Der Seidenspinner

von Robert Galbraith 
4,3 Sterne bei267 Bewertungen
Der Seidenspinner
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (231):
R

Übertrifft den kaum zu übertreffenden ersten Teil der Reihe, womit Ich nie gerechnet hätte.

Kritisch (6):
Lydi79s avatar

Ich fand das Buch langweilig. Bin überhaupt nicht reingekommen.

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Inhaltsangabe zu "Der Seidenspinner"

Der zweite Fall für Cormoran Strike und seine entschlossene Assistentin Robin Ellacott!
Als der Romanautor Owen Quine spurlos verschwindet, bittet seine Frau den privaten Ermittler Cormoran Strike um Hilfe. Es ist nicht das erste Mal, dass Quine für einige Tage abgetaucht ist, und sie möchte, dass Strike ihn findet und nach Hause zurückbringt. Doch schon zu Beginn seiner Ermittlungen wird Strike klar, dass mehr hinter Quines Verschwinden steckt, als seine Frau ahnt. Der Schriftsteller hat soeben ein Manuskript vollendet, das scharfzüngige Porträts beinahe jeder Person aus seinem Bekanntenkreis enthält. Sollte das Buch veröffentlicht werden, würde es Leben zerstören – zahlreiche Menschen hätten also allen Grund, Quine zum Schweigen zu bringen. Als Quine tatsächlich tot aufgefunden wird, brutal ermordet unter bizarren Umständen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um das wahre Motiv des skrupellosen Mörders aufzudecken – eines Mörders, wie Strike ihm noch nie zuvor begegnet ist …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734102233
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:688 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:15.02.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.11.2014 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Hortensia13s avatar
    Hortensia13vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: etwas langatmig, aber wegen dem ungewöhnlichen Ermittlungsduo unterhaltsam
    Persönlich nah

    Die Detektei vom Ermittler Cormoran Strike bekommt mehr Aufträge seit er den angeblichen Selbstmord eines Modells gelöst hat. So kommt es, dass eines Tages Leonora Quine Strike beauftragt ihren verschwundenen Mann und Schriftsteller Owen Quine zu finden. Es wird schnell klar, dass mehr hinter seinem Verschwinden und seinem neusten unveröffentlichen Buch liegt. Besonders als Strike in tot findet, verstümmelt darstellt wie er es selbst geschrieben hatte. Wer fühlte sich durch sein Manuskript angegriffen und wollte sich an Quine rächen?

    In diesem zweiten Roman rund um den Privatermittler Cormoran Strike erschien er und seine Assistentin Robin mir näher als im ersten. Es wird auf viel persönliches von beiden näher betrachtet. Die Ermittlung selbst zog sich für mich wieder etwas in die Längen, weil lange nichts spektakuläres passiert und alles so vor sich her dümpelt. Aber wegen dem Ermittlerduo werde ich den dritten Band auch lesen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Robert Galbraith überzeugt mit Spannung und Humor gepaart.
    Der zweite Fall für Comoran und Robin...

    Robert Galbraith entführt uns in das wundervolle und sehr anschaulich beschriebene London! Der zweite Fall für Comoran und Robin! Mich hat dieses Buch vom ersten Kapitel an gefesselt. Man erfährt erst auf den letzten Seiten wer hinter den Morden steckt. Top! Dieses Buch besitzt einen flüssigen und verständlichen Schreibstil, den ich als sehr angenehm empfinde. Seit langem die besten Krimis die ich gelesen habe. Gerne mehr davon! Fazit: Wer sich in das wunderschöne London träumen möchte und den Verbrechern auf der Spur sein will, der sollte dieses Buch unbedingt lesen!

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    perpetuas avatar
    perpetuavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Brutaler als der Vorgänger
    Teilweise verwirrend

    Die Machart ist gleich wie beim ersten Band: detaillierte Beschreibungen, komplizierte Protagonisten, der Handlungsaufbau ist nach der alten Schule gestrickt, insgesamt etwas verwirrend und doch faszinierend. Diesen Band habe ich noch lieber gelesen als den Vorgänger, auch wenn der Mord sehr gruselig ist und auch so beschrieben wird. Die vielen Personen sind mit ihren Namen anspruchsvoll, werden aber immer wieder in ihrem Zusammenhang erklärt und so kommt man doch mit, auch wenn man sich keine Notizen macht.

