Robert Gernhardt Die Falle

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Inhaltsangabe zu „Die Falle“ von Robert Gernhardt

Herr Lemm hat beim Studentenwerk einen Weihnachtsmann bestellt. Dieser soll die Geschenke überreichen und seinen beiden Kindern kräftig ins Gewissen reden. Doch der falsche Heilige hat einen anderen Plan: Er lobt die Kinder für Ihre Unarten, droht den Eltern mit der Rute und lädt auch noch seine Freunde zum Whiskey ein. Die Falle schnappt zu!

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  • Weihnachten für Antikapitalisten (zu 90% jedenfalls ...)

    Die Falle
    brudervomweber

    brudervomweber

    16. August 2014 um 22:41

    DIE FALLE, ein Werk des damaligen Endzwanzigers Robert Gernhardt, dessen verfrühter Tod manch einem die Fußballweltmeisterschaft 2006 zu vergällen wusste, ist ein definitiver Weihnachtsklassiker im Geiste der (vor)revolutionären 68er. Das macht die (in diesem Buch) letzten 7 Seiten für den heutigen Leser zu den vermutlich unlustigsten der ganzen Geschichte, der Rest aber weiß bis heute die Tränen der Schadenfreude beim (Vor-)Lesenden (und ggf. Belesenen) ins Auge zu treiben. Für mich persönlich ist DIE FALLE Kult - der mehr als gut situierte Herr Lemm, der den Heiligabend mit einem gemieteten Weihnachtsmann veredeln will, muss erfahren, dass man sich durch die Kapitalisierung des Weihnachtsfestes kapitalen Ärger einhandeln kann. Diese bitterböse Satire, die in der Buchausgabe von Haffmans mit schlichten, aber effektiven Zeichnungen Gernhardts garniert ist, gehört für mich zu den Klassikern der (Anti-)Weihnachtsliteratur, der mich seit der zehnten Klasse regelmäßig begleitet hat und mit der ich Familie, Freunde und Bekannte regelmäßig und erfolgreich zu traktieren wusste. Das Irritierendste an diesem Buch ist der (da das Buch in dieser Ausgabe inzwischen vergriffen ist, ehemalige) abenteuerliche Ladenpreis von zuletzt fast 10 Euro, der dem antikapitalistischen Impetus der Geschichte nicht wirklich genügt. Das kostet einen Stern. Mein erstes Exemplar habe ich 1998 dennoch zähneknirschend zum geforderten und gebundenen Preis erstanden, das zweite dann für 1,50 (noch) D-Mark auf dem Trödel abgestaubt. Danach war für mich wieder alles im Lot. Und selbst den ersten (teuren) Kauf des Buches habe ich nicht bereut - es ist eines zum immer-wieder-zwischendurch-mal-(vor)lesen. Jedenfalls zu Weihnachten.

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  • Die Falle

    Die Falle
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. December 2013 um 19:03

    Ein wunderbares Geschenkbüchlein zur Weihnachtszeit, welches auch Kritikern der besinnlichen Zeit gefallen wird. Mit viel Humor wird beschrieben, wie ein Familienvater seinen Kindern ein ganz besonderes Weihnachtsfest bereiten möchte und daher einen studentischen Weihnachtsmann engagiert. Doch leider artet das Fest etwas aus und zu guter Letzt sind es doch nur die Kinder, die zufriedengestellt wurden. Mit zahlreichen Illustrationen und sehr leserlicher, großer Schrift.

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  • Expropriation der Expropriateure

    Die Falle
    kvel

    kvel

    19. May 2013 um 17:50

    Für mich war der Schlüsselsatz des Buches die Aussage „Enteignung der Enteigner bzw. Ausbeuter" („Expropriation der Expropriateure", S. 59). Das Buch ist eine kleine Weihnachtsgeschichte für Erwachsene. Es ist ein sehr kurzes Buch mit einem gänzlich neuen und ungewöhnlichen Ansatz für Weihnachten. Inhalt: Ein vornehmlich reicher Geschäftsmann hat für seine Kinder einen Weihnachtsmann engagiert. Dieser verhält sich jedoch völlig anders als erwartet. Die Geschichte hat mich sehr belustigt und zum Nachdenken angeregt. Was will ein Leserherz mehr?!

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  • Rezension zu "Die Falle" von Robert Gernhardt

    Die Falle
    rallus

    rallus

    12. July 2012 um 20:39

    Gernhardts in der Pardon vom Dezember 1966 veröffentlichte Geschichte liegt hier in einer liebevollen Aufmachung Illustriert vom Meister selber, vor. Die Geschichte vom studentischen Weihnachtsmann der mit Knecht Ruprecht und Engel Gabriel den reichen Herrn Lemm um 400 Mark erleichtert, passt zwar nicht in die Jahreszeit, aber kann immer mit lächelnden anarchistischen Gedanken gelesen werden. "Friede den Hütten, Krieg den Palästen" oder wie Gernhardt schrieb: "In einer Gesellschaft, deren Losung 'Hastduwasbistduwas'heißt, kann auch der Weihnachtsmann nicht sauber bleiben!"

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  • Rezension zu "Die Falle" von Robert Gernhardt

    Die Falle
    Speckelfe

    Speckelfe

    11. December 2011 um 22:39

    Ein kleines Büchlein mit nur 63 Seiten, das ich heute morgen mal eben gelesen habe. Ein Familienvater bestellt beim Studenwerk einen Weihnachtsmann, doch der bringt seinen "Auftritt" nicht ganz so lieb und nett über die Bühne wie erwartet. Vielmehr lobt er die Kinder für ihre Unarten, lädt andere Gäste ins Haus der Familie ein und zieht den Eltern die Kohle aus der Tasche damit er mit seinem Gefolge auch endlich wieder geht. Joah ... schnell zu lesen, aber nicht wirklich der Bringer.

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