Robert Galbraith The Silkworm

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Inhaltsangabe zu „The Silkworm“ von Robert Galbraith

Ein neuer Fall für Cormoran Strike§Als der Romanautor Owen Quine spurlos verschwindet, bittet seine Frau den privaten Ermittler Cormoran Strike um Hilfe. Es ist nicht das erste Mal, dass Quine für einige Tage abgetaucht ist, und sie möchte, dass Strike ihn findet und nach Hause zurückbringt. Doch schon zu Beginn seiner Ermittlungen wird Strike klar, dass mehr hinter Quines Verschwinden steckt, als seine Frau ahnt. Der Schriftsteller hat soeben ein Manuskript vollendet, das scharfzüngige Porträts beinahe jeder Person aus seinem Bekanntenkreis enthält. Sollte das Buch veröffentlicht werden, würde es Leben zerstören zahlreiche Menschen hätten also allen Grund, Quine zum Schweigen zu bringen.§Als Quine tatsächlich tot aufgefunden wird, brutal ermordet unter bizarren Umständen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um das wahre Motiv des skrupellosen Mörders aufzudecken eines Mörders, wie Strike ihm noch nie zuvor begegnet ist §Absolut fesselnd und voller unerwarteter Wendungen: Der Seidenspinner ist der zweite Roman der hochgelobten Krimiserie um den Ermittler Cormoran Strike und seine entschlossene junge Assistentin Robin Ellacott. §(3 mp3-CDs, Laufzeit: 16h)§ When novelist Owen Quine goes missing, his wife calls in private detective Cormoran Strike. At first, she just thinks he has gone off by himself for a few days - as he has done before - and she wants Strike to find him and bring him home. But as Strike investigates, it becomes clear that there is more to Quine's disappearance than his wife realises. The novelist has just completed a manuscript featuring poisonous pen-portraits of almost everyone he knows. If the novel were published it would ruin lives - so there are a lot of people who might want to silence him. And when Quine is found brutally murdered in bizarre circumstances, it becomes a race against time to understand the motivation of a ruthless killer, a killer unlike any he has encountered before. A compulsively readable crime novel with twists at every turn, The Silkworm is the second in the highly acclaimed series featuring Cormoran Strike and his determined young assistant Robin Ellacott. (Quelle:'Flexibler Einband/01.02.2015')

Unterhaltsam, aber etwas zäh

— Aglaya
Aglaya

Ich liebe Cormoran Strike einfach. Ich kann den nächsten Band kaum erwarten ...

— tonks
tonks

Stöbern in Krimi & Thriller

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Ein spannender Krimi mit einer interessanten Ermittlerin, die für viele Überraschungen sorgt.

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Juliane84

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  • Unterhaltsam, aber etwas zäh

    The Silkworm
    Aglaya

    Aglaya

    01. April 2016 um 17:36

    Der umstrittene Schriftsteller Owen Quine ist verschwunden. Seine Ehefrau beauftragt den Privatdetektiven Cormoran Strike, nach ihrem Ehemann zu suchen. Hat dessen Verschwinden etwas mit seinem neusten Roman zu tun? „Der Seidenspinner“ (respektive „The Silkworm“ im englischen Original, das ich gelesen habe) ist der zweite Band der bisher dreiteiligen Krimireihe um den Londoner Privatdetektiven Cormoran Strike, der nach dem Verlust eines Unterschenkels in Afghanistan aus der Armee entlassen wurde. Das Buch enthält zwar einige Anspielungen auf den ersten Band, Vorkenntnisse sind aber zum Verständnis nicht zwingend nötig. Wie mittlerweile wohl den meisten bekannt sein wird, handelt es sich beim Autor Robert Galbraith um ein Pseudonym der bekannten Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling. Die Geschichte wird aus der Sicht von Cormoran Strike erzählt, alle anderen Charaktere bleiben blosse Nebendarsteller. Mit wenigen Ausnahmen, wie beispielsweise Strikes Assistentin Robin, sind die weiteren Figuren dem Leser nicht bereits aus dem Vorgänger bekannt, und besonders viel erfährt er auch nicht über sie. Umso lebendiger ist hingegen die Umgebung gestaltet, die Winteratmosphäre wird quasi spürbar. Die Aufklärung des Falles, mit dem Strike beauftragt wurde, ist durchaus interessant gestaltet, zieht sich aber aufgrund der detaillierten Beschreibung von Strikes Berufs- und Privatleben doch recht in die Länge. Der Leser bekommt so nicht nur mit, wie Strike Verbrechern hinterherschleicht, sondern auch wie er sich die Zähne putzt, Fussball schaut, die U-Bahn nimmt und für Befragungen von Haustür zu Haustür humpelt. Es weniger Detailreichtum hätte das Tempo wohl merklich beschleunigt. Die Handlung wirkt etwas gar konstruiert, ist aber doch unterhaltsam (auch wenn das Miträtseln hier etwas zu kurz kam, da mir einfach die nötigen Infos gefehlt hatten). Das Buch enthält übrigens einige etwas unappetitliche Szenen, sensible Leser sollten sich daher davon eher fernhalten. Die Lektüre hat sich aufgrund der überbordenden Details und der starken Dialoklastigkeit etwas zäh gestaltet, aber „Der Seiderspinner“ hat mich trotzdem gut unterhalten. Der dritte Band der Reihe, „Die Ernte des Bösen“ liegt bereits auf meinem SuB.   Mein Fazit Unterhaltsam, aber auch etwas langfädig und zäh.