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    tragalibross avatar
    tragalibrosvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein toller Kimi aus der Feder von J.K. Rowling.
    J.K. Rowling schreibt wieder als Robert Galbraith

    Nach dem Verschwinden des Romanautors Owen Quine, engagiert dessen Ehefrau den Privatdetektiv Cormoran Strike, um ihn wieder ausfindig zu machen. Was als unspektakulärer Fall beginnt, wird bald zu einer grausigen Mordermittlung. Strike sucht nach Spuren, doch scheinbar hatte jeder im Umfeld des Autors ein Motiv ihn zu töten...


    Das zweite Buch um den Privatermittler Comoran Strike hat wieder auf ganzer Linie begeistert! 
    Der ehemalige Militärpolizist ist mir als Detektiv sehr ans Herz gewachsen. Der etwas schroffe Mittdreißiger und seine pfiffige Assistentin und Co-Ermittlerin Robin haben es in diesem Buch wieder mit einem spannenden Fall zu tun, der mich von der ersten Seite an gepackt hat. 
    Diesmal handelt es sich  allerdings um ein sehr viel brutaleres Verbrechen als im ersten Band. 

    Neben den beiden Hauptcharakteren, die mir sehr ans Herz gewachsen sind, punktet dieser Krimi wieder mit einer lockeren und teils sehr ironischen Erzählweise, die den Leser derart fesselt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. 
    Die Autorin lässt den Leser so an den Ermittlungen teilhaben, dass man selbst dem Täter auch nur nach und nach auf die Schliche kommt. Dies war auch charakteristisch für den ersten Teil.
    Postiv ist auch zu bewerten, dass man die Kriminalfälle mit Cormoran Strike unabhängig voneinander lesen kann. Zwar gibt es den einen oder anderen Hinweis auf den vorangegangenen Fall, doch diese sind für die eigentliche Story nicht relevant. 

    Rowlings ansprechende Schreibweise hat mich erneut schnell durch die Handlung geführt, ohne dass die Spannung auch nur einmal nachgelassen hat. Ihre Bücher lesen sich einfach immer gut!

    Da mich "Der Seidenspinner" absolut überzeugt hat und Strike zusammen mit seiner Assistentin Robin zu Höchstform aufgelaufen ist, möchte ich diesem Buch volle fünf Sterne geben. 

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    chipie2909s avatar
    chipie2909vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach mega!!!
    Strike und Robin sind zurück :-)

    Mittlerweile ist längst bekannt, dass hinter dem Autor Robert Galbraith die Erfolgsschriftstellerin J. K. Rowling verbirgt. Nachdem ich den ersten Band der Cormoran-Strike-Reihe regelrecht verschlungen habe, war natürlich das zweite Buch ein absolutes must-read.

    Doch um was geht es in dieser Fortsetzung? Der Detektiv Cormoran Strike erreichte durch seine Aufklärung des Mordes von Luna Laundry landesweit eine gewisse Berühmtheit. Strike fühlte sich in dieser Rolle alles andere als wohl und als sich der Rummel um ihn endlich gelegt hat, wird er von einer Frau engagiert mit dem Auftrag, ihren Mann zu finden. Hierbei handelt es sich um den Autor Quine. Was anfangs so aussieht, als würde Quine einfach nur mal seine Ruhe haben wollen, entpuppt sich als richtiger Vermisstenfall, als ein Manuskript auftaucht. Darin schreibt der Autor über einige Personen in seinem nahen Umfeld, was für deren Leben den absoluten Untergang zur Folge hätte. Wurde Quine umgebracht, um die Veröffentlichung des Buches zu verhindern oder steckt etwas ganz anderes dahinter?

    Mein Eindruck vom Buch:

    Mit Cormoran Strike hat Robert Galbraith eine Figur erschaffen, die eine enorme Faszination auf mich ausübt. Strike hat wohl mehr Schwächen als Stärken und nicht nur einmal dachte ich mir, dass ich ihn am Liebsten schütteln würde, damit er wieder zur Besinnung kommt. Dann aber wieder bekommt man das Gefühl, man wolle ihn beschützen, obwohl er das im Grunde alles andere als nötig hat. Seine Assistenin Robin hatte ich ebenso bereits im ersten Band vollkommen ins Herz geschlossen und ihre innere Zerissenheit zwischen ihrem Verlobten Matthew und ihrer Loyalität gegenüber Strike ist richtig spürbar. In diesem Band ist Robins Gefühlswelt und ihr Dilemma noch detaillierter dargestellt als in „Der Ruf des Kuckucks“. Mich hat dieses Buch komplett in den Bann gezogen und ich während den Lesepausen dachte ich öfter an Strike und Robin und fragte mich, was die beiden wohl gerade machen. Verrückt, ich weiß, doch diese Gedankengänge entstehen nur, wenn mich ein Buch absolut fesselt und das hat „Der Seidenspinner“ vollbracht. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und auch das Privatleben der beiden wird dem Leser derart spannend präsentiert, dass man dieses Werk kaum mehr aus der Hand legen kann. Der Schluß war wie er sein sollte: unvorhersehbar und perfekt inszeniert.

