Robert Gernhardt Letzte Ölung

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Inhaltsangabe zu „Letzte Ölung“ von Robert Gernhardt

»Was darf die Satire? Wie die Dinge liegen, darf sie in Satire-Zeitschriften ziemlich viel, in Publikums-Zeitschriften weniger, im Funk noch weniger und im Fernsehen ziemlich wenig, während ihre Wirkung in einem genau umgekehrten Verhältnis steht. Wenn ich so in diesem Buch blättere, denk ich mir: Jetzt könnten sich wieder so viele Leute so schön ärgern, aber ach! sie wissen ja gar nichts von ihrem Glück!«

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  • Rezension zu "Letzte Ölung" von Robert Gernhardt

    Letzte Ölung
    Duffy

    Duffy

    12. September 2012 um 10:49

    Über Robert Gernhardt noch viel zu schreiben, hieße Eulen nach Athen zu tragen. So groß ist der Output des Schriftstellers, der in Deutschland seinen festen Platz in der Literatengalerie hat. So gibt es denn einige lohnenswerte Zusammenstellungen, die das Werk des Vielschreibers dokumentieren und "Letzte Ölung" reiht sich nahtlos ein. Es handelt sich um Satiren, Bilder- und Kurzgeschichten, Autobiografisches, Cartoons, Polemiken und vieles mehr, das er für die Zeitschriften Pardon und Titanic verfasst hat. Zusammengefasst sind hier die Jahre 1962 - 1984 und erst in der Rückschau kann man sagen, wie weitsichtig und treffend Gernhardts Beobachtungsgabe war, denn obwohl schon längst Vergangenheit, hat einiges noch immer seine Gültigkeit, werden die Lacher heute vielleicht gerade deswegen noch ein wenig bitterer und die Feststellung, dass so vieles noch so aktuell ist, eine beschämende Darstellung des Deutschen, bzw. der deutschen Gesellschaft. Auch dieses Buch ist genauso lesenswert wie alle anderen von Gernhardt, nicht nur wegen der Inhalte und deren Verarbeitung, sondern auch wegen der Sprachakrobatik, die der Autor Zeit seines Lebens hingebungsvoll gepflegt hat.

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