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  • Cormoran Strikes Back

    The Silkworm
    TheRavenking

    TheRavenking

    Bombyx Mori – der wissenschaftliche Name des Seidenspinners. Das ist auch der Titel des Buches, das in J. K. Rowlings zweitem Cormoran-Strike-Roman für jede Menge Ärger sorgt. Denn es enthält viel Bösartiges, Gemeines, Verleumderisches. Sein Autor Owen Quine hat es mit der Absicht verfasst alle zu verletzen. Alte Weggefährten, Autorenkollegen, Bekannte, Familienmitglieder und sogar Freunde, keiner wird geschont, und als Herr Quine spurlos verschwindet, nur um später in sehr unappetitlicher Form wiederaufzutauchen, ist die die Zahl der Verdächtigen so lang wie das Londoner Telefonbuch. Privatdetektiv Cormoran Strike wird durch die Ehefrau auf den Fall angesetzt. Zunächst soll er den verschwundenen Autor einfach aufspüren, später als seine Auftraggeberin zur Hauptverdächtigen im Mordfall wird, wird es zu seiner Aufgabe, Indizien zu sammeln die ihre Unschuld beweisen sollen oder natürlich im Idealfall den richtigen Mörder zu finden. Dabei steht ihm seine Sekretärin Robin zur Seite und im Laufe der Geschichte kommen sich die beiden auch privat wesentlich näher. Es gibt Krimiautoren, die erschaffen ihre eigene Welt, die nur am Rande etwas mit der Realität zu tun hat. Das zeitlose romantisierte England eines John Dickson Carr oder einer Agatha Christie fasziniert auch heute noch. Nun hatten schon Rowlings Harry Potter Romane gewisse Krimielemente. Besonders Harry Potter und der Feuerkelch war nicht nur ein sehr guter Fantasy- sondern auch ein hervorragender Kriminalroman, mit einer höchst komplexen Handlung. Diesmal allerdings scheint sich J. K. Rowling bewusst von ihrem phantastischen Schaffen abgrenzen zu wollen, indem sie ihre Geschichte in einem betont modernen multikulturellen London ansiedelt. Man spürt in fast jeder Szene das Bemühen der Autorin, die Geschehnisse in einem einigermaßen glaubwürdigen Milieu zu verankern. Dieser Hang zum Realismus erweist sich allerdings eher als Kreuz. Zu oft verliert sich das Buch, wie schon der Vorgänger in Nebensächlichkeiten. Es gibt zu viele Informationen, die die Handlung nur bedingt vorantreiben. Details, Dialoge, Figuren, Ereignisse, die nirgendwohin führen und nur den Effekt haben, den Umfang des Romans beträchtlich aufzublasen. Hinzu kommt, dass die Figuren oft und gern fluchen und sich der Gossensprache bedienen, als wollten sie der Geschichte dadurch extra eine raue Note verleihen. Auch die Figuren sind betont ambivalent gehalten. Kaum eine Person ist wirklich sympathisch. Sie hadern mit physischen und psychischen Gebrechen. Das einzige Kind der Quines ist geistig behindert, die berühmte Literaturagentin Kettenraucherin, einer der Verlagsmitarbeiter schwerer Alkoholiker, der andere leidet unter Ekzemen… Und Cormoran selbst ist natürlich auch gehandicapt. Immer wieder werden die Probleme mit seiner Beinprothese thematisiert. Das ist nicht unbedingt Stoff für fabelhafte Unterhaltung. Mich persönlich ödet diese Art von Sozialrealismus eher an. Ich wünschte mir Frau Rowling hätte ihrer Phantasie freien Lauf gelassen und einfach nur eine fesselnde Kriminalgeschichte verfasst. Auch der Humor kann nicht wirklich überzeugen. Obwohl die Ausgangssituation jede Menge satirisches Potenzial verspricht lässt Rowling diese im Großen und Ganzen ungenutzt. Boshafte Seitenhiebe auf das Verlags-und Literaturwesen sind eher selten. Vielleicht hätte ein wirklich starkes Finale meine Wertung noch mal positiv beeinfluss. Am Ende war es zwar nicht der Butler, aber die Auflösung erweist sich als wenig überraschend, weder was die Identität des Täters noch dessen Motive betrifft. Der Seidenspinner hat bei mir nicht unbedingt das Verlangen nach weiteren Cormoran-Strike-Abenteuern geweckt. Dafür sind mir diese Bücher zu lang, zu langatmig, zu sehr um einen Anspruch bemüht, den sie nicht erfüllen können.