    Fazit:

    Dieses Buch steht dem ersten Band der Reihe in nichts nach. Spannend, überraschend, sympathische Protagonisten und ein fesselnder Schreibstil: J. K. Rowling beweist unter ihrem Pseudonym, dass sie nicht nur Harry Potter kann.

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    Yolandes avatar
    Yolandevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein intelligenter und durchdachter Plot mit sympathischen Protagonisten - sehr empfehlenswert
    Auch der 2. Teil der Reihe überzeugt

    Fast jeder kennt die "Harry Potter"-Bücher der britischen Autorin Joanne K. Rowling. Unter dem Pseudonym Robert Galbraith hat Rowling eine bisher dreiteilige Kriminalroman-Reihe geschrieben. "Der Seidenspinner" ist der zweite Teil dieser Reihe.


    Inhalt (Klappentext) : 
    Als der Romanautor Owen Quine spurlos verschwindet, bittet seine Frau den privaten Ermittler Cormoran Strike um Hilfe. Es ist nicht das erste Mal, dass Quine für einige Tage abgetaucht ist, und sie möchte, dass Strike ihn findet und nach Hause zurückbringt. Doch schon zu Beginn seiner Ermittlungen wird Strike klar, dass mehr hinter Quines Verschwinden steckt, als seine Frau ahnt. Der Schriftsteller hat soeben ein Manuskript vollendet, das scharfzüngige Porträts beinahe jeder Person aus seinem Bekanntenkreis enthält. Sollte das Buch veröffentlicht werden, würde es Leben zerstören - zahlreiche Menschen hätten also allen Grund, Quine zum Schweigen zu bringen.
    Als Quine tatsächlich tot aufgefunden wird, brutal ermordet unter bizarren Umständen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit um das wahre Motiv des skrupellosen Mörders aufzudecken - eines Mörders, wie Strike ihm noch nie zuvor begegnet ist...


    Auch dieser Krimi besticht wieder durch den unnachahmlichen Schreibstil J.K. Rowlings. Sie schafft es mit wenigen Sätzen eine Atmosphäre zu erschaffen, in die der Leser sofort eintauchen kann.
    Der Plot ist sehr intelligent und durchdacht. Die Wendungen sind allesamt stimmig und nachvollziehbar und die Charaktere haben die notwendige Tiefe.
    Wer atemlose Hochspannung mit viel Action sucht, ist hier allerdings an der falschen Adresse. Der Handlungsaufbau ist ruhig und wohltuend unaufgeregt, dabei aber keineswegs langweilig
    Der Hauptprotagonist Cormoran Strike entpuppt sich immer mehr als vielschichtige Persönlichkeit mit Ecken und Kanten und sein Sidekick Robin Ellacot bietet ebenfalls viel Potenzial. Beide sind sehr sympathische Figuren und ich bin wirklich gespannt, wie sich das Verhältnis zwischen den Beiden im Verlauf der Reihe noch entwickeln wird. 


    Ich kann diese Krimi-Reihe nur wärmstens weiterempfehlen :).

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    Lio-naras avatar
    Lio-naravor einem Jahr
    Cormorans Gespür ist faszinierend...

