans von skandinavischen Thrillern, die auch mal ausserhalb Skandinaviens spielen dürfen.

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  • Zu viele Worte um Nichts

    Career of Evil
    Cambridge

    Cambridge

    25. July 2016 um 11:14

    Ich muss zugeben. das ich  etwas enttäuscht bin von diesem 3. Band. Das mag z.T. daran liegen das ich zu lange daran gelesen habe in meinem Urlaub, der ein Urlaub war, in dem ich gerade mal Zeit hatte, 30% dieses Buches zu lesen. Vielleicht hat mir das einfach zu lange gedauert. Ich fand aber, das die Krimihandlung sehr lange auf der Stelle trat. Ich hatte Probleme, die 3 Hauptverdächtigen auseinander zu halten. Ich mag Cormoran und Robin, aber hier hat mich Robin etwas angestrengt. Sie dreht sie gedanklich das ganze Buch im Kreise. Wegen ihrer Hochzeit, wegen ihrer Arbeit. ihrer Anerkennung oder ihrer Nicht-Anerkennung seitens Cormoran, ihren Gefühlen Cormorans gegenüber...das hat mich ziemlich genervt. Die ganze Story hat mich nicht überzeugen können. Und Cormorans und Robins Weiterentwicklung war recht anstrengend. Irgendwie war da wenig auf sehr vielen Seiten erzählt. Das Ende macht mich aber neugierig auf den nächsten Band. Ich bin jkein Serienleser. Diese Krimiserie ist eine der wenigen Ausnahmen. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, das er mich mehr überzeugen kann.

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  • Schwächster Band bisher

    Career of Evil
    Nightflower

    Nightflower

    25. May 2016 um 16:29

    Buchinfo: When a mysterious package is delivered to Robin Ellacott, she is horrified to discover that it contains a woman’s severed leg. Her boss, private detective Cormoran Strike, is less surprised but no less alarmed. There are four people from his past who he thinks could be responsible – and Strike knows that any one of them is capable of sustained and unspeakable brutality. With the police focusing on the one suspect Strike is increasingly sure is not the perpetrator, he and Robin take matters into their own hands, and delve into the dark and twisted worlds of the other three men. But as more horrendous acts occur, time is running out for the two of them… Seiten: 487 Seiten Cover: Ich finde es passt super zu den anderen beiden Covern. Und da Robin nicht nach der Dämmerung draußen rumlaufen soll, finde ich das Bild besonders passend, weil dann Strike wieder am Zug ist. Meinung zum Inhalt: Mir hat das Buch ganz gut gefallen, aber leider nicht genauso gut wie die Vorgänger. Ich fand, dass dem Buch ein wenig die Leichtigkeit gefehlt hat, die bei den anderen zu finden war und auch der Humor. Ok, ist auch ein sehr ernstes Thema gewesen, weil es dieses Mal alle persönlich betraf, aber mir hat es trotzdem gefehlt. Was mir auch nicht so sehr gefallen hat, ist, dass die Bösen zu böse sind. Keiner der Verdächtigen trägt auch nur einen Funken Licht in sich. Die ganze Stimmung ist sehr düster und hat meine eigene Stimmung ziemlich runtergezogen. Was natürlich sehr interessant war, war, dass wir endlich mal mehr über Robins und Strikes Vergangenheit erfahren haben und es kamen auch ein paar Sachen ans Licht, die ich so nicht erwartet hatte. Allerdings haben mir die drei Verdächtigen und ihre Story, ihre Vergangenheit zu viel Raum eingenommen. Damit sollte natürlich auch Strikes Vergangenheit beleuchtet werden, aber ich hatte ständig das Gefühl mehr über die anderen zu erfahren… Auch hat sich das Buch dadurch für mich etwas gezogen. Ich war mir auch schon relativ früh sicher, wer denn nun der Täter war, auch, weil man lange über ihn am wenigstens erfahren hat. Toll war die Überraschung am Schluss, die damit dann noch verbunden war. Schwierig zu bewerten finde ich Robins Beziehung zu Matt und was sich da ereignet. Man wünscht sich Manches vielleicht anders, aber irgendwie passt es auch zu Robin und ist somit nicht unwahrscheinlich. Fazit: Mehr Ausflug in die Vergangenheit als Lösen eines Mordfalls. Band 1 und 2 haben mir besser gefallen.