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    • 3
  • Cormoran strikes again

    The Silkworm
    walli007

    walli007

    Als Cormoran Strike eines Morgens nach einer durchwachten Nacht ins Büro kommt, nimmt er sich spontan einer neuen Kundin an, ohne zu ahnen, was auf ihn zu kommt. Der Autor Owen Quine ist verschwunden und seine Frau Leonora möchte, dass Cormoran nach ihm sucht. Doch warum geht sie nicht einfach zur Polizei? Der gute Owen hat sich solche Eskapaden schön häufiger geleistet, Leonora meint daher, die Polizei würde ihrer Anzeige keine große Beduetung beimessen. Doch diesmal ist er schon so lange fort, dass sie doch langsam besorgt ist. Bei dem Gesuchten handelt es sich um einen eher weniger bekannten Autor, der gerade sein neuestes Werk vollendet hat, das eher versehentlich an den Verlag gegangen ist. Ein klassischer Krimi wie er im Buche steht. Cormoran Strike und seine Assistentin Robin Ellacott ermitteln zum zweiten Mal. Im Umfeld des Verlagswesens angesiedelt, ergibt sich ein packendes Rätsel um dem verschwundenen Autor, hinter dessen Verschwinden mehr steckt, als sich anfangs ahnen lässt. Cormoran, der nach einem Riesen benannt ist, wittert auch hier schnell wieder mehr hinter der Sache und er soll recht behalten. Bei seinen Ermittlungen steht ihm Robin hilfreich zur Seite. Sie möchte eigentlich eine Ausbildung bei ihm machen und nicht nur das Büromäuschen bleiben, deshalb ist sie etwas unzufrieden mit dem Job. Natürlich versteht sie es als Frau dies auch deutlich zu machen. Wenn aber Not am Mann ist, kann nichts Robin halten und sie eilt ihrem Chef zur Seite.  Die Stimmung eines Crime Noir, die auch der erste Band hervorrief, kommt auch in diesem neuen Buch sehr gut zur Geltung. Obwohl das Buch zur Zeit der Verlobung von William und Kate spielt stellt man sich die Szenen doch eher im Schwarz Weiß der 50er Jahre vor. Verstärkt wird diese Vorstellung noch, weil Cormoran seine Ermittlungen mehr auf klassische Befragungen, sein gutes Gedächtnis und Nachdenken stützt als auf hypermoderne technische Hilfsmittel. Wie auch im letzten Band wirkt der Detektiv älter als er ist, was vielleicht etwas seinen Kriegsverlust geschuldet ist, der ihn langsamer und unbeholfener macht als er unter anderen Umständen wäre. Doch gerade dies wie auch seine gescheiterte Beziehung zu der exzentrischen Charlotte machen Cormoran Strike sehr sympathisch und lassen auf weitere Fälle spekulieren. Hier passt alles zusammen: cooler Fall, sympathische Ermittler, ausgewogene Mischung zwischen der Ermittlung und dem persönlichen Leben der Protagonisten. Da ist man direkt neugierig wie es weitergehen mag. 4,5 Sterne