    Der zweite Teil der Reihe von Robert Galbraith um den Detektiv Cormoran Strike und seine Assistentin Robin Ellacott. Wie auch im ersten Teil startet "Der Seidenspinner" mit der Auftragsvergabe der Klientin an den Detektiv. In diesem Fall geht es jedoch zunächst nicht um die Aufklärung eines Mordes, sondern um das Auffinden eines Schriftstellers.
    Immer wieder werden die schon vom ersten Teil der Reihe bekannten Nebenschauplätze beleuchtet. Zu nennen wären hier Strikes Kriegsversehrtheit, die Beziehung zu seiner langjährigen Freundin Charlotte und auch die seiner Assistentin zu deren Verlobten. Alle drei Themen werden für mich schlüssig an den ersten Teil "Der Ruf des Kuckucks" angeknüpft und so fortgeführt, dass man den "Seidenspinner" auch ohne Kenntnis des ersten Buches lesen kann. Ich selbst lese Reihen gern in der richtigen Reihenfolge.
    Der Autor schafft mit ausgereiftem und teilweise gehobenem Vokabular eine realitätsnahe und spannende Atmosphäre. Das Londoner Umfeld wird sehr detailliert beschrieben und man fühlt sich tatsächlich teilweise als wäre man in den Pubs selbst dabei.
    Strike und Robin klären ihren zweiten Fall gegen Ende des Buches rasch auf. Die Seiten füllende Recherche zieht sich in die Länge, ohne jedoch den Reiz zu verlieren. Strike entdeckt immer wieder neue Aspekte des Falls und auch die Nebenschauplätze entwickeln sich in einer Form weiter, die mich schon gespannt auf den dritten Teil ("Die Ernte des Bösen") warten lassen. Leider stehe ich auf Taschenbücher, so dass der Kauf des Buches noch etwas warten muss.

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    Das_Leselebens avatar
    Das_Leselebenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: noch besser als der erste Band
    Einfach Gut

    Nachdem mir der erste Teil ‚Der Ruf des Kuckucks‘ so gut gefiel, musst ich schnellst möglich Band 2 lesen. Der Kriminalroman hat 688 Seiten und ist als Taschenbuch im Februar 2016 im Blanvalet Verlag erschienen.

     

    Inhalt:
    Der Schriftsteller Owen Quine ist verschwunden und seine Frau beauftragt den Privatermittler Comoran Strike ihren Ehemann wieder zu finden. Schnell findet Strike viele Menschen, die viele Gründe haben warum Owen Quine von der Bildfläche verschwinden sollte. In seinem neuesten Manuskript wettert der Autor gegen jeden in seinem Umfeld und droht so Existenzen zu zerstören. Als der Autor brutal ermordet aufgefunden wird, tun sich für Strike noch ganz andere Dimensionen auf und er trifft auf einen Mörder, den er so nie erwartet hätte.

     

    Meine Meinung:
    Auch wenn ‚Der Seidenspinner‘ erst sehr Ruhig und fast langweilig beginnt nimmt er doch schnell an Fahrt auf. Dieser Roman glänzt durch seine Komplexität und seine Tiefe. Trotz der hohen Figurenzahl schafft es J. K. Rowling jeder Figur etwas ganz eigenes zu geben. Ich glaube würde mir einer ihrer Figuren auf der Straße begegnen, würde ich sie sofort wieder erkennen, sondern auch für alle Anderen. Dies gilt nicht nur für Strike und seine Partnerin Robin sondern. Wer denkt Strike und Robin wurden im ersten Band schon gründlich beleuchtet und vorgestellt der irrt. Beide werden noch tiefer und vielschichtiger beleuchtet. Dabei wird wieder großen Wert auf kleine Dinge gelegt, wie z. B. das die Protagonisten auch mal aufs stille Örtchen müssen oder Essen und Trinken. Strikes Handicap wird sehr glaubhaft dargestellt. Diese Realität die sich daraus ergibt, lässt mich direkt im Geschehen sein.
    Wie auch schon im ersten Band schreibt J. K. Rowling über eine Sache in der sie reichlich Erfahrung gesammelt hat. Dem Verlagswesen. Einer Zunft die so abgeschottet ist von der Außenwelt und ihren eigenen Regeln hat und Prinzipien verfolgt, das ein ungeklärter Todesfall eher als genialer Clou gehandelt wird, als etwas grausames. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl die Autorin schreibt ein wenig mit dem Groll des ermordeten Owen Quine und will diese Welt vorführen.
    Geschickt gewählt finde ich die Position des Comoran Strike der als völlig Fremder in diese Welt eintauchen muss und so auch nicht ‚Büchermenschen‘ mitnimmt.
    In diesem Roman erlebt der Leser wieder eine Autorin die ihr können noch weiter verbessert hat und aus den schwächeren Stellen des ersten Bandes gelernt hat. Uns begegnen keine unnützen Einteilungen mehr. Die Handlung umfasst vom langsamen berührenden Monolog bis hin zum brutalen Mord eine ganze Bandbreite, die gepaart mit der dichten Atmosphäre Londons und wunderbaren eingängigen Schreibstil ein wahres Lesevergnügen zaubert.
    Wenn ich was zu bemängeln hätte dann ist es eher die Vermarktung der Comoran-Strike-Reihe. Denn diese wird im Internet als Frauenkrimi verkauft, fast sogar als Chicklit und genau das ist diese Reihe nun ganz bestimmt nicht. Für mich hat sie sogar das Potenzial den gehobenen Lesegeschmack zu entsprechen ohne sich dabei in irgendeine Schublade stecken lassen zu müssen.