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  • Päckchendienst

    Career of Evil
    walli007

    walli007

    29. April 2016 um 17:27

    Gerade als die Sekretärin Robin Ellacott ihren Arbeitsplatz erreicht wird dort ein Päckchen angeliefert. Sollte es eine Auslieferung für ihre bevorstehende Hochzeit sein? Das Paket ist an sie adressiert und neugierig öffnet sie die Verpackung. Entsetzt blickt sie auf den Inhalt, ein menschlicher Unterschenkel. Was für ein widerwärtiger Scherz. Nein, das kann kein Scherz sein. Privatdetektiv Cormoran Strike, der inzwischen aus seinen Privaträumen die Treppe heruntergestiegen ist, reagiert beim Anblick des Pakets abgebrühter. Doch auch er ist besorgt, wer sollte ein Motiv für dieses Verhalten haben. Schnell fallen ihm aus seiner Zeit als Militärermittler einige üble Burschen ein, mit sich mit ihm angelegt haben. Geprägt von der Stimmung der bevorstehenden Hochzeit und den Gedanken, die sich Brautleute vor dem Ereignis machen, wirkt der Fall etwas vernachlässigt. Robin überdenkt ihre Beziehung zu ihrem Arbeitgeber gründlich, zumal Matthew nicht der idealste Ehemann und Partner zu werden verspricht. Auch Cormoran ist häufig in Gedanken versunken, soll er sich wirklich auf seine neue Beziehung einlassen, soll er über seine Empfindungen gegenüber seiner Sekretärin nachdenken. Und nun dieses neue Geschehen, es gibt keine gute Presse. Bereits kurz nach dem Erscheinen der ersten Artikel, verliert die Detektei einige Kunden. Die Neuzeit scheint einzuziehen in der Detektei des Cormoran Strike. Moderne Ermittlungsmethoden werden fleißig genutzt. Auch das Jahr, in dem die Handlung angesiedelt ist, wird genannt, um jeglichen Zweifel auszuräumen. Der wunderbar angestaubte Charme einer möglichen vergangenen Zeit, der viel zum Lesevergnügen der beiden vorherigen Bände beitrug, geht hier etwas verloren. Ebenso zu sehr verliert sich die Autorin in den Innensichten ihrer beiden Protagonisten. Interessant ist es schon, mehr über die Vergangenheit von Strike und Ellacott zu erfahren. Auch folgt man gerne ihren Betrachtungen, Gedanken und Gefühlen hinsichtlich ihrer Beziehung zueinander und den Beziehungen zu ihren Partnern. Doch geht der geheimnisvolle Ansatz des Falles ein wenig unter. Erst im letzten Drittel vermag die Handlung wirklich zu fesseln. Dann aber richtig.

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  • Merkwürdig blutleer

    Career of Evil
    anena

    anena

    25. April 2016 um 15:35

    Es fließt zwar viel Blut in diesem  dritten Krimi von Galbraith bzw. J. K. Rowling, aber dennoch ist bei mir der Funke nicht übergesprungen. Gleich zu Anfang gibt es vier Verdächtige, mit denen ich aber nichts anfangen konnte, weil die bösen Charaktere so Knall auf Fall eingeführt werden und alles sehr konstruiert wirkt. Viel spannender ist das Verhältnis von Strike und seiner Assistentin Robin, sonst hätte ich noch weniger Sterne verteilt. Positiv auch immer noch der Schreibstil.