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    • 3
    walli007

    walli007

    28. February 2015 um 21:09
  • Let's read in English 2015

    TinaLiest

    TinaLiest

    New year, new reading challenge: Let's read in English 2015! You love reading in English and you would like to read more English books? We have the perfect reading challenge for you: our Let’s read in English Challenge! No matter how good your English skills are - don't be shy, join the fun and read some thrilling books in the original! Every month you have the chance to join a reading group for a funny, thrilling or romantic novel published by Penguin Random House UK, to discuss it with other readers in German or English and to earn points for writing a review. Also, you can earn points for every review you write about an English book (either in German or English). Thereby, you're totally free in your choice of books: there are no restrictions concerning author, genre, publisher or publishing date. You can find further information on the challenge and the prices here! Every month we will count your points and update the ranking on the website Let's read in English Challenge. It is important that you post the links to your reviews here. Reviews that aren't linked here will not be counted. Of course you can also chat with others, recommend books and ask questions in this topic. If you have specific questions about the challenge, feel free to write me a message! Now everything that is left to say: Ready, set, go! Let's start a year full of books and English and literature! Have fun! :)

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    • 1047
  • Nicht so spannend wie der 1. Fall!

    The Silkworm
    sommerstuermisch

    sommerstuermisch

    13. January 2015 um 15:30

    Meiner Meinung nach war der 2. Fall von Robert Galbraith (JKR) nicht ganz so spannend wie der 1. Deshalb gab es von mir einen Punkt Abzug. Dennoch hat es mich gefreut, Mr Strike und Robin wieder anzutreffen & ich erfreue mich sicher auch an weiteren Fällen! :)

  • The Silkworm

    The Silkworm
    Corileinchen

    Corileinchen

    29. December 2014 um 08:29

    Inhalt: When novelist Owen Quine goes missing, his wife calls in private detective Cormoran Strike. At first, she just thinks he has gone off by himself for a few days - as he has done before - and she wants Strike to find him and bring him home. But as Strike investigates, it becomes clear that there is more to Quine's disappearance than his wife realises. The novelist has just completed a manuscript featuring poisonous pen-portraits of almost everyone he knows. If the novel were published it would ruin lives - so there are a lot of people who might want to silence him. And when Quine is found brutally murdered in bizarre circumstances, it becomes a race against time to understand the motivation of a ruthless killer, a killer unlike any he has encountered before ...A compulsively readable crime novel with twists at every turn, The Silkworm is the second in the highly acclaimed series featuring Cormoran Strike and his determined young assistant Robin Ellacott. Meinung: J.K. hat es eindeutig immer noch drauf. Das muss man nach der gelungenen Fortsetzung der Cormoran Strike Reihe neidlos zugeben. Sicher, es ist nicht Harry Potter, aber es ist wirklich verdammt gut. Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und lässt einen nicht mehr los. Der Hauptcharakter ist sympathisch, aber doch irgendwie anders und genau wie die anderen Charaktere, einfach so unglaublich menschlich und realistisch. Der Spannungsbogen verläuft stetig und in einem angenehmen Tempo, anfangs tappt man noch etwas im Dunkeln, auch wenn man schon einiges erahnt. Im Laufe der Ermittlungen bekommt man zwar immer mehr Informationen über Tathergang und Mörder, aber so richtig weiß man nie, wer es denn jetzt war. Und hat man sich mal auf jemanden festgesetzt, so wird man spätestens im nächsten Kapitel eines Besseren belehrt. Die Autorin spielt absolut gekonnt mit den Erwartungen der Leser, was wirklich toll zu lesen ist. Die Sprache ist gewohnt dynamisch, abwechslungsreich und vor allem angenehm zu lesen. An sich trägt die Sprache zu dem schönen Bild bei, dass man von der Geschichte bekommt und dessen Lücken man gerne füllen möchte. Die Charakterentwicklung ist wirklich meisterhaft beschrieben und in jedem Kapitel spürbar, was das Buch in vielerlei Hinsicht sehr interessant und attraktiv macht. Der Fall an sich ist ungewöhnlich und doch recht makaber, was zur Spannung auf jeden Fall wesentlich beiträgt. Die ganzen Intrigen und Lügen versüßen das Lesevergnügen fast so sehr wie das Zusammenspiel von Cormoran und Robin. Auch die Nebenhandlungen entwickeln sich und geben einem ein genaueres Bild der Gesamtsituation. Fazit: Eine wirklich gut gemachte Fortsetzung einer Reihe, die noch viele schöne Leseabenteuer verspricht. Die Art und Weise wie die Autorin Dinge beschreibt ist schlicht gesagt genial und erinnert an mancher Stelle sogar an Harry Potter. Diese Liebe zum Detail und das Spielen mit dem Leser macht das Lesen zusammen mit der Story und den Charakteren zu einer wahren Freude. Die vollständige Rezension findet ihr hier

