Robert Goolrick Eine verlässliche Frau

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Inhaltsangabe zu „Eine verlässliche Frau“ von Robert Goolrick

Die Chance ihres Lebens ist der Tod - Gefährliche Liebschaften: Ein Mann, eine Frau und ein tödlicher Plan Eine Kleinstadt in Wisconsin 1907. Er ist ein nicht mehr ganz junger, vermögender Geschäftsmann, der per Annonce eine »verlässliche Frau« sucht. Sie antwortet, dass sie »einfach und ehrlich« ist. Aber die schöne junge Frau, die Ralph Truitt an einem eisigen Wintertag im Schnee am Bahnhof abholt, ist alles andere als das. Catherine Land ist eine Frau mit Vergangenheit, und sie hat nur ein Ziel: Wisconsin möglichst schnell als reiche Witwe wieder zu verlassen. Sie ahnt nicht, dass auch der nach außen hin so unnahbare Ralph ein Mann voller unterdrückter Leidenschaften ist, der seine ganz eigenen Pläne verfolgt. Ein tödliches Ränkespiel beginnt. Womit keiner der beiden gerechnet hat, ist die Liebe.

Fesselnder Roman voller Gegensätze - großartig erzählt in der Tradition der Südstaaten

— RosaEmma
RosaEmma

Trio infernal: Ein reicher Industrieller, eine Hure und ein Taugenichts. Sie lieben und sie vernichten sich! Leider etwas lahm erzählt.

— CorinnaSmiles
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  • Ehefrau per Inserat

    Eine verlässliche Frau
    RosaEmma

    RosaEmma

    16. May 2015 um 14:26

    Heute möchte ich euch dieses sehr ungewöhnliche Buch des amerikanischen Schriftstellers Robert Goolrick vorstellen, dessen Handlung und Sprache gleichermaßen fesselnd wie verstörend sind. Es lässt sich in kein Genre packen, denn es ist Thriller und Liebesgeschichte, Psychodrama und Schauerroman zugleich. Ich hatte mir eine Leseprobe heruntergeladen und war sofort begeistert, denn das Buch hat eine richtige „Sogwirkung", man muss es einfach weiterlesen. Ehefrau per Inserat Die Geschichte beginnt 1907 in einer Kleinstadt in Wisconsin. Ralph Truitt, 54, einer der reichsten dort ansässigen Geschäftsmänner, sucht per Inserat nach einer „verlässlichen Frau" zwecks Heirat - eher aus praktischen als aus roman-tischen Gründen, wie er schreibt. Er scheint sie in der 20 Jahre jüngeren Catherine Land gefunden zu haben, die ihm mit Bild auf seine Annonce antwortet und sich als einfache, ehrliche Frau beschreibt. Truitt lädt sie zu sich nach Wisconsin ein und muss zu seiner Empörung feststellen, dass es sich hier nicht um die biedere Frau auf dem Foto handelt, die er für eine geeignete Ehefrau hielt, sondern um eine attraktive Frau in den besten Jahren, die zwar wie eine graue Maus gekleidet, aber für seinen Geschmack viel zu ansprechend ist. Ein teuflischer Plan Als Catherine Land Truitt jedoch das Leben rettet, ist er bereit, sie trotz ihrer Täuschung als Ehefrau zu akzeptieren. Und sie willigt ein, denn somit ist der erste Schritt