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  • J.K. eben

    Career of Evil
    suse9

    suse9

    09. February 2016 um 12:51

    Der dritte Fall für Strike und Robin und wie das mit einer Reihe so ist, empfehle ich, mit dem 1. Fall zu beginnen. Denn in den Büchern von Robert Galbraith geht es nicht nur um die Entlarvung eines Mörders sondern auch um die persönlichen Zwickmühlen, in denen die Protagonisten stecken. Und bei Strike und Robin sind das nicht wenige.  Sie nehmen einen breiten Raum in der Geschichte ein, was ich gut finde, da ich beide mag. Allerdings frage ich mich manchmal, warum Robin scheinbar so gar keine Entwicklung durchlebt. Sie wirkte auf mich anfangs viel selbstbewusster, kann aber mit Kritik ihres Chef recht schlecht umgehen und nimmt diese viel zu persönlich, womit Fehlinterpretationen auf der Tagesordnung stehen. Trotzdem hat es wieder Spaß gemacht (Kann man von Spaß reden, wenn man einen Krimi liest?), die beiden auf ihrer Verbrecherjagd zu begleiten. Auch dieses Mal bin ich froh, dass Strike und Robin die Ermittlungen führten, da ich nicht auf die Spur des Täters gekommen wäre, obwohl es an heißen Fährten nicht mangelte. Die Liste der Verdächtigen war mal gut gefüllt, dann wieder völlig leer. Die Detektive müssen in so manche menschliche Abgründe schauen und oft hilflos zusehen, wie Menschen ihr Leben zerstören lassen oder dies selbst in die Hand nehmen. Die Bücher von Robert Galbraith schätze ich aufgrund ihrer präzise ausgearbeiteten Charaktere und der detaillierten Schilderung der Ermittlungsarbeit. Zwar mangelt es den Fällen nicht an Action, diese hält sich aber dezent zurück, so dass die Handlung schlüssig und glaubhaft ist.

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  • Cormoran und Robin ermitteln wieder

    Career of Evil
    lacrimosadiesilla

    lacrimosadiesilla

    28. December 2015 um 19:35

    Endlich ist er da, der lange erwartete dritte Band der Reihe um den Londoner Privatdedektiv Cormoran Strike und seine Assistentin Robin Delacott. Da ich nicht auf die deutsche Übersetzung warten wollte, habe ich das Buch im englischen Original gelesen. Das ist problemlos möglich, Robert Galbraith aka J. K. Rowling schreibt ein nicht zu komplexes Englisch, das den einigermaßen geübten Leser sicher nicht überfordert. Hier nun meine Eindrücke zu einigen wichtigen Aspekten des Romans: Handlung Gleich zu Beginn von „A career of evil“ werden die beiden handlungstragenden Elemente des Romans vorgestellt: Robin, die eigentlich eine Postsendung mit Hochzeitsartikeln erwartet, bekommt ein Paket zugestellt, das ein abgetrenntes Frauenbein enthält. Der Plot pendelt in der Folge zwischen den Ermittlungen, die Cormoran Strike bezüglich des Frauenmörders anstellt, und den Vorbereitungen auf Robins Hochzeit und die damit verbundenen emotionalen Verwicklungen der Protagonisten hin und her. Der Kriminalfall ist etwas blutrünstig aber ziemlich spannend angelegt und obwohl ich schon relativ früh eine Ahnung hatte, welcher der drei Verdächtigen der Täter ist, hat mich die letztendliche Auflösung dann doch noch überraschen können. Charaktere Sowohl Cormoran als auch Robin lernt der Leser in „A career of evil“ noch einmal deutlich intensiver kennen als in den beiden Vorgängerromanen. So erfahren wir einiges über Cormorans Stiefvater und den Tod seiner Mutter. Gleichzeitig wird auch das Rätsel gelöst, warum Robin ihr Studium der forensischen Psychologie abbrechen musste. Eine ganz neue Qualität nimmt dann aber vor allem die komplizierte Beziehung der beiden zueinander an, die im Zuge der anstehenden Hochzeit auf eine harte Bewährungsprobe gestellt wird. Der Schluss ist, sowohl was die Handlung als auch die Zukunft von Cormoran und Robin angeht, als Cliffhanger gestaltet, was naturgemäß unbefriedigend ist, aber in diesem Fall sehr viel Appetit auf mehr macht. Stil Robert Galbraith bleibt ihrem schwarzhumorigen, realistischen Stil treu. Sie lässt sich Zeit, die Motivlagen der handelnden Personen ausführlich zu schildern und wechselt dafür auch innerhalb der Szenen die Erzählperspektiven. Das Spannungslevel bleibt dabei stets hoch, wird jedoch an einigen Stellen durch den Galbraith-typischen, schwarzen Humor aufgelockert, bei dem einem manchmal doch das Lachen im Hals stecken zu bleiben droht. Auch der Schauplatz London kommt nicht zu kurz, man könnte hier fast schon von einem Regiokrimi sprechen :-). Dieses Mal ist die Handlung jedoch nicht nur auf die Hauptstadt beschränkt, sondern spielt auch im nördlicheren England und in Schottland an Orten, die die Autorin augenscheinlich alle entweder selbst besucht hat oder aus eigener Erfahrung gut kennt. Besonderheiten Der Roman widmet sich unter anderem einem Thema, das ich so noch nie in der Unterhaltungsliteratur angetroffen habe, nämlich Menschen, die an dem zwanghaften Wunsch leiden, sich ein Körperteil zu amputieren. Galbraith führt uns ein in die Subkultur darauf spezialisierter Foren und stellt uns auch zwei Betroffene vor. Deren Konfrontation mit dem tatsächlich amputierten Cormoran Strike gehört zum spannendsten, was ich in den letzten Jahren lesen habe dürfen. Fazit Kein atemloser Pageturner, sondern ein spannender, unglaublich gut geschriebener Krimi mit Figuren aus Fleisch und Blut, der die Cormoran-Strike-Serie würdig fortsetzt und Lust auf mehr macht.