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  • Krimi in der Schriftstellerwelt

    The Silkworm
    anena

    anena

    07. December 2014 um 18:19

    London im Winter - sehr ungewöhnlich, aber Galbraith fängt die Atmosphäre wunderbar ein. Ich fand den Fall sehr spannend und finde die Entwicklung der Figuren sehr reizvoll. Allerdings fand ich die Auflösung des Falls doch etwas enttäuschend: einfach zu konstruiert und nicht ganz überzeugend.

  • Als würde J.K. Rowling/Robert Galbraith den "Too Much Information"-TAG machen ...

    The Silkworm
    YvonneLaros

    YvonneLaros

    Da stehe ich also mal wieder vor dem Detektiv-Büro von Cormoran Strike und will unterhalten werden. Gib' mir noch mal so einen spektakulären Fall wie den von Luna Landry!!! Spreng' mir die Birne mit einer überraschenden Lösung!!! Also schmeiße ich die Klingel an ...   Wie erwartet öffnet mir ein britischer Veteran die Tür, der eine Bein-Prothese trägt. Er sieht besser aus, als im letzten Jahr. Und trotzdem stimmt hier etwas nicht ... Liegt nicht daran, dass seine Assistentin Robin noch nicht da ist - ich weiß, die wird noch kommen. Vielleicht kapieren sie heute sogar, dass sie füreinander bestimmt sind ... Nö. Es ist, dass ich ihm dieses Mal nicht gerne zuhöre ...   Ist mir schon klar, dass man Neuankömmlingen erst einmal Dinge erzählen muss, wie, dass man am Existenzminimum lebt, obwohl man der uneheliche Sohn eines Rockstars ist ... Dass man also einen Haufen von Fällen annehmen muss, auf die man keinen Bock hat. Tja, Cormoran: hab' auch keinen Bock drauf! Mich interessiert, weshalb der Autor verschwunden ist - der, dessen Manuskript voller Rufmord gegen andere Leute ist! Ist das nur wieder einer seiner Versuche, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken? Wurde er entführt? Lebt er noch???   Aber nein, Strike will quatschen ... Über seine Vergangenheit, jeden einzelnen Schritt seines Alltags, die Probleme, die ein fehlendes Bein so mit sich bringt ... Als wir uns kennengelernt haben, hat mich das alles auch noch interessiert - wirklich: ich mochte den Mann, der nach seiner Trennung lieber im Büro schlief, als irgendjemanden um eine Bleibe auf Zeit zu bitten ... Jetzt schaut ihn euch an ... Übertreibt er es nicht ein bisschen mit seiner Coolness??? NERVT!!!   Dann die ganzen Menschen, die sich in seinem Leben tummeln ... Wer soll sich die alle merken??? Und damit meine ich nicht nur die zehntausend Bekannten, die er plötzlich kennt, und die zufällig genau die Kontakte oder Fähigkeiten mit sich bringen, die er gerade braucht ... Nein, ich meine auch all die, die es zu befragen, zu beschatten, als Verdächtige auszuschließen gilt ... TOO MUCH!!!   Und als er dann gerade mal wieder was zu fressen besorgen geht ... (Dass er übergewichtig ist, habe ich mittlerweile auch verstanden!) Da frage ich mich: was hat sich sein/e Autor/in eigentlich gedacht??? "Och, dann springe ich auch mal auf den Erotik-Boom mit auf??? Schließlich will ich damit schockieren, jetzt GANZ andere Sachen zu schreiben als Kinder-Fantasy!" ??? Tausend "Fucks" und "Bloodys" später hoffe ich dann: "Vielleicht soll's ja auch 'ne Parodie sein: schlechter Autor, der auf Bondage steht ..."   Doch da kommt Cormoran auch schon mit der nächsten Information an, die mich zur falschen Lösung führen soll ... Und tatsächlich: immer wieder schafft er es, ein bisschen Spannung aufkommen zu lassen!   Zum Ende hin aber: PUFF!!! Das war nix. Eine Überraschung: ja. Eine Sensation: nein.  Dennoch gebe ich ihm doch wieder 3,5 Sterne für ein Bier - vielleicht wird unser nächstes Treffen ja wieder besser ...