zur Realisierung ihres teuflischen Plans gelungen: Sie möchte so schnell wie möglich heiraten, um dann genauso schnell eine reiche Witwe zu werden. Das kleine blaue Fläschchen, das ihr dabei helfen soll, liegt bereits griffbereit unter ihrem Bett... Durchkreuzte Pläne Doch auch der enigmatische Ralph Truitt ist kein unbeschriebenes Blatt. Hinter der Maske des erfolgreichen Unternehmers steckt ein zutiefst vereinsamter Mann, der nach einer wilden Jugend mit unzähligen Affären, einer gescheiterten Ehe mit einer schönen Italienerin, die es nur auf sein Geld abgesehen hatte, und dem tragischen Tod seines Kindes im Leben wieder Fuss fassen möchte. Und auch er verbirgt ein dunkles Geheimnis und verfolgt seinen ganz eigenen Plan, bei dem Catherine eine wichtige Rolle spielen soll. Doch etwas, das stärker ist als die beiden, durchkreuzt ihre Pläne: Liebe... Roman voller Gegensätze Der Roman hat mich als Leser gleichermaßen begeistert und perplex zurückgelassen. Der Autor erzählt aus wechselnden Perspektiven, was aber nicht verwirrend ist, sondern der Geschichte ihre Tiefe verleiht. Robert Goolrick ist ein brillanter Erzähler, seine Sprache ist roh und poetisch zugleich, ohne Schnörkel und manchmal so direkt, dass einem der Atem stockt. Was mich aber am meisten beeindruckt hat, ist die Fähigkeit des Autors, vielschichtige Charaktere zu erschaffen, die jenseits von Stereotypen und Klischees liegen. Hierin liegt für mich auch das Erfolgsgeheimnis dieses Buchs, das bis zur letzten Seite fesselnd und für mich ein "Must Read" ist. Robert Goolrick: Grandioser Schriftsteller in der Erzähltradition der Südstaaten Robert Goolrick wurde in einer kleinen Universitätsstadt im US-Bundesstaat Virginia geboren. Er besuchte die John Hopkins Universität in Baltimore und ging nach seinem Abschluss einige Jahre nach Europa, um dort als Schauspieler bzw. Maler Karriere zu machen. Da er in beiden Metiers nicht erfolgreich war, kehrte er in die USA zurück und schrieb sein erstes Buch, eine Autobiografie mit dem Titel The End of the World As We Know It (Das Ende der Welt, wie wir sie kennen). Seine Eltern enterbten ihn nach Erscheinen des Buchs, denn Goolrick berichtet hierin schonungslos offen über seine traumatische Kindheit und seine daraus resultierende Alkoholsucht. Er bekam sein Leben aber wieder in den Griff und arbeitete erfolgreich in der Werbebranche. Als er dann aufgrund seines Alters - Anfang 50 - gefeuert wurde, besann er sich wieder auf seine schriftstellerischen Wurzeln und schrieb den Roman Eine verlässliche Frau, der zum New York Times Bestseller wurde und ihm den Durchbruch bescherte. Goolrick hat noch ein weiteres Buch geschrieben, Heading Out to Wonderful (Ein wildes Herz), das ebenfalls sehr empfehlenswert ist. Weitere Informationen über den Autor findet ihr auf seiner Website robertgoolrick.com.