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  • Career of Evil - Cormoran Strike 3 - Robert Galbraith

    Career of Evil
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    27. December 2015 um 12:33

    Inhalt When a mysterious package is delivered to Robin Ellacott, she is horrified to discover that it contains a woman’s severed leg. Her boss, private detective Cormoran Strike, is less surprised but no less alarmed. There are four people from his past who he thinks could be responsible – and Strike knows that any one of them is capable of sustained and unspeakable brutality. With the police focusing on the one suspect Strike is increasingly sure is not the perpetrator, he and Robin take matters into their own hands, and delve into the dark and twisted worlds of the other three men. But as more horrendous acts occur, time is running out for the two of them. Meine Meinung Nach »The Cuckoo’s Calling« und »The Silkworm« war dieses Buch für mich Pflicht. Mit den beiden ersten Büchern in dieser Reihe hat J. K. Rowling bewiesen, dass sie ganz fantastische Kriminalromane schreiben kann. Gleich im ersten Kapitel begegnen wir den Täter in diesem neuen Fall. Er hat ganz offensichtlich jemanden ermordet und nun beobachtet er »The Secretary« und ihren Freund. Er folgt ihnen durch ein Einkaufszentrum und steigt danach in den gleichen Bus. Eine Gruppe Männer in Rugby Shirts stören ihn und er steigt früher aus, aber der Gedanke, dass er die Frau in weniger als 24 Stunden wiedersehen wird, tröstet ihn. Er hat einen Plan und will sich an Cormoran Strike rächen. Niemand weiß, was er vorhat, niemand weiß, was er bereits getan hat. Robin hat ihre geplante Hochzeit um sechs Monate verschieben müssen, weil ihre zukünftige Schwiegermutter unerwartet gestorben ist. Jetzt sind es noch 3 Monate bis zur Hochzeit, aber Robin und Matthew streiten viel und sie fragt sich, ob das anders wäre, wenn sie bereits verheiratet wären. Jedes Mal, wenn sie Sarah Shadlock sehen, eine ehemalige Freundin vom College, gibt es Streit. Sarah weiß, wie sie Unruhe zwischen den beiden stiften kann. Als Robin gerade zur Arbeit erscheint, steht ein Bote vor der Tür mit einem Paket, an sie adressiert. Sie unterschreibt und nimmt es mit ins Büro in der Annahme, dass es die Wegwerfkameras für ihre Hochzeit sind. In Gedanken an den Streit mit Matthew schlitzt sie den Karton auf, nur um das abgetrennte Bein einer Frau vorzufinden! Diesmal betrifft der Fall Cormoran Strike persönlich. Das Paket ist an Robin adressiert, was deutlich macht, dass sie sich im Visier des Täters befindet. Es liegt eine Notiz im Karton, mit ein paar Zeilen eines Liedes, das Cormoran Strike nur zu gut kennt. Er grenzt den Kreis der möglichen Täter auf 4 Personen ein. Auch diesmal gibt es eine starke Charakterentwicklung. Ich liebe die beiden Protagonisten Cormoran und Robin. Robin ist inzwischen nicht mehr seine Sekretärin. Er hat sie unterrichtet