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    • 2
  • Noch besser als der Vorgänger

    The Silkworm
    suse9

    suse9

    03. September 2014 um 09:59

    Selten habe ich mich auf einen Fortsetzungsroman so gefreut wie auf „The Silkworm“ und dazu noch auf einen Krimi. Dieses Genre zählt nun wirklich nicht zu meinen liebsten. Oft wirkt die Handlung vorhersehbar und wie schon mehrmals gelesen. Nicht so bei „The Silkworm“. Die Geschichte kann man einfach nicht im Vorfeld durchschauen, auch wenn man sich noch zu sehr anstrengt. Ich habe wirklich alles gegeben, aber bis zum Schluss tappte ich völlig im Dunkeln, was dazu führte, dass mich die Auflösung des Falls, die Entdeckung der geheimen Zusammenhänge zu lauten Überraschungsrufen veranlassten. Der Roman beginnt unspektakulär – eine Ehefrau kommt zu Cormoran, der als Detektiv tätig ist, und bittet ihn, ihren untergetauchten Mann ausfindig zu machen, da die finanzielle Lage der Familie alles andere als rosig aussieht. Bei dem Verschwundenen handelt es sich um einen exzentrischen Autor, der sich mit der bevorstehenden Veröffentlichung seines neuen Buches nicht nur einen Feind gemacht hat. Dies ist der 2. Fall, den wir mit Cormoran Strike lösen dürfen und ich denke, es macht Sinn, den Vorgänger zu kennen. Denn immer ist bei diesen Reihen auch die Hintergrundgeschichte der Protagonisten interessant. Cormoran und seine Assistentin näher kennenzulernen und zu begleiten, macht einfach Spaß. Aber nicht nur die Auflösung des verzwickten Falles und die privaten Probleme der Protagonisten bereiten Vergnügen sondern vor allem die Art und Weise wie dies erzählt wird. Der Schreibstil Robert Galbraith (alias J.K. Rowling) liegt mir einfach. Wieso dies so ist, kann ich nicht erklären. Nur so viel steht fest: „The Silkworm“ ist interessant und spannend geschrieben. Langeweile tritt zu keiner Zeit auf. Ich fühlte mich wunderbar unterhalten und freue mich einfach auf das nächste von Buch von Robert Galbraith oder J.K. Rowling.

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  • Schauderhaft & Spannungsreich

