Robert Gernhardt Was gibt's denn da zu lachen?

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Inhaltsangabe zu „Was gibt's denn da zu lachen?“ von Robert Gernhardt

Der große Dichter Gernhardt nimmt eins seiner ureigensten Betätigungsfelder aufs Korn: die Komik. Mit typisch spitzer Feder und beißender Ironie fällt er seine (mitunter vernichtenden) Urteile über deutschen Humor und das schwierige Geschäft mit dem Witz im Allgemeinen. Eine Kritik der Komik von einem begnadeten Humoristen.

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  • Über das schwierige Thema Komik

    Was gibt's denn da zu lachen?
    Duffy

    Duffy

    31. December 2015 um 09:14

    Sollte man Gernhardt mit einem Wort beschreiben, dann wäre "Unikum" zwar sehr treffend, aber ziemlich nichtssagend und der Rezensent würde vom Beschriebenen eine schallende Ohrfeige kriegen, wenn es denn möglich wäre. Gernhardt ist so vieles und hat in diesem Land mit Recht einen Sonderstatus. Zeichner, Autor, Satiriker, Humorist, die Liste ließe sich noch erweitern, doch in diesem Buch kommt der Kritiker Gernhardt zu Wort. Und das recht ausführlich, denn es handelt sich um Kritiken, die von 1979 bis 1988 veröffentlicht wurden. Und zwar um Kritiken über Komik, Komiker und komische Veröffentlichungen. Der zweite Teil beinhaltet Aufsätze und Reden und der dritte Teil bildet den eigentlichen Kern dieses Werkes, nämlich eine Kritik der Komik. Niemand kann dem Thema besser und distanzierter gerecht werden als Gernhadt, der sich oft und kritisch über den Zustand des deutschen Humors geäußert hat. So sind seine Kritiken keinesfalls nur oberflächlich oder plakativ, wie man es heutzutage leider viel zu oft liest, sondern sie gehen tief, hinterfragen, sind von echtem Interesse und sensiblem Umgang mit den Themen geprägt. Abgesehen davon, dass dieses umfangreiche Buch dadurch eines der gründlichsten ist, die sich mit Komik beschäftigen, ist es auch der Beweis für Gernhardts Wertschätzung gegenüber denen, die sich mit der Kultitvierung einer akzeptablen Komik in diesem Land beschäftigen. Mit jedem Satz glaubt man ihm, dass es ihm nicht nur um die Kritik als solche geht, sondern dass ihm das Thema sehr am Herzen liegt. Das ist ein Buch nicht nur für die Kritiker, die meinen, Verständnis und Hintergrund mit großen Löffeln gefressen zu haben, es ist auch ein Buch für die Kreativen in diesem Genre, denn das, was Gernhardt damals schon über die Komik geschrieben hat, ist nach wie vor gültig. Das Werk hat schon ein wenig Bibelcharakter für Humoristen.

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