und nun hilft sie aktiv mit bei den wenigen Fällen die sie haben, derzeit sind es leider nur zwei. Und nun gibt es einen Fall ohne Auftraggeber, ohne Einkommen, der sie persönlich betrifft. Die Presseaufmerksamkeit, die sie durch das abgetrennte Bein bekommen, ist nicht gerade förderlich für die Detektei. Diesmal kommen sich die beiden etwas näher, vertrauen dem anderen jeweils Dinge an, die sie sonst niemanden erzählt haben. So erfahren wir einiges über die Vergangenheiten der beiden. Robin wächst mit ihren neuen Aufgaben, aber es gibt eine deutliche Unsicherheit ihrerseits. Natürlich hat sie nicht die Erfahrung, die Strike in seiner Zeit als Special Investigator gesammelt hat und sie glaubt immer wieder, Fehler gemacht zu haben. Sie liebt ihre Arbeit und befürchtet von Cormoran Rüffel zu bekommen, oder schlimmer noch, entlassen zu werden! Cormoran macht sich große Sorgen um Robins Sicherheit, sie bedeutet ihn mehr als er sich selbst gegenüber zugeben will. Durch das ganze Buch hat man die Hoffnung, dass Robin ihren Verlobten Matthew in die Wüste schickt und die Hochzeit absagt. Matthew ist eine extrem unsympathische Nebenfigur. Immer wieder gibt es Kapitel, in denen wir erleben, was der Täter gerade macht. Cormoran hat drei starke Verdächtige im Visier und diese Drei sind abgrundtief böse. Einer davon ist sein ehemaliger Stiefvater, den er im Verdacht hat, seine Mutter ermordet zu haben. Die anderen beiden kennt er aus seiner Zeit als Special Investigator in der Armee. Über seine Erfahrungen mit diesen Männern, und was sie damals getan haben, spricht Cormoran nur sehr ungern mit Robin. Zu sagen sie sind Böse, kommt mir schon fast zu milde vor. Ihre Taten sind wirklich abscheulich und ihre Opfer so unschuldig. Sie haben tatsächlich alle drei eine Karriere des Bösen eingeschlagen. Umso mehr Grund hat Cormoran sich Sorgen um Robins Sicherheit zu machen. Es gibt keine Spur, so bleibt den beiden nichts anders übrig als zu versuchen alle drei ausfindig zu machen. Die Detektivarbeit die sie machen ist durchaus realistisch und glaubwürdig. Beobachtungen, Befragungen, Schlussfolgerungen, das ist der einzige Weg, den sie gehen können. Ja, es gibt nicht so viel Aktion im Sinne von Verfolgungsjagd oder ähnlichem, aber es bleibt trotzdem äußerst spannend. Es ist fast unmöglich als Leser zu erraten wer tatsächlich Rache an Cormoran nehmen will und dafür Robin im Visier hat. Der Fall ist sehr verzwickt und es lauert Gefahr um jeder Ecke. Ein überzeugender Krimi, spannend bis zum Schluss, wobei die letzten 50 Seiten einem das Buch nicht aus der Hand legen lassen. Starke Charaktere, die mir persönlich immer mehr ans Herz wachsen. Das Ende ist in einem Wort *Arghhhhhh!*. So kann das nicht enden, und dennoch hat Galbraith/Rowling es getan und lässt den Leser in Ungewissheit zurück! J. K. Rowling aka Robert Galbraith hat wieder einmal bewiesen, dass sie einfach dazu geboren wurde zu schreiben.