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  • Rezension zu "Eine verlässliche Frau" von Robert Goolrick

    Eine verlässliche Frau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. December 2012 um 09:05

    Dieses Buch habe ich vor ungefähr zwei Jahren gelesen, deshalb mache ich nur eine "grobe" Rezension: Catherine Land meldet sich auf eine Zeitungsanzeige von Ralph Truitt. Dieser ist sehr reich, jedoch einsam. Seine Frau ist umgekommen und sein Sohn möchte nichts mit ihm zu tun haben. Ralph möchte die Frau, die im auf die Zeitungsanzeige geantwortet hat, nicht lieben, sondern er will seine Einsamkeit vertreiben. Aber diese Frau sollte es auch dazubringen, seinen Sohn wieder nach Hause zu bringen. Allerdings ist Catherine nicht die, für die sie sich ausgibt... Dieses Buch hat mir damals schon gut gefallen, ich würde es noch einmal lesen-es handelt von einer Beziehung, die auf einer großen Lüge aufgebaut ist, aber die Geschichte geht doch gut aus.

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  • Rezension zu "Eine verlässliche Frau" von Robert Goolrick

    Eine verlässliche Frau
    Charlousie

    Charlousie

    04. February 2011 um 13:24

    Inhalt: Catherine Land meldet sich auf die Zeitungsanzeige des reichen, aber einsamen Ralph Truitt. Er möchte einfach nur eine verlässliche Frau an seiner Seite wissen. Doch Catherine schmiedet ganz andere Pläne, wobei sich schnell herausstellt, dass sie selbst von einer dritten Person im Verborgenen gelenkt wird. Catherine Land hat viel Leid erlebt und gelernt wie grausam das Leben sein kann, jetzt möchte sie nur noch Geld oder Liebe bekommen und sie ahnt nicht, dass sie eventuell beides kriegen könnte, allerdings ganz anders, als sie oder sonst jemand es vorhergesehen haben. Das Spiel zwischen zwei menschlichen Individuen um Leben und Tod beginnt... Meine Meinung: Goolrick spielt mit der Psyche der Menschen, benutzt ihre sexuellen Gelüste, um sie zu charakterisieren und bringt die tiefsten Sehnsüchte und Schwächen, sowie Abgründe zum Vorschein. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt einfach nur eine Geschichte, wie sie vielleicht schon hundert Mal vorgekommen ist. Seine Darstellungen lehnt er leicht an einen historischen Hintergrund an, was das ganze besser in einen gesellschaftlichen Rahmen einordnet. Ich bin von diesem Werk abgestoßen, fasziniert, angezogen und überrascht worden. Warum abgestoßen?- Weil Goolrick nichts schöner macht, als es wirklich ist und er den Tatsachen schonungslos ins Auge blickt. Wieso dann aber auch faszinierend und anziehend?- Vermutlich weil sich dieser Autor trotz leichtem Ekel, den ich beim Lesen empfand, auf eine verständliche Basis begeben hat. Ich habe die Sehnsüchte, Gefühle und Handlungen der Figuren nachvollziehen kann, was bei solch einem Roman ausschlaggebend ist, da er sich ausschließlich mit diesen Charakteren auseinandersetzt. Das bedeutet nicht, dass in der Umgebung alles still liegt, doch der Fokus der Handlung konzentriert sich auf die Figuren im Roman. Dabei werden die Perspektiven immer mal wieder gewechselt, was für das Verständnis sehr wichtig ist. So entsteht eine Transparenz und feine Spannung, die ohne den Wechsel fehlen würde. "Eine verlässliche Frau" ist ein verlässlich, gutes Buch, was man in meinen Augen mal gelesen haben sollte, um einiges besser zu verstehen oder sich einfach mal in andere Personen hineinzufinden, die ihr ganzes Leben lang nach etwas streben und nicht gewillt sind, es aufzugeben. Dieser Roman beschreibt einen langen Prozess, von dem uns als LeserInnen ein kleiner, aber wichtiger Ausschnitt geboten wird, der vielleicht irgendwie, irgendwann einmal so oder so ähnlich passierte, und den ich niemals vergessen werde. Mein Fazit: Robert Goolrick ist der Mann mit den kleinen Worten, mit denen er einen großen Effekt erzielen kann. Die Geschichte spielte sich mehr im Kopf ab, als irgendwo sonst und ist ein Buch, was total aus dem Rahmen fällt und seinem Gebiet alle Ehre macht. Cover, Titel und Klappentext vermitteln einen spannenden Eindruck, den der Inhalt bestätigte und sogar übertrumpfte. Ihr seid bereit euch in fremden Sehnsüchten und Gelüsten zu verlieren, die vielleicht sogar einmal die euren waren oder noch werden könnten? Dann lasst es auf einen Versuch ankommen und kostet von diesem für mich fünf Sterne werten Buch, hier kann man sich auf Authentizität und Intensität verlassen!

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  • Rezension zu "Eine verlässliche Frau" von Robert Goolrick

    Eine verlässliche Frau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich habe es nicht zu Ende gelesen, weil ich irgendwann keine Lust mehr auf die fleischlichen Gelüste des Protagonisten hatte, denen er nachzugehen er sich nicht gestattet, weil Sex etwas Böses ist.

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  • Rezension zu "Eine verlässliche Frau" von Robert Goolrick

    Eine verlässliche Frau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. October 2010 um 16:58