    The Silkworm
    Gluecksbaerchi

    Gluecksbaerchi

    23. July 2014 um 17:11

    The Silkworm ist ein Krimi des Autors Robert Galbraith (besser bekannt als J. K. Rowling, wie wir alle wissen!), welcher im Juni diesen Jahres erschienen ist. Es ist der zweite Band in der Buchreihe um den Detektiv Cormoran Strike und seine Assistentin Robin Ellacott. Strikes Klientin ist in diesem Falle Leonora Quine, die ihren Ehemann als vermisst meldet. Sehr schnell wird klar, dass Owen Quine sich nicht wie des öfteren eine Auszeit genommen hat, sondern tatsächlich verschwunden ist. Es dauert nicht lange, bis Strike seine Leiche findet, ab diesem Zeitpunkt gehen die Ermittlungen erst richtig los! Genau wie beim ersten Strike-Krimi fiel es mir etwas schwer in das Buch reinzukommen. Ich schätze, dass ich so ca. die Hälfte des Buches gebraucht habe, um mich in die Story einzufinden. Woran das liegt, weiß ich ehrlich nicht. Vielleicht muss man sich erst wieder an den Schreibstil von Robert Galbraith gewöhnen, der in gewisser Weise außergewöhnlich ist – aber außergewöhnlich gut! Die Sätze sind oft lang und von komplexer Struktur, außerdem werden viele Vergleiche angebracht, was die Sprache sehr lebendig erscheinen lässt. Ich persönlich konnte das Buch nicht „runterlesen“ wie andere (auch englische Bücher), aber vielleicht ist das auch gar nicht schlimm, denn so hat man länger etwas von der Geschichte und den Charakteren. Die Charaktere sind nämlich ziemlich gelungen, vor allem die beiden Hauptfiguren Robin und Strike. Cormoran Strike ist ein Mann der schon viel in seinem Leben erlebt hat und eine Menge Erfahrung hat, was ihn in meinen Augen immer älter erscheinen lässt, als er eigentlich ist. Zusammen mit Robin bilden die beiden ein wirklich gutes Team und die beiden Charaktere ergänzen sich wirklich sehr gut. Das Faszinierende an diesem Buch ist, dass der Leser bis ganz kurz vor dem Schluss im Unklaren darüber gelassen wird, wer der Mörder bzw. die Mörderin ist. Strike weiß nämlich schon, wer der Täter ist, doch er teilt sich dem Leser nicht mit, bis zur letzten Minute. Somit bleibt es bis zum Schluss ziemlich spannend. Für mich persönlich waren deshalb die letzten hundert Seiten auch die spannendsten, da man einfach nicht 100 prozentig sagen kann, wie der Mord aufgeklärt wird, weil es so viele verdächtige Personen gibt. Allgemein würde ich dieses Buch also auf jeden Fall weiterempfehlen, man sollte allerdings den ersten Band der Reihe gelesen habe, da immer wieder darauf Bezug genommen wird. Die authentischen Charaktere überzeugen und die Handlung sowie die Auflösung bleiben bis zum Schluss nicht vorhersehbar.  

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  • The Silkworm - Robert Galbraith

    The Silkworm
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    22. July 2014 um 18:52

