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sondern zum durcharbeiten.

Zunächst wird ein Kalkül (Definitionstheorie) hergeleitet, aus welchem sich dann alles andere ableitet. Daher sind erstens Kenntnisse in den Formalwissenschaften zwingend als auch in Latein, weil sich die Zirkelfreiheit der Definitionen nur in Latein letztinstanzlich feststellen lässt. Zudem sollte der Wille vorhanden sein, sich zusätzlich zum Buch von 436 Seiten auch noch wissenschaftliche Studien oder Doktorarbeiten gerade im Theorema „Makrobiologische Berechnung des Immunsystems“ anzueignen.

Robert Henry favorisiert den Individualanarchismus und stellt sich somit gegen jegliches kollektivistische System als da wären: Sozialismus, Kommunismus, Nationalsozialismus etc. Robert Gilbert Henry lehnt jede organisierte Herrschaftsform ab.

Es ist sowohl ein leicht anti-kapitalistisches Werk als auch ein anti-wokes.

Der Autor beharrt auf der formalen Logik als einzige objektive Methode zur Ermittlung der Wahrheit, solange nicht eine objektivere – sofern dies überhaupt möglich wäre – aufgezeigt wird und zeigt sich darin sehr stringent.

Bezüglich der behaupteten Widerspruchs- und Unfehlbarkeit (wobei auch hier die Definition eine andere ist als in der Kirche) müsste das natürlich von Fachleuten überprüft werden, was eher unwahrscheinlich ist, denn das bedingt die Prüfung der Definitionen zueinander, was ohne Studium des Lateinischen unmöglich ist. Hier ist also der Leser gefordert, der, wenn keine Lateinkenntnisse vorhanden sind, lediglich die Übersetzung überprüfen kann, welche nicht immer zirkelfrei ist. Daher ist eine Prüfung schwierig, wenn die Exaktheit des lateinischen Wortlauts für die Konklusion erheblich ist.

Die Kenntnisse in formaler Logik kann man sich  über das Linkverzeichnis selbst aneignen, wenn auch hier der Wille vorhanden ist. Da der Autor auf die Selbstermächtigung des Individuums abzielt, wurde auf philosophische Fachbegriffe weitgehend verzichtet, sodass dieses Buch für alle Akademiker zu empfehlen ist, aber nur, falls erweiterte Kenntnisse in Latein, Argumentationstheorie und formaler Logik vorhanden sind. Für linksgrüne Wokisten, Gender- und Diversitäts-Fetischisten, Bäckerfachverkäuferinnen oder Schlosser eher rausgeworfenes Geld. Aber auch dem rechts-konservativen Spektrum hält er starke Argumente entgegen.

Auch die Corona - Pandemie wird schonungslos aufgearbeitet.

Alles in Allem eine sehr umfangreiche und daher auch sehr komplexe und abstrakte Publikation.

Klare Kaufempfehlung auch für wissenschaftsinteressierte Fachfremde, die fernab von Ideologie objektive Wahrheiten verstehen und vertragen können.

Frei nach Erich Fromm: „Es ist gefährlich nicht dumm zu sein, denn dann stellt man Fragen und entdeckt Widersprüche.“

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