    In den harten Wintern Wisconsins, wo das Land für ein halbes Jahr unter einer Schneedecke verborgen liegt, türmen sich in den Wintermonaten Verbitterung und Wahnsinn. Mütter erhängen sich vor den Augen ihrer Kinder. Männer erschlagen ihre Töchter. Söhne ertränken ihre Väter im eisigen Wasser eines Brunnen vor ihrem Haus. Das sind Dinge, die passieren eben… Auf den Beerdigungen dieser Toten ist steht’s ein Mann anzutreffen: Ralph Truitt. Ein Mann mittleren Alters, der es durch das Erbe seines Vaters und durch seinen eigenen Fleiß zu großem Reichtum gebracht hat. Jeder in der Stadt hat, direkt oder auch indirekt, mit Ralph Truitt zu tun. Entweder arbeitete man führ ihn, empfing Spenden oder kannte zumindest seine tragische Geschichte. Die Geschichte seines Scheiterns, seiner Frau die reich aber elendig ihrem Tode zusteuerte und sein Sohn, der sich in jungen Jahren schon von ihm abgewannt hatte und nichts mehr hören und sehen wollte von ihm. Gegen keine dieser Geschichten konnte Truitt etwas tun, keine kann er mehr ändern außer jener einen. Der Geschichte seiner Einsamkeit. Abgesehen von seinen beiden Bediensteten, lebt er seit Jahren schon alleine in seinem bescheidenen Anwesen, ein Umstand den er für änderungswürdig hält und eine schlichte Heiratsannonce in eine Zeitung setzt in der er einfach -eine verlässliche Frau- sucht. Seiner Situierung entsprechend melden sich natürlich viele Frauen, die sich eine Ehe mit einem völlig unbekannten, aber sehr reichen Mann, durchaus vorstellen könnten. Aber Ralphs Blick fällt auf das Bild einer nicht wirklich hübschen, schon etwas älteren, Frau die ihm versicherte -einfach und ehrlich- zu sein. Ihr Name war Catherine Land. Nun steht er am Bahnhof, von allen Leuten angegafft, auf den Zug wartend in dem die von ihm gewählte Frau saß. Eine Frau die er sich kommen lässt wie ein bestelltes Möbel aus der großen Stadt. Eine völlig Unbekannte, die er gar nicht lieben will, die ihm nur die Einsamkeit vertreiben soll… …eine Unbekannte die ihm helfen soll, einen schwierigen Plan auszuführen. Daß schaffen soll, was ihm all die Jahre über versagt geblieben ist. Seinen Sohn, seinen Erben, wieder nach Hause zu holen. Da Catherine jedoch nicht die ist, die sie zu sein vorgibt, ahnt Ralph nicht, dass ihre Beziehung auf einer Lüge aufbaut. Einer Lüge die nur ein Teil von Catherines perfiden Plan ist diesen eisigen Flecken Erde, im Jahr 1907, als reiche Witwe wieder zu verlassen. Auch das sind Dinge die eben passieren… Der doch schon etwas in die Jahre gekommene Schriftsteller Robert Goolrick legt mit Eine verlässliche Frau seinen bereits zweiten Roman vor, und damit den ersten, der es auch in eine deutsche Übersetzung geschafft hat. “Was für ein Glücksfall!”, möchte man fast nach dem zuschlagen des Buches ausrufen. Und das auch noch im Land der Dichter und Denker. Wirkt doch Goolricks Erzählung wie der Versuch eines Cormac McCarthys Friedrich Schiller zu interpretieren. Eine urklassische Geschichte über Rache, Hass, Intrigen, Liebe, Sex und natürlich den Tod. Alles gehalten von einem Rahmen einer eisigen Landschaft im Winter des Jahres 1907. Goolricks Erzählstil ist wie die Illusion einer frostigen, vom Vollmond erhellten Winternacht, in deren Kälte man den Eindruck hat alles gestochen scharf zu sehen. Wo das Land still unter einer alles verschlingenden Schneedecke liegt und man im knirschenden Schnee einen Schritt nach dem anderen macht…ein Satz reiht sich an den nächsten. Aber Vorsicht. Genau so wie man unter dem ebenmäßigen Schnee keine Untiefen ausmachen kann und es uns steht’s Überraschung abnötigt, wenn wir weiter als üblich im Schnee versinken, so sind auch die Untiefen im Roman gut verborgen und werden erst sichtbar wenn man schon hinein getreten ist. Der Autor schreibt knapp und nur das Nötigste, er verschwendet keine Worte die ihn nicht ans Ziel führen. Wodurch er auf den ersten Blick etwas unterkühlt und distanziert wirkt. Aber gerade jenes, im Zusammenspiel mit der Kulisse ewig scheinenden Winters, wirkt dadurch sehr homogen. Er versteht es so etwas wie Spannung einzubringen, obwohl das Buch alles andere ist als ein Krimi oder Thriller. Das führt dazu das man sich dem Sog nicht entziehen kann, der sich mit dem Fortschreiten der Geschichte, bis zu ihrem tragischen Ende hin, zunehmend aufbaut. Einzig mag man sich vielleicht an den, sporadisch auftretenden, dezent expliziten Beschreibungen seiner lüsternen Fantasien stören. Die meist durch seine, Ralphs, Entbehrungen sexueller Kontakte herrühren aber nie wirklich in eine pornographische Ecke abgleiten. Der Roman ist ein dunkles Kammernspiel zwischen Schein und Sein. Eine Geschichte um Vertrauen, Hass und Liebe zwischen drei Menschen die scheinbar zufällig aufeinander treffen. Goolrick überzeugt dabei als wacher Beobachter und ausgezeichneter Architekt kleiner Dramen…Dingen die eben passieren. Eine Empfehlung.

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