    Klappentext Als der Romanautor Owen Quine spurlos verschwindet, bittet seine Frau den privaten Ermittler Cormoran Strike um Hilfe. Es ist nicht das erste Mal, dass Quine für einige Tage abgetaucht ist, und sie möchte, dass Strike ihn findet und nach Hause zurückbringt. Doch schon zu Beginn seiner Ermittlungen wird Strike klar, dass mehr hinter Quines Verschwinden steckt, als seine Frau ahnt. Der Schriftsteller hat soeben ein Manuskript vollendet, das scharfzüngige Porträts beinahe jeder Person aus seinem Bekanntenkreis enthält. Sollte das Buch veröffentlicht werden, würde es Leben zerstören – zahlreiche Menschen hätten also allen Grund, Quine zum Schweigen zu bringen. Als Quine tatsächlich tot aufgefunden wird, brutal ermordet unter bizarren Umständen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um das wahre Motiv des skrupellosen Mörders aufzudecken – eines Mörders, wie Strike ihm noch nie zuvor begegnet ist. Meine Meinung Wer bereits »The Cuckoo’s Calling« gelesen hat, wird vermutlich auch dieses Buch lesen wollen. Cormoran hat in der SIB – Special Investigation Branch – gedient, der Detektivabteilung der Militär Polizei. Durch eine Explosion in Afghanistan hat er sein rechtes Bein unterhalb vom Knie verloren und in der gleichen Explosion einen Kameraden das Leben gerettet. Er ist 1,90m groß und wirkt dadurch eher einschüchternd. Noch dazu hat er ein Gesicht wie ein verprügelter Boxer. Ein außergewöhnlicher Charakter, den ich lieb gewonnen habe. Strike ist Privatdetektive und hat sein kleines Büro in London. Durch den Lula Landry Fall im ersten Buch hat er die Metropolitan-Police beschämt und ist selbst zu einer kleinen Berühmtheit geworden. Das hat seine Detektei einen Auftragsschub beschert, den er gut gebrauchen konnte. Jetzt, 8 Monate später, nimmt er nur mehr profitable Fälle an, bis Leonora Quine im Büro auftaucht. Eigentlich nimmt er den Fall nur an, um einen anderen, überheblichen, eingebildeten Schnösel vom Kunden eins auszuwischen und vor die Tür zu setzen. Leonora Quine sucht ihren Mann. Er ist Schriftsteller, nicht besonders erfolgreich, und verschwindet immer wieder für eine Weile. Doch seine Frau braucht ihn jetzt. Und Cormoran soll ihn finden. Owen Quine hat ein neues Buch geschrieben mit dem Titel »Bombyx Mori« (Seidenspinner). Nach anfänglicher Begeisterung teilt ihm seine Agentin bei einem Abendessen mit, dass sein Manuskript abscheulich, bösartig und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist. Daraufhin hat Owen eine Szene gemacht und ist davon gestürmt. Nachdem er zu Hause getobt und mit seinem Manuskript aus dem Haus gelaufen ist, wurde er nicht mehr gesehen. Die hübsche Assistentin Robin arbeitet noch für Cormoran und zusammen sind sie ein tolles Team. Sie ist ambitioniert und liebt die investigative Arbeit. Sie will mehr davon, will von Strike lernen und unterrichtet werden. Sie hat auch großes Potenzial, aber Strike blockiert. Er hat seine Gründe aber, weil sie nicht miteinander darüber reden, kommt es zu einer Missstimmung. Robin ist verlobt mit Matthew, den ich persönlich nicht ausstehen kann! Bitte, bitte Frau Rowling, lassen Sie die beiden nicht heiraten! Die Charakterisierung ist brillant. Nicht nur Äußerlichkeiten einer Person, sondern Persönlichkeit, seine Art zu reden, sich zu benehmen, lassen eine bestechende Klarheit entstehen. Ein Leben außerhalb des Falls findet auch statt. Die Beziehungen zwischen Cormoran und Robin, Cormoran und Matthew und auch zwischen Robin und Matthew werden nicht außer Acht gelassen und sind so durchaus vorstellbar und realistisch. Wieder muss Strike viel Detektivarbeit leisten, es ist das, was er besonders gut kann. Dieser Fall ist in der Welt der Autoren, Agenten und Verleger angesiedelt und es ist eine schmutzige Welt, die Rowling hier schildert. Für Strike gibt es viel Laufarbeit und zahlreiche »Interviews« die sich sehr interessant gestalten aber lange Zeit zu keinen wirklich neuen Erkenntnissen führen. Ein einziger Tatbestand hilft Strike schließlich alle Puzzleteile zusammensetzen. Obwohl er schon weiß, wer der Täter ist, erfährt es der Leser erst viel später in einer Konfrontation, die mich stark an Miss Marple erinnert. Ein perfider Plan, der fast zum Erfolg führt, genial konstruierter Plot zu einem bestialischen Verbrechen. Während Strike ermittelt versagt die Polizei mal wieder. »Oops, he did it again«! Ok, ein drittes Mal kann er sich das eigentlich nicht erlauben, weil er jetzt schon kaum Freunde mehr hat bei der Polizei. Einblick in zukünftige Ermittlung wird es dann sicherlich nicht mehr geben. Die zweite Wiederholung ist, dass er wie in »The Cuckoo’s Calling« sein rechtes Knie verletzt. Kurzweilig und ein richtiger »Whodunit« zum miträtseln, ein Kriminalroman nach meinem Geschmack! Richtige Detektivarbeit kombiniert mit Protagonisten, die einem ans Herz wachsen. Dazu einen ausgeklügelten Plot, bei dem der Leser bis zur Aufklärung nicht ahnt, wer der Täter ist. Ich war zumindest sehr überrascht! Cormoran und Robin sind nicht aufzuhalten und ich freue mich bereits auf den dritten Fall.

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