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  • Ein starker Krimi mit starken Hauptfiguren

    Career of Evil
    BuechermonsterBlog

    BuechermonsterBlog

    01. December 2015 um 21:05

    Für Cormoran Strike und Robin Ellacott könnte das Leben so rosig sein: Strikes Detektei läuft nach den jüngsten Ermittlungserfolgen bestens, Robin steht nach einigen Beziehungstiefs endlich doch kurz vor der Hochzeit mit ihrem Verlobten und selbst ihr knurriger Boss hat (zumindest vorübergehend) sein Liebesglück gefunden. Irgendjemand scheint den beiden jedoch einen Strich durch die Idylle machen zu wollen und so steht Robin eines Morgens plötzlich fassungslos mit dem abgetrennten Bein einer Frau in den Händen da – angesichts der durch eine Kriegsverletzung bedingten Amputation von Strikes eigenem Bein nicht ohne eine gewisse Ironie, wie auch der Ex-Militärpolizist selbst lapidar mit den Worten „And it’s not even my size“ kommentiert. Trotz des Galgenhumors ist Strike jedoch durch die makabre Lieferung beunruhigter als er zugeben will, da ihn vor allem die Einbeziehung Robins als ausdrückliche Adressatin des Pakets Sorgen macht – offenbar hat es der Täter mit seiner grausamen Botschaft nicht nur auf Strike selbst, sondern auch auf seine treue Assistentin abgesehen. Es deutet also alles darauf hin, dass „Career of Evil“, der dritte Band von J.K. Rowlings unter dem Pseudonym „Robert Galbraith“ verfassten Krimireihe um den privaten Ermittler und Kriegsveteranen Cormoran Strike, zu dessen bisher persönlichsten Fall wird. Ein Mord – vier Verdächtige Im Vergleich zu den Ermittlungen in den ersten beiden Romanen „The Cuckoo’s Calling“ und „The Silkworm“ ist Strike zu Beginn der Geschichte aber dadurch immerhin schon mal nicht ohne Ansatzpunkte, denn schnell hat der erfahrene Verbrechensbekämpfer vier Verdächtige ausgemacht: einen stadtbekannten Gangster, der aufgrund von Strikes Aussage verknackt wurde; ein Pädophiler, für dessen Verhaftung er ebenfalls verantwortlich war; ein ehemaliger Kamerad aus seiner Zeit bei der Armee, mit dem Cormoran nicht nur deutlich angeeckt ist, sondern den er auch wegen Fällen von häuslicher Gewalt vor Gericht gebracht hat – und Strikes Stiefvater, den er schon vor vielen Jahren des Mordes an seiner Mutter beschuldigt hatte und der aufgrund eines sehr persönlichen Details der Drohbotschaft der vielversprechendste Kandidat zu sein scheint. Liegt Strike mit seinen Vermutungen richtig, muss also „nur noch“ der Schuldige unter diesen vier Männern ausfindig gemacht werden. Klingt simpel, erweist sich aber dennoch als harte Nuss, denn die meisten der Tatverdächtigen müssen erst einmal ausfindig gemacht werden, bevor überhaupt Hinweise für und gegen ihre Verwicklung in den Fall gesammelt werden können. Cormoran Strike und Robin Ellacott so persönlich wie noch nie Wie gewohnt setzt also auch „Career of Evil“ wieder auf die gute alte Detektivarbeit und ein eher verhaltenes Erzähltempo, dennoch wird die Handlung ganz im Gegensatz zum etwas zähen zweiten Band diesmal zu keinem Zeitpunkt langatmig. Das liegt zum einen daran, dass der dritte Cormoran-Strike-Krimi der bisher düsterste Band der Reihe ist und stellenweise tief in menschliche Abgründe blicken lässt, aber auch daran, dass sowohl Strike als auch Robin sehr viel Raum zur Charakterentfaltung bekommen und gerade ihre zwischenmenschliche Beziehung eine enorme Entwicklung durchmacht. Wer in „The Silkworm“ also wie ich ein wenig das goldige und von beiderseitiger Sympathie und Wertschätzung geprägte Zusammenspiel der beiden etwas vermisst hat, kommt in diesem Buch voll auf seine Kosten und bekommt zudem auch sehr interessante und zuweilen auch bedrückende Einblicke in die persönlichen Hintergründe der beiden Hauptfiguren, denn dieser Mordfall konfrontiert Strike und Robin mit einigen sehr schwierigen und dunklen Kapiteln ihrer Vergangenheit. Ein starker Krimi mit starken Hauptfiguren „Career of Evil“ bietet also all das, was schon „The Cuckoo’s Calling“ zu einem hervorragenden Old-School-Krimi gemacht hat: ein spannender, komplexer und durchweg schlüssig konstruierter Kriminalfall, bei dem lediglich die finale Auflösung ein klein wenig unspektakulär, aber nichtsdestotrotz konsequent ausfällt, und zwei großartige Ermittlerfiguren, die nicht nur jeder für sich eine Menge Persönlichkeit mitbringen, sondern im Verlauf dieser knapp 500 Seiten auch noch enorm an Profil gewinnen, sodass die Entwicklung der Beziehung zwischen Strike und Robin von der Spannung her fast mit dem Mordfall gleichzusetzen ist. Somit lässt J.K. Rowlings dritter Ausflug ins Krimi-Genre den etwas schwächeren zweiten Band vergessen und findet wieder mit Volldampf zurück in die Erfolgsspur, sodass alle Fans von Cormoran Strike und Robin Ellacott hier voll auf ihre Kosten kommen sollten. Für mich ist „Career of Evil“ insgesamt sogar der stärkste Band der Reihe und sorgt mit einem fiesen Cliffhanger zum Ende zudem dafür, dass die Wartezeit bis zum vierten Buch zu einer echten Tortur werden dürfte…