    Für mich steht fest, wenn Ende August der dritte Teil als Taschenbuch erscheint werde ich ihn unverzüglich lesen.



    Mehr Infos:  http://das-leseleben.webnode.com/news/der-seidenspinner-von-robert-galbraith-aka-j-k-rowling/

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    Taluzis avatar
    Taluzivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Jeder wird hier zum Verdächtigen und hätte Gründe für ein Motiv.
    Schriftsteller unter sich

    Nachdem der Privatdetektiv Cormoran Strike den angeblichen Selbstmord des berühmten Models Luna Landry aufklären konnte, läuft es wesentlich besser mit seinem Detektivbüro.

    Eines Tages verlangt Leonora Quine, dass Strike ihren verschwunden Mann findet. Owen ist exzentrischer Schriftsteller und verschwindet öfter mal für ein paar Tage. Strike ahnt, dass sich diesmal nicht eine Auszeit des Schriftstellers dahinter steckt, sondern mehr. Mit Hilfe seiner Sekretärin Robin macht er sich auf die Suche nach Owen. In den Tagen vor seinem Verschwinden soll sich der Autor eines brisanten Manuskripts sehr unbeliebt gemacht haben bei seinen Verlagskollegen und Freunden. Sollte dieses Manuskript veröffentlicht werden, dann ruiniert es Existenzen. Wollte jemand Owen Quine zum Schweigen bringen?


    „Der Seidenspinner“ ist eine komplexe Geschichte um das Leben des Schriftstellers Owen Quine, aber auch das Private von Cormoran und Robin kommen nicht zu kurz. Den Leser erwartet ein solider, diesmal auch bizarrer Krimi. Manchmal zieht es sich etwas beim Lesen, weil man als Leser keinen Wissensvorsprung hat. Andererseits kommt die klassische Ermittlungsarbeit um so authentischer rüber. Die Ermittlungsarbeit ist mühselig und oft wird im Dunkeln gestochert. Es gibt viele Passagen über den grotesken, sexuell geprägten Inhalt des Manuskript der im engen Zusammenhang mit dem brutalen Mord an Owen Quine steht.

    In dem nicht veröffentlichen Buch zieht Owen über sämtliche Kollegen und Freunde her. Jeder wird hier zum Verdächtigen und hätte Gründe für ein Motiv. Der Leser wird aber bis zum Ende im Unklaren gelassen, wer wirklich hinter dem Mord steht und was es mit dem Manuskript auf sich hat.

    Die Spannung ist die meiste Zeit eher gering, steigert sich am Ende aber noch mal deutlich und hat seinen Höhepunkt in der Auflösung der komplexen Ereignisse.

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    Bücherfüllhorn-Blogs avatar
    Bücherfüllhorn-Blogvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Solider Krimi, interessante und spannende Entwicklung der Hauptprotagonisten
    Solider Krimi, interessante und spannende Entwicklung der Hauptprotagonisten

    Ein solider Krimi mit guter Ermittlungsarbeit und einer strukturierten Auflösung, genauso wie ich es mag. Etwas langatmig waren die langen Befragungen, die Cormoran führte. Man weiß zwar, dass diese den Täter entlarven sollen, aber wenn man im Dunklen tappt und keine Ahnung worauf er hinaus will, ist das Ganze auch ein wenig trocken. Das muss man mögen. zudem habe ich das Setting in London geliebt, obwohl es während der ganzen Geschichte geregnet oder geschneit hat. Aber die Großstadt-Atmosphäre kam wie im ersten Band wunderbar rüber. Die persönlichen Entwicklungen der beiden Hauptprotagonisten Cormoran und Robin sind wunderbar in diesem Fall eingeflochten und ich verfolgte diese mit zunehmender Spannung. Also, dieser Krimi ist perfekt für die Herbst- und Wintermonate geeignet, wenn man es sich zu Hause so richtig gemütlich machen kann.

    Alles in allem: Kein herausragender Krimi, aber durchaus solide und mit zwei interessanten Ermittlern. Der Leser darf gespannt sein, was da alles noch kommt. Das Setting ist in London passt perfekt zu dem außergewöhnlichen Ermittler. Ich werde so schnell wie möglich den dritten Fall holen.

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