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  • Spannend, aber nicht spannend genug.

    Career of Evil
    Flamingo

    Flamingo

    31. October 2015 um 23:33

    Mir haben schon die zwei ersten Bücher um Cormoran Strike gut gefallen, aber mir hat immer die für einen richtig guten Krimi nötig Top-Spannung gefehlt. Galbraith schreibt natürlich nicht völlig unspannend, aber so die letzte Schippe an Spannung, um sich aus der Masse der Krimis hervorzuheben, fehlt (mal abgesehen davon, dass es halt JK Rowling ist, die die Bücher schreibt lol und sie damit kein Problem haben dürfte, sich aus der Masse hervorzuheben).  Ich war schon gut gerne bei 25% (und mit denen habe ich mich über Tage gequält) bis dann endlich mal etwas mehr Spannung aufkam und dann ging es mit dem Fertiglesen auch ganz fix.  Das JKR spannend schreiben kann, weiß man ja von ihren Harry Potter Romanen. Warum sie bei dieser Reihe nach mittlweile schon drei Büchern nicht so ganz die Kurve kriegt...ich weiß nicht.  Jetzt ist JKR natürlich auch nicht irgendeine no-name Autorin. Deswegen habe ich auch so hohe Erwartungen.  Aber mal abgesehen von dieser ganz spezifischen Nörgelei meinerseits, ist es wieder ein solider Roman. Sie schreibt sehr ausführlich, manch einem wird es zu ausführlich sein aber mir gefällt's. Sie schreibt ihre Figuren lebendig und lebensnah. Diesmal war es ein bisschen zu viel Robin, was aber vermutlich für mich daran lag, dass Robin private Lebensentscheidungen trifft, bei denen ich nur mit dem Kopf schütteln kann. Wäre ihre unsägliche Beziehungsgeschichte mit Matthew nicht, hätte ich es auch mehr genießen können, dass man mehr über Robin und Cormoran erfährt.  Und dann noch eine letzte Sache, die mich genervt hat (doch ehrlich, ich gebe hier vier Sterne, ich mag das Buch lol): Seit drei Bänden schickt Cormoran Robin immer nach Hause, erzählt ihr nur die Hälfte, geht in Beschützer-Overdrive (was dann bei Robin eine Trotz-Reaktion auslöst)...mir wird das irgendwann langweilig als Shtick.  Also noch mal abschließend zusammenfassend: Es fehlt, gerade am Anfang, etwas Spannung, Robins Männerwahl nervt und Comorans Beschützerinstinkt auch.  Wenn man aber mal die ersten etwas schleppenden 25% hinter sich gelassen hat, liest es sich mehr oder weniger in einem Rutsch weg. Man kriegt viel englisches Lebensgefühl mit und noch einen royalen Touch, denn die Handlung spielt zur Zeit der royalen Hochzeit von Kate und William. Also, da kriegt doch jeder was für sein